DE890720C - Plattenspieler - Google Patents

Plattenspieler

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DE890720C
DE890720C DENDAT890720D DE890720DA DE890720C DE 890720 C DE890720 C DE 890720C DE NDAT890720 D DENDAT890720 D DE NDAT890720D DE 890720D A DE890720D A DE 890720DA DE 890720 C DE890720 C DE 890720C
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DE
Germany
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plate
record
tonearm
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stop
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Expired
Application number
DENDAT890720D
Other languages
English (en)
Inventor
Offenbach/M. Marienstr. 58 und Walter Triefenbach Ofifenibach/M. Frankfurter Str. 8 Norbert K. Acker
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Plattenwechsler mit Tonarmsteuerung.
Es sind bereits derartige Plattenwechsler bekannt, bei welchen als gemeinsames Steuerorgan für den Tonarm und den Plattenwechsler ein mit einer Zahnlücke versehenes Zahnrad dient, welches derart angeordnet ist, daß während des Plattenspielens das Zahnrad ohne Zahneingriff und während des Plattenwechsels vom Laufwerk in Zahneingriff angetrieben wird und bei welchem zum Plattenwechseln eine seitliche Abschubbewegung der untersten Platte des Stapels stattfindet.
Die Erfindung bezweckt die.Verbesserung und Vereinfachung der bekannten Vorrichtung in der Weise^ daß die Platte, weiche, wie bekannt, auf zwei seitlichen Haltern gehalten wird, von diesen durch eine seitliche Sc'hubbewegung erst in der einen und dann in der anderen Richtung frei gemacht wird, um bei der zweiten Sdhubbewegung dann über einen normalen, d. h. nicht gekrümmten und nicht abgesetzten Mittelstift zum Abfallen zu. gelangen.
Die bekannten Vorrichtungen haben demgegenüber entweder Seitenstützen, bei denen während des Wechselvorganges die Hauptstützen gemeinsam nach unten wegklappen und zwischen die oberste und die zweitunterste Platte geschobene Messer den Reststapel halten, oder solche, bei denen eine Abschiebung der untersten Platte durch eine Seitenbewegung von einem seitlichen Schubglied erfolgt.
Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen weist der Gegenstand der Erfindung den Vorzug auf, daß ebenso.wie bei der zweitgenannten Art keine gegen die Toleranzen der Plattendicke empfindliche Messer in den ',Stapel- eingeschoben zu werden brauchen, und andererseits hat die neue Vorrichtung· den Vorteil, daß ein normaler Zentrierstift verwendbar ist und daß ferner feine zusätzliche Belastung des Stapels zu seiner Haltung notwendig ist. ■ - ■
Der Ernndungszweck wird dadurch erreicht, daß die Steuervorrichtung des Plattenwechslers aus
einem von dem mit der Zahnlücke versehenen Zahnrad angetriebenen Schaltrad besteht, welches über ein Hebelwerk den beiden Achsen von zwei diametral angeordneten S toßihebeln jeeineSchwenkbewegung, vorzugsweise von etwa ioo bis 1200, derart erteilt, daß die Stoßhebel die jeweils unterste Platte erst von· dem einen und dann von dem anderen .zur Achse des Plattentellers unsymmetrisch angeordneten Plattenträger herunterstoßen und mit ihrer Mittelöffnung über die verlängerte Achse des Plattentellers schieben.
Zweckmäßig ist an jedem Stoßhebel ein schwenkbares Stoßglied angeordnet, welches durch einen· Anschlag in seiner ,Stoßstellung gesichert und nach :i5 seinem Umklappen in der anderen D.rehrichtung des Stoßhebels durch eine Nase und einen zweiten Anschlag wieder gestreckt wird.
Ferner kann zusätzlich zu. den Plattenhaltern ein Anschlag angeordnet sein und die Stoßhebel ao bei ihrer Stoßbewegung die unterste Platte gegen diesen Anschlag drücken.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes/ rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 11 eine Unteransieht des gemeinsamen Steuermechanismus für den Tonarm und 'den Plattenwechsler,
Fig. 2 a bis 2 c in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht aus Fig. 1 für verschiedene Arbeits-Stellungen,
Fig. 3 ein Schaubild des Hub- und Schwenkmechanismus für den Tonarm,
Fig. 3 a bis 3 c Einzelheiten von Bauteilen aus Fig. 3,
Fig. 3 d eine Stirnansicht der Führungsbrücke aus Fig. 3,
Fig. 4 a bis 4h schematisch das Zusammenwirken der Führungsbrücke mit, der schwenkbaren Kurve ■ gemäß Fig. 3 und 3d,
Fig. S eine Teildraufsicht auf den Plattenteller, die Plattenhalter und einen Anschlag für die Platten, -
Fig. 53. in kleinem Maßstab eine Draufsicht auf den. Plattenspieler,.
Fig.- 6 eine Seitenansicht gemäß Fig. 5 teilweise im Schnitt,
Fig.: 7 a bis ye schematische Darstellungen .der Wirkungsweise des Plattenwechslers, ....""
Fig, 8 a bis 8 e Draufsichten auf die beiderseitigen Stoßhebel des. Plattenwechslers für die jeweiligen Darstellungen gemäß Fig. 7 a bis 7e,
Fig. 8f ein Schaubild eines zweiteiligen. Stoßhebels. . .
Die dargestellte Bauweise des Plattenspielers und insbesondere seines. Plattenwechslers' ist für normale 25-cm-Schallplatten bestimmt. Bei halbautomatischem Betrieb können auch 30-cm-Platten verwendet werden. Der Plattenstapel ist für etwa zehn normale" Platten bemessen.
So Das Antriebs- und Schaltelement. für den Tonarm und den Plattenwechsler wird von einem Stirnrad 2 gebildet, welches während des größten Teils einer Umdrehung von einem Ritzel 1 auf der Achse 7 des Plattentellers bzw. Antriebsmotors angetrieben wird.
Solange sich das Ritzel 1 und die Stirnradverzahnung des Zahnrades 2 im Eingriff befinden, dreht sich das Zahnrad 2 mit konstanter Geschwindigkeit und treibt über ein Pleuel 5 den Tonarm 10 und über die Bolzen oder Stifte 6 den Platten-Wechsler an.
Ein Teil der Verzahnung des Stirnrades 2. ist ausgespart. Diese Lücke 3 (Fig. Ί) wird von einem beweglichen Zahn 4 überbrückt, welcher das Einschalten bzw. den Zahneingriff des Ritzels· 1 mit den Zähnen des Zahnrades 2 in noch zu beschreibender Weise steuert, nachdem durch das Abspielen einer Platte der Tonarm 10 über das Pleuel 5 seinerseits das Stirnrad 2 angetrieben hat.
Durch diese Wechselwirkung zwischen der Verzahnung des Stirnrades 2 und der Zahnlücke 3, d. h. also dadurch, daß zeitweise das Stirnrad 2 durch das Laufwerk des Plattenspielers und zeitweise durch den Tonarm selbst angetrieben wird, ist keine Umschaltvorrichtung zum Auslösen der Umsteuerung des Tonarmes und des Plattenwechslers nach bzw. vor dem Abspielen der Platte erforderlich. Vielmehr arbeitet, die ganze Mechanik sowohl des Tonarmes als auch des Plattenwechslers vollautomatisch, solange sich noch eine Platte auf den go Plattenträgern 101 und Ί02 befindet.
Zunächst sei die Tonarmsteuerung (Fig. 1, Fig. 2a bis 2c, Fig. 3a bis 3d und Fig. 4a bis 4h) im einzelnen beschrieben.
- Auf der Motorachse 7 sitzt ein Ritzel 1 zum Antrieb des Stirnrades· 2. Durch eine Umdrehung des Rades2 wind über die Pleuelstanges eine Scheibe8 und eine daran befestigte Kurve 9 (Fig. 1 und 3) einmal vor- und zurückgeschwenkt.
Die Scheibe-8 sitzt auf einer Büchse 13 (Fig. 3 c). Der Tonarm 10 ist auf der Welle-i 1 senkrecht beweglich angebracht. Die Welle 111 ist in der Hohlwelle i!2 drehbar gelagert, welche ihrerseits in der Lagerbuchse 113 drehbar und senkrecht beweglich ist.
Die Scheibe 8 mit der Kurve 9 dreht sich, wie bereits erwähnt, auf der Büchse 13. Die Hohlwelle 12 trägt oben einen Mitnehmer 14 für den Tonarm und unten einen Führungsbolzen .15. zur Steuerung der Tonarmbewegungen. Auf der Welle ni ist ein n0 Anschlagbolzen 16 befestigt.
Der Fiührunigsbolzen'is gleitet in dem Schlitz der Kurve 9 und erstreckt sich in die Führungsbrücke 17 mit einer Fallklappe 18 (Fig. 3 und 3d). Durch die Führungsbrücke 17 in Verbindung mit n5 der hin und her schwingenden Kurve 9 wird der Führungsbolzen 15 so gesteuert, daß der Tonarm 10 die beim Plattenwechsel erforderlichen Bewegungen ausführt.
Durch die Himindherbewegung der Kurve 9 wird der Führungsbolzen >i 5 gemäß Fig. 4 a bis 4h zunächst angehoben, dann nach rechts und wieder each links geführt, gelangt durch den senkrechten Schlitz der Führ ungebrüdke 117 nach unten, worauf er sich weiter nach links bewegt, und, nachdem er die Fallklappe 18 passiert bat, beginnt erneut seine
Aufwärtsbewegung nach oben. Die entsprechenden Bewegungen des Tonarmes sind das Anheben nach dem Abspielen einer Platte, das Auswärtsschwenken {Fig. 4b und 4c), das Einiwärtsschwenken, nachdem eine neue Platte aufgelegt worden ist (Fig. 4'd), und das Absetzen auf die äußere Rille der neuen Platte (Fig. 4c).
Während des Abspielens einer Platte schwenkt
der Tonarm langsam nach innen, entsprechend dem Fortschreiten der Nadel in den Tonrillen der Platte.
Während dieses Zeitraumes ist das Stirnrad 2 vom Ritzel 1 durch die Zahnlücke 3 abgeschaltet (Fig. i).
Wenn der Tonarm 10 auf die Schallplatte aufsetzt, so hebt sich das Brückenstück 19 (Fig. 13 a) von der Spitze des Mitnehmers dadurch ab, daß die Welle 12 sich nocii etwas senkt. Infolgedessen legt sich die Innenseite des Tonarmes 10 beim Abspielen der Schallplatte an den Mitnehmer 14 und bewegt dadurch den am Fußpunlkt der Kurve 9 liegenden Führungsbolzen ti 5. Dieser bewegt sich unter Anheben der Fallklappe 18 (Fig. 4g) nach links - und dreht dadurch über die Kurve. 9, die Scheibe 8 und die Pleuelstange 5 das ,Stirnrad 2 langsam weiter.
Auf die Stirnradachse 20 ist ein beweglicher Zahn 4 schwenkbar gelagert, welcher durch eine Blattfeder 21 gegen die Oberfläche des Stirnrades 2 gedruckt wird. Durch die langsame Drehung des Stirnrades -2 wird die Spitze des Zahnes 4 an den Drehbereich des Nockens 22 herangeführt. Während dieses kleinen Vorschubes durch die kleinen Spielrillen der Platte gibt der bewegliche Zahn 4 zunächst den .Berührungen des Nockens 22 durch Ausweichen mit seinem Langloch nach (Fig. 2 a). In dem Augenblick, wo die Spielnadel in die breiteren Endrillen der Schallplatte einläuft, erhält das .Stirnrad 2 einen größeren Vorschub, wodurch der bewegliche Zahn 4 in den Drehbereich des Nockens 22 eintritt (Fig. 21b). Der Nocken 22 greift somit hinter den beweglichen Zahn 4 und bringt dadurch die Verzahnungen des Ritzels 1 und des Stirnrades 2 in Eingriff (Fig. 2 c).
Jetzt erfolgt der Antrieb des Stirnrades 2 wieder durch das Laufwerk des Plattenspielers, sobald der Pleuel 5 die Scheibe 8 und damit die Kurve 9 wieder hin und her bewegt und den Führungsbolzen 15 in Verbindung mit der Brücke 17 entsprechend steuert. Der von der Kurve 9 zwangsläufig gesteuerte Führungsbolzen 15 läuft hierbei an der inzwischen abgefallenen Fallklappe iS auf (Fig. 4 h) und hebt sich an der Vorderkante der Führungsbrücke 17 an. Hierdurch wird die Hohlwelle 12 und damit der Tonarm no angehoben. Der Tonarm hebt sich aber erst dann von der Schallplatte ab, wenn der Mitnehmer 14 sich gegen das Auflagestück 19 legt.
Durch die hiermit erreichte Kupplung folgt der Tonarm 10 der Aufwärts- und Seitwärtsbewegung des Führungsbolzens 15. Beim Ausschwenken des Tonarmes trifft der Anschlagbolzen 16 (Fig. 3) auf den Anschlag 23 und begrenzt damit das Ausschwenken des Tonarmes 10. Der weiterlaufende Mitnehmer 14 bewegt sich bis zur Innenwand des Tonarmes. Dies entspricht der einjustierten Stellung. beim Aufsetzen auf die erste Spielrille (Fig. 3 a). Diese Stellung des Mitnehmers 14 entspricht dem äußersten Ausschwenkpunkt des Führungsbolzens 15 (Fig. 4c), d.h. dem unteren Totpunkt des Pleuels 5. Durch die jetzt einsetzende rückläufige Bewegung der Kurve 9 wird der Führungsbolzen 15 und damit der unterstützte Tonarm no bis über den senkrechten ,Schlitz der Führungsbrücke 17 eingeschwenkt und in diesem auf die erste Plattenrille abgesenkt.
Mit dem Aufsetzen der Spielnadel auf die Platte wird die Verbindung zwischen dem Mitnehmer 14 und dem Brückenstüek 19 unterbrochen. Gleichzeitig ist die Umdrehung des Stirnrades 2 durch das Ritzel 1 beendet, und der Tonarm 10 übernimmt wieder die langsame Weiterdrehung des Stirnrades 2 über den Bereich der Zahnlücke 3.
Durch einen Handhebel 25 (Fig. 3 b) kann ein Federhaken 24 am Anschlag 23 gesenkt werden und den Anschlagbolzen 16 nach dem Ausschwenken des Tonarmes festhalten. Hierdurch wird das erneute Einschwenken des Tonarmes arretiert. "Der Mitnehmer 14 läuft daher wie beim normalen Betrieb, jetzt jedodh ohne Tonarm, wieder nach innen. Wenn der Tonarm nun abgesenkt wird, so kommt er auf eine außen angebrachte Tonabnehmerstütze (nicht dargestellt) zu liegen.
Die Ableitