DE894528C - Vorrichtung zum Verladen oder Einspeichern von staubfoermigem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum Verladen oder Einspeichern von staubfoermigem Gut

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DE894528C
DE894528C DEL8755A DEL0008755A DE894528C DE 894528 C DE894528 C DE 894528C DE L8755 A DEL8755 A DE L8755A DE L0008755 A DEL0008755 A DE L0008755A DE 894528 C DE894528 C DE 894528C
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DE
Germany
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goods
loading
dust
dust bag
telescopic tube
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Expired
Application number
DEL8755A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Jansen
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/18Preventing escape of dust
    • B65G69/181Preventing escape of dust by means of sealed systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Das Verladen staubförmiger Güter ist meistens mit einer Staubentwicklung verbunden. Diese führt zu Arbeitsbehinderung, gesundheitlichen Schäden und Güterverlusten. Die bisher in der Technik bekannten Vorrichtungen, mit einem Sack oder Teleskoprohr zu arbeiten, ohne eine selbsttätige Steuerung, haben nur zu Teilerfolgen geführt, deren Wert durch die notwendige menschliche Arbeitskraft oder Aufmerksamkeit verringert wurde.
  • Es wurde daher eine Vorrichtung entwickelt, die die obigen Mängel beseitigt und selbsttätig arbeitet.
  • Sie gestattet staubförmige Güter staubfrei in offene oder geschlossene Waggons, Lastwagen oder Schiffe zu verladen sowie auch Lagerschuppen und Silos zu bespeichern.
  • Viele Versuche haben gezeigt, daß eine wirklich staubfreie und zugleich leistungsfähige Verladung nur mit einer selbsttätigen Steuerung zu erreichen ist, bei der der freie Fall in der Atmosphäre und dadurch die Staubbildung verhindert wird.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel einen Silo S über einem offenen Wagen, der mit Staubgut aus dem Silo beladen werden soll. In der gezeigten Stellung (Anfangsstellung) wird der Schieber Sch geöffnet, und das Gut fällt im Staubsack St unter Luftabschluß herab.
  • Der Sack ist mit Ringen R versehen, die bei nicht zu hohem Abstand voneinander eine zu starke Verringerung des freien Querschnittes verhindern und dazu die Festigkeit des Sackes vergrößern. Das Gut füllt nun den Staubsack von unten her an, bis es einen elektrischen Membranschalter Ms erreicht und diesen durch das Gutgewicht einschaltet. Dadurch wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, der die Kupplung K schaltet und damit die Seilwinde W mit dem laufenden Getriebemotor M verbindet. Hierdurch wird über mehrere Seile Se der Staubsack St angehoben. Das Gut kann nun so lange ausfließen, bis der Membranschalter Ms vom Gut wieder freigegeben wird. In diesem Augenblick wird der Stromkreis unterbrochen und damit die Kupplung K wieder ausgeschaltet und die Seilwinde W vom Motor M getrennt. Wichtig ist nach der Trennung, daß dann die Seilwinde W durch das Eigengewicht des Staubsackes St mit Fußring F rückwärts läuft und der Sack St sich auf den bereits gebildeten Guthaufen aufsetzt und abschließt. Ein Nachlaufen der Winde W wird durch eine Bremse verhindert. Sobald das Gut im Sack nachgelaufen ist, beginnt das Spiel von neuem. Der Membranschalter Ms ist in der Zeichnung kurz unterhalb des Schiebers angebracht. Je nach den örtlichen Verhältnissen ist gelegentlich eine tiefere Anbringung von Vorteil, vor allem, wenn beispielsweise bei großer Stapelhöhe der Sack entsprechend lang ist.
  • Erwähnt sei auch die Möglichkeit, den Getriebemotor M gleichzeitig mit der Kupplung K durch den Membranschalter Ms ein- oder auszuschalten.
  • Bei Ausbleiben des Gutes aus dem Silo S sackt das im Staubsack St befindliche Gut nach und erzeugt hierin einen Unterdruck, wodurch ein störendes Flattern des Staubsackes St verursacht wird. Um das zu verhindern, ist eine Rückschlagklappe Rk angebracht, wodurch die Luft ungehindert in den Staubsack St eindringen kann. Parallel zum Membranschalter Ms liegt im gleichen Stromkreis ein Handschalter, der es gestattet, den Sack St oder das Teleskoprohr von Hand nach oben auszufahren. Ein Sperrad Sp mit Klinke kann den Staubsack St in jeder gewünschten Lage festlegen. Die beschriebene Vorrichtung läßt sich nicht nur, wie in der Zeichnung, an einem Silo anbringen, sondern ebenso an eine andere vorhandene Verladeanlage (Transportschnecke, Förderband).
  • PATENTANSPRVCHE: I. Vorrichtung zum staubfreien Verladen oder Einspeichern von staubförmIgeit Gut durch einen vom Siloauslauf bis zum Boden, auf dem geladen werden soll, reichenden unten offenen Staubsack oder Teleskoprohr, dessen unteres Ende entsprechend der jeweiligen Füllhöhe gehoben oder:gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb oder in beliebiger Höhe des Staubsackes (set) oder Teleskoprohres ein durch den Druck des Gutes gesteuerter Kontakt (Ms) angeordnet ist, der eine zum Anheben des unteren Endes des Staubsackes (St) oder Teleskoprohres dienende Winde (W) einschaltet oder freigibt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Staubsackes (St) oder Teleskoprohres befindliche Rückschlagklappe (Rk), die bei Unterdruck im Staubsack (St) oder Teleskoprohr das Einströmen von Luft ermöglicht.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 246 286.
DEL8755A 1951-04-13 1951-04-13 Vorrichtung zum Verladen oder Einspeichern von staubfoermigem Gut Expired DE894528C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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