DE891285C - Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter - Google Patents

Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter

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Publication number
DE891285C
DE891285C DEST1545D DEST001545D DE891285C DE 891285 C DE891285 C DE 891285C DE ST1545 D DEST1545 D DE ST1545D DE ST001545 D DEST001545 D DE ST001545D DE 891285 C DE891285 C DE 891285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
switch
locking
lock
rollers
Prior art date
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Expired
Application number
DEST1545D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt GmbH filed Critical Stotz Kontakt GmbH
Priority to DEST1545D priority Critical patent/DE891285C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE891285C publication Critical patent/DE891285C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/11Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Rollengesperre für elektrische Drehschalter Zusatz zum Patent 741430 Das Patent 741 q.3o bezieht sich auf ein Rollengesperre für elektrische Drehschalter mit Rechts-und Linksschaltung, welches je einem Paar von Rastrollen als Lauffläche zugeordnete Rastplatten aufweist, die in radialer Richtung. entgegen Federwirkung gradlinig verschiebbar sind. Wenn man das Rollengesperre nach dem Hauptpatent mit vier Rastrollen beispielsweise an den Ecken eines rechteckigen Rahmens versieht, handelt es sich um einen Viertaktschalter. Derartige Drehschalter besitzen wie auch solche mit andersartigen Gesperren, beispielsweise Rasten-, Riegel-, Exzentergesperren u. dgl., vier je um 9o° zueinander versetzte Schaltendstellungen, in denen angeschlossene Stromkreise geschlossen oder geöffnet sind. Eine Zwischenstellung, wie- sie sich aus Abb. q. der Zeichnung zwischen den Stellungen I-I @un@d II-II ergibt, ist bei den bekannten Viertaktdrehschaltern nicht möglich, man hat sogar das Erreichen einer solchen Zwischenstellung durch das Schalträdchen zu verhindern gesucht.
  • Insbesondere bei größeren Schaltanlagen werden jedoch auch Drehschalter benötigt, die aus Gründen der Erhöhung der Übersichtlichkeit ähnlich wie andere Schaltgeräte als Handgriff einen Schwenkgriff aufweisen, der in einer mittleren Nullage senkrecht nach unten weist und nach Wahl oder Bedarf um beispielsweise einen Winkel von je 45° nach links oder nach rechts geschwenkt wird, wobei ebenfalls Stromkreise geöffnet oder geschlossen werden. Für diese Zwecke hat man bisher besondere, eigens ausgebildete und hergestellte Schalter verwendet, die zu ihrer Anfertigung besondere Werkzeuge, überdies auch eine besondere Lagerhaltung erfordern. Die bisher bekannten Viertaktdrehschalt°r lassen sich für derartige Zwecke ohne erhebliche Abänderungen nicht verwenden.
  • Die Erfindung betrifft nun eine für obigen Zweck geeignete Ausgestaltung des Schalters nach dem Hauptpatent. Dieser Schalter 'kann sowohl für Gleichstrom als auch für Wechselstrom brauchbar gemacht werden, indem er eine langsame Aus- und rasche Einschaltung oder auch eine rasche Kontaktöffnung ermöglicht.
  • Um den Schalter beispielsweise als Schwenkschalter verwendbar zu machen, werden in den Laufbahnen der Rastrollen Hilfsrasten vorgesehen, in die die Rastrollen vor Erreichen der Gesperretotpunktlage einfallen. Man gewinnt damit bei dem Schalter eine , oder gar zwei zusätzliche Schaltstellungen, die man nun ausnutzen kann, um, ausgehend von einer mittleren Nullage ausi, entweder zwei verschiedene Stromkreise abwechselnd zu öffnen und zu schließen oder auch weitere Schaltungen durchzuführen. Man kann weiterhin den Schaltwinkel des Gesperres begrenzen, und zwar derart, daß das Gesperre wenigstens in einer der beiden Schaltrichtungen nur bis zum Einfallen der Rastrollen in die Hilfsrasten gedreht werden kann. Beim Fehlen einer solchen Begrenzung des Schaltwinkels, also Anordnen lediglich der erwähnten Hilfsrasten, ist man durch nichts gehindert, auch den Schalter nach der vorliegenden Erfindung wie denjenigen nach dem Hauptpatent um volle 36o° nach rechts oder links zu schalten, wobei Man eine oder gegebenenfalls auch zwei zusätzliche Schaltstellungen gewinnt. Begrenzt man jedoch ibei,spielsweise durch bloßen Eingriff eines ortsbeweglichen Stiftes in einen Schlitz eines ortsfesten Schalterteiles den Schaltwinkel, so ,gewinnt man ohne sonstige Änderung des ganzen Gesperres einen Schwenkschalter, der sich ausgehend von einer mittleren Nullage um einen bestimmten gewollten Winkel von beispielsweise 45° lediglich nach links und nach rechts wenden läßt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in größtenteils schematischer Darstellung unter Fortlassung aller für die Erfindung unwesentlicher Einzelheiten.
  • Abb. i zeigt das RollengespAre in seiner mittleren Nullage, Abb.2 das gleiche Gesperre nach einer Schaltbewegung um 45° im Sinne (des Uhrzeigers, Abb. 3 das Gesperre nach einem Schalten aus der Stellung nach Abb. i im Sinne entgegen dem Uhrzeiger; in Abb. 4 ist ein Schaltschema veranschaulicht; Abb. 5 zeigt die Ausbildüng eines ortsfesten Schalterteiles zur Begrenzung des Schaltwinkels.
  • Auf einer Grundplatte 2 sind in gradlinigen Führungen die beiden Rasterplatten 29 radial zur Schalterachse 9 verschiebbar gelagert. Die beiden Platten 29 werden durch je ein Paar von Schraubendruckfedern 5, 6, die sich an Widerlagsplatten 3 abstützen, gegen die Rastrollen 18, i9, 2o, 21 gedrückt, die an den vier Ecken eines rechteckigen Rahmens 15 drehbar ,gelagert sind. Der Rahmen 15 besitzt eine Ög für idenDurchtritt derSchalterachse 9, auf der einbeliebiges Schalträdchen angeordnet ist. An dem Rahmen 15 ist ein Stift 15 befestigt, der in einem Schlitz 36 (vgl. Abb. 5) eines ortsfesten Schalterteiles 14 liegt. Als solcher ortsfester Schalterteil kann eine Kappe in Frage kommen, die die auf der Grundplatte :2 untergebrachten Gesperreteile überdeckt. Der Schlitz 36 ist so lang gehalten, daß der Stift 35 jeweils nach Drehen des Rahmens 15 aus, der Nullage (Abb-. i) heraus um einen Winkel von 45° nach rechts oder links das Weiterdrehen in der Schaltrichtung verhindert. In #ler Lauffläche der Rastplatten 29 befinden sich neben den Scheitelpunkten 3o der Laufflächen Vertiefungen 37, die so auf einem Durchmesser angeordnet sind, daß die beiden Rollen 18, 2o gleichzeitig zum Einfallen in diese Hilfsrasten 37 kommen. Dem Schalträdchen 38 (Abb.4) sind beim Ausführungsbeispiel vier ortsfeste Kontakte a, b, c, d _ zugeordnet, und auf dem Schalträdchen befindet sich eine Schaltbrücke e. In der Nullage (Abb. @r) des Gesperres nimmt das: Rädchen 38 bzw. dessen Schaltbrücke e im Vergleich zu den ortsfesten Kontakten a, b, c, d die aus Abb. 4 ersichtliche Zwischenlage ein, in der keiner der argeschlossenen Stromkreise geschlossen ist. Mit dem Rahmen 15 ist als Handgriff ein Schwenkgriff 39 verbunden, der in der Nullage (Abb. r) senkrecht nach unten weist.
  • Die Wirkungsweise des Rollengesperres bzw. des damit ausgerüsteten Schalters ist folgende: Bei der Stellung der Teile nach Abb. i nimmt die Schaltbrücke e die Nullage o-o (Abb. 4) ein. Wird der Schwenkgriff 39 aus der Lage nach Abb. i in diejenige nach Abb. 2 geschwenkt, so wird das Gesperre durch Anlage des Stiftes 35 an das Ende des Schlitzes 36 gegen weiteres Drehen gesperrt; zugleich aber fallen die Rollen u$, 2o ins die Hilfsrasten 37 ein. Bei dieser Lage der Einzelteile ist der an .die Kontakte b, d angeschlossene Stromkreis. eingeschaltet (Schalten.dstellung II-II). Das Zurückführen in die Nullage (Abb. -i) erfolgt durch einfaches Zurückschwenker des Handgriffes 39. Wird hingegen .der Schaltgriff 39 aus der Stellung der Einzelteile nach Abb. i im Sinne entgegen dem Uhrzeiger um 45° nach rechts in die Stellung der Teile nach Abb. 3 geschwenkt, so wird wiederum dasi Gesperre läurch Anlagei des StifteS35 an das Ende des Schlitzes 36 gegen weiteres Drehen über den Scheitelpunkt 3o der Laufbahn hinaus gehindert, der Schalter befindet sieh nunmehr in der Stellung 1-I (Abb. 4), verbleibt aber in dieser Lage nur so lange, wie in ihr der Schwenkgriff 39 festgehalten wird. Beim Loslassen des Schwenkgriffes 39 kehrt derSchalter selbsttätig in seineAusgangslage nach Abb..i zurück. Ein in (dieser Weise ausgebildeter Schalter zeigt also abgesehen von der Nullage o-o eine Schaltendstellung II-II, in der der Stromkreis an den Kontakten b, d dauernd geschlossen bleibt, und ferner eine weitere Zwischenstellung I-I, in der der angeschlossene Stromkreis an den Kontakten a, c nur für die Dauer des Festhaltens. des Handgriffes 39 geschlossen bleibt, dann aber von selbst wieder geöffnet wird. -Man könnte naturgemäß in den Rastplatten 29 noch ein weiteres Paar von Hilfsrasten vorsehen, in die die Rastrollen icg, 21 bei der Stellung der Teile nach Abb. 3, also in der Schaltendstellung I-I einfallen. Es wäre ferner auch möglich, den Stift 35 und den Schlitz 36 fortzulassen, so daß man unabhängig von den Zwischenstellungen nach Abb. 2 und 3 das Schaltrad 38 nach Wahl im Sinne des Uhrzeigers oder entgegengesetzt dazu um volle 36o° drehen kann. Man erreicht diese Schaltmöglichkeiten lediglich durch das Anordnen der Hilfsrasten 37 und gegebenenfalls die Sperrung des Schaltwinkels durch den Stift 35 im Zusammenwirken mit dem Schlitz 36.
  • Ein Schalter mit dem Rollengesperre nach dem Ausführungsbeispiel läßt es beispielsweise zu, einen Stromkreis, der an die Kontakte b, d angeschlossen ist, für beliebige Dauer eingeschaltet zu lassen, gibt aber die Möglichkeit, an diesen Stromkreis vorübergehend beispielsweise ein Prüfinstrument anzuschalten, was aber zur Voraussetzung hat, daß zuvor die Belastung abgeschaltet ist. Man kennt derartige Prüfschalter, bei denen es aber erst durch Zuhilfenahme umständlicher Hilfsmittel gelingt, das vorherige Abschalten der Belastung zu erzwingen, bevor das Prüfinstrument angeschlossen werden kann. Der Schalter nach der vorliegenden Erfindung ermöglicht ein derartiges Prüfen ohne besondere Hilfsmittel. Ein in ähnlicher Weise ausgebildeter Schalter, beidem jedoch die Sperrung durch den Stift 35 im Schlitz 36 fehlt, ließe sich beispielsweise zum Einschalten von Einphasenmotoren verwenden, die bekanntlich zum Anlassen einer Hilfsphase bedürfen. Ausgehend von einer Nullage würde in der Stellung der Teile nach Abb. 2 die Hilfsphase eingeschaltet sein, nach Beendigung des Anlassens dreht man den Schalter im Sinne des Uhrzeigers weiter, bis die Rastrollen 18 und 21 bzw. i9 und 20 zur Anlage an die Rastplatten 29 gelangen, in welcher Stellung der Einphasenmotor betriebsmäßig angeschlossen ist.
  • Der Schalter nach der Erfindung läßt sich beispielsweise auch als sogenannter Überfahrschalter verwenden. Derartige Schalter werden nicht von Hand, sondern beispielsweise durch einen auf seiner Bahn verfahrbaren Kran od. dgl. gesteuert. Der Kran stößt mit irgendeinem Mitnehmer an den Schwenkgriff und nimmt beim Hin- und Hergang diesen Schwenkgriff für eine weitere Schaltung mit. Dabei kann gefordert werden, daß der Kran in der einen Fahrtrichtung den Schalter in eine neue Schaltendstellung (Abb. 2 der Zeichnung), bei der Rückwärtsbewegung jedoch nur vorübergehend in .eine Zwischenstellung (Abb. 3) bringt, aus der er nach Vorüberfahren des Kranes selbsttätig wieder in die Ausgangslage zurückkehrt.
  • Abgesehen von derartigen verschiedcnen Anwendungsmöglichkeiten des Schalters nach der Erfindung ist es selbstverständlich auch denkbar, außer der beim Ausführungsbeispiel nach Abb.4 vorgesehenen einfachen Schaltung auch eine solche verwickelterer Art vorzusehen. Es lassen sich an den Kontakten a, b, c, d die verschiedensten Ortsfesten Kontaktfahnen, z. B. aus Tast- und Schleifkontakten zusammengesetzt, anbringen, um außer gewöhnlichen Aus- oder Wechselschaltungen auch Umschaltungen durchzuführen. Selbstverständlich kann auf der Schalterachse 9 nicht nur ein einziges Schaltrad 38 vorgesehen werden, man kann das Gesperre nach der Erfindung mit einer Mehrzahl von Schaltwalzen nach Art eines: Walzenschalters oder Reihenschalters verbinden, um auf diese Weise zahllos Schaltungen, gegebenenfalls in Gruppen zusammengefaßt, durchzuführen. Die Erfindung ermöglicht demnach hinsichtlich des Anwendungsbereiches und der Schaltungsmöglichkeiten. zahllose Erweiterungen des Hauptpatentes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollengesperre für elektrische Drehschalter mit Rechts- und Linksschaltung und je einem Paar von Rastrollen als Lauffläche zugeordneten Rastplatten, die in radialer Richtung gegen Federwirkung gradlinig verschiebbar sind, nach Patent 741 43o, dadurch gekennzeichnet, daß in den Laufbahnen (29) der Rastrollen (18, i9, 2o, 21) Hilfsrasten (37) vorgesehen sind, in die die Rastroll,cn (18, i9, 2o, zi) vor Erreichen der Gesperretotpunktlage (30) einfallen.
  2. 2. Rollengesperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltwinkel des Gesperres beispielsweise durch Eingriff eines an ihm angebrachten Stiftes (35) in einem Schlitz (36) eines ortsfesten Schalterteiles (14) begrenzt ist,derart, @d@aß das Gesperre wenigstens in einer der beiden Schaltrichtungen nur bis zum Einfallen der Rastrollen (18, i9, 2o, 21) in die Hilfsrasten (37) gedreht werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 397 62o, 511 530, 683208.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003000B (de) * 1953-11-27 1957-02-21 Siemens Ag Kantelsprungwerk fuer elektrische und mechanische Geraete

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE397620C (de) * 1921-12-03 1924-06-27 Adolf Voglmayer Schaltvorrichtung, bei welcher zwischen die Kontakte ein Isolierkoerper eingeschoben wird
DE511530C (de) * 1929-06-01 1930-10-30 Aeg Handgesteuerter elektrischer Schalter
DE683208C (de) * 1936-12-24 1939-11-01 Busch Jaeger Luedenscheider Me Mehrpoliger Walzenschalter

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