DE893196C - Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen - Google Patents
Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von BrennstoffdestillationsgasenInfo
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- DE893196C DE893196C DEP5388A DEP0005388A DE893196C DE 893196 C DE893196 C DE 893196C DE P5388 A DEP5388 A DE P5388A DE P0005388 A DEP0005388 A DE P0005388A DE 893196 C DE893196 C DE 893196C
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-
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Description
- Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Naßwäsche von Brennstoffdestillationsgasen Der Aufwand an Heizdampf für die Aufarbeitung des Gaswassers der Kokereien und ähnlicher Betriebe setzt sich aus dem Bedarf für die chemische Arbeit und für die Erwärmung des Wassers sowie dem sogenannten Begleitdampf der ausgetriebenen Gase zusammen.
- Der Bedarf für die Wasseranwärmung und den Begleitdampf ist dem chemischen Bedarf so stark überlegen, daß er praktisch bestimmend für die Wirtschaftlichkeit des ganzen Abtreibeverfahrens ist. Deshalb hat sich in der Praxis auch ganz allgemein eine Ausnutzung der Abwärme des Abwassers eingeführt, die in der Weise erfolgt, daß man durch einen Wärmeaustauscher das zufließende Rohwasser mittels der Wärme des Abwassers vorwärmt. Gemäß der Erfindung wird nun das Wärmegefälle des Abwassers nur in seinem unteren Teil mittels Wärmeübertragung durch die Wand an das zufließende Rohwasser übertragen, während der obere, thermodynamisch wertvollere Teil mittels einer Wärmepumpe zur Erzeugung von Treibdampf für die Abtreibekolonne ausgenutzt wird. Diese Maßnahme ergibt den technischen Fortschritt, daß infolge der Vergrößerung der Treibdampfmenge die Ausblasung des Ablaufwassers entsprechend weitergetrieben und damit der Ainmoniakverlust entsprechend vermindert werden kann. Durch die neue Arbeitsweise erfolgt nun zwar die Anwärmung des Rohwassers nur in dem durch die Leistung der Wärmepumpe verminderten Umfang. Das Rohwasser gelangt also kälter auf die Abtreibekolonne als bei vollem Wärmeaustausch durch die Wand und muß infolgedessen in dem Abtreiber bis zum Siedepunkt weitererwärmt werden. Diese Erwärmung erfolgt aber nicht auf Kosten eines vergrößerten Dampfbedarfes, sondern durch fraktionierte Kondensation der von unten kommenden Dämpfe. Das bedeutet aber eine Rücklaufverstärkung der abströmenden Ammoniakdämpfe, d. h. eine entsprechende Verminderung der Begleitdampfmenge. Durch diesen inneren Rücklauf erfolgt die Restaufheizung des Rohwassers, und als weitere Folge wird die anschließende Kondensationskühlung um den Betrag kleiner, den diese Restanwärmung des Rohwassers erfordert.
- Ist der Abtreibekolonne eine sogenannte Entsäuerungskolonne vorgeschaltet, so- muß sinngemäß dafür gesorgt werden, daß der Abtreibekolonne dieser eben definierte Rücklaufeffekt erhalten bleibt, was am einfachsten dadurch geschehen kann, daß man das Rohwasser, das zum Teil durch den Ablauf des Abtreibeapparates vorgewärmt ist, durch den Ablauf der Entsäuerungskolonne so weit vorwärmt, als es bei unmittelbarer Anwärmung durch das Ablaufwasser an sich geschehen würde. Dadurch kühlt sich das Ablaufwasser der Entsäuerung entsprechend ab, so daß es nunmehr auf, die gleiche.Weise das nötige Temperaturgefälle als Rücklaufgefälle auf dem Einlaufboden der Abtreibekolonne erzeugt, weil es ja um den Restaufwärmungsbetrag kälter auf die Abtreibekolonne gelangt und somit dort den gleichen Effekt hervorruft, als wenn das Rohwasser direkt auf die Abtreibekolonne aufgegeben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Naßwäsche von Brennstoffdestillationsgasen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der an sich bekannten Behandlung des Gaswassers im Gegenstrom mit Wasserdampf oder wasserdampfhaltigen Gasen das Wärmegefälle des Abwassers der Abtreibekolonne in seinem oberen Teil mittels einer Wärmepumpe zur Erzeugung von Dampf und im unteren Teil zur Vorwärmung des zufließenden Rohwassers durch die Wand ausgenutzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5388A DE893196C (de) | 1951-04-15 | 1951-04-15 | Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893196C true DE893196C (de) | 1953-10-15 |
Family
ID=7359970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5388A Expired DE893196C (de) | 1951-04-15 | 1951-04-15 | Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893196C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036237B (de) * | 1953-04-17 | 1958-08-14 | Harry Pauling Dipl Ing | Verfahren zum Abtreiben von Ammoniak aus in Gasanstalten und Kokereien anfallendem, entsaeuertem, ammoniakhaltigem Gaswasser |
| US6652204B2 (en) | 2001-03-09 | 2003-11-25 | HüLLER HILLE GMBH | Machine tool |
-
1951
- 1951-04-15 DE DEP5388A patent/DE893196C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1036237B (de) * | 1953-04-17 | 1958-08-14 | Harry Pauling Dipl Ing | Verfahren zum Abtreiben von Ammoniak aus in Gasanstalten und Kokereien anfallendem, entsaeuertem, ammoniakhaltigem Gaswasser |
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