DE891640C - Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke - Google Patents
Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer StrahltriebwerkeInfo
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- DE891640C DE891640C DES13148D DES0013148D DE891640C DE 891640 C DE891640 C DE 891640C DE S13148 D DES13148 D DE S13148D DE S0013148 D DES0013148 D DE S0013148D DE 891640 C DE891640 C DE 891640C
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- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T13/00—Sparking plugs
- H01T13/52—Sparking plugs characterised by a discharge along a surface
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
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Description
- Elektrische Zündeinrichtung, insbesondere für Strahltriebwerke Die Erfindung betrifft eine elektrische Zündeinrichtung, insbesondere für Strahltriebwerke, mit einem zwischen den beiden Elektroden vorgesehenen, halbleitenden oder isolierenden Zwischenkörper, an dessen Oberfläche die Funkenentladung verläuft.
- Gemäß der Erfindung soll eine weitere Verbesserung einer derartigen Zündeinrichtung dadurch erfolgen, daß der Zwischenkörper in Form eines Hohlzylinders ausgebildet ist, der im Kerzengehäuse von einem einen Hohlschaft aufweisenden Isolierkörper getragen wird, der auch zur Abdichtung gegenüber dem Verbrennungsraum dient. Der Isolierkörper weist zwei durch einen Flansch voneinander getrennte Hohlschäfte auf, wobei der Flansch die Druckflächen für die Abdichtung und Verschraubung der Mittelelektrode bildet. Der Zwischenkörper ist auf der als Schraubenbolzen ausgebildeten Mittelelektrode angeordnet und durch diese im Isolierkörper befestigt. Vorzugsweise ist die Mittelelektrode mit einem Absatz oder Flansch versehen, der sich gegen einen entsprechenden Absatz in dem an sich glatten Hohlschaft des Isolierkörpers dichtend anlegt und durch eine auf das Ende der Mittelelektrode aufgeschraubte Mutter festgehalten wird. Der Zwischenkörper besteht zweckmäßigerweise aus einem Reduktionshalbleiter, beispielsweise aus einem Rohr aus gesintertem Titandioxyd oder aus einer hochtitandioxydhaltigen keramischen Masse. Für den Isolierkörper verwendet man vorteilhafterweise eine magnesium-silicathaltige keramische Masse. Die durch das Kerzengehäuse gebildete Körperelektrode steht über federnde Kontakte mit der Mantelfläche des Zwischenkörpers in Berührung.
- In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher veranschaulicht. In dem aus Stahl bestehenden Kerzengehäuse i ist der Isolierkörper 2 eingesetzt und durch die Verschraubung 3 festgehalten. Der Isolierkörper 2 besteht zweckmäßigerweise aus einer magnesium-silicathaltigen keramischen Masse und weist zwei Hohlschäfte auf, die durch einen Flansch q. voneinander getrennt sind. Der eine Hohlschaft dient zur Aufnahme des als Rohr ausgebildeten Zwischenkörpers 5 aus Titandioxyd, der auf einem die Mittelelektrode bildenden Schraubenbolzen 6 befestigt ist. Der Schraubenbolzen 6 mit dem Zwischenkörper 5 wird in den dem Verbrennungsraum zugekehrten Hohlschaft eingesetzt und durch die Hutmutter 7 festgeschraubt. Der Schraubenbolzen weist einen Flansch oder einen Ansatz 8 auf, der gegen den Flansch q. des Isolierkörpers anliegt und fest durch die Hutmutter 7 angezogen wird. Zwischen dem Flansch 8 des Schraubenbolzens 6 und dem Flansch q. einerseits und dem Zwischenkörper 5 andererseits sind Dichtungsscheiben 9 vorgesehen, so daß hierdurch eine einwandfreie Abdichtung gegenüber dem Verbrennungsraum erzielt wird. Diese Dichtungsscheiben können auch aus einem Werkstoff bestehen, der geeignet ist, Unterschiede in der Wärmedehnung der einzelnen Teile auszugleichen.
