DE89162C - - Google Patents

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DE89162C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1896 ab.
Den bisher gebräuchlichen Scheiben aus Gufsmetall zum Schleifen von Steinen, wie z. B. Marmor, Granit, Syenit oder dergl., haftete der grofse Uebelstand an, dafs, sobald ihre Reibfläche infolge der bei der Rotation der Scheibe unvermeidlichen, wenn auch nur geringen horizontalen Schwingung ungleich, d. h. nach aufsen zu stärker ausgenutzt waren (Fig. 1), immer ein Abhobeln derselben erforderlich war, was nicht nur erhebliche Kosten verursachte, sondern auch den völlig nutzlosen Verlust des weggehobelten Materials zur Folge hatte.
Ein weiterer Nachtheil dieser Scheiben bestand darin, dafs dieselben durch die beim Rotiren geäufserte Centrifugalkraft das Schleifmaterial (z. B. Sand, Schmirgel, Stahlsand oder dergl.) von sich schleuderten, was ein fortgesetztes Wiederzuführen dieses Materials erforderlich machte. Auch benöthigte man, wenn diese Scheiben, wie in Fig. 1 gezeichnet, aus einem Stück bestanden, eine gröfsere Anzahl solcher Scheiben von verschiedener Gröfse; bestanden dieselben jedoch aus einer Anzahl in einander liegender, durch eine Querstange lose mit einander verbundener Ringe, so fand ein beständiges Schlottern der äufseren Ringe statt, wodurch beim Schleifen von Kanten und Ecken ein schlechtes Schleifen oder gar Abprellen dieser letzteren die unvermeidliche Folge war.
Mit vorliegender Erfindung wird nun bezweckt, eine Schleifscheibe für Stein zu schaffen, durch welche alle diese Nachtheile beseitigt werden.
Die neue Schleifscheibe besteht, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aus einer entsprechenden Anzahl in einander gesetzter Ringe a, welche durch Keile b, Schraubenverbindungen c d oder dergl. Mittel fest mit einander verbunden sind. Diese Verbindung ist eine solche, dafs die jeweils an der Reibfläche am stärksten abgenutzten Ringe derart , nachgestellt werden können, dafs immer wieder eine ebene Reibfläche entsteht, ohne dafs ein Abhobeln dieser letzteren erforderlich wäre.
Diese Construction der Scheibe ermöglicht gleichzeitig, die Scheibe je nach Bedarf durch Hinzusetzen oder Hinwegnehmen von Ringen a gröfser oder kleiner zu machen, was zur Folge hat, dafs man mit einer viel geringeren Anzahl Scheiben auskommt. Auch bietet diese Scheibe den Vortheil, dafs einzelne event, vollständig abgenutzte Theile der Scheibe durch neue ersetzt werden können.
Eine weitere sehr vortheilhafte Einrichtung der neuen Scheibe besteht darin, dafs an der Reibfläche derselben spiralförmig geschweifte Kanäle e von entsprechender Tiefe angeordnet sind, welche vom Centrum hinweg durch die verschiedenen" Ringe nach aufsen geführt sind. Diese Kanäle haben den Zweck, das Schleifmaterial (Sand, Schmirgel etc.) bei der Rotation den Pfeilrichtungen nach unter der Reibfläche
gleichmä'fsig zu vertheilen und ein Vonsichschleudern des Schleifmaterials infolge . der Centrifugalkraft zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleifscheibe mit ebener Schleiffläche zur Steinbearbeitung, gekennzeichnet durch eine Anzahl in einander gesetzter Ringe, welche derartig mit einander verstellbar verbunden sind, dafs durch Nachstellen der Ringe die event, mit geschweiften Kanälen zum Zusammenhalten des Schleifmittels versehene ungleichmäfsig abgenutzte Schleiffläche wieder eben gemacht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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