DE892859C - Reflex-Kamera - Google Patents
Reflex-KameraInfo
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- DE892859C DE892859C DEZ954D DEZ0000954D DE892859C DE 892859 C DE892859 C DE 892859C DE Z954 D DEZ954 D DE Z954D DE Z0000954 D DEZ0000954 D DE Z0000954D DE 892859 C DE892859 C DE 892859C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
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Description
- Reflex-Kamera Zusatz zum Patent 88'7 006 In, dem Patent 887 oo6 ist eines Reflex-Kamera mit Schlitzverschl.uß behandelt, wobei der Hauptzug dieses Vorschlages darin besteht, daß Steuer mittel vorgesehen werden, die zwischen den Verschluß und den räumlich davon entfernt angeordneten Spiegelklappmechanismus eingeschaltet sind und die den Spiegel in Abhängigkeit vom Vorhangablauf aus derGebrauchs,lage- in die emporgeklappte Stellung überführen. Weiterhin wird in Fortentwicklung dieses Gedankens noch vorge@-schlage@n, in an sich bekannter Weise die Sperrvor@-richtung für den Spiegel in der angehobenen Lage deim E,influß weiterer Steuermittel zu unterstellen, die nach Wiederabschluß des Bildfensters durch den Verschluß bei dessen Vorbeigang an dieser Stelle eine Rückkehr des Spiegels in. die, Beobachtungslage zulassen. Der Vorteil einer solchen Bauform liegt darin, daß die der Aufnahmeszene erst im letzten Augenblick vor der Belichtung des Schichtträgers aufgehoben wird und daß sie sofort nach erfolgter Belichtung wieder, möglich ist. Die Bildkontrolle ist also nur für den kurzen Augenblick der Belichtung selbst unterbrochen, die Blindheit des Aufnahmegerätes also auf die denkbar kürzeste Frist beschränkt.
- Es hat sich nun gezeigt, daß .die übliche Anlenkung des Spiegels än einem festen Drehpunkt im Kameragehäuse bei einer solchen Ausgestaltung insofern auf .Schwierigkeiten stoßen kann, als. das letzte Glied der Optik, namentlich wenn die Kamera mit Auswechselobjektiven verwendet wird, soweit in das Kamerainnere hineinragt, daß der empo,rzuklappende Spiegel dann nicht mehr vorbeigeht. Eine Verlagerung der Optik mit ihrer Halterung gegenüber dem Kamerakörper in Richtung nach dem Aufnahmegegenstand zu würde zwar diese Schwierigkeit beheben. Doch würde dies einerseits eine besondere Ausbildung der Objektive bedingen und zum anderen wieder eine Vergrößerung der Bautiefe der Kamera bedeuten; beides verbietet sich aus technischen Gründen und mit Rücksicht auf die Wettbewerbsfähigkeit der Kamera, die stark beennflußt wird von deren Abmessungen.
- Der neue Vorschlag sieht daher in Fortentwicklung des Hauptpatentes vor, den, Spiegel mit seinem Drehpunkt um die Achse eines der Antriebsräder v erschwenkbar zu lagern, die beim Verschlußablauf von den zwischen dem Schlitzverschluß und dem Spiegelklappmechanismus eingeschalteten Steuermitteln aus betätigt werden. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die nach der Optik zu ge legeneu Kanten des Spiegels eine Bahn beim übergang aus der Beobachtungslage in die Ruhelage und umgekehrt beschreiben zu lassen, die angenähert parallel zur voirderen Kamerawand verläuft. Dadurch vermindert sich der für den Spiegel freizuhaltende Raum entsprechend; der so@ gewonnene Platz kommt der Unterbringung des hintersten Gliedes der Auswechseloptik zugute.
- In Fortentwicklung dieses neuen Erfindungsgedankens ist- daran gedacht, die Schwenklagerung des Spiegels mit seinem Drehpunkt nach Art eines um eines der Antriebsräder abrollenden Planetenradgetriebes auszubilden. Es ergibt sich eine aus wenig Teilen bestehende Bauform. Zu diesem Zweck ist es ferner vorteilhaft, auf der Achse eines dieser Antriebsräder einen Träger für die-Lagerung des oder der folgenden Antriebsräder zu befestigen und den Drehpunkt des Spiegels mit der Lagerung des im Zug der letztgenannten Antriebsräder zuäußerst gelegenen Rad zusammenfallen zu lassen. Um die Bewegungsübertragung von dem Steuermittel zu .dem Klappmechanismus besonders einfach zu gestalten, ist es angebracht, den Träger für die Antriebsradlagerung als doppelarmigen Hebel auszubilden, dessen von dieser Radlagerung abgewandter Arm, zweckmäßigerweise an seinem freien Ende, ein Kupplungsmittel, etwa in Form eines Zapfens, zur Zusammenarbeit mit einem Gegenmittel, beispielsweise in Gestalt einer Kulisse, an dem Spiegelhebel aufweist. Ebenso trägt es zur Vereinfachung der Gesamtanordnung bei; wenn man den Spiegelhebel mit seiner Nase unter, Spannung einer Feder dauernde Anlage an dem mit dem Schlitzverschluß; z. B. der oberen Vorhangwelle, verbundenen Steuermittel finden läßt und diesem Steuermittel eine solche Form gibt, daß es sowohl die Spiegelanhebung wie auch die Herunterklappung des Spiegels während seiner ungefähr einen Umlauf ausmachenden Bewegung während eines Verschlußablaufes unmittelbar betätigt.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke an Hand eines schematisch gehaltenen Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Abb. i eine Seitenansicht der Anordnung bringt, in der mit ausgezogenen Linien die Stellung der Bauteile in der Beobachtungslage des Spiegels und mit strichpunktierten Linien diejenige in der Ruhelage angedeutet ist.
