DE893759C - Aufhaengung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (ú¢Starr-Halbachsen) - Google Patents
Aufhaengung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (ú¢Starr-Halbachsen)Info
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
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- B22F3/18—Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces by using pressure rollers
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Description
- Aufhängung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (= Starr-Halbachsen) Die Erfindung bezieht sich auf die Aufhängung der Achsaggregate, insbesondere von Kraftfahrzeugen, und hat .den Zweck, die Nachgiebigkeit der Räder in der Querrichtung beim. Auftreten von quer wirkenden Kräften infolge der Fahrbahnbeschaffenheit zu ermöglichen und gleichzeitig eine gute rückstellende Wirkung zu sichern. Die Aufhängung ist für Achsen aller Art, wie Starr-, Lenker-, Pendelachsen u. dgl., bestimmt. Unter starren Achsen sind hier allerdings nicht die üblichen Achsbauarten zu verstehen, bei denen ein einteiliges Tragstück als Achse von einem Rad zum andern durchläuft, sondern Achskonstruktionen, bei denen die Achse in zwei je ein Einzelrad tragende Teilachsen aufgeteilt ist, die mittels eines Verbindungsstückes (Querbalken) derart miteinander verbunden sind, daß sich das ganze Achsaggregat bei Vertikalbewegungen wie eine starre Achse verhält.
- Gemäß der Erfindung wird jede Teilachse quer nachgiebig mittels zweier quer zum Fahrzeug wirksamer Laschen aufgehängt, von denen die eine auf Zug und die andere auf Druck beansprucht ist und die auf Zug beanspruchte Lasche 'kürzer bemessen wird als die Drucklasche. Die Verwendung von Laschen stellt ein außerordentlich einfaches Mittel zur Erzielung der angestrebten Quernachgiebigkeit dar. Dabei ergibt sich durch di-e besondere Wahl des Verhältnisses der Laschenlängen der weitere Vorteil, daß beim Ausschlag der Laschen aus der rullage die auf die Rückstellung der Achse hin-T wirkende Horizontalkomponente der an der kürzeren Zuglasche wirkenden Kraft stets größer ist als die entgegengesetzte Horizontalkomponente der an der Drucklasche wirkenden Kraft. Die Achse ist also im Hinblick auf die Querbeweglichkeit stets eigenstabil, ohne die Anordnung besonderer Rückstellfedern erforderlich zu machen.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Abb. i in Anwendung bei einer Starrachse, wobei die Abb. i a bis i f die Wirkungsweise und die Abb. i g die Kräfteverteilung erläutern; Abb. 2 zeigt die Anwendung der erfindungsgemäßen Aufhängung auf eine Abart von Pendelachsen (= Starr-Halbachsen mit laschenverbundenem quer beweglichen Lenker), linke Zeichnungshälfte.
- Bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform sind die Laufräder i an Teilachsen 2 (= Starr-Halbachsen) angebracht, die mit Hilfe von je zwei Laschen 3 und 4 mit einem Querbalken 5 verbunden sind. Dieser Querbalken ist für beide Teilachsen gemeinsam und verbindet sie im Zusammenwirken mit den Laschen derart, :daaß das Ganze sich hinsichtlich Vertikalbewegungen wie eine starre Achse verhält.
- Das geht ganz klar aus den ,!£b-b. i a bis i f hervor, welche die oben geschilderte Achsenkonstruktion in der Normalstellung, beim Fahren eines Rades durch ein Loch bzw. über eine Erhöhung, bei einem Querstoß von rechts gegen ein Rad, bei gegensinnigen Querstößen und schließlich bei gleichsinnigenQuerstößen gegen beideRäder veranschaulichen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Räder bzw. die Teilachsen (= Starr-Halbachsen) und der Querbalken stets untereinander parallel bleiben, wie das bei Starrachsen der Fall zu sein pflegt.
- Zur Verbindung der Achse mit dem Aufbau dienen einerseits am Rahmen 6, andererseits am Querbalken 5 abgestützte ungeführte Schraubenfedern 7._ Statt dessen kann auch irgendeine andere übliche Federanordnung Verwendung finden.
