DE896371C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE896371C
DE896371C DES1256A DES0001256A DE896371C DE 896371 C DE896371 C DE 896371C DE S1256 A DES1256 A DE S1256A DE S0001256 A DES0001256 A DE S0001256A DE 896371 C DE896371 C DE 896371C
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DE
Germany
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relay
signal
frequency
circuit
transmission
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Expired
Application number
DES1256A
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English (en)
Inventor
Hans Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/62Keyboard equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Bei der Herstellung von Verbindungen, insbesondere Fernsprechverbindungen zwischen zwei Teilnehmerstellen über Vermittlungsplätze, muß bei Beendigung der Verbindung einerseits das Schlußzeichen zum Vermittlungsplatz gegeben werden, andererseits müssen . die Teilnehmerstellen die Möglichkeit haben, vor der Schlußzeichengabe durch andere Schaltmaßnahmen die Beamtin des Platzes nochmals zum Eintreten in die Verbindung zu veranlassen, um irgendwelche Auskünfte zu geben, Verstärker einzuschalten u. dgl. Diese Forderung ist besonders im Fernverkehr wichtig, bei dem von Fernplätzen aus, gewöhnlich über Wähler, Fernverbindungen zu den Teilnehmern hergestellt werden und diese einerseits bei Beendigung des Gesprächs das Schlußzeichen, z. B. eine durch Auflegen des Hörers herbeigeführte dauernde Unterbrechung der Teilnehmerschleife, andererseits vor Beendigung des Gesprächs ein weiteres Signal, z. B. j Unterbrechungen der Teilnehmerschleife, durch die Nummernscheibe zu den Fernplätzen zwecks Wiederanruf der Beamtin geben müssen. Diese von den Teilnehmerstellen eingeleiteten unterschiedlichen Zeichen können offenbar nur über die Adern der Teilnehmerleitung auf die Linienrelais im Amt, bei Wählerbetrieb auf die Speisebrückenrelais in den Wählern übertragen werden.
  • Um mehrere leicht unterscheidbare Signale über längere Verbindungsleitungen zwischen Fernplatz und Amt des angerufenen Teilnehmers ohne Störung übertragen zu können, werden durch die von den Teilnehmern eingeleiteten Zeichen Flackersignale von verschiedenem Rhythmus in den Verbindungsstromkreisen des Teilnehmeramts erzeugt. Insbesondere wird das durch dauernde Schleifenunterbrechung ausgelöste Schlußzeichensignal in ein Flackersignal, z. B. wechselnde Gleichstromzeichen von der Frequenz r Hz umgewandelt. Zum Wiederanruf der Beamtin dienen wechselnde Gleichstromzeichen von der Frequenz io Hz entsprechend der durch die Nummernscheibe erzeugten Frequenz der Nummernstromstöße. Die Erzeugung dieser unterschiedlichen Signale bereitet keine Schwierigkeiten, wenn sie individuell in den Verbindungsstromkreisen oder Verbindungseinrichtungen, wie z. B. Leitungswählern des Amtes der angerufenen Teilnehmer erfolgt. Das ist nicht mehr der Fall, wenn der eine der Signalsender, nämlich der das Dauerschlußzeichen des Teilnehmers in ein zum Arbeitsplatz zu übertragendes Signal von = Hz umwandelnde Unterbrecher mehreren Verbindungseinrichtungen gemeinsam zugeordnet ist. Es muß nämlich durch die beiden, lediglich rhythmisch verschiedenen Ursprungssignale, welche von demselben Linien- oder Speisebrückenrelais aufgenommenwerden, ein und derselbe Übertragungskreis gesteuert werden derart, daß beim Abfall des Speisebrückenrelais ein Senderelais in einen Unterbrecherkreis mit der Frequenz i Hz eingeschaltet wird, welcher das Senderelais bei Schlußzeichen mit der niedrigen Frequenz von i Hz, bei Wiederanruf der Beamtin entsprechend den dafür verwendeten Nummernstromstößen mit der höheren Frequenz von io Hz beeinflußt. Dies führt aber zu Unzuträglichkeiten, weil die kurzen Impulse des Wiederanrufs, von dem angerufenen Teilnehmer zum Leitungswähler gegeben, von dem für die Schlußzeichengäbe mit der niederen Frequenz arbeitenden gemeinsamen Unterbrecher verschluckt werden können. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Nummernstromstöße für den Wiederanruf der Beamtin vom Teilnehmer gerade in der Zeit gegeben werden, in welcher der Unterbrecher den Stromkreis des Senderelais öffnet, d. h. in einer Zeichenpause. Ist bei einer Frequenz von i Hz für die Schlußzeichengabe das Verhältnis Zeichen zu Zeichenpause = i : i, d. h. 500 ms für die Öffnung und 500 ms für die Schließung des Übertragungskreises, so müssen für den Wiederanruf der Beamtin mindestens 6 Nummernstromstöße mit der Frequenz io Hz gegeben werden, wenn mit Sicherheit wenigstens ein Impuls durchkommen soll. Bei einem Verhältnis von i: q. für Zeichen zu Zeichenpause, d. h. Zoo ms für die Öffnung und 8oo ms für die Schließung des Übertragungskreises, wie es mit Rücksicht auf den Durchgriff anderer Schaltvorgänge zweckmäßig erscheint, müßten mindestens neun Nummernstromstöße für den Wiederanruf der Beamtin gegeben werden, wenn ein Impuls mit einiger Sicherheit durchkommen soll. Man müßte daher in der Praxis für den Wiederanruf der Beamtin zehn Nummernstromstöße vorschreiben, d. h. bei dem entsprechenden Fernsprechsystem die Wahl der Ziffer Null und diese sogar mehrere Male wiederhölen. - -Die Erfindung will diese umständliche Bedienung vermeiden und gleichzeitig verhindern, daß irgendwelche für den Wiederanruf der Beamtin eines Vermittlungsplatzes ausgesandten Nummernimpulse verlorengehen. Sie erreicht dies dadurch, daß in den Verbindungseinrichtungen Kontakte eines der Aussendung des durch eine niedere Stromstoßfrequeriz gekennzeichneten Signals, z. B. des Schlußzeichens, ' dienenden und Kontakte eines der Aussendung des durch eine höhere Stromstoßfrequenz gekennzeichneten Signals, z. B. des Herbeirufs, dienenden Schaltmittels derart in den für beide Arten von Signalen gemeinsamen Übertragungskreis geschaltet sind, daß das mit der höheren Frequenz übertragene Signal auf die entsprechende Maßnahme des Teilnehmers hin ohne Verzug und ohne Störung durch die Stromstöße langsamerer Frequenz zur Aussendung kommt.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird, gleichgültig ob das Signal mit der höheren Frequenz in die Offnungs- oder Schließungszeit des mit der niedrigeren Frequenz arbeitenden Unterbrechers fällt, die Übertragung des vollen Signals der höheren Frequenz gesichert. Dies hat den Vorteil, daß mehr Impulse übertragen werden als bisher oder daß man umgekehrt mit einer geringeren Anzahl von Impulsen, im Extremfall . sogar mit einem einzigen Impuls auskommt. Man muß also dem Teilnehmer nicht mehr für den Wiederanruf der Beamtin die Wahl einer bestimmten Zahl vorschreiben, sondern es genügt, wenn er irgendeine beliebige Ziffer seiner Nummernscheibe zieht. Er ist dadurch vor jeder unnötigen geistigen Beanspruchung bewahrt. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung ferner so getroffen, daß in einer Zeichenpause des Schlußsignals im Signalübertragungskreis ein Durchgriff vom Fernplatz her für andere Schaltvorgänge, z. B. für Nachrufe, möglich ist.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schaltungsanordnung zur Herstellung von Fernverbindungen von einem Fernplatz FPi über einen Ferngruppenwähler FGW, Leitungswähler LW zu einem Teilnehmer Tn. Dargestellt sind nur die für das Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen Schaltungseinzelheiten. In der nachfolgenden Beschreibung bedeutet das Pluszeichen den positiven, in der Regel geerdeten Pol der Batterie, das Minuszeichen den negativen Batteriepol.
