DE89349C - - Google Patents

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DE89349C
DE89349C DE189689349D DE89349DD DE89349C DE 89349 C DE89349 C DE 89349C DE 189689349 D DE189689349 D DE 189689349D DE 89349D D DE89349D D DE 89349DD DE 89349 C DE89349 C DE 89349C
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DE189689349D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface
    • B01D1/222In rotating vessels; vessels with movable parts
    • B01D1/223In rotating vessels; vessels with movable parts containing a rotor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTAMT^
KAISERLICHES
Gegenstand der Erfindung ist eine Abdampfvorrichtung für Sole, Seifenlaugen, zuckerhaltige Säfte und ähnliche Flüssigkeiten, bei welcher die Ansammlung der ausgeschiedenen Krystalle und abgelagerten Stoffe an den geheizten Wänden vermieden ist, und welche Mittel bieten, diese Krystalle und Stoffe ohne Unterbrechung des Betriebes rasch aus dem Apparat entfernen zu können.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 und 3 je eine Endansicht dieser Abdampfvorrichtung dar.
In einer Abdampfpfanne A von gewöhnlicher oder sonst entsprechender Form sind an hohlen Zapfen C oder dergl. ein oder mehrere Dampfcylinder B angeordnet, welche durch geeignete Getriebe in Umdrehung versetzt werden. In der Zeichnung ist eine Pfanne mit zwei solchen Cylindern versehen. Der Dampf wird durch einen hohlen Zapfen in einen ringförmigen Raum C1 eines jeden Cylinders eingeführt und strömt durch den anderen hohlen Zapfen wieder aus, so dafs die abzudampfende Flüssigkeit in der Pfanne infolge der Berührung mit der inneren und äufseren Oberfläche dieses sich drehenden Cylinders durch den Dampf erhitzt wird.
In jedem Cylinder befindet sich auf einer Welle D eine Transportschnecke E. Die Wellen D sind bei e in den Enden ihrer Cylinder gelagert, so dafs sie frei und unabhängig von denselben sich drehen können, oder aber auch stehen bleiben, während die Cylinder selbst in Umdrehung versetzt werden. In einem Arm F des einen Zapfens C ist eine kleine Welle F1 gelagert, an welcher zwei Getriebe G aufgekeilt sind, welche mit den Getrieben G1 und G2 in Eingriff stehen, von welch letzteren das eine G1 auf der Welle D der Transportschnecke, das andere G2 mit der Pfanne fest verbunden ist, so dafs die Transportschnecke in entgegengesetzter Richtung wie der Cylinder B sich dreht. Die Transportschnecken dienen dazu, die in dem Innern der Cylinder abgelagerten Krystalle und Stoffe aus demselben herauszuschaffen, so dafs dieselben auf den Boden der Pfanne fallen. Geeignete Schaber H (Fig. 2) sind entsprechend angebracht, um die an der Aufsenseite der Cylinder abgelagerten Krystalle und Stoffe von dem äufseren Umfange derselben zu entfernen, und fallen dieselben gleichfalls auf den Boden der Pfanne.
Um die Krystalle aus der Pfanne zu entfernen, ist am Boden derselben eine Transportschnecke I angeordnet, welche in geeigneter Weise, z. B. "durch eine Kette J, von den hohlen Zapfen aus angetrieben wird.
Um die abgelagerten Stoffe möglichst trocken aus der Pfanne zu erhalten, sind an den Entnahmeöffnungen K der Pfanne entsprechende Behälter vorgesehen. In der Zeichnung sind diese Behälter L beispielsweise cylindrisch gestaltet und mit einer durchlochten Scheidewand L1 versehen. Diese horizontale Scheidewand theilt die Behälter in möglichst gleiche Theile und dient dazu, die abgelagerten Stoffe zurückzuhalten, während die Flüssigkeit hindurchgeht und sich in dem unteren Theile ansammelt. Zweckmäfsig werden zwei Be-
