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Untersetzungsgetriebe mit hydraulischer Änderung der Geschwindigkeit
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de beliebige Pumpenart verwenden, wenn auch in den dargestellten Fällen zwecks Erleichterung des Ver- ständnisses Schaufelpumpen (Kapselpumpen) vorgesehen sind. Desgleichen versteht es sich von selbst, dass die Reduktionsvorrichtung mit dem Planetengetriebe, wie beschrieben, einfach sein kann oder vielfach, um die gewünschte Geschwindigkeitsreduktion zu erzielen.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass das Getriebe ein Gehäuse 1 für das Planetengetriebe 3-5 aufweist, welches Gehäuse mit dem Zahnrad 2 fest verbunden ist. Das Planetengetriebe weist einen
Zahnkranz 3 auf. Ferner sind in einem mit der Abtriebswelle 7 drehfest verbundenen Käfig 7'einige Pla- netenräder 4 und ein auf der Welle 6 drehfest gelagertes Stirnrad 5 vorgesehen, mittels welchen man die Geschwindigkeitsreduktion zwischen der Antriebswelle 6 und der angetriebenen Welle 7 erzielt. Das Ge- häuse 1 und die mit ihm fest verbundenen Zahnräder 2 und 3 bilden eine in den Lagern 8 und 9 gelagerte
Einheit. Die angetriebene Welle 7 ist ihrerseits im Lager 10 und auch, u. zw. mit dem inneren Teil, im
Lager 8 gelagert, wobei die angetriebene Einheit sich auf das Lager 11 stützt, das im hinteren Teil des
Planetengetriebes angeordnet ist.
Das Zahnrad 2 übt auf das Ritzel 12 ein Moment aus, wenn die Welle 7 auf einen Widerstand stösst.
Das Ritzel 12 ist auf die Welle 13 aufgekeilt, auf der die Turbine 15, 15'mit ihrem Exzenterring 14 montiert ist. Durch die von der Turbine zu leistende Arbeit (entsprechend der an die Welle 7 abverlangten Leistung) wird die variable Liefermenge der Pumpe 20, 20', 21, 21'geregelt. Auf dem Ring 21 stüt- zen sich die Schaufeln 20'der Pumpe ab. Der verstellbare Oberteil 21'der Pumpe kann sich im Gehäuse 16 verschieben. Das zweiteilige Gehäuse 16 dieser Pumpe weisteinen mittels einer Spindel 17 verstellbaren Mittelteil 16'auf, welche Spindel durch das Handrad 18 betätigt wird. Dieses Handrad gestattet es, die Exzentrizität der Kammer 19 der Pumpe zu ändern und dadurch die Geschwindigkeit der Turbine 15, 15'zu regeln.
Die Pumpenwelle 6, u. zw. in ihrem Endstück 6', wird von aussen durch einen Elektromotor oder durch eine mechanische Transmission irgendwelcher Art angetrieben. Die Pumpe 20, 20'regelt mittels ihres veränderbaren Arbeitsraumes 19 den Strom der Flüssigkeit zu der Turbine 15, 15'durch die Leitung 22. Dieselbe ist mit einem Durchgangsventil 22'versehen, das von einem Handhebel betätigt wird. Zwei z. B. federbelastete Sicherheitsventile 22" von regulierbarem Druck vervollständigen die Anordnung und verhindern, dass eine in der Welle 7 hervorgerufene Bremswirkung einen Bruch des Getriebes oder der angetriebenen Maschine verursachen könnte, wenn der Sicherheitsdruck überschritten wird.
Zur Lagerung der Welle 6 sind die Lager 23 und 24 vorgesehen, die in den festen Wänden 25, 25'der Pumpe untergebracht sind. Im Bereich des Reduktionsmechanismus ist ein am Aussengehäuse 28 mittels Schrauben 27 befestigter Deckel 26 vorgesehen, um das Innere zugänglich zu machen.
Der im Inneren des Gehäuses 28 sich entwickelnde Unterdruck bestimmt den Zeitpunkt des Öffnens der erfindungsgemäss vorgesehenen Speiseventile 29, die vorzugsweise als Kugelventile ausgebildet sind.
