DE896551C - Vorrichtung zur Verhinderung des Erstickens von Gasflammen an Gaskochern durch ueberlaufende Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Erstickens von Gasflammen an Gaskochern durch ueberlaufende Fluessigkeiten

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DE896551C
DE896551C DESCH6102A DESC006102A DE896551C DE 896551 C DE896551 C DE 896551C DE SCH6102 A DESCH6102 A DE SCH6102A DE SC006102 A DESC006102 A DE SC006102A DE 896551 C DE896551 C DE 896551C
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DE
Germany
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ring
gas
grate
flames
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Expired
Application number
DESCH6102A
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English (en)
Inventor
Carl Schoen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/14Spillage trays or grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung des Erstickens von Gasflammen an Gaskochern durch überlaufende Flüssigkeiten Zusatz zum, Patent 848 559 In dem Patent 848 559 ist ein Sicherheitsgerät für Gaskocher beschrieben, das das Auslöschen der Gasflamme bei Gaskochern durch überlaufende Flüssigkeit verhindern soll.
  • Die vorliegende Erfindung gibt noch einen zusätzlichen Schutz der Gasflamme, so daß dadurch eine erhöhte Sicherheit gewährleistet ist.
  • Während nach dem Patent 848 559 die aus dem Kochgeschirr auslaufende Flüssigkeit bis unmittelbar in die Gasflammen hineinfließen kann und nur vom Flammkern ferngehalten wird, verhindert der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bereits .das Herankommen der Flüssigkeit an die Gasflamme.
  • DieErfindungbesteht aus einem feuerbeständigen Ring, der auf den Gaskocher aufgesetzt wird und dessen obere Begrenzungsfläche so glatt .ist, daß sie an dem Boden des auf ihn aufzustellenden Kochgeschirrs, dicht anliegt. Wenn bei Benutzung dieses Ringes Flüssigkeit aus dem Kochgeschirr herausfließt und um den unteren Rand des Kochgeschirrs am Boden desselben weiterläuft, so'kann sie nur bis an den: Ring kommen, fließt an diesem herab und ist für den Fortbestand der Gasflammen unschädlich.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in der Draufsicht (Fi.g. i) und in einer anderen Ausführungsform im Querschnitt auf einem Gaskocher unter einem Kochtopf (Fig. 2) schematisch dargestellt.
  • Der Ring i aus feuerbeständigem Material, z. B. Schamotte, hat an, den Stellen, wo sich die Haltestreben 2 des Gdskocherrostes befinden, Ein= schnitte 3, die vorzugsweise so weit eingeschnitten sind, daß sie über die Quermittellinie des Ringes hinausgehen. Dadurch bekommt der Ring auf dem Rost und der Kochtopf auf dem Ring einen sicheren Halt. Die obere Begrenzungsfläche q. des Ringes ist glatt, und der Durchmesser des Ringes wird so gewählt, daß -der Kochtopf 5 an allen Stellen ohne merklichen Zwischenraum auf dem Ring aufsitzt. Innerhalb dea Ringes können die Flammen des Gaskochers 6 ungehindert brennen und können auch nicht durch überkochende Flüssigkeit zum Verlöschen gebracht werden, weil diese an denn Ring z hinunterläuft und gar nicht bis in die Nähe der Gasflammen gelangt.
  • Für verschieden große Kochtöpfe kann man verschieden große Ringe bereit halten, jedoch ist es zweckmäßig, die Durchmesser der Ringe in solchen Abstufungen zu wählen, daß immer ein Ring für mehrere Topfgrößen benutzt werden kann. Man kann auch mehrere Ringe konzentrisch ineinander und miteinander zu einem Stück verbinden, so daß bei verschiedenen Topfgrößen jeder Kochtopf mindestens auf einem Ring in der beschriebenen Weise aufsitzt. Der Ring soll zweckmäßig so groß sein, daß die Grasflammen ihn nicht berühren, damit der Heizeffekt der Gasflammen durch ihn nicht geschmälert wird. Die heißen Gase der Gasflammen werden durch den Ring nicht daran gehindert, die Wand des Topfes von außen zu bestreichen, sie müssen nur einen kleinen Umweg um den Ring herum machen, der jedoch praktisch ohne Bedeutung ist, weil unter dem Kochtopf innerhalb des Ringes sich ein Heißluftpolster bildet, das dauernd von den Gasflammen her ergänzt wird und dessen Überschuß um den unteren Rand (des Ringes herum nach oben strömt.
