DE896913C - Regelbare Kolbenpumpe - Google Patents

Regelbare Kolbenpumpe

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DE896913C
DE896913C DEH4568A DEH0004568A DE896913C DE 896913 C DE896913 C DE 896913C DE H4568 A DEH4568 A DE H4568A DE H0004568 A DEH0004568 A DE H0004568A DE 896913 C DE896913 C DE 896913C
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DE
Germany
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gear
pump
shaft
eccentrics
eccentric
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Expired
Application number
DEH4568A
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English (en)
Inventor
Theodor Hahn
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/08Regulating by delivery pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Regelbare Kolbenpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine regelbare Kolbenpumpe, bei der die beiden Kolben eines oder mehrerer Kolbenpaare durch zwei im Winkel zueinander verstellbare Exzenter bewegt werden. Es ist bereits bekannt, die gegenseitige Verstellung der beiden Exzenter über ein sie verbindendes Getriebe mit Umlaufrädern zu bewirken. Bei der bekannten Pumpe werden beide Exzenter von der angetriebenen Pumpenwelle, auf der sie drehbar angeordnet sind, über Umlaufrädergetriebe gedreht. Die Pumpenwelle treibt über ein auf ihr festes Zahnrad und ein ortsfest gelagertes Zwischenrad einen drehbar gelagerten Zahnkranz mit Innenverzahnung, in den zwei Umlaufräder eingreifen, die anderseits je mit einem Mittelrad kämmen, das mit einem Exzenter fest verbunden ist. Die Umlaufräder sind je in einem eigenen scheibenförmigen Träger gelagert. Diese Träger stehen still, können aber durch Drehen verstellt werden. Zu dem Zweck sind sie durch zwei an ihnen vorgesehene Zahnbogen und ein darin eingreifendes Ritzel, das auf einer von Hand drehbaren Verstellwell@e sitzt, zur gegenläufigen Drehung miteinander gekuppelt. Die Änderung der Winkelstellung der beiden Exzenter geschieht dabei durch entgegengesetztes Verdrehen der beiden Umlaufräderträger. Wie ersichtlich, ist das Getriebe dieser bekannten Pumpe verwickelt und unübersichtlich.
  • Demgegenüber unterscheidet sich die regelbare Kolbenpumpe nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß einer der beiden die Kolben bewegenden Exzenter von der angetriebenen Pumpenwelle unmittelbar gedtreht wird, indem er auf dieser befestigt ist, während der andere auf der Pumpenwelle drehbar - angeordnete Exzenter von dieser Welle über ein Umlaufrädergetriiebe gedreht wird, dessen Umlaufräderträger stillsteht, aber zwecks Änderung der Winkelstellung der Exzenter willkürlich verdrehbar ist. Bei dieser neuen Anordnung ergibt sich, wie leicht ersichtlich, ein sehr einfaches und übersichtliches Pumpengetriebe und damit eine bernerkenswerte Vereinfachung und Verbilligung der Bauart der Pumpe. Eine besonders einfache Ausführung erhält man bei der erfindungsgemäß bevorzugten Anordnung eines Umlaufrädergetriebes mit Kegelrädern.
  • Die Verstellung des Umlaufräderträgers kann nach der Erfindung in einfacher Weise über ein selbstsperrendes Schneckengetriebe erfolgen, indem der Umlaufräderträger einen Schneckenzahnkranz aufweist, in den eine von Hand drehbare, selbstsperrende Schraube oder Schnecke eingreift. Die erfindungsgemäße Pumpe ist besonders für hydraulische Getriebe geeignet. Sie kann ferner bei hydraulischen Werkzeugmaschinen benutzt werden, um die für Vorschub- und Steuerzwecke benötigte Druckflüssigkeit zu fördern und unter Druck zu setzen. Natürlich ist sie auch an anderen Stellen mit Vorteil verwendbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einfachen Strichen im Schnitt dargestellt.
  • Ein feststehender Maschinenkörper i enthält zwei parallele zylindrische Bohrungen 2, in denen sich zwei zylindrische Kolben 3, 4 schließend führen. Die äußeren Enden der beiden Bohrungen 2 münden in eine Kammer 5, die einerseits über ein beispielsweise als Kugelventil ausgebildetes Saugventil 6 mit einem Druckmittelzulauf, anderseits über ein gleichfalls als Kugelventil ausgebildetes Druckventil 7 mit einer die Druckflüssigkeit fortleitenden Rohrleitung od. dgl. verbunden ist. Die Vorschubbewegung der Kolben 3, 4 wird durch zwei Exzenter 8, 9 bewirkt, die um eine z u den Bohrungen 2 senkrechte Achse umlaufen. Beide Exzenter sind vorzugsweise gleich groß und haben die gleiche Exzentrizität. Der eine Exzenter 8 sitzt auf einer im Maschinenkörper i drehbar gelagerten Welle io, der andere, 9, dagegen auf einer die Welle io umgebenden, gleichfalls im Körper i drehbar gelagerten Hohlwelle i i. Die rückläufige Bewegung der Kolben 3, 4 geschieht durch den in der- Kammer 5 herrschenden Flüssigkeitsdruck, der die Kolben mit ihren inneren Enden an den Exzentern 8, 9 anliegend hält. Damit in der Kammer 5 stets ein für diesen Zweck ausreichender Druck vorhanden ist, kann die Zuführung der Flüssigkeit zur Kammerüber eine- Umlaufpumpe, z. B. eine Zahnradpumpe; erfolgen, die auf dem in der Zeichnung rechten Ende der Welle io sitzt, wobei zwischen dieser Pumpe und dem Saugventil 6 der Kammer 5 ein Überdruckventil eingeschaltet sein kann, das die jeweils von der Zahnradpumpe im Überschuß geförderte Flüssigkeit in einen Vorratsbehälter entweichen läßt.
