DE929040C - Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke - Google Patents

Elektrische Zuendeinrichtung, insbesondere fuer Strahltriebwerke

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DE929040C
DE929040C DES22108D DES0022108D DE929040C DE 929040 C DE929040 C DE 929040C DE S22108 D DES22108 D DE S22108D DE S0022108 D DES0022108 D DE S0022108D DE 929040 C DE929040 C DE 929040C
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DE
Germany
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intermediate body
ignition device
electrode
nut
bore
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Expired
Application number
DES22108D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Doerfler
Julius Lehmann
Hermann Schmidt
Hubert Dr Phil Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIENBURGER METALLWARENFAB GmbH
Original Assignee
NIENBURGER METALLWARENFAB GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/46Sparking plugs having two or more spark gaps
    • H01T13/467Sparking plugs having two or more spark gaps in parallel connection

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Zündeinrichtung, insbesondere für Strahltriebwerke, bei der zwischen den beiden Elektroden halbleitende oder isolierende Zwischenkörper vorgesehen sind, an deren Oberfläche die Funkenentladung verläuft.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird eine weitere Verbesserung derartiger Zündeinrichtungen dadurch erzielt, daß der Zwischenkörper rohrförmig und ungeteilt ausgeführt ist und in seiner Bohrung die Mittelelektrode, insbesondere kittlos, über einen Absatz abgedichtet ist, der gegen einen entsprechenden Absatz in der Bohrung des Zwischenkörpers stößt und durch eine Mutter festgehalten wird. Die die Elektrode festhaltende Mutter sitzt auf der in den Verbrennungsraum ragenden Spitze des Zwischenkörpers auf. Zwischen Mutter und GegendTudkfläche auf dem Zwischenkörper ist eine besondere Elektrode aus Kupfer angeordnet, die gleichzeitig zum Ausgleich der verschiedenen Wärmedehnungen von Mittelelektrode und Zwischenkörper dient. Der Zwischenkörper selbst weist an seiner äußeren Mantelfläche einen Bund auf, der zur Abdichtung gegenüber dem Kerzengehäuse verwendet wird.
  • Der Zwischenkörper besteht zweckmäßigerweise aus einem Reduktionshalbleiter, beispielsweise aus gesintertem Titandioxyd oder einer hochtitandioxydhaltigen Masse. Es handelt sich hier also um eine Gleitfunkenentladung, die an der Oberfläche des Zwischenkörpers verläuft.
  • In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Das aus Stahl bestehende Kerzengehäuse i trägt den aus gesintertem Rutil hergestellten Zwischenkörper 2, der durch die Verschraubung 3 unter entsprechender Zwischenlage von Dichtungsmitteln 4 und 5 festgehalten wird. Der Zwischenkörper weist eine rohrförmige Form auf, die mit einem Bund 6 versehen ist, der zur Abdichtung gegenüber dem Kerzengehäuse dient. Die Mittelelektrode 7 wird von oben in den Zwischenkörper eingeführt und ist mit einem Absatz 8 ausgebildet, der gegen einen entsprechenden Absatz 9 in der Zwischenkörperbohrung anliegt. Zwischen den beiden Absätzen ist ein Dichtungsmittel io vorgesehen, das eine gasdichte Abdichtung der Mittelelektrode herbeiführt, wenn diese durch die Mutter i i entsprechend angezogen wird. Eine besondere Einkittung der Elektrode ist nicht erforderlich. Zwischen der Mutter ii und der Spitze des Zwischenkörpers ist eine Elektrode 12 aus Kupfer vorgesehen, die gleichzeitig zum Ausgleich der verschiedenen Wärmedehnungen von Mittelelektrode und Zwischenkörper dient. Die Körperelektrode, welche das Kerzengehäuse i bildet, liegt unter Zwischenschaltung von federnden Metallblechen 13 auf der Mantelfläche des Zwischenkörpers auf. Die Entladung erfolgt also zwischen der Kupferelektrode 12 und den Körperelektrodenblechen 13 an der Oberfläche des Zwischenkörpers. Die Bahn für die Funkenentladung kann auf der Mantelfläche des Isolierkörpers in Form einer in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteten Wendel 14 vorgeschrieben sein. Diese Wendel wird zweckmäßigerweise durch einen Graphitaufstrich oder durch einen Silberbelag hergestellt. Der Hohlschaft 15 dient zur Aufnahme des Anschlußkabels.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Zündeinrichtung mit einem zwischen den beiden Elektroden vorgesehenen halbleitenden oder isolierenden Zwischenkörper, insbesondere für Strahltriebwerke, gekennzeichnet durch einen rohrförmigen, ungeteilt ausgeführten Zwischenkörper, in dessen Bohrung die Mittelelektrode, insbesondere kittlos, über einen Absatz abgedichtet ist, der gegen einen entsprechenden Absatz in der- Zwischenkörperbohrung anstößt und durch eine Mutter festgehalten wird.
  2. 2. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektrode festhaltende Mutter auf der in den Verbrennungsraum ragende Spitze des Zwischenkörpers aufliegt.
  3. 3. Zündeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mutter und Gegendruckfläche auf dem Zwischenkörper eine Elektrode, insbesondere aus Kupfer, angeordnet ist, die gleichzeitig zum Ausgleich der verschiedenen Wärmedehnungen von Mittelelektrode und Zwischenkörper dient.
  4. 4. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper mit einem Bund versehen ist, der zur Abdichtung gegenüber dem Kerzengehäuse dient.
  5. 5. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ds,ß der ungeteilte Zwischenkörper aus einem Reduktionshalbleiter, beispielsweise aus gesintertem Titandioxyd oder einer hochtitandioxydhaltigen keramischen Masse, besteht.
  6. 6. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Körperelektrode bildende Kerzengehäuse über federnde Kontakte mit der Mantelfläche des Zwischenkörpers in Berührung steht.
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