Die Welle 13 der Turbine stützt sich auf die Lager 30, 30', die in den Wänden 31, 31'des Gehäuses derselben untergebracht sind.
Der so beschriebene Mechanismus funktioniert folgendermassen : Wenn die Pumpe 20, 20'weder der Turbine 15, 15'eine Wassermenge sendet noch eine solche zur Turbine 15, 15'durchlaufen lässt, d. h. wenn mittels des Handrades 18 der Förderraum 19 der Pumpe auf Null reduziert wurde, so bleibt die Turbine gebremst und bei stillstehender Turbine bleibt auch das Zahnrad 2 in Ruhe und infolgedessen auch das Gehäuse 1 des Planetengetriebes der Reduziervorrichtung. Auf diese Weise findet die Reduktion der Geschwindigkeit zwischen der Welle 6 und der Welle 7 entsprechend den durch das Planetengetriebe allein gegebenen Verhältnissen statt.
Wenn aber die Welle 13 der Turbine 15, 15'durch Vergrösserung des Förderraumes 19 der Pumpe in Drehung versetzt wird, so bringt die Welle 13 das Gehäuse 1 der Reduktionsvorrichtung mittels des Ritzels 12 und des Zahnrades 2 zum Drehen, wodurch sich die Reduktion zwischen den Wellen 6 und 7 zum Teil und bis zum gewünschten Grad verändert. Die Welle 7 wird zum Stillstand kommen, wenn die Geschwindigkeit der Welle 13 und jene der Welle 6 zueinander in einem ganz bestimmten Verhältnis stehen.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 durchquert die Welle 33 der Pumpe 32 von variabler Liefermenge die Turbine 34, die auf der zur Welle 33 koaxialen Hohlwelle 34'montiert ist. Im Gehäuse 35 ist ein Planetengetriebe zur Reduktion der Geschwindigkeit montiert, bestehend aus einem Sonnenrad 36, einigen Planetenrädern 37 und dem Zahnkranz 38, der durch das Ritzel 39 betätigt wird, das auf der
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Auf diese Weise funktioniert der Variator genauso wie im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 oder, mit andern Worten, wenn der Zahnkranz 38 in Ruhe ist, so ist das Verhältnis der Variatorgeschwindigkeit gleich jener des Reduktors und wenn der Kranz mit seiner maximalen Geschwindigkeit rotiert, so bleibt die angetriebene Welle 7 in Ruhe.
Der Zahnkranz 38 wird in seiner Lage durch die Innenwand des Gehäuses 35 festgehalten, die gleichzeitig als Lager wirkt.
PATENTANSPRÜCHE-
1. Untersetzungsgetriebe mit hydraulischer Änderung der Geschwindigkeit, das ein Planetengetriebe aufweist, dessen Antriebswelle die Verlängerung der Welle einer von einem Elektromotor oder einer sonstigen mechanischen Vorrichtung angetriebenen Pumpe mit veränderbarer Fördermenge ist, die in eine Turbine fördert, dadurch gekennzeichnet, dass das sich drehende Gehäuse (1) des Planetengetriebes (3,4, 5) an zwei Lagern (8,9) abgestützt ist. deren eines (9) auf der Antriebswelle (6) und deren anderes (8) auf der Abtriebswelle (7) angeordnet ist, die ihrerseits ebenfalls an zwei Lagern (10,11) abgestützt ist.
deren eines (10) mit dem Deckel (26) des Aussengehäuses (28) fest verbunden undderenanderes (ll) auf der Antriebswelle (6) angeordnet ist, und dass auf der zur Pumpenwelle (6', 33) parallel, vorzugsweise koaxial angeordneten Turbinenwelle (13, 34') ein Ritzel (12 ; 39) aufgekeilt ist. das mit einem mit dem den Zahnkranz (3 ; 38) des Planetengetriebes tragenden bzw. diesen lagernden Gehäuse (l ; 35) fest verbundenen Zahnrad (2) bzw. einem mit diesem Zahnkranz (38) kämmenden Zwischenritzel (40, 40') in Eingriff steht.