DE895023C - Stromanschluss fuer Kommutatorlamellen aus Kohle - Google Patents

Stromanschluss fuer Kommutatorlamellen aus Kohle

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Publication number
DE895023C
DE895023C DES13863D DES0013863D DE895023C DE 895023 C DE895023 C DE 895023C DE S13863 D DES13863 D DE S13863D DE S0013863 D DES0013863 D DE S0013863D DE 895023 C DE895023 C DE 895023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamella
connection
power connection
carbon
ramming
Prior art date
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Expired
Application number
DES13863D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schwaighofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE895023C publication Critical patent/DE895023C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators
    • H01R39/045Commutators the commutators being made of carbon

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Stromanschluß für Kommutatorlamellen aus Kohle Bei Kommutatoren mit Lamellen aus Kohle oder anderem schlecht leitendem Werkstoff, z. B. Eisen, ergibt sich, bekanntlich die Schwierigkeit, daß die Stromverteilung auf die einzelnen, in der Längsrichtung der Lamellen nebeneinander angeordrieten Bürsten wegen des verhältnismäßig großen Längswiderstandes der Lamellen eine entsprechend ungleichmäßige ist. Besonders ungünstige Verhältnisse in dieser Hinsicht weisen Maschinen mit kleinen Spannungen und großen Strömen auf. Um hier ,Abhilfe zu schaffen, hat man parallel zu den Kohlelamellen gut leitende, womöglich über die ganze Lamellenlänge reichende Stromschienen angewendet. Zwecks Erzielung .guter Kontaktgabe erfordern sowohl die Stromschienen als auch die Lamellenflanken eine sehr genaue Bearbeitung, ferner muß dafür gesorgt sein, daß der Kontaktdruck zwischen Schiene und Lamelle dauernd innerhalb gewisser Grenzen bestehenbleibt. In vielen Fällen wird. der Gewölbedruck am Kommutator in dieser Hinsicht ausreichen, anderenfalls müssen, jedoch Nietverbindungen zwischen Schienen und Lamellen vorgesehen werden, die die Anpressung der Schiene an die Lamelle sichern. Ein weiterer Nachteil der Stromanschlußschienen besteht darin, daß ,dadurch die Zahl der Einzelteile beim Aufbau des Kommutatorbelags wesentlich vermehrt ist und daß ferner Lamellenlauffläche auf Kosten der Stromschiene verlorengeht.
  • Gemäß der Erfindung wird eine dauerhafte mechanisch und elektrisch verläßli,che sowie in bewährt einfacher Weise herstellbare Kontaktverbindüng zwischen Kohlelamellen und gut leitenden Anschlußteilen unter Vermeidung der vorgenannten Schwierigkeiten dadurch erhalten, daß von der an sich bekannten Stampfkontaktverbindung zwischen Lamelle und Anschlußteil Gebrauch gemacht wird, jedoch. derart, daß die Lamelle an zwei oder mehreren über ihre Länge verteilten Stellen durch Stampfkontakte mit dem Anschlußteil bzw. den Anschlußteilen verbunden ist. Eine sehr wesentliche Verbesserung der Widerstandsverhältnisse in der Lamelle läßt sich bereits in einfacher Weise dadurch erzielen, daß ein die Lamelle der Länge nach durchsetzender gut leitender Anschlußteil an beiden Enden der Lamelle mit dieser durch Stampfkontakte -verbunden ist. Um den Wärmedehnungen Rechnung zu tragen, kann der durchgehende Anschlußteil entweder ganz als Litze ausgeführt sein, oder zum Teil als Litze und zum Teil als massiver Draht. Es kann auch ein durchgehender massiver Anschlußteil verwendet werden, wenn er zwecks Ausgleichs der Wärmedehnungent federnd ausgebildet ist. Eine andere Möglichkeit des Lamellenanschlußes im Sinne der Erfindung besteht darin, daß je Lamelle mehrere Anschlußteile, z. B. Drähte oder Litzen, verwendet werden, die in verschiedener axialer Tiefe mit der Lamelle durch Stampfkontakte verbunden sind.
