DE590773C - Mit der ebenen Seitenflaeche wirkende Schleifscheibe - Google Patents

Mit der ebenen Seitenflaeche wirkende Schleifscheibe

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DE590773C
DE590773C DE1930590773D DE590773DD DE590773C DE 590773 C DE590773 C DE 590773C DE 1930590773 D DE1930590773 D DE 1930590773D DE 590773D D DE590773D D DE 590773DD DE 590773 C DE590773 C DE 590773C
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DE
Germany
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grinding
grinding wheel
disc
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abrasive
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DE1930590773D
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Malsch & Ambronn
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Malsch & Ambronn
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10.JANUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 590773 i KLASSE 67c GRUPPE
Maisch & Ambronn in Steinbach, Kr. Meiningen Mit der ebenen Seitenfläche wirkende Schleifscheibe
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine mit der ebenen, achsensenkrechten Seitenfläche wirkende Schleifscheibe, deren Scheibenkörper mit prismatischen/ zweckmäßig achsenparallelen Aussparungen zur Aufnahme eines anderen Schleifstoffes versehen ist. Die Schleifscheibe ist insbesondere zum Schleifen von Messerklingen und anderen ebenen Metallflächen bestimmt.
Das Schleifen und Polieren erfolgte bisher in
ίο; mehreren Arbeitsgängen. Das Schleifen auf Schmirgelzylindern ergibt zunächst die gewünschte Schärfe des ,Messers. Das Messer o. dgl. wird zwar vom Zunder befreit und erhält eine blanke Oberfläche, aber die Oberfläche ist noch nicht glatt, A. h. nicht frei von feinen Oberflächenrissen. Es schließt sich daher an das Schleifen ein Polieren auf mit Leder überzogenen Polierscheiben, auf welchen Schmirgel mittels eines Klebstoffes aufgebracht ist, an.
ao Je nach der gewünschten Feinheit der Politur wird das Polieren in einem bis drei Arbeitsgängen bewirkt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht das Schleifen und Polieren in einem einzigen Arbeitsgange vorzunehmen.
Schmirgelscheiben, welche in bekannter Art aus hartgebundener oder gebrannter Schleifmasse bestehen, besitzen eine Dauerwirkung dadurch, daß sich Schmirgelteilchen ständig von der schleifenden Oberfläche ablösen und andere Teilchen an der Oberfläche zur Einwirkung gelangen. Die abgelösten Teilchen' gehen bisher mit dem Kühlwasser verloren, ohne voll ausgenutzt worden zu sein.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind in einer mit der ebenen Seitenfläche wirkenden Schleifscheibe, deren Scheibenkörper mit prismatischen, zweckmäßig achsenparallelen Aussparungen versehen ist, Füllkörper aus hartgebundenen, 'insbesondere gebrannten Schleifkörnern in einen Scheibenkörper aus Holz oder Holzersatz eingesetzt.
Es sind bereits Scheiben mit fräserartigen Werkzeugen aus Gußeisen ο. dgl. zum Abfräsen der Oberfläche von Steinen bekannt, bei welchen die Zwischenräume der Fräser zur Versteifung mit Holz oder ähnlichen Material ausgefüllt sind. Dabei handelt es sich aber nicht um Scheiben, welche selbst aus schleifendem Material bestehen. Scheiben der bekannten Art sind nicht geeignet, das Schleifen und Polieren in einem Arbeitsgange durchzufuhren. Diese mittels Holz festgestellten Fräser ergeben nämlich im regelmäßigen Arbeitsgange keine abspringenden-Teilchen, welche durch das Holzmaterial wiederholt mit gleichzeitiger Schleifund Polierwirkung über das Schleifstück geführt werden könnten.
Erfindungsgemäß können ferner zur vermehrten Zuführung des beim Schleifen verwendeten Wassers, welches die abgelösten Schleifteilchen enthält, baggerartige Vertiefungen am inneren und äußeren Umfange der Scheibe vorgesehen sein.
Die von einer Schleifscheibe nach der Erfindung abgelösten Schmirgelteilchen werden durch den bei jedem Schleifen erforderlichen Arbeitsdruck in die dem Schmirgelstein beim