  • Zur Herstellung einer Verbindung steckt die Fernbeamtin den Stöpsel St des Schnurstromkreises Sch in die Klinke Kli und belegt dadurch den Ferngruppenwähler FGW. Der Ferngruppenwähler wird in der üblichen Weise durch Nummernstromstöße seitens der Fernbeamtin auf einen freien Leitungswähler LW eingestellt. Hat der Ferngruppenwähler einen freien Leitungswähler gefunden, so werden im Ferngruppenwähler die Sprechadern galvanisch zum Leitungswähler durchgeschaltet. Im Prüfstromkreis vom Ferngruppenwähler her spricht das Belegungsrelais C des Leitungswählers an. Relais C bereitet in der üblichen Weise die Einstellstromkreise und den Prüfstromkreis des Leitungswählers vor. Zur Einstellung des Leitungswählers werden vom Fernplatz aus die beiden letzten Nummernstromstoßreihen ausgesendet. Bei der Betätigung der Nummernscheibe am Fernplatz wird durch den Impulskontakt i das Relais -A f impulsweise betätigt; Relais A f gibt mit seinem Kontakt a f i Erdimpulse auf die a-Ader zum Leitungswähler. Im Leitungswähler LW spricht das Stromstoßempfangsrelais E impulsweise an und überträgt die Stromstöße der vorletzten Nummernstromstoßreihe auf den Hubmagneten H. Der Stromstoßübertragungskreis ist in der Figur nicht dargestellt. Nach dem Heben des Leitungswählers wird beim Eintreffen der letzten Nummernstromstoßreihe wiederum Relais E impulsweise erregt. Dieses überträgt die Stromstöße auf den Drehmagneten D in folgendem Stromkreis: -I-, ex, Pi, D, -. Durch Kontakt e2 wird das Verzögerungsrelais V eingeschaltet und während der Stromstoßreihe gehalten. Nach Beendigung der Stromstoßreihe kommt Relais V wieder zum Abfall. Ist die gewählte Teilnehmerleitung frei, so spricht im Prüfstromkreis zum Vorwahlorgan des Teilnehmers Th das Prüfrelais P des Leitungswählers an. Relais P setzt durch Öffnen seines Kontaktes P i den Wähler still und sperrt in bekannter Weise durch Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung II die belegte Leitung gegen anderweitige Belegung. Nach dem Ansprechen des Relais P wird Relais V eingeschaltet: -I--, Unterbrecher L U2, VII, z6, a5, p5, cq., -. Relais V legt Rufstrom an die angerufene Leitung an: -I-, R W, v3, P4, A II, a-Ader, Wecker in der Teilnehmerschleife, b-Ader, A I, P 2, -. Meldet sich der gerufene Teilnehmer, so spricht über die Teilnehmerschleife das Speisebrückenrelais A an. Relais A schaltet durch Öffnen des Kontaktes a5 das Relais V aus. Relais V trennt durch Öffnen seines Kontaktes v3 die Rufstromquelle RW von der Teilnehmerleitung ab. Nach dem Ansprechen des Relais A wird Relais Z erregt: -I--, c 5, a 6, Z, -. Relais Z schließt für sich über Kontakt z7 einen von Relais A unabhängigen Haltestromkreis. Relais Z legt über Kontakt z5 und Drossel Dr Spannung an die b-Ader an.
  • Legt nach Beendigung des Gesprächs der Teilnehmer Tn seinen Hörer auf, so wird infolge Öffnung des Hackenumschalterkontaktes hu die Teilnehmerschleife dauernd unterbrochen; im Leitungswähler LW fällt das Speisebrückenrelais A ab. Über Kontakt aq. wird daraufhin das Relais B in einen Unterbrecherkreis über den Flackerunterbrecher FLU, welcher mehreren Leitungswählern gemeinsam ist, gelegt: -f-, FLU, B, a4, z3, Wellenkontakt zv, c2, -. Der Flackerunterbrecher FL U schließt und öffnet im Takt der Frequenz von i Hz den Stromkreis für das Relais B. Wird der Unterbrecherkreis für Relais B in der Öffnungszeit des Unterbrechers FL U eingeschaltet, so wird trotzdem unabhängig davon folgender Signalstromkreis zum Fernplatz geschlossen: -j-, z2, a i, bi, a-Ader, KLi, St, a f 2, S, St, Kli, b-Ader, Dy, z5, -. In diesem Stromkreis spricht das im Schnurstromkreis des Fernplatzes in Schleife zu I den Sprechadern liegende Relais S an. Relais S schaltet über Kontakt s die Schlußzeichenlampe SL ein. Sobald in der Schließungszeit des Unterbrechers FL U das Relais B des Leitungswählers erregt wird, wird Kontakt bi geöffnet und Kontakt b2 geschlossen. Nunmehr liegt über die Kontakte b2, a 2 im Leitungswähler Spannung an der a-Ader; dies hat zur Folge, daß Relais S am Fernplatz zum Abfall kommt. Die Lampe SZ erlischt wieder. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, als der UnterbrecherFLU auf das Relais B arbeitet. Die Schlußzeichenlampe SZ am Fernplatz flackert demnach im Rhythmus des Unterbrechers FL U mit der Frequenz von i Hz und gibt damit der Fernbeamtin das Schlußzeichen. Will die Fernbeamtin den Teilnehmer, bevor sie die Verbindung auslöst, nochmals sprechen, so gibt sie z. B. durch Aufziehen ihres Nummernschalters über Relais AF Erdimpulse auf die a-Ader, die während der Ansprechzeit des Relais B im Leitungswähler LW von dem Stromstoßempfangsrelais E in folgendem Stromkreis aufgenommen werden: -f-, a f i, St, Kli; a-Ader, b 2, a 2, E, -. Relais E spricht an und schaltet über Kontakte?, das Verzögerungsrelais V ein. Relais V legt durch Schließen seines Kontaktes v3 wieder die Rufstromquelle RW an die Teilnehmerleitung an. Der Teilnehmer hebt ab, worauf das Speisebrückenrelais A wieder anspricht und am Kontakt a 2 den Stromkreis für das Relais E unterbricht. Die Abtrennung des Relais E hat auch den Abfall des Relais V und damit die Abschaltung des Rufstroms von der Teilnehmerleitung zur Folge.
  • Ist das Gespräch zwischen der Fernbeamtin und dem Teilnehmer zu Ende, so zieht die Beamtin den Stöpsel St aus der Klinke Kli und löst damit die Verbindung aus. In der üblichen Weise wird fortlaufend zuerst der Ferngruppenwähler und anschließend der Leitungswähler LW ausgelöst. Im Leitungswähler LW wird die Auslösung durch den Abfall des Belegungsrelais C herbeigeführt; die Schaltvorgänge dafür sind für die Erfindung ohne Interesse und daher nicht näher beschrieben.
  • Will der angerufene Teilnehmer Th nach dem Gespräch die Fernbeamtin nochmals sprechen, so zieht er vor dem Auflegen seines Hörers eine beliebige Ziffer seiner Nummernscheibe. Der Nummernschalterkontakt nsi öffnet und schließt abwechselnd entsprechend der gewählten Ziffer die Teilnehmerschleife. Im Leitungswähler LW fällt das Speisebrückenrelais A impulsweise ab. Relais A schließt über seinen Kontakt aq. impulsweise den Unterbrecherkreis für das Relais B. Unabhängig davon, ob die vom Teilnehmer Tn gesendeten Nummernstromstöße in der Öffnungs- oder Schließungszeit des Flackerunterbrechers FLU eintreffen, werden die Nummernimpulse zum Fernplatz FPL gegeben. Treffen nämlich die Nummernimpulse gerade in der Öffnungszeit des Unterbrechers FL U ein, in welcher Relais B noch nicht angesprochen hat, so öffnet und schließt sich der Kontakt a i impulsweise und legt dabei abwechselnd Erde an die a-Ader an. Dies hat zur Folge, daß das Relais S am Fernplatz abwechselnd erregt wird in folgendem Stromkreis: -E-, z 2, a i, b i, a-Ader, Kli, St, a f 2, S, St, Kli, b-Ader, Dy, z5, -. Kommen die Nummernstromstöße während der Schließungszeit des Unterbrechers FL U im Leitungswähler an, so spricht über Kontakt aq. das Relais B im Unterbrecherkreis an. Relais B hält sich als Verzögerungsrelais während der Impulsgabe. Relais B öffnet seinen Kontakt bi und schließt Kontakt b2. Die Nummernstromstöße werden nunmehr durch den Wechselkontakt a3-a2 zum Fernplatz übertragen. Bei jedem Ansprechen des Relais A liegt nämlich über Kontakt a3 Erde an der a-Ader, so daß Relais S am Fernplatz erregt wird in folgendem Stromkreis +, a 3, b 2, a-Ader, Kli, St, a f 2, S, St, Kli, b-Ader, Dr, z5, -. Beim Abfall des Relais A wird über Kontakt a2 Spannung an die a-Ader angelegt; dies hat zur Folge, daß Relais S am Fernplatz abfällt. Relais S pendelt demnach im Rhythmus der vom Teilnehmer Tn gegebenen Nummernstromstöße, die in der üblichen Weise mit einer Frequenz von etwa io Hz gesendet werden. Der vom Schlußzeichen verschiedene Flackerrhythmus der Lampe SZ am Fernplatz veranlaßt die Fernbeamtin nochmals in die Verbindung einzutreten.
