DE890948C - Herstellung von carbonsaeurehaltigen Oxydationsprodukten - Google Patents

Herstellung von carbonsaeurehaltigen Oxydationsprodukten

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DE890948C
DE890948C DEB6302D DEB0006302D DE890948C DE 890948 C DE890948 C DE 890948C DE B6302 D DEB6302 D DE B6302D DE B0006302 D DEB0006302 D DE B0006302D DE 890948 C DE890948 C DE 890948C
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Germany
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oxidation
carboxylic acid
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DEB6302D
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Theodor Wilhelm Dr Pfirrmann
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BASF SE
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BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/25Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of unsaturated compounds containing no six-membered aromatic ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Herstellung von carbonsäurehaltigen Oxydationsprodukten Man hat bereits carbonsäurehaltige Oxydationsprodukte hergestellt, indem man flüssige olefinische Kohlenwasserstoffe, die durch Hydrierung von Kohlenoxyd mit Wasserstoff, zweckmäßig unter Druck, inGege@nwart vonEisen emth@altend@eniKattadysatoren gewonnen wurden, der Oxydation mit Luft oder anderen, Sauerstoff enthaltenden Gasen unterwarf.
  • Es hat sich gezeigt, daß die sauerstoffhaltigen, insbesondere aus Alkoholen, Aldehyden und Ketonen bestehenden Verbindungen, .die in den olefinischen Ausgangsstoffen im allgemeinen in Mengen von etwa 8 bis ro % enthalten sind, bei der Oxydation selbst und auch bei der Verwendung der Oxydationsprodukte Nachteile verursachen. Die Oxydation springt zuweilen nur langsam an; die Oxydationsprodukte dunkeln namentlich in der Wärme nach und enthalten wasserlösliche und harzartige Beimengungen, die bei der Verwendung der Erzeugnisse stören, da sie z. B. die Wasserechtheit der damit behandelten Stoffe herabsetzen bzw. die Fasern verkleben.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile ix, sehr einfacher NV-is-e vermeiden kann, wenn man die Ausgangsstoffe oder Fraktionen davon vor der Oxydation bei erhöhter Temperatur mit wasserabspaltenden Katalysatoren behandelt. Man arbeitet hierbei vorteilhaft bei Temperaturen zwischen zoo und 55o°, zweckmäßig zwischen ei5o und q.50°. Selbst geringe Gehalte der olefinischen Kohlenwasserstoffgemische an sauerstoffhaltigen Verbindungen werden hierbei vollständig oder nahezu vollständig umgewandelt. Ein Gehalt von höchstens etwa z % macht sich im allgemeinen nicht mehr störend bemerkbar, zunial da die dann noch vorhandehen sauerstoffhaltigen Verbindungen nach der beschriebenen Behandlung unschädlich sind.
  • Als wasserabspaltender Katalysator kommt vor allem die Tonerde in Betracht. Diese kann ats Bauxit oder zweckmäßig als aktive Tonerde am gewandt werden. Ferner kann man auch Aluminiumphosphat, Magnesium- oder Zinkoxyd und andere wasserabspaltend wirkende Stoffe verwenden. Man kann, den waisserlabispadtenden Katailysator auch zusammen mit einem dehydrierend wirkenden Katalysator verwenden, zweckmäßig mit Oxyden von Wolfram-, Molybdän, Chrom oder Vanadin, z. B. in einer Menge von etwa z bis 50%, insbesondere etwa 12 bis 2o:%. Es ist vorteilhaft, das sich abspaltende Wasser möglichst schnell aus dem Reaktionsraum, z. B. mit Hilfe von Spülgasen, zu entfernen.. Man kann die Behandlung mit dem zva.sserab.spaltenden Katalysator bei gewöhnlichem, erhöhtem oder vermindertem Druck erfolgen lassen.. Beispiel Die bei 25o bis 35o° siedende Fraktion eines nach dem Verfahren der französischen Patentschrift 855136 unter Anwendung etwa gleicher Volumteile Kohlenoxyd und Wasserstoff hergestellten Kohlenoxvdhydrierüngsprodüktes, die etwa 8% sauerstoffhaltige Verbindungen enthält, wird bei 25o bis 28o° mit 3% eines Gemisches von aktiver Tonerde und Wolframsäure behandelt, bis kein Wasser mehr abgespalten wird.
  • Das so behandelte Öl, welches ein spezifisches Gewicht von o,82 zeigt, wird nachdem Abfilitirieren des was,serabspaltenden Katalysators unter den bei der Paraffinoxydation üblichen Bedingungen oxydiert. Sobald das Oxydationsgemisch sein spezifisches :Gewicht auf etwa 0,935 erhöht hat, filtriert man vom Katalysator ah.
  • Man erhält ein helles, tranartiges, nicht nachdunkeludes, t51 vorn .der Sänurezahl q.q., der Verseifungszahl 168 und der Jodzahl 22, das weniger -als 25% Unverseifbares enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von carbonsäurehaltigen Oxydationsprodukten durch Oxydation von flüssigen olefinischen Kohlenwasserstoffeh, .die durch katalytische Hydrierung von Kohlenoxyd mit Wässerstoff erhalten wurden, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kohlenwasserstoffe vor der Oxydation bei erhöhter Temperatur mit wasserabspaltenden. Katalysatoren behandelt.
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