Rotieren der Scheibe folgende Holzfläche eingepreßt. Die so eingepreßten Teilchen sitzen auf einer zähen, aber verhältnismäßig weichen Unterlage und greifen dadurch das zu schleifende Material nicht so hart an wie die hartgebundenen Schleifkörper. Die abgesprungenen Schmirgelteilchen werden in ständig wechselnden Bahnen von der Holzfläche aufgenommen. Dieser ständige Ortswechsel von auf einer verhältnismäßig weichen Unterlage sitzenden Schneidekanten hat zur Folge, daß die durch die hartgebundenen Schleifkörper hervorgerufenen Risse wieder geglättet werden. Es ergibt sich so in einem einzigen Arbeitsgange das Schleifen und Polieren bei gleichzeitiger Ersparnis an Arbeitskraft und Material. Die Füllkörper werden zweckmäßig so eingesetzt, daß ihre Längsachsen senkrecht oder nahezu senkrecht zur Ebene des zu schleifenden Gegenstandes ao stehen und mit ihren Achsen einander parallel sind.
Die Kühlflüssigkeit für die Scheibe kann in bekannter Weise aus einer Wasserleitung über die Scheibe rieseln und dann fortlaufen. Die Scheibe kann auch mit ihrem unteren, jeweils nicht arbeitendem Teile in einem Flüssigkeitsbehälter laufen. Für diesen Fall ist es zweckmäßig, eine mit der ebenen Seitenfläche arbeitende Scheibe an dem zylindrischen Innen- und Außenrande oder an einem der Ränder mit Vertiefungen in der Art eines Baggers oder Eimers zu versehen. Die Vertiefungen nehmen beim Rotieren der Scheibe das Kühlwasser mit, in welches ein Teil der Scheibe taucht, schleudem es gegen die über der Scheibe vorhandene Schutzhaube, wonach es über die Scheibe herabrieselt. Die bei längerem Schleifen in der ~ Kühlflüssigkeit angesammelten Schmirgelteilchen werden dadurch wiederholt zur Einwirkung gebracht. Es können auch andere an sich bekannte Umlaufvorrichtungen für das Kühlwasser angewendet werden.
Die Scheibe kann aus einzelnen Teilen bestehen, welche in an sich bekannter Weise in einen Rahmen, z. B. aus Gußeisen, eingespannt sind.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß ungefähr die Hälfte der einwirkenden Oberfläche der Scheibe aus hartgebundenen Füllkörpern und ungefähr die andere Hälfte aus Holz oder Holzersatz besteht.
Die Zeichnung stellt beispielsweise zwei Ausführungen der Erfindung dar..
Abb. ι ist eine Draufsicht auf eine Schleifpolierscheibe,
Abb. 2 ein Schnitt nach Linie H-II der Abb. i,
Abb. 3 ein senkrechter Schnitt durch eine Schleifvorrichtung mit einer anderen Aitsführungsform der Scheibe.
ι ist eine Holzscheibe, gegebenenfalls aus mehreren Teilen bestehend und gegebenenfalls in einen nicht gezeichneten Rahmen eingespannt, 2 sind Schleifkörper, 3 ist der Behälter für die Kühlflüssigkeit, 4 sind Vertiefungen am Umfange der Scheibe, 5 ist die Schleif stelle.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mit der ebenen Seitenfläche wirkende Schleifscheibe, deren Scheibenkörper mit prismatischen, zweckmäßig achsenparallelen Aussparungen zur Aufnahme eines anderen Schleifstoffes o. dgl. versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schleifpolieren insonderheit von Messerklingen o. dgl. der Scheibenkörper (1) aus Holz oder Holzersatz hergestellt ist und die Füllungen für die Aussparungen (2). aus hartgebundenen Schleifkörpern bestehen.
2. Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur vermehrten Zuführung des beim Schleifen verwendeten Wassers mit dem Schleifmittel baggerartige Vertiefungen (4) am inneren und äußeren Umfange der Scheibe vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930590773D 1930-10-11 1930-10-11 Mit der ebenen Seitenflaeche wirkende Schleifscheibe Expired DE590773C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE590773T 1930-10-11

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DE590773C true DE590773C (de) 1934-01-10

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DE1930590773D Expired DE590773C (de) 1930-10-11 1930-10-11 Mit der ebenen Seitenflaeche wirkende Schleifscheibe

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