- An jeder rTeilachse ist jeweils die eine Lasche 3 auf Zug, die andere, 4, auf Druck .beansprucht, und die Zuglasche ist im Sinne der Erfindung kürzer bemessen als -die Drucklasche. Zur Erläuterung dient der Kräfteplan in Abb. i g. Durch den Raddruck p kann die Teilachse 2 als zwischen den beiden oberen Augen der beiden Laschen 3,- 4 eingespannt betrachtet werden. Die an den Laschen wirksamen Vertikalkräfte q3 und q4 sind einander entgegengesetzt gerichtet. Aus der Winkelstellung der Laschen ergeben sich in bekannter Weise die in der Verbindungslinie der beiden oberen Laschenaugen einander entgegenwirkenden Horizontalkomponenten h3, h4. In Abb-. ig ist angenommen, daß infolge eines Querstoßes die linke Starr-Halbachse nach rechts verschoben bzw. die zugehörigen Laschen nach rechts verschwenkt sind. Wie aus der Abb. i g ersichtlich, ist .dabei die Rückstellkraft h3 größer als die Gegenkraft h4. Der Unterschied dieserbeidenKräfte wächst bekanntlich mit steigendem Winkelausschlag, weil nicht nur h3 schnell größer wird, sondern gleichzeitig. h4 etwas langsamer abnimmt. Der Querbalken 5 weist beim Beispiel nach Abb. i einen mittleren Arm 5' auf, der zwischen Führungsrollen 5" am Rahmen vertikal geführt ist. Infolgedessen liegt das Mömentenzentrum Min der Höhe der Führungsrollen, und der Aufbau bleibt daher fast vollkommen neigungsfrei.
- Abb. 2 zeigt in der linken Hälfte eine Ausführungsform, bei der das Rad 8 von einer Pendelhalbachse getragen wird, .die sich aus einem mit dem Rad verbundenen Achsteil 9 und einem an dem Rahmen ii an-gelenkten Achsteil io zusammensetzt, wobei diese beiden Achsteile durch Laschen,i2, 13 miteinander quer beweglich verbunden sind. Dabei ist wiederum,die Lasche i(2 auf Zug und die Lasche 13 auf Druck beansprucht. Das freie Ende a4 des Achsteiles io. ist über das übliche 15 mit dem Ende der @Ouerblattfeder 16 verbunden, die wiederum am Rahmen i i befestigt ist.
- Die rechte Hälfte der Abb. 2 zeigt eine Abänderung dieser Anordnung, bei der die einteilige Pendelhalbachse 17 über eine zugbeanspruchte Lasche 18 mit derOuerfeder 16 und über die druckbeanspruchte Lascheaig mit dem Rahmen verbunden ist.
- In beiden Fällen ist wieder die Zuglasche 12 bzw. i8 kürzer bemessen als die Drucklasche 13 bzw. i9.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufhängung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (= Starr-Halbachsen), dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilachse (2) quer nachgiebig mittels zweier quer zum Fahrzeug wirksamer Laschen (3, 4) aufgehängt ist, von denen die eine (3) auf Zug und die andere (4.) auf Druck beansprucht ist und die auf Zug beanspruchte Lasche kürzer bemessen wird als die auf Druck beanspruchte Lasche.
- 2. Achsaufhängung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die Laschen (3, 4) einerseits an den Teilachsen (2), andererseits an einem für beide Teilachsen gemeinsamen Querbalken (5) angreifen.
- 3. Achsaufhängung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (5) durch Federn (7) gegen den Rahmen (6) oder Aufbau abgestützt ist.
- 4. Achsaufhängung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Ouersteifigkeit Federn (16) und gegebenenfalls Dämpfungsvorrichtungen zwischen den Teilachsen (i7) oder den Teilachsen (9) und dem fahrzeugseitigen Fundament (i i, i.o) der Laschen vorgesehen sind. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 155 825.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2309D DE893759C (de) | 1942-08-27 | 1942-08-27 | Aufhaengung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (ú¢Starr-Halbachsen) |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2309D DE893759C (de) | 1942-08-27 | 1942-08-27 | Aufhaengung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (ú¢Starr-Halbachsen) |
| GB241659A GB940063A (en) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Improvements in or relating to the manufacture of thermionic cathodes |
| GB2397659 | 1959-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893759C true DE893759C (de) | 1953-10-19 |
Family
ID=27209644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED2309D Expired DE893759C (de) | 1942-08-27 | 1942-08-27 | Aufhaengung von Achsaggregaten mit geteilten Achsen (ú¢Starr-Halbachsen) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893759C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057466B (de) * | 1956-11-21 | 1959-05-14 | Paul Hollert | Einzelradaufhaengung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere Kraftfahrzeuge, mittels einer Pendelhalbachse |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT155825B (de) * | 1936-04-06 | 1939-03-25 | Audi Ag | Kraftfahrzeug mit unabhängig abgefederten, parallel oder annähernd parallel geführten Vorderrädern und kippbar geführten Hinterrädern. |
-
1942
- 1942-08-27 DE DED2309D patent/DE893759C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT155825B (de) * | 1936-04-06 | 1939-03-25 | Audi Ag | Kraftfahrzeug mit unabhängig abgefederten, parallel oder annähernd parallel geführten Vorderrädern und kippbar geführten Hinterrädern. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057466B (de) * | 1956-11-21 | 1959-05-14 | Paul Hollert | Einzelradaufhaengung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere Kraftfahrzeuge, mittels einer Pendelhalbachse |
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