AT121625B - Sicherheitseinrichtung für Öfen, Brenner od. dgl. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung für Öfen, Brenner od. dgl.

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AT121625B
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Austria
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Richard Lager
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Richard Lager
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherheitseinrichtung für Öfen, Brenner od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Sieherheitseinriehtung   für Öfen, Brenner u. dgl. solcher Art, bei welcher der Ofen, Brenner od. dgl. in einen Behälter gestellt ist, dessen Deckel mittels einer leicht verbrennbaren Schnur offen gehalten wird, die so geführt ist, dass sie beim Herausschlagen der Ofenflamme Feuer fängt und reisst, so dass der Deckel auf den Behälter   herabfällt, ihn dicht verschliesst   und auf diese Weise die etwa drohende Explosion verhindert. 



   Erfindungsgemäss wird diese Einrichtung zwecks einfacher und billiger Herstellung und zuverlässiger Wirkung derart ausgebildet, dass der Deckel in seiner   höchsten   Stellung auf den äusseren Enden von Armen ruht, die in Schlitzen der Führungsschienen für den Deckel geführt sind und deren innere Enden an einer Hülse angelenkt sind, die auf einem mit dem Behälter fest verbundenen Bolzen gleitet und entgegen der Wirkung einer Feder durch das eine Ende der straff gespannten Schnur festgehalten wird. Die Schnur kann teilweise, nämlich an den von der   Flamme   nicht bedrohten Teilen, auch aus Metalldraht bestehen und abwechselnd durch Ösen des Behälters und des Ofens   so a'eschlungen   sein, dass sie Verschiebungen des Ofens im Behälter verhindert.

   Falls der als Abzugsrohr dienende Oberteil des Ofens mit dem Ofenunterteil durch ein Scharnier verbunden ist. soll der Rand des Behälters   ungefähr   in dessen Höhe liegen. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, u. zw. 
 EMI1.1 
 gleiten. Er wird durch die über die   Fiihrungsschienen 3 nach aussen vorragenden   und in Schlitzen 22 der Schienen 3 geführten Enden der Arme 7, deren Anzahl gleich ist jener der Führungsschienen. 3 und die unter der Einwirkung der Schnur 8 gespreizt werden,   für gewöhnlich   in seiner   höchsten,   in Fig. 1 eingezeichneten Stellung gehalten. Die Arme 7 sind mittels der Bolzen 9 drehbar an einer Hülse 10 angelenkt, welche auf einem an der Scheibe 5 befestigten Bolzen 11 auf und nieder gleiten kann, während die äusseren Enden der Arme 7, wie erwähnt, in Schlitzen   22   der U-Sehienen 3 geführt sind.

   Eine   Druek-   
 EMI1.2 
 Öffnung 18 in der Ofenwand und entlang der   Innenfläche   des zur Aufnahme des Brenners dienen den unteren Teiles des Ofens zu den am Behälter 1 befestigten Ösen 19 und von dort aus im Ofen wieder nach oben zum Haken 20, an dem ihr Ende befestigt wird. Dadurch wird gleichzeitig erreicht, dass die Schnur Verschiebungen des Ofens im Behälter verhindert. Vorteilhafterweise besteht nur der im Behälter und im Ofen verlaufende Teil der Schnur zwischen 20 und 21 aus brennbarem Material, ihr über 21 liegender Teil hingegen aus Draht, damit im Falle eines Brandes nicht die ganze Schnur erneuert   werden muss. Bei 27 werden die Schnurteile in geeigneter Weise miteinander verknüpft oder sonst geeignet   verbunden.

   Wenn der als Abzugsrohr dienende obere Teil des Ofens um ein Scharnier umklappbar ist, wird man den oberen Rand des Behälters 1 in der Höhe des Scharniers verlaufen lassen, damit der Ofen ohne Schwierigkeiten geputzt werden kann. Der Federteller 14 soll so hoch über dem Ofen liegen, dass letzterer auch zum Kochen benutzt werden kann. Um einen   luftdiehten   Abschluss zu erzielen, wird der obere Behälterrand mit einem   Filzring 23 od.   dgl. versehen. 