- Auch unter der Hutmutter 7 ist eine Dichtungsscheibe io angeordnet. Zur Verbesserung der Dichtung kann zwischen der Scheibe io und dem keramischen Flansch 8 gegebenenfalls auch noch ein Pulver aus Speckstein od. dgl. eingefügt sein. Der Flansch q. im Isolierkörper wird in entsprechend geringer Wandstärke ausgeführt, so daß der Abstand der Druckflächen für die Abdichtung und Verschraubung beispielsweise 5 mm nicht überschreitet. Auch ist es zweckmäßig, den Flansch in der Mitte des Isolierkörpers anzubringen, so daß ein genügend großer Abstand vom Verbrennungsraum besteht, um unzulässige Erwärmungen der Abdichtungsstellen zu vermeiden. Der äußereAbschluß der Mittelelektrode 6 erfolgt über die Mutter i i, die unter Zwischenlagerung einer metallischen Scheibe I2 einen guten Kontakt mit dem Zwischenkörper 5 vermittelt. Die Scheibe 12 kann auch zur Kompensation der verschiedenen Wärmedehnung von Zwischenkörper 5 und Mittelelektrode 6 dienen.
- Die Entladung erfolgt in Form einer Gleitfunkenentladung auf der Oberfläche des Zwischenkörpers 5, zwischen der Mittelelektrode 6 bzw. deren Abschluß ii und der Körperelektrode 13, die über federnde Kontaktbleche 1q. mit der Mantelfläche des rohrförmigen Zwischenkörpers 5 in gutem Kontakt steht. Für die Funkenentladung kann, wie an sich bereits vorgeschlagen, auf der Mantelfläche ein vorgeschriebener Weg eingezeichnet sein, der beispielsweise entlang der Wendel 15 verläuft. Diese Wendel kann durch einen auf der Mantelfläche des Zwischenkörpers 5 aufgezeichneten Graphitstrich oder durch einen Silberbelag hergestellt sein. Der Hohlschaft 16 dient zur Aufnahme des Anschlußkabels, wofür auf der Hutmutter 7 eine Kontaktfeder 17 vorgesehen ist.
Claims (7)
- PATENTANSPR'UCHE: i. -Elektrische Zündeinrichtung mit einem .zwischen den beiden Elektroden vorgesehenen . halbleitenden oder isolierenden Zwischenkörper, insbesondere für Strahltriebwerke, gekennzeichnet durch einen Zwischenkörper in Form eines Hohlzylinders, der im Kerzengehäuse von einem einen Hohlschaft aufweisenden Isolierkörper getragen wird, der auch zur Abdichtung gegenüber dem Verbrennungsraum dient.
- 2. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (2) durch einen Flansch voneinander getrennte Hohlschäfte aufweist und der Flansch die Druckflächen für die Abdichtung der Verschraubung der Mittelelektrode bildet.
- 3. Zündeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper auf der als Schraubenbolzen ausgebildeten Mittelelektrode angeordnet ist und durch diese im Isolierkörper befestigt wird. q..
- Zündeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelektrode einen Absatz oder Flansch aufweist, der sich gegen einen entsprechenden Absatz in dem an sich glatten Hohlschaft des Isolierkörpers dichtend anlegt und durch eine auf das Ende der Mittelelektrode aufgeschraubte Mutter festgehalten wird.
- 5. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper aus einem Reduktionshalbleiter, beispielsweise aus einem Rohr von gesintertem Titandioxyd oder einer hochtitandioxydhaltigenkeramischenMasse besteht.
- 6. Zündeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper aus einer magnesium-silicatfialtigenkeramischen Masse gebildet ist.
- 7. Zündeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Körperelektrode bildende Kerzengehäuse über federnde Kontakte mit der Mantelfläche des Zwischenkörpers in Berührung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES13148D DE891640C (de) | 1945-03-01 | 1945-03-01 | Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES13148D DE891640C (de) | 1945-03-01 | 1945-03-01 | Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891640C true DE891640C (de) | 1953-10-01 |
Family
ID=7474219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES13148D Expired DE891640C (de) | 1945-03-01 | 1945-03-01 | Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891640C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033579B (de) * | 1955-03-16 | 1958-07-03 | Bendix Aviat Corp | Verfahren zur Herstellung keramischer Halbleiter und nach diesem Verfahren hergestellter Halbleiter |
| DE1229785B (de) * | 1958-11-25 | 1966-12-01 | North American Aviation Inc | Zuendkontrolleinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Strahltriebwerke |
-
1945
- 1945-03-01 DE DES13148D patent/DE891640C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033579B (de) * | 1955-03-16 | 1958-07-03 | Bendix Aviat Corp | Verfahren zur Herstellung keramischer Halbleiter und nach diesem Verfahren hergestellter Halbleiter |
| DE1229785B (de) * | 1958-11-25 | 1966-12-01 | North American Aviation Inc | Zuendkontrolleinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Strahltriebwerke |
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