DE89354C - - Google Patents

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DE89354C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Steuerung, wie sie durch die Fig. 1 bis 4 und 5 bis 11 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht wird, steht ein Punkt α der Excenterstange unter dem Einflufs eines Lenkers L, der um einen Punkt ^ schwingt, welcher vom Regulator verschoben wird, während ein dritter Punkt ν des Lenkers durch einen um einen festen Drehpunkt schwingenden Gegenlenker k geführt wird, der in seiner Mittelstellung parallel der Verschiebung des Schwingungspunktes \ des Lenkers gerichtet ist. Der Gegenlenker kann auch durch eine Coulisse ersetzt werden, welche nach dem Kreisbogen gekrümmt ist, den der Punkt ν unter dem Einflufs des Gegenlenkers beschreibt und in welcher ein diesen Punkt enthaltender Stein beweglich ist.
Der Lenker L (Fig. 1) hat die Gestalt eines Winkels, dessen einer Schenkel bei α an die Excenterstange angreift und dessen anderer Schenkel an jeder Seite als Coulisse c ausgebildet ist, in welchen Coulissen je ein Stein s beweglich ist, der sich um einen in einem Gleitstück g befestigten Zapfen ^ drehen kann. Das auf einer Führung f bewegliche Gleitstück g steht mittels einer Stange e unter der Wirkung des Regulators.
Der in der beschriebenen Weise coulissenförmig ausgebildete Schenkel des Lenkers L ist geschlitzt. In den Schlitz ist der Gegenlenker k eingefügt, welcher den im Punkt ν des Lenkers angeordneten Zapfen mit dem festen Drehpunkt verbindet (s. Fig. 1, 1 a, 2 und 3).
Befindet sich das Gleitstück g in der in Fig. 1 angegebenen Lage, so findet das Maximum der Füllung statt. Diese verkleinert sich, wenn das Gleitstück g nach dem Angriffspunkt ν des Gegenlenkers k hin verschoben wird; sie wird Null, wenn diese Annäherung so weit geht, dafs die Achse des Zapfens \ mit derjenigen des Zapfens im Punkte ν des Lenkers zusammenfällt (s. auch die schematische Darstellung Fig. 4).
Indem die bei der Bewegung des Lenkers L auftretenden Seitenkräfte durch den Gegenlenker k auf das Maschinengestell übertragen werden, wird bei der Mittellage des Lenkers L von dem Zapfen ^ unter Vermittelung des Gleitstückes ein rechtwinklig zur Verschiebung gerichteter Druck auf die Führung f ausgeübt, ein Druck, der von dieser Richtung bei den Endlagen des Lenkers nur um ein Geringes abweicht. Die Rückwirkung der Steuerung auf den Regulator beschränkt sich infolge dessen auf die zwischen dem Gleitstück und seiner Führung auftretende Reibung. Auch ist die Gröfse der Verschiebung, welche die Coulisse des Lenkers bei dessen Schwingungen gegenüber dem Stein s erfährt, sehr gering, so dafs die eintretende Abnutzung unbedeutend bleibt.
In abgeänderter Weise kann auch nach Fig. 5, 6 und 7 der Punkt v, an welchen der Gegenlenker angreift, statt rechts von dem Schwingungspunkt % links von diesem verlegt werden. Auch kann, wie zeichnerisch dargestellt, statt zweier Coulissen der betreffende Schenkel des Lenkers L nur eine Coulisse c mit oberer und unterer Führungsfläche und einem Coulissen-
stein s erhalten, während der Gegenlenker als Doppelstange jene Coulisse zwischen sich fafst. Auch hier nimmt die Füllung ab, wenn der Schwingungspunkt nach rechts verschoben wird (vergl. die schematische Darstellung Fig. 8). Die beschriebene Steuerung läfst sich auch als Umsteuerung nutzbar machen, und zwar in der Weise, dafs man die Coulisse des Lenkers von dem Punkt aus, welchen der Coulissenstein bei der Füllung Null einnimmt, nach beiden Seiten erstreckt. Die Verschiebung des Coulissensteins erfolgt dann durch den Umsteuerhebel. Diese Anordnung ist durch die Fig. 9 bis Ii veranschaulicht. Die im Vorstehenden als Ersatz für den Gegenlenker erwähnte Coulisse kann auch geradlinig gestaltet sein; wesentlich ist nur, dafs ihre Achse rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung des Punktes \ steht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Steuerung für Dampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Punkt (a) der Excenterstange durch einen Lenker (L) bethätigt wird, dessen Schwingungspunkt (\) vom Regulator bezw. dem Umsteuerungshebel verstellt wird, während ein dritter Punkt (v) des Lenkers (L) durch einen Gegenlenker (k) geführt wird, der in seiner Mittelstellung parallel der Verschiebung des Schwingungspunktes gerichtet ist, so dafs die Rückwirkung der Steuerung auf den Regulator sehr klein ausfällt.
    Steuerung für Dampfmaschinen nach Patent-Anspruch ι , gekennzeichnet durch den Ersatz des zur Führung des Punktes (v) dienenden Gegenlenkers durch eine Coulisse, deren Achse rechtwinklig zu der Verschiebungsrichtung des Punktes ^ steht.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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