  • Nachdem sie das Gespräch mit dem Teilnehmer beendet hat, schaltet sie sich wieder von der Leitung ab und löst durch Ziehen des Stöpsels St aus der Klinke Kli die Verbindung aus.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen Verbindungseinrichtungen abhängig von unterschiedlichen Maßnahmen an den Teilnehmerstellen verschiedene Signale, vorzugsweise Schlußzeichen und Herbeiruf der Vermittlungsbeamtin, in Form von Stromstößen verschiedener Frequenz aussenden und in denen eines der Signale durch einen mehreren Verbindungseinrichtungen gemeinsamen Stromstoßgeber erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verbindungseinrichtungen Kontakte (b i, b 2) eines der Aussendung des durch eine niedere Stromstoßfrequenz gekennzeichneten Signals, z. B. des Schlußzeichens, dienenden (B) und Kontakte (ai, a2) eines der Aussendung des durch eine höhere Stromstoßfrequenz gekennzeichneten Signals, z. B. des Herbeirufs, dienenden Schaltmittels (A) derart in den für beide Arten von :Signalen gemeinsamen Übertragungskreis geschaltet sind, daß das mit der höheren Frequenz übertragene Signal auf die entsprechende Maßnahme des Teilnehmers hin ohne Verzug und ohne Störung durch die Stromstöße langsamerer Frequenz zur Aussendung kommt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mehreren Verbindungseinrichtungen gemeinsame Stromstoßgebet (FLU) für die durch eine niedere Stromstoßfrequenz gekennzeichneten Signale bei Auslösung jedes der beiden Signale ein Senderelais (B) der jeweils belegten Verbindungseinrichtung steuert, das Gleichstromstöße wechselnder Polarität zur Aussendung bringt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Steuerung des Senderelais durch den gemeinsamen Stromstoßgebet von dem zwecks Schlußzeichengabe bzw. Herbeiruf in verschiedener Weise beeinflußbaren Speisebrückenrelais (A) des Teilnehmers geschlossen wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der für beide Arten von Signalen gemeinsame Übertragungskreis sowohl von dem im Rhythmus der niederen Stromstoßfrequenz gesteuerten Senderelais (B) als auch von dem im Rhythmus der höheren Stromstoßfrequenz beeinflußten .Speisebrückenrelais (A) des Teilnehmers derart abhängig ist, daß alle durch Beeinflussung des Speisebrückenrelais erzeugten Signalstromstöße unabhängig vom Schaltzustand des Senderelais zur Aussendung kommen.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Signalübertragungskreis ein Wechselkontakt (bi-b2) des Senderelais (B) liegt, dessen Ruheseite (bi) über einen Ruhekontakt (a i) des Speisebrückenrelais mit dem einen Batteriepotential, z. B. Erde, dessen Arbeitsseite (b2) über einen Wechselkontakt (a2-a3) des Speisebrückenrelais je nach dessen Schaltzustand mit einem der beiden Batteriepotentiale verbunden ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schlußzeichengabe das Speisebrückenrelais (A) .des Teilnehmers in einen dauernden Schaltzustand gebracht wird und daher allein das Senderelais (B) die Frequenz der Signalstromstöße bestimmt, während beim Herbeiruf der Vermittlungsbeamtin das durch den Teilnehmer impulsweise, z. B. durch Nummernscheibenablauf, beeinflußte Speisebrückenrelais die Frequenz der Signalstromstöße im gemeinsamen Übertragungskreis bestimmt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Zeichenpause bestimmenden Schaltzustand des Senderelais (B, erregt) und bei Abfall des Speisebrückenrelais (A) infolge der teilnehmerseitig ausgelösten Signale ein Relais (E) über den Signalstromkreis zur "Herbeiführung von besonderen Schaltvorgängen des Fernverkehrs, z. B. Nachrufen, durch die Beamtin des Arbeitsplatzes beeinflußbar ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß das Senderelais als Relais mit verzögertem Ankerabfall ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Zeitschrift TFT (Telegraphen- und Fernsprechtechnik); Bd. 32, Heft 3, 1943, S. 6o bis 62; Technische Mitteilungen der Firma Siemens & Halske, 1942, Dezemberheft 5, S. 117 und 118.
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