hälter L mit geeigneten Ein- und Auslafsventilen M und N verwendet, um einen Behälter, welcher bereits gefüllt ist, auszuschalten und die abgelagerten Stoffe in dem anderen aufzunehmen. Die Füllung der Behälter ist an Schaugläsern I zu erkennen. Die abgelagerten Stoffe werden durch die Thür 0 oder sonst zweckentsprechend entfernt. Die durch die durchlochte Scheidewand L1 gegangene Flüssigkeit wird durch ein Rohr P wieder der Abdampfpfanne zugeführt, indem durch das Oeffnen eines kleinen Hahnes oder Ventiles ρ der Luft der Eintritt in den Behälter L gestattet wird, wobei infolge der Luftverdünnung in der Pfanne die Flüssigkeit aus dem Behälter in die Pfanne gedrückt wird. O1 ist eine Platte, welche die wieder eintretende Flüssigkeit nach abwärts. leitet. Wird die Abdampfung nicht im luftyerdünnten Raum ausgeführt, so werden geeignete Vorrichtungen vorgesehen, um die Flüssigkeit aus dem Behälter wieder in die Pfanne zu leiten. Die Behälter L können auch durch andere Einrichtungen ersetzt werden oder aber vollständig entfallen.
Die Dampfcylinder sind an jedem Ende mit einem oder mehreren Schöpfern b versehen, welche sich in dem Dampfraum C1 befinden und das Condenswasser aus dem Dampfraum in der Richtung des Dampfaustrittes entfernen.
An jeder Seite des Cylinders sind zwischen den einzelnen Cylindern Verbindungsrohre Q. und in denselben Ventile R entsprechend angeordnet, so dafs durch Oeffnen oder Schliefsen der Ventile die Dampfcylinder allmälig in den Betrieb ein- und ausgeschaltet werden können. Der Dampf-Ein- und Auslafs kann bei jedem der beiden Zapfen erfolgen und sind daher die Schöpfer b auch an beiden Seiten vorhanden.
Der Auspuffdampf und das Condenswasser können bei der vorliegenden Ausführungsform z. B. zum Vorerhitzen der aus dem Behälter L der Pfanne zugeführten Flüssigkeit verwendet werden. Die Höhlung 5 dient zur Aufnahme eines Thermometers, durch einen Hahn kann die klare Flüssigkeit abgezogen werden. U ist ein Probenbehälter und V sind Schaugläser.
Mit Hülfe dieser Abdampfvorrichtung ist es möglich, das Abdampfen rasch und ohne Unterbrechung auszuführen, wobei durch die Drehung der Cylinder und Transportschnecke ein ständiger Kreislauf in der Pfanne unterhalten wird, während bei Anwendung der Behälter L oder ähnlicher Trockenvorrichtungen es möglich ist, die abgelagerten Stoffe ohne Betriebsunterbrechung aus dem Apparate zu entfernen.
Selbstverständlich kann die Ausführung des Apparates, ohne dafs hierdurch das Wesen desselben beeinträchtigt wird, abgeändert werden. Die Cylinder können horizontal oder vertical angeordnet sein, ebenso können die Mittel zum Antrieb der Cylinder und Transportschnecken beliebig geändert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Abdampfvorrichtung für Sole, Seifenlaugen, zuckerhaltige Säfte oder ähnliche Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch einen oder mehrere in der Pfanne (A) angeordnete, rotirende, doppelmanteligeDampfcylinder^ßj, mit welchen die abzudampfende Flüssigkeit an dem inneren und äufseren Mantel in Berührung steht.
2. Eine Abdampfvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher in den Dampfcylindern Trans-
. portschnecken (E) unabhängig von den Dampfcylindern in entgegengesetzter Richtung rotiren oder aber ganz stehen bleiben, so dafs dieselben event, in Verbindung mit an der Aufsenseite der Cylinder angeordneten Schabern (H) die sich in oder auf den Cylindern niederschlagenden Substanzen von den Cylindern entfernen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189689349D 1896-03-10 1896-03-10 Expired DE89349C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE89349T 1896-03-10

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Publication Number Publication Date
DE89349C true DE89349C (de) 1896-11-05

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DE189689349D Expired DE89349C (de) 1896-03-10 1896-03-10

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