DE89455C - - Google Patents

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DE89455C
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Germany
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sowing
capsule
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seed
seeds
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine neuartige Säevorrichtung dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι den Querschnitt des Säekastens mit Säevorrichtung,
Fig. 2 die Hinteransicht und den theilweisen Schnitt des Säekastens mit den Säevorrichtungen, Fig. 3 eine Seitenansicht der Säevorrichtung,
Fig. 4 die Ansicht der Wand der Säevorrichtung bei weggenommener Säekapsel,
Fig. 5 die innere Ansicht der Säekapsel und Fig. 6 die Oberansicht der Säevorrichtung.
Die Säevorrichtung besteht aus einem auf der Welle b festsitzenden schalenförmigen Säerad (Säekapsel) a, welches mit Rippenansätzen c versehen ist und sich mit seiner offenen Seite gegen die Wand d legt. Diese letztere ist auf dem Boden des Säekastens befestigt und besitzt eine schräge trichterförmige, durch den Schieber \ verschliefsbare Erweiterung e, welche mit dem Säekasten in Verbindung steht; unterhalb der Säewelle b ist die Wand d mit einer kreisförmigen Oeffnung/ versehen, welche durch einen eigenthümlich geformten Schieber g mehr oder weniger verschliefsbar ist.
Die Wirkungsweise der Säevorrichtung ist folgende:.
Die in dem Säekasten K befindlichen Samen strömen durch den Trichter e der Wand d in den Hohlraum der Säekapsel, welche dauernd vollständig ausgefüllt werden mufs, um säen zu können. Zu diesem Zwecke ist der Zulauftrichter e sehr breit und zu beiden Seiten der Säewelle angeordnet, wodurch erzielt wird, dafs das Saatgut im Kasten K auf jenes in der Säekapsel α gleichmäfsig drückt. Beim Drehen der Kapsel werden die Samen mittels der Rippenansätze c mitgenommen und dadurch wird eine solche Pressung der Samen in der Säekapsel erzielt, dafs jene Samen, welche zu der unterhalb der Säewelle angeordneten Oeffnung f gelangen, aus dieser sanft und gleichmäfsig -von den dahinter befindlichen Samen hinausgedrückt werden. Nur durch die eigenartige Construction der Kapsel, der Oeffnung in der Wand d, des Trichters e und durch die Bewegung der Kapsel wird die richtige Pressung der Samen in der letzteren und ein gleichmäfsiges Vertheilen des Saatgutes erzielt. Wäre z. B. der Druck in der Kapsel zu grofs, so würde das Saatgut aus der Kapsel entweder gar nicht oder nur ungleichmäfsig und in kleinen Mengen herausfallen; wäre dagegen der Druck zu klein, so würde selbst bei nicht bewegter Kapsel aus der Oeffnung_/ das Saatgut herausfliefsen und dadurch ein gleichmäfsiges Säen wieder nicht erzielt.
Das aus der Oeffnung f ausfliefsende Saatgut wird von dem Trichter t aufgefangen und fällt von da in die Saatleitung des Schares ein.
Die Regelung der Saatmenge geschieht durch den bereits erwähnten, um die Welle b drehbaren Schieber g, welcher die Oeffnungy nach Belieben verschliefsen kann. Die Feststellung dieses Schiebers in jeder Stellung erfolgt dadurch, dafs ein Arm desselben mittels eines Zwischenstückes h mit einer Schiene i ver-
bunden ist, welche mit Hülfe einer am Bogen k einstellbaren Kurbel j durch Zahnräder ^1 und Zahnstangen ^5 vertical verschiebbar ist.
Wenn irgend welche der Säevorrichtungen aufser Betrieb gesetzt werden sollen, so wird der Trichter e durch den Schieber s verdeckt und sodann die Verbindung des Zwischen^ Stückes h mit der Schiene i gelöst, die Oeffnung_/ durch den Schieber g verschlossen und dieser in seiner Stellung dadurch gehalten, dafs das Zwischenstück h mit seinem hakenförmigen Ende einen Stift Z1 umgreift, wie dies in Fig. ι punktirt angedeutet ist.
Diese Säevorrichtung kann nach Angabe des Erfinders für alle Samengattungen verwendet werden, die Aussaatmenge läfst sich genau bestimmen und die Aussaat ist immer gleichmäfsig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Säemaschine, gekennzeichnet durch eine das bekannte schalenförmige Säerad α überdeckende Wand d, welche über der Säewelle einen breiten, sich über beide Seiten derselben erstreckenden Zulauftrichter e und senkrecht unter der Säewelle eine durch einen Schieber g regelbare Ausfallöffnung f besitzt, so dafs bei der Arbeit die Körner das Säerad stets voll-Ständig ausfüllen und infolge der Drehung des letzteren durch die Oeffnung f gleichmäfsig ausfliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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