DE893196C - Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen - Google Patents

Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen

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DE893196C
DE893196C DEP5388A DEP0005388A DE893196C DE 893196 C DE893196 C DE 893196C DE P5388 A DEP5388 A DE P5388A DE P0005388 A DEP0005388 A DE P0005388A DE 893196 C DE893196 C DE 893196C
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Harry Dipl-Ing Pauling
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/10Separation of ammonia from ammonia liquors, e.g. gas liquors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • Y02P20/129Energy recovery, e.g. by cogeneration, H2recovery or pressure recovery turbines

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Naßwäsche von Brennstoffdestillationsgasen Der Aufwand an Heizdampf für die Aufarbeitung des Gaswassers der Kokereien und ähnlicher Betriebe setzt sich aus dem Bedarf für die chemische Arbeit und für die Erwärmung des Wassers sowie dem sogenannten Begleitdampf der ausgetriebenen Gase zusammen.
  • Der Bedarf für die Wasseranwärmung und den Begleitdampf ist dem chemischen Bedarf so stark überlegen, daß er praktisch bestimmend für die Wirtschaftlichkeit des ganzen Abtreibeverfahrens ist. Deshalb hat sich in der Praxis auch ganz allgemein eine Ausnutzung der Abwärme des Abwassers eingeführt, die in der Weise erfolgt, daß man durch einen Wärmeaustauscher das zufließende Rohwasser mittels der Wärme des Abwassers vorwärmt. Gemäß der Erfindung wird nun das Wärmegefälle des Abwassers nur in seinem unteren Teil mittels Wärmeübertragung durch die Wand an das zufließende Rohwasser übertragen, während der obere, thermodynamisch wertvollere Teil mittels einer Wärmepumpe zur Erzeugung von Treibdampf für die Abtreibekolonne ausgenutzt wird. Diese Maßnahme ergibt den technischen Fortschritt, daß infolge der Vergrößerung der Treibdampfmenge die Ausblasung des Ablaufwassers entsprechend weitergetrieben und damit der Ainmoniakverlust entsprechend vermindert werden kann. Durch die neue Arbeitsweise erfolgt nun zwar die Anwärmung des Rohwassers nur in dem durch die Leistung der Wärmepumpe verminderten Umfang. Das Rohwasser gelangt also kälter auf die Abtreibekolonne als bei vollem Wärmeaustausch durch die Wand und muß infolgedessen in dem Abtreiber bis zum Siedepunkt weitererwärmt werden. Diese Erwärmung erfolgt aber nicht auf Kosten eines vergrößerten Dampfbedarfes, sondern durch fraktionierte Kondensation der von unten kommenden Dämpfe. Das bedeutet aber eine Rücklaufverstärkung der abströmenden Ammoniakdämpfe, d. h. eine entsprechende Verminderung der Begleitdampfmenge. Durch diesen inneren Rücklauf erfolgt die Restaufheizung des Rohwassers, und als weitere Folge wird die anschließende Kondensationskühlung um den Betrag kleiner, den diese Restanwärmung des Rohwassers erfordert.
  • Ist der Abtreibekolonne eine sogenannte Entsäuerungskolonne vorgeschaltet, so- muß sinngemäß dafür gesorgt werden, daß der Abtreibekolonne dieser eben definierte Rücklaufeffekt erhalten bleibt, was am einfachsten dadurch geschehen kann, daß man das Rohwasser, das zum Teil durch den Ablauf des Abtreibeapparates vorgewärmt ist, durch den Ablauf der Entsäuerungskolonne so weit vorwärmt, als es bei unmittelbarer Anwärmung durch das Ablaufwasser an sich geschehen würde. Dadurch kühlt sich das Ablaufwasser der Entsäuerung entsprechend ab, so daß es nunmehr auf, die gleiche.Weise das nötige Temperaturgefälle als Rücklaufgefälle auf dem Einlaufboden der Abtreibekolonne erzeugt, weil es ja um den Restaufwärmungsbetrag kälter auf die Abtreibekolonne gelangt und somit dort den gleichen Effekt hervorruft, als wenn das Rohwasser direkt auf die Abtreibekolonne aufgegeben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Naßwäsche von Brennstoffdestillationsgasen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der an sich bekannten Behandlung des Gaswassers im Gegenstrom mit Wasserdampf oder wasserdampfhaltigen Gasen das Wärmegefälle des Abwassers der Abtreibekolonne in seinem oberen Teil mittels einer Wärmepumpe zur Erzeugung von Dampf und im unteren Teil zur Vorwärmung des zufließenden Rohwassers durch die Wand ausgenutzt wird.
DEP5388A 1951-04-15 1951-04-15 Verfahren zur Aufarbeitung von Gaswasser aus der Nasswaesche von Brennstoffdestillationsgasen Expired DE893196C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036237B (de) * 1953-04-17 1958-08-14 Harry Pauling Dipl Ing Verfahren zum Abtreiben von Ammoniak aus in Gasanstalten und Kokereien anfallendem, entsaeuertem, ammoniakhaltigem Gaswasser
US6652204B2 (en) 2001-03-09 2003-11-25 HüLLER HILLE GMBH Machine tool

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DE1036237B (de) * 1953-04-17 1958-08-14 Harry Pauling Dipl Ing Verfahren zum Abtreiben von Ammoniak aus in Gasanstalten und Kokereien anfallendem, entsaeuertem, ammoniakhaltigem Gaswasser
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