  • Diesen Umweg kann man verkürzen, wenn man den Ring mit Durchbrüchen 7 oder 8 an der Seite und/oder Einkerbungen 9 am unteren: Rand versieht. Die Durchbrüche 7 können so- ausgestaltet sein, daß ein Teil des Materials nach innen gebogen ist, wie in Fig. z dargestellt, sie können aber auch als Löcher 8 in den Ring eingestanzt sein, wie es Fig. 2 zeigt. Durch solche Durchbrüche und Einkerbungen wird der Weg des abfließenden Wassers praktisch nicht :geändert, während jedoch einem Teil derheißen Gase der Umweg um den ganzen Ring erspart bleibt. -Man kann den Begrenzungsring auch mit dem Rost zu einem Stück vereinigen, derart, daß z. B. der Ring mit dem Rost zusammen aus einem Stück gegossen wird; dann sind die Schlitze 3 entbehrlich.
  • Dieser Ring bildet bereits für sich allein eine Sicherung gegen das Ersticken der Gasflammen durch überlaufende Flüssigkeit. Sollte aber der Benutzer der Vorrichtung einen zu kleinen Kochtopf -auf den Rost stellen, so daß der Kochtopf nicht mehr auf der Oberkante des Ringes q. aufsitzt, sondern nur auf dem Rost 2, so tritt die Anordnung nach dem Hauptpatent in Wirkung auch dann, wenn der Benützer der Vorrichtung den Kochtopf an sich richtiger Größe so schlecht aufsetzt, daß eine Lücke zwischen Ring und Kochtopf entsteht.
  • Um das Aufsetzen eines zu kleinen Kochtopfes unmöglich zu machen, ist es zweckmäßig, den Rost nur so weit an die Gasflammen heranzuführen, daß er nicht wesentlich über den; Ring nach innen hineinreicht und somit einem Kochtopf im inneren des Ringes keine Stütze bietet. Man macht dann z. B. die Streben 2 des Rostes so kurz, daß der größte Ring noch darin Platz hat, und bildet die Enden der Streben nach oben muldenförmig aus. Mit dem Ring fest verbunden sind dann entsprechende Haltestäbe,- die in die muldenförmigen Vertiefungen hineinpassen. Die kleineren Ringe für kleinere Kochtöpfe haben dann entsprechend: längere Haltestäbe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Verhinderung des Erstickens von Gasflammen an Gaskochern durch überlaufende Flüssigkeiten nach Patent 848 559, dadurch gekennzeichnet, daß der'Flammenkranz von einem in der' Breite ausgedehnten feuerbeständigen Ring mit glatter oberer Begrenzungsfläche zum Aufsetzen von Kochgeschirren überdeckt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring entweder mittels Einkerbungen oder mittels an ihm befestigter Haltestäbe auf den Rost des Gaskochers aufgesetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil der seitlichen Begrenzungsfläche des Ringes Einkerbungen zum Entlangstreichen der heißen Gase ausgebildet sind.. q.. Vorrichtung. nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen mit Durchbrüchen zum Durchtritt der heißen Gase versehen sind. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Ring mit dem Rost zu einem Stück vereinigt ist. 61 Vorrichtung nach einem der Ansprüche z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb des, Ringes keine wesentlichen Teile des Gaskocherrostes befinden. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere konzentrische Ringe zu einem Stück miteinander vereinigt sind.
DESCH6102A 1951-03-14 1951-03-14 Vorrichtung zur Verhinderung des Erstickens von Gasflammen an Gaskochern durch ueberlaufende Fluessigkeiten Expired DE896551C (de)

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