DE896447C - Deckel fuer unter Vakuum zu verschliessende Gefaesse - Google Patents

Deckel fuer unter Vakuum zu verschliessende Gefaesse

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DE896447C
DE896447C DEW1603A DEW0001603A DE896447C DE 896447 C DE896447 C DE 896447C DE W1603 A DEW1603 A DE W1603A DE W0001603 A DEW0001603 A DE W0001603A DE 896447 C DE896447 C DE 896447C
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lid
lid according
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suction
under vacuum
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DEW1603A
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Wilhelm Wentzel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1672Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
    • B65D51/1683Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element by actuating a separate element in the container or closure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, bei Deckeln für unter Vakuum zu verschließende Gefäße eine Luftabsaugeöffnung mit Rückschlag- bzw. Verschlußventil vorzusehen.
  • Bei ;diesen Rückschlagventilen kann nur eine kleine Saugöffnung vorgesehen werden, weil bei größerem Durchmesser und damit größerem Ventilkegel der atmosphärische Druck zu groß würde, um den Ventilkegel durch Handluftpumpe oder gar Absaugen mit dem Mund zu bewegen. Der dabei bestehende geringere Druck ist aber nicht ausreichend, den Ventilkegel so fest auf seinen Sitz zu drücken, daß ein dauerhafter luftdichter Verschluß gewährleistet ist. Infolgedessen muß zusätzlich eine luftabschließende Kappe vorgesehen werden. Man verwendet Gummikappen oder Gewindekappen, die durch Niederschrauben den Ventilkegel fest auf den Sitz pressen. Ein weiterer Nachteil ist, daß die verschiedenen Einzelteile des Rückschlagventils wohl miteinander beweglich verbunden, aber nicht auseinandernehmbar sind, schlecht gereinigt werden können und daß dadurch die Sauberhaltung, eine Grundvoraussetzung für die Frischhaltung, nicht gewährleistet ist. Zum Offnen des Gefäßes bzw.
  • Abnehmen des Deckels muß das Ventil mit einer Nadel oder einem derartigen spitzen Gegenstand von seinem Sitz gehoben werden, was zu Beschädigungen des Sitzes führen muß.
  • Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung dadurch behoben, daß in die Absaugen öffnung ein vorteilhaft konischer und aus elastischer Material bestehender Stöpsel mit Hubbegrenzung lose eingelegt wird, der beim Absaugen als Rückschlagventil wirkt. Zum endgültigen Verschließen wird der Stöpsel von Hand fest eingedrückt, wodurch ein zuverlässiger Verschluß unabhängig vom atmosphärischen Druck erreicht wird. Zum Offnen wird der Stöpsel von Hand herausgezogen.
  • Die Hubbegrenzung bewirkt, daß der Stöpsel beim Absaugen durch den Sog nicht völlig aus der Öffnung herausgehoben wird. Er bleibt mit seinem unteren Teil in der Öffnung und gibt dabei- durch seine vorteilhaft konische, sich nach unten verjüngende Form Raum für den Luftentzug frei. Es kann aber auch ein zylindrischer Stöpsel in einer konischen Öffnung verwendet werden. Nach Beendigung des Absaugens bzw. Absetzen der Luftpumpe oder Saugkappe wird der Stöpsel durch den Luftdruck in die Öffnung hineingepreßt und ist leicht von Hand fest einzudrücken. Somit ist der Stöpsel der einzige Verschlußteil und ersetzt jeden weiteren Mechanismus.
  • Mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Deckel a mit einer Absaugeöffnung b und einem Stöpsel c, der lose eingelegt und durch den Stift d in seinem Hub nach oben begrenzt ist.
  • Abb. II zeigt einen Deckel a mit Öffnung b, den Stöpsel c mit Querstift d. f bezeichnet einen Gummiring zum Abdichten der Saughaube gegen den Deckel a. Der Stift d ist hier in der Sau,gkappe vorgesehen.
  • Abb. III zeigt den Deckel a und die Öffnung b mit konischen Seitenwänden g.
  • Abb. IV zeigt den Deckel a mit einer hohlen Handhabe h, in deren Öffnung i der Stöpsel c eingebettet ist.
  • Abb. V zeigt den Deckel a mit einer Vertiefung k, in welcher sich die Absaugeöffnung e befindet.
  • Abb. VI zeigt den Stöpsel c aus hartem Material, der mit einem elastischen Überzug I versehen ist.
  • PATENTANSPRVCHE: I. Deckel für unter Vakuum zu schließende Gefäße aller Art, der mit einer Luftabsaugeöffnung und mit einem Rückschlag- bzw. Verschlußventil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Absaugeöffnung ein vorteilhaft konischer und aus elastischem Material bestehender Stöpsel mit Hubbegrenzung lose eingelegt ist.

Claims (1)

  1. 2. Deckel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbegrenzung am Stöpsel, am Deckel oder an der Luftpumpe bzw. Absaugvorrichtung vorgesehen ist.
    3. Deckel nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Absaugeöffnung konisch ausgebildet ist.
    4. Deckel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer hohlen Handhabe ausgebildet ist, in der sich die Absaugeöffnung befindet.
    5. Deckel nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stöpsel oben einen flanschartigen Ansatz hat, der zylindrisch, halbrund oder linsenkopfartig ausgebildet ist.
    6. Deckel nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stöpsel aus hartem Material besteht, aber mit einem elastischen Überzug versehen ist.
    7. Deckel nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Absaugeöffnung verschließende Stöpsel in einer Vertiefung des Deckels angeordnet ist.
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