DE69262C - Maischapparat für Zuckerfüllmasse - Google Patents
Maischapparat für ZuckerfüllmasseInfo
- Publication number
- DE69262C DE69262C DENDAT69262D DE69262DA DE69262C DE 69262 C DE69262 C DE 69262C DE NDAT69262 D DENDAT69262 D DE NDAT69262D DE 69262D A DE69262D A DE 69262DA DE 69262 C DE69262 C DE 69262C
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- DE
- Germany
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- filling mass
- mashing
- mashing device
- sugar filling
- mash
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/02—Crystallisation; Crystallising apparatus
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkefabrikation.
Maischapparat für Zuckerfüllmasse.
Zusatz zum Patente M, 63032 vom 22. Oktober 1890.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1891 ab. Längste Dauer: 21. Oktober 1905.
Der im Haupt-Patent Nr. 63032 patentirte Maischapparat ist zum Zwecke der Erwärmung
des Maischgutes bezw. der Füllmasse mit einem Doppelboden von gewisser Heizfläche (z. B.
etwa 20 qm) versehen.
Diese Fläche wäre aber in dem Falle zu klein, dafs man sehr dünnflüssige Füllmasse in
dem Maischapparat in kurzer Zeit zu strammer Füllmasse weiter concentriren wollte.
Um diese Arbeit zu ermöglichen, mufs eine drei- bis fünfmal so grofse Heizfläche zur Verfügung
stehen, wie sie durch das nachstehend angegebene, in der Zeichnung mit B und B1
bezeichnete Rohrsystem dargestellt ist.
Aber auch die Maischarbeit im Apparat des Haupt-Patentes ist in manchen Fällen nicht
vollkommen, weil nämlich die zu maischende Füllmasse leicht eine rotirende Bewegung annimmt,
indem sie der Drehungsrichtung der Rührarme folgt und so der gewünschte Mischoder
Maischeffect ausbleibt.
Auch hierin schafft die neue Anordnung Abhülfe wie folgt:
Das cylindrischeVacuumgefäfs mit aufgesetztem Dome wird sehnenartig durchquert von Rohrbündeln
B und B1. In der Zeichnung sind von einem Rohrbündel je sieben Stück Rohre
sichtbar.
Diese Bündel kreuzen sich, und über dem Kreuzungspunkt dreht sich die Welle P, welche
den Maischarm R trägt. Die Drehungsebene dieses Maischarmes liegt knapp zwischen beiden
Rohrbündeln eingeschlossen.
Die Enden der einzelnen Rohre münden in Kästen abcd, welche auf dem Gefäfsmantel
des Vacuumapparates passend vertheilt sind.
Die Kästen ihrerseits tragen wieder die Stutzen S S' S" S'" für Heizdampfeingang, und die
unteren beiden Kästen α und b haben Ablaufstutzen
für Condenswasser, welches durch die Ablaufrohre g und g1 nach dem Abführungsrohr E geleitet wird.
Jeder Kasten ist mit Verschlufsdeckel T versehen, und die allgemeine Form derselben ist
so gehalten, dafs ein leichtes Einsetzen und Auswechseln der Heizrohre möglich ist.
Die Länge der Kästen und die Anzahl der Rohrschichten hinter einander ist der Länge
des Gefäfses V entsprechend und zielt darauf ab, möglichst viel Rohre unterzubringen.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Sobald das Gefäfs V mit Füllmasse bis zur Höhe des Domes gefüllt ist, wird der Rührarm
R in Bewegung gesetzt, und indem derselbe zwischen zwei Rohrschichten bei B oder B1
hindurchgeht, entsteht eine kräftig wirkende Maischwirkung, da die Rohre selbst als Maischwiderstand
dienen und ein Ausweichen des Maischgutes verhindern.
Stellt man hiernach Dampf an (durch die Stutzen S eingelassen), so wird zugleich eine
Erwärmung des Maischgutes eintreten, dienlich
zum Verkochen der Flüssigkeit, während das Condenswasser nach E abläuft. ■
Soll nach geschehener Verkochung der Zuckerfüllmasse eine Abkühlung stattfinden, so kann
man an Stelle von Dampf auch Kühlwasser bei S eintreten lassen, welches, abwärts laufend,
nach E entweicht, wie das Condenswasser beim Heizprocesse.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ersatz des Doppelbodens A am Maischapparat des Patentes Nr. 63032 durch sich kreuzende Siederohrbündel (B und B1) zwischen Heizdampf kästen (ab und cd), welche Bündel als Widerstände beim Maischen zwischen den von den Flügeln (R) des Rührwerkes beschriebenen Ebenen angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69262C true DE69262C (de) |
Family
ID=342744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69262D Expired - Lifetime DE69262C (de) | Maischapparat für Zuckerfüllmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2476179A (en) * | 1942-08-12 | 1949-07-12 | Bristol Aeroplane Co Ltd | Heat exchanger |
-
0
- DE DENDAT69262D patent/DE69262C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2476179A (en) * | 1942-08-12 | 1949-07-12 | Bristol Aeroplane Co Ltd | Heat exchanger |
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