  • Entsprechende Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In Fig. ii@ bedeutet i eine Kohlelamelle, die in einer Längsbohrung einen die ganze Länge der Lamelle durchsetzenden Anschlußleiter 2 aus massivem Draht oder in Litzenform enthält, der an beiden Enden mittels Stampfkontakten S mit der Lamelle verbunden ist. Ist :der Anschlußleiter zur Gänze ein massiver Draht, so kann er zweckmäßig, wie Fig. 2 zeigt, federnd, z. B. wellenförmig ausgebildet sein, um der erhöhten Wärmedehnung des metallischen Leiters Rechnung zu tragen. Es ist natürlich auch möglich, die Stampfkontakte mit größerer Tiefe, als Fig. i zeigt, auszuführen, wodurch die Widerstandsverhältnisse der Lamelle weiter verbessert werden. Fig.3 zeigt eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei der zwecks Erhalt eines entsprechend starren Lamellenanschlusses das herausgeführte Ende 4 des Anischlußleiters aus Massivdraht besteht, während: :der übrige Teil des Anschlußleiters aus einer Litze 4' gebildet ist. Beide Teile des Anschlußleiters sind bei 5 durch Hartlöten verbunden. Gegebenenfalls kann auch eine durchgehende Litze als Anschlußleiter verwendet werden, wobei eine Versteifung des freien herausragenden Endes durch Lötauftrag erzielt werden kann,.
  • Fi.g. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit mehreren Anschlußleitern 6, 7, 8 je Lamelle, die je in verschiedener axialer Tiefe durch Stampfkontakte 9, i o, ii mit der Lamelle verbunden sind. Zweckmäßig entspricht die Lage der einzelnen Stampfkontaktstellen der der Bürsten 12, 13, 14. Dadurch kann für jede Bürstenentfernung eine elektrisch gut leitende Verbindung zum Anschlußende der Lamelle erhalten werden. Die freien Enden der Anschlußleiter 6 und 7 sind am Stirnende der Lamelle zweckmäßig durch hülsenförmige Abstandhalter 15 abgestützt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromanschluß für Kommutatorlamellen aus Kohle oder anderem schlecht leitendem Werkstoff mit durch Stampfkontakt in der Lamelle befestigtere gut leitenden. Anschlußteilen, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Lamelle an zwei oder mehreren über ihre Länge verteilten Stellen durch Stampfkontakte mit dem Ansch.lußteil bzw. den Anschlußteilen verbunden ist. ,
  2. 2. Stramanschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Lamelle auf ihrer Länge durchsetzender Anschlußteil an beiden Enden der Lamelle mit dieser durch Stampfkontakt verbunden ist. __-.-
  3. 3. Stromanschluß nach Anspruch i oder 2, dadurch .gekennzeichnet, däß der die Lamelle durchsetzende Anschlußteil zur Gänze als Litze oder zum Teil als Litze und zum Teil als Massivleiter ausgebildet ist.
  4. 4. Stromanschluß nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen durchgehenden massiven federnd ausgebildeten An@ächlußteil für :die Lamellen.
  5. 5. Stromänschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Lamelle herausragende, zum Anschluß dienende Litzenende durch Lötauftrag versteift ist.
  6. 6. Stromanschluß nach Anspruch i, gelzenmr zeichnet durch mehrere in je -verschiedener axialer Tiefe mit der Lamelle durch Stampfkontakte verbundene Anschlußteile.
DES13863D 1943-06-19 1943-06-19 Stromanschluss fuer Kommutatorlamellen aus Kohle Expired DE895023C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002608A1 (de) * 2008-06-24 2009-12-31 Robert Bosch Gmbh Kommutator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002608A1 (de) * 2008-06-24 2009-12-31 Robert Bosch Gmbh Kommutator

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