- Abb. 2 zeigt eineVorderansicht des Steuermittels für die Spiegelklappbewegung in Abhängigkeit vomVerschlußablauf nebst davorsitzendemSpiegelhebeltei 1.
- In Übereinstimmung mit der beim Hauptpatent gewählten Bezeichnungsweise bedeuten i die obere Vorhangwelle :des (nicht mit dargestellten) Schlitzverschlusses, 2 das scheibenartig ausgebildete Steuerorgan mit Steuerkurve5'und mit als Schräge ausgebildeter Abweisfläche 27, 7 den Splegellhe e1 nebst Nase 6 daran, die mit der, Steuerkurve 5' zusammenarbeitet, 8 den Drehpunkt des Spiegelhebels 7, g d-ie eine auf den Hebel 7 einwirkende Feder, 17 die Kulisse am freien Ende des Spiegelhebels 7, i-8' einen mit der Kulisse zusammenarbeitender Zapfen an einem im folgenden noch näher erläuterten Träger 32 für die Antriebsräder ig, 2o und 2,8, 22 den Spiegel, 23 und 24 Anschläge zur Anlage des Spiegels in der Beobachtungs- und in der emporgeklappten Lage.
- Der Träger 32 ist zweiarmig ausgebildet und bei 29 schwenkbar am Kameragehäuse gelagert. Seine Schwenkachse 29 fällt zusammen mit der Drehachse des mit ihm fest verbundenen ersten Antriebsrades ig. Am einen Arm des Trägers 32 sitzt an dessen freien Ende der schon erwähnte Zapfen IS', während auf dem anderen Arm die Lagerungen 3o und 31 für die beiden anderen Antriebsräder Zio,und 28 angebracht sind. Der Spiegel 22 ist am Rad 28 befestigt, dreht sich also bei dessen Bewegung .mit. Der Rädertrieb ig, 2o und 2-8 wirkt, da das erste Rad ig. nur ortsfest am Kameragehäuse gelagert ist, während die beiden anderen Räder 2o und 28 zufolge ihrer verschwenkbaren Lagerung auf den Träger 32 sich ablaufend um das Rad ig drehen können, nach Art eines Planetenradgetriebes. Unterschiedlich gegenüber der Anordnung nach dem Patent 887 oo6 ist, daß bei der dem neuen Vorschlag zugrunde liegenden Ausgestaltung eine besondere, auf den Spiegelhebel 7 wirkende Arretierung fortfällt; denn durch die eigenartige Ausbildung des Steuermittels 2 mit der Steuerkurve 5', an der dank der Feder g die Nase 6 des Spiegelhebels 7 dauernd anliegt, erfolgen zwangsläufig die entsprechenden Betätigungen beim Verschlußablauf.
- Ein solcher geht beim Ausführungsbeispiel durch Drehung der Vorhangwelle i in Pfeil richtungA vor sich. Dabei sind die Übersetzungsverhältnisse so
gewählt, daß die Welle i bei einem Verschlußablauf annähernd eine Umdrehung vollführt; die, mit der Welle i fest verbundene Steuerscheibe 2 macht diese Drehbewegung mit, wobei der Spiegelhebel 7 über die Nase 6 beim Übergang auf den vorspringenden Teil der Kurve 5' aus der ausgezogenen Lage im Uhrzeigersinn in die strichpunktierte Lage unter entsprechender Anspannung der Feder g gelangt. Dadurch wird der Träger 32 um seine Lagerung 2,9 entgegen dem Uhrzeigersinn durch Vermittlung der Kulisse 17 und des Zapfens 18' mitgenommen, also in die ebenfalls strichpunktiert angedeutete Lage übergeführt. Dabei wälzen -sich die Räder 2o und -28 auf dem Rad i9 ab, was zur Folge hat, daß der fest mit dem Rad 28 verbundene Spiegel 22 aus der Beobachtungslage in die emporgeklappte Stel- hing kommt. Durch geeignete Wahl der Über- setzung zwischen den Rädern ig und 28 sowie der Lage der Drehachsen -2g und 31 gegeneinander hat man es in der Hand, den (im Bild links gelegenen) Vorderrand des Spiegels 22 eine etwa parallel zur Kameravorderw and verlaufende Bahn beschreiben zu lassen, so daß die oben erläuterten Vorteile sich einstellen. Nach erfolgtem Vorbeiga.ng des Schlitz- verschlusses vor dem Bildfenster, wo also ent- sprechend des eingangs dieses Absatzes Gesagten die Steuerscheibe 2 mit der Steuerscheibe 5' sich wieder ihrer Ausgangslage bei Beginn des Ver- schlußablaufes nähert, vollführt der Träger 32 dank der entsprechenden Formgebung der Steuer- kurve 5' eine entgegengesetzt zur ersten Drehung sich vollziehende Bewegung, d. h. der Spiegel kehrt wieder in die Beobachtungshage zurück. Beim Auf- ziehen des Verschlusses, wo die Vorhangwelle i entgegengesetzt zur Ablaufrichtung A bewegt wird, drückt die schräge Abweisfläche 27 an der Steuer- scheibe 2 den- Spiegelhebel 7 in die strichpunktierte Lage beiseite (vgl. Abb. 2), ohne daß eine Schwenk- betätigung des Trägers 32 erfolgt; der Spiegel verbleibt also während dieser Operation in seiner Beobachtungslage. In baulicher Hinsicht läßt sich die Anordnung ohne Verlassen des Rahmens des Erfindungs- gedankens auch so ausgestalten, wie sie in dem Hauptpatent angegeben ist, d. h. es kann das in den Abbildungen desselben wiedergegebene Steuer- organ -2 mit Fortsatz 5 und Zapfen io, der Spiegel- he@bel 7 mit Nasen 6, 15 und ein mit diesem zu- sammenarbeitender Spiegelsperrhebel 12 mit Steuer- fläche io und Klinke 16 benutzt werden.
Claims (1)
-
PATENTANSPPLCIIE: i. Reflex-Kamera mit Schlitzverschluß nach Patent 887 oo6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (22) mit seinem Drehpunkt (31) um die Achse (2g) eines der Antriebsräder (ig), die beim Verschlußablauf von den zwischen dem Schlitzverschluß und dem Spiegolklapp- mechanismus (32, Ig, 20, 28) eingeschalteten Steuermitteln (2, 7) aus betätigt werden, schwenkbar gelagert ist. 2. Reflex-Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Lagerung (32, ig, 2o,:28) des Spiegels (22) mit seinem Drehpunkt (31) nach Art eines um eines der Antriebsräder (ig) abrollenden Planetenrad- getriebes (20, 28) ausgebildet ist. 3. nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (2g) eines der Antriebsräder (ig) ein Träger (3-2) für die Lagerung des oder der folgenden. An- triebsräder (20, 28) befestigt ist und daß der Drehpunkt des Spiegels (22) mit der Lagerung (31) des im Zug der letztgenannten Antriebs- räder (20, 28) zuäußerst gelegenen Rades (28) zusammenfällt. q.. Reflex-Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (32) als doppel- armiger Hebel ausgebildet ist, dessen von der Antriebsradlagerung (30, 31) abgewendeter Arm, zweckmäßig-erweise an seinem freien Ende, ein Kupplungsmittel (Zapfen 18') zur Zusammenarbeit mit einem Gcgenmittel (Kulisse 17) an dem Spiegelhebel (7) aufweist. 5. Reflex-Kamera nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelhebel (7) mit seiner Nase (6) unter Spannung einer Feder (g) dauernde, Anlage an einem mit dem Schlitzversch.luß. (Vorhang- welle i) verbundenen Steuermittel (2) findet, welches so geformt ist, daß es sowohl die Spiegelanhebung wie auch die Spiegelherunter- klappung während seiner ungefähr einen Um- lauf ausmachenden Bewegung bei einem Ver- schlußablauf unmittelbar tätigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ954D DE892859C (de) | 1941-10-09 | 1941-10-09 | Reflex-Kamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ954D DE892859C (de) | 1941-10-09 | 1941-10-09 | Reflex-Kamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892859C true DE892859C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7617924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ954D Expired DE892859C (de) | 1941-10-09 | 1941-10-09 | Reflex-Kamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892859C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2882736A (en) * | 1957-04-15 | 1959-04-21 | Francis L Aseltyne | Windshield wiper mechanism sensitive to direction of rotation |
-
1941
- 1941-10-09 DE DEZ954D patent/DE892859C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2882736A (en) * | 1957-04-15 | 1959-04-21 | Francis L Aseltyne | Windshield wiper mechanism sensitive to direction of rotation |
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