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   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Wenn aus irgendeinem Grunde die Flamme aus dem   Ofen schlägt   oder auf über den Brenner   verschüttetes   Petroleum übergreift, so gerät einer der im
Ofen befindliehen Schnurteile in Brand und reisst. Die Hülse 10, die bis dahin von der Schnur nach unten gezogen wurde, schnellt nun unter der Einwirkung der sich entspannenden Druckfeder 12 nach oben, wodurch die in den Schlitzen 23 geführten Arme in eine   schräge   Lage kommen und ihre Enden nach innen zurückweichen. Dadurch werden dem Deckel 6 seine Stützen entzogen, er gleitet längs der Schienen 3 infolge seiner Schwere nach abwärts und verschliesst luftdicht den Behälter   1,   so dass die Flamme ersticken muss. In offenem Zustand wirkt der Deckel als Wärmeverteiler.

   Während bei gewöhnlichen Petroleumofen die erwärmte Luft fast ungehindert nach oben aufsteigt, die Luftschichten neben dem Ofen jedoch nur in geringem Masse erwärmt werden, muss bei Verwendung des   Erfindungsgea-enstandes   die von der Flamme unmittelbar erhitzte Luft seitlich ausströmen. Durch den Deckel wird auch eine starke Wärmestrahlung erzeugt. Die Schnur wird nach der Zeichnung bloss an zwei Stellen am Brenner vorbeigeführt, dies kann aber auch an mehreren Stellen erfolgen. Die Erfindung kann mit gleichem Vorteil für Spirituskocher, Petroleumkocher, Petroleumlampen od. dgl. verwendet werden. 



   Durch das Herunterfallen des Deckels kann eine Alarmvorrichtung in   Tätigkeit   gesetzt werden, die die Passanten auf die Feuersgefahr aufmerksam macht. Eine solche Alarmvorrichtung kann beispielsweise aus einer elektrischen Glocke bestehen, deren Batteriepole einerseits an einen Kontakt am unteren Rande des Deckels   6,   anderseits an einen dementspreehenden Kontakt am oberen Rande des Behälters angeschlossen sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitseinrichtung für Öfen, Brenner od. dgl., bei welcher der Ofen, Brenner od. dgl. in einen Behälter gestellt ist, dessen Deckel mittels einer brennbaren Schnur über den Behälter schwebend offen gehalten wird, die so geführt ist, dass sie beim   Heraussehlagen   der Ofenflamme durchbrennt, so dass der nun freie Deckel herabfällt und den den Ofen aufnehmenden Behälter abschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel   (6)   in seiner höchsten Stellung auf den äusseren Enden von Armen   (7)   ruht, die in Schlitzen   (22)   von vertikalen   Deekelführungsschienen   geführt sind und deren innere Enden an einer Hülse (10) angelenkt sind, die auf einem mit dem Behälter fest verbundenen Bolzen   (9)

     gleitet und entgegen der Einwirkung einer Feder (12) durch das eine Ende der straff gespannten Schnur festgehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (9) an einer mittels Querarme (4) mit den Deekelführungsschienen verbundenen Scheibe (5) befestigt ist und an seinem unteren Ende einen Federteller (13) trägt, der ebenso wie die Scheibe (5) Rollen (15, 16) für die Schnur trägt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Weise den Deckel EMI2.1
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur durch Ösen des Behälters und des Ofens abwechselnd von oben nach unten und umgekehrt so geschlungen ist, dass sie Verschiebung des Ofens'im Behälter in jeder Richtung verhindert.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, falls der im Betrieb vertikale als Abzugsrohr dienende Oberteil des Ofens um ein Scharnier umklappbar ist, der obere Rand EMI2.2
AT121625D 1929-12-13 1929-12-13 Sicherheitseinrichtung für Öfen, Brenner od. dgl. AT121625B (de)

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