  • Auf dem in der Zeichnung linken Ende der Welle io wird ein Antriebsrad befestigt, das von einer geeigneten' Kraftquelle,--z. B. einem Elektromotor, gedreht werden -kann. Der Antrieb der Hohlwelle ii wird in folgender Weise von der Welle io abgeleitet. Die Welle r-i trägt an ihrem demExzenter g abgekehrten Ende ein auf ihr unverdrehbares Kegelrad 12, dem ein- gleich großes Kegelrad 13 gegenübersteht, .das auf der Welle io unverdrehbar befestigt ist. Mit .den beiden Kegelrädern 12 und 13 kämmen, wie bei einem Umlaufrädergetriebe, zwei zwischen ihnen liegende Umlaufkegelräder 14, die in Durchmesserrichtung der -Welle io einander gegenüberliegend auf Achsen 15 drehbar sitzen. Die Achsen 15 der beiden Umlaufräder 14 sind in den Längswänden 16eines etwa rahmenförmigenTrägers 16, 17 .befestigt, der um die Achse der Wellen 10, i i verdrehfiar ist. Zu dem Zweck ist der Träger 16, .17 mit in seinen Querwänden 17 vorgesehenen Bohrungen einerseits auf der Hohlwelle i i, anderseits auf der Nabe des von der Welle io getragenen Kegelrades 13 drehbar gelagert. Der Träger 16, 17 weist in .der Nähe seines in der Zeichnung linken Endes einen in sich zurückkehrenden Zahnkranz i8 mit schraubenförmiger Verzahnung auf, in den eine Schnecke oder Schraube i9 eingreift, die im Maschinenkörper i drehbar lagert. Der Schaft 2o der Schnecke i9 ragt mit einem Ende aus dem Maschinenkörper i 'heraus und trägt außen ein Handrad, eine Handkurbel od. dgl.
  • Die Steigung des Schneckengetriebes 18, i9 ist so gewählt, daß die Schraube i9 selbstsperrend wirkt. Infolgedessen hält die Schraube über den Zahnkranz 18 den Träger 16"17 der Umlaufräder 14 fest; so daß dieser gewöhnlich .an einer Drehung verhindert ist. Die Folge davon ist, daß beim Antrieb der Welle io zugleich die Hohlwelle ii gedreht wird, und zwar mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie die Welle io, indem die in letztere eingeleitete Antriebskraft über das Kegelrad 13 und die beiden als ortsfest anzusehenden Kegelräder 14 auf das Kegelrad 12 der Hohlwelle i i übertragen wird.
  • Das von den Kegelrädern 12, 13 und 14 sowie dem Träger 16, 17 gebildete Umlaufrädergetriebe ist vorgesehen, um die gegenseitige Winkelstellung der beiden Wellen io und ii bzw. der darauf festen Exzenter 8 und 9 verändern zu können. Wird der Träger 16, 17 mit Hilfe der Schnecke z9 in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann wälzen sich die beiden Umlaufräder 14 an dem auf der angetriebenen Welle io sitzenden Kegelrad 13 ab, wobei sie das auf der Hohlwelle i i sitzende Kegelrad 12 in der einen oder anderen Richtung drehen, wodurch die gewünschte- Verstellung der beiden Exzenter 8, 9 zueinander herbeigeführt wird. In der Zeichnung ist angenommen, daß die beiden Exzenter genau um i8o° gegeneinander versetzt sind. Bei dieser Einstellung bewegen sich die beiden Kolben 3, 4 genau gegenläufig zueinander, so daß die vom vorwärts gehenden Kolben verdrängte Flüssigkeit infolge des gleichzeitigen Rücklaufes des arnd@rei Kolbens von .der diesen führenden Bohrung 2 aufgenommen wird. Wird die Welle i i durch Drehen des Trägers 16, 17- so verstellt, daß. beide Exzenter 8 und 9 in ihrer Stellung genau übereinstimmen, - dann bewegen sich die beiden Kolben 3, 4. gleichläufig. Sie gehen also gleichzeitig vor und zurück, so daß sie beide bei ihrem Saughub Flüssigkeit durch das Ventil 6 ansaugen und bei ihrem Druckhub .durch das Ventil ? wegdrücken. Die Pumpe ist dann, wie ersichtlich, auf die höchste Leistung eingestellt. Durch Verstellen der Exzenter 8 und 9 zueinander sind beliebig viele Zwischenstellungen möglich, in denen sich die beiden Kolben 3 und ,a. mehr oder weniger gegenläufig oder mehr oder weniger gleichläufig bewegen. Mit jeder anderenEinstellung ändert sich die Pumpenleistung, die somit zwischen Null und einem Höchstwert eingestellt werden kann. Die Einstellung kann deshalb, weil .die Änderung der Winkelstellung der Exzenter 8 und 9 durch Verstellen des Trägers eines Umlaufrädergetriebes geschieht, nicht nur bei stillstehender, sondern auch laufender Maschine erfolgen, so daß also die Leistung der Kolbenpumpe im Bedarfsfalle während des Betriebes geregelt werden kann. Die jeweils eingestellte Pumpenleistung kann an einer Skala abgelesen werden, die außen am Maschinenkörper i angeordnet ist und mit einem an dem Schaft 2o der Schnecke ig oder dem auf diesem Schaft sitzenden Handrad od. dgl. angebrachten Zeiger zusammenwirkt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind Abänderungen desselben sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So ist in der Zeichnung nur der Einfachheit halber eine Pumpe mit einem einzigen durch die gegeneinander verstellbaren Exzenter 8, 9 bewegten Kolbenpaar dargestellt. Bei der praktischen Ausführung kann die Pumpe je nach Wunsch zwei, drei, vier oder mehr Paare von mit ihren inneren Enden an den Exzentern 8, 9 anliegenden Kolben 3, 4. haben, die im Kreis um die Wellen io, ri herum angeordnet sind, derart, daß die die Kolben führenden Bohrungen 2 radial zu den Wellen verlaufen (Sternbauart). Die beiden die Kolben 3, q. eines jeden Paares @ führenden Bohrungen 2 stehen dabei je mit einer ein eigenes Saugventil 6 und ein eigenes Druckventil ? au.fiveisenden Kammer 5 in Verbindung. Wenngleich die Anordnung .des gezeigten Schneckengetriebes 18, ig zum Festhalten und Verstellen des Trägers 16, 17 besonders einfach und zweckmäßig ist, könnten für diesen Zweck auch andere Mittel, z. B. ein Zahnradgetriebe, vorgesehen sein, dessen mittels einer Handhabe drehbarer, treibender Teil durch ein Gesperre in seiner jeweiligen Stellung festgestellt werden kann. Gegebenenfalls genügt auch ein am Träger 16,17 befestigter, durch einen Schlitz des Maschinenkörpers i nach außen geführter Handhebel, der in einer geeigneten Anzahl von Stellungen sperrbar ist. Die Exzenter 8, 9 brauchen nicht notwendigerweise gleiche Exzentrizität zu haben, vielmehr könnten dann, wenn man bei der Regelung der Pumpenleistung nicht bis auf Null 'heruntergehen will, auch zwei Exzenter mit unterschiedlicher Exzentrizität angeordnet werden. In der Zeichnung sind der Maschinenkörper i und der Träger 16, 17 .der Umlaufräder einteilig dargestellt. Es versteht sich, daß Maschinenkörper und Räderträger in Wirklichkeit aus zwei oder gegebenenfalls auch mehreren Teilen zusammengesetzt sein können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelbare Zahnradpumpe, bei der die beiden Kolben eines oder mehrerer Kolbenpaare durch zwei im Winkel zueinander verstellbare Exzenter bewegt werden, die zum Zweck ihrer gegenseitigen Verstellung durch ein Getriebe mit Umlaufrädern verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Exzenter (8) von der angetriebenen Pumpenwelle (io) unmittelbar gedreht wird, indem er auf dieser befestigt ist, während der andere auf der Pumpenwelle (io) drehbar angeordnete Exzenter (9) von dieser Welle über ein Umlaufrädergetriebe (12 bis 17) gedreht wird, dessen Umlaufräderträger (16, 17) stillsteht, aber zwecks Änderung der Winkelstellung der Exzenter (8, 9) willkürlich verdrehbar ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Umlaufrädergetriebes (12 bis 17) mit Kegelrädern.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (16, 17) der Umlaufräder (1q.) einen Schneckenzahnkranz (1.8) aufweist, jin den eine von Hand drehbare, selbstsperrende Schnecke oder Schraube (ig) eingreift. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 576 Gig.
DEH4568A 1950-07-16 1950-07-16 Regelbare Kolbenpumpe Expired DE896913C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033513B (de) * 1957-02-13 1958-07-03 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Kolbenpumpe mit zwei Pumpensaetzen
US2890656A (en) * 1955-05-21 1959-06-16 Kohtaki Teizo Plunger pump assembly
DE1085038B (de) * 1953-03-10 1960-07-07 Der Ludwig Von Roll Schen Eise Antrieb fuer hydraulische Pressen
US3142229A (en) * 1962-02-20 1964-07-28 Robert E Hatch Hydraulic motor

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576619C (de) * 1929-02-08 1933-05-17 Cincinnati Milling Machine Co Kolbenpumpe, insbesondere fuer den hydraulischen Vorschub an Werkzeugmaschinen

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