DE892390C - Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl. - Google Patents
Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D25/00—Lifters for beet or like crops
- A01D25/02—Machines with rigid tools
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D19/00—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
- A01D19/04—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
- A01D19/06—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Es - sind Schleuderradroder zum Roden von
Rüben, Kartoffeln od. dgl. 'bekannt, bei welchen ein Leitrost 'das Schleuderrad teilweise umfaßt und ein
Siebrost angebracht ist, dessen Stäbe etwa parallel zur ,Fahrtrichtung angeordnet sind.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem ,Schleuderradroder in derartiger Form,
daß die Leitroststäbe mit ihren Auflaufenden, in einen Halter eingespannt sind, welcher unterhalb
des Ablageniveaus der gerodeten Früchte, also unterhalb der Feldoiberfläche nach dem· Seharschnitt,
geführt ist; die Leitroststäbe sind in den Halter auskragend und ohne Verbindung miteinander
eingespannt. Zur Führung des Halters dient ein Einlegeschar, das eine
welcher der Halter läuft.
welcher der Halter läuft.
Furche erzeugt, in In der Zeichnung ist sdhematisch eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Aufsicht,
Fig. 2 eine Rückansicht von Fig. 1,
Fig. 3 einen Teil der Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 4 eine abgeänderte Form· zum Roden von Kartoffeln. . ·
Der ,Schleuderradroder besteht wie üblich aus zwei Rädern 1 und 2, welche durch eine Fahrwerkachse
3 verbunden sind und den Roder 4 mit dem Sc'hleuderstern 5 tragen. An der Vorderkarre 6
sitzt der Rübenroder 7 mit einigen Roststäben 8, so daß beim Bewegen des Roders in Richtung des
Pfeiles A die gerodeten Rü'ben etwa in der Mittel-
linie " der Vorrichtung auf .der Feldoberflärihe abgelegt
werden.
In Höhe des Schleuderradsternes 5 sind Leitroststäbe 9 und 10 angeordnet, und zwar sind diese in
den in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellten Halter 11 auskragend so eingespannt, daß sie keine
Verbindung miteinander (besitzen. Am vorderen Ende des Halters 11 ist ein Einlegeschar 12 angeordnet,
welches unterhalb des Ablageniveausi3
der Feldfrüchte eine Furche 14 erzeugt, in welcher der Halter 11 für die Leitraststäbe 9, 10 läuft.
Wird der Schleuderstern, wie aus1 Fig. 2 ersichtlich,
in Richtung des Pfeiles B gedreht, so befördern die Stäbe 5 des .Schleudersternes die gerodeten
Feldfrüchte auf den Leitroststäiben 9 hoch,
so daß sie in Richtung des Pfeiles C auf die Siebroststäbe 15 fallen. 'Die Siebroststäbeis erstrecken
sich quer zur Fahrtrichtung über den gesamten Wurfbereich des Schleudersternes, so daß samtliehe
gerodeten Früchte, auch die am weitesten nach rechts geworfenen, auf die Siebroststäbe 15
gelangen. Auf diesen .-Siebroststaben wandern die
gerodeten Früchte in Richtung des Pfeiles· D nach hinten, also quer zur Wurfrichtung des Schleuder-Sternes.
Auf diese Weise gelangt der Wurf der gerodeten Früchte immer auf einen Teil· des Siebrostes,
welchen die unmittelbar zuvor gerodeten Früchte ibereits verlassen haben. Hierdurch wird
eine Verstopfung oder Überlastung des Siebrostes vermieden, selbst dann, wenn die mit den Früchten
auf den Rost 15 geworfene Erde nicht sofort abgesiebt wird, denn sie wandert mit den Früchten
in Richtung des Pfeiles D nach hinten.
Die Siebros'tstäbe 15 sind mit ihren vorderen
Enden auf einer schwingenden oder umlaufenden Kurbel 16 gelagert, indem sie z. B. an einem Rohr
befestigt sind, welches über die Kröpfung der Kur-'bel 16 geschoben ist. Die Zapfen 17 und 18 dieser
Kurbel sind in einem Gestell 19, 20, 21 gelagert und die Stäbe 20,, 21 sind an dem Rofarstück 2<2 befestigt,
welches auf die Fahrgestellwelle 3 aufgesteckt werden kann, und zwar so, daß es sich
■frei um diese dreht und damit auch beim Fahren
die Fahrachse im Rohr 22. Durch ein Stützrad 23 wird das die Siebroststätie tragende Gestell in
seiner Höhenlage geha'lten. Der Antrieb der Kurbel 16 kann durch zwei Kettenräder 24 und 25 und
eine Kette 26 erfolgen.
Fig. 3 zeigt mit voller Linie die Stäbe 15 in ihrer oberen, mit gestrichelter Linie die Stäbe 15 in der
unteren Totpunktlage.
Um ein sctowadenmäßiges Ablegen der gerodeten
Früchte zu erreichen, kann auf dem Siebrost 15, wie mit gestrichelter Linie 27 angedeutet, ein Führungsstab
oder ein Führungsrost angeordnet sein, - so daß die Früchte nur am rechten Ende des Siebrostes
im Bereich des durch die Klammer B angedeuteten Streifens · herabfallen und so einen
Schwad bilden können. Um einen Doppelschwad zu erzielen, kann der Führungsstab oder Führungsrost
217 so steuerbar sein, daß er 'beim Roden links
neben der zuerst gerodeten Reihe um eine Reihenbreite nach rechts verschwerikt wird, so daß die
Ablage der in der zweiten Reihe gerodeten Früchte in dem gleichen Sehwadbereich erfolgt wie die Ablage
der .zuerst gerodeten Fruchtreihe.
Für das Roderr von Kartoffeln ist es zweckmäßig, einen oder einige der 'Leitroststäbe, z. B. die
Stäbe 10, höher heraufzuziehen als die ausschließlich
.zum seitlichen Fortleiten der Kartoffeln dienenden Stäbe 9. Die Stäbe 10 befinden sich in
einem Abstand, welcher erheblich größer ist als die größte Kartoffelgröße, so daß die Kartoffeln
zwischen den Stäben 10 in Richtung des Pfeiles C auf den Siebrost 15 gelangen können, das Kartoffelkraut
jedoch, an den Stäben 10 geführt, hochgenommen und auf der Seite des Siebrostes abgelegt
wird.
An Stelle des in 'Fig. 1 dargestellten Rübenroders'
7 wird, wie aus Fig. 4 ersichtlich, für das Roden von Kartoffeln das übliche Kartoffelrodeschar
28 verwendet und der Halter 29 für die Leitroststäbe 9 mit einer meißelartigen Spitze 30 vor
das Kartoffekodeschar 28 gesetzt. Diese Meißelspitze verursacht eine flache Rinne unterhalb der
Schnittfläche des üblichen Rodeschars, in der dann der Halter 11 läuft.
Claims (4)
1. Schleuderradroder zum Roden von Rüben,
Kartoffeln od. dgl. mit das Schleuderrad teilweise umfassendem Leitrost und mit etwa parallel
zur Fahrtrichtung angeordneten Siebroststäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitroststäbe
(9, 10) mit ihren Auflaufenden in 9S
einen unterhalb des Ablageniveaus (13) der gerodeten
Früchte geführten Halter (11, 29) auskragend und ohne Verbindung untereinander ·
eingespannt sind.
2. Schleuderradroder nach Anspruch I3 da-.durch
gekennzeichnet, daß zur Führung des Halters (11) der Leitroststäbe (9,, 10) unterhalb
des Ablageniveaus der gerodeten Früchte eih Einlegeschar (12) dient, welches, eine Furche
(14) erzeugt, in welcher der Halter läuft.
3. Schleuderradroder nach Anspruch ι oder 2,
insbesondere zum Sammeln und Ablegen von Kartoffeln, dadurch gekennzeichnet, daß von
den Leitroststäben einige erheblich weiter als Kartoffelgröße voneinander entfernte Stäibe( 10)
höher als die ausschließlich izur Leitung der Kartoffeln dienenden Stäbe (9) geführt sind.
4. Schleuderradroder nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (29) für die Leitroststäbe mit seinem Einlegeschar (30) "5
meißeliartig vor die .Spitze des Rodeschares (28) gesetzt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 533 387, 533^ 388.
Deutsche Patentschriften Nr. 533 387, 533^ 388.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
1 5462 9.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK7249D DE892390C (de) | 1942-08-06 | 1942-08-06 | Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK7249D DE892390C (de) | 1942-08-06 | 1942-08-06 | Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892390C true DE892390C (de) | 1953-10-08 |
Family
ID=7211542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK7249D Expired DE892390C (de) | 1942-08-06 | 1942-08-06 | Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892390C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE533387C (de) * | 1929-04-09 | 1931-09-12 | Adam Pfenning | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem vorgesehener Prallwand, zwischen welcher und dem Wurfrad in Schuettelbewegung versetzte Roststabgruppen angeordnet sind |
| DE533388C (de) * | 1929-04-09 | 1931-09-12 | Adam Pfenning | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem vorgesehener Prallwand, zwischen welcher und dem Wurfrad in Schuettelbewegung versetzte Roststabgruppen angeordnet sind |
-
1942
- 1942-08-06 DE DEK7249D patent/DE892390C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE533387C (de) * | 1929-04-09 | 1931-09-12 | Adam Pfenning | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem vorgesehener Prallwand, zwischen welcher und dem Wurfrad in Schuettelbewegung versetzte Roststabgruppen angeordnet sind |
| DE533388C (de) * | 1929-04-09 | 1931-09-12 | Adam Pfenning | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem vorgesehener Prallwand, zwischen welcher und dem Wurfrad in Schuettelbewegung versetzte Roststabgruppen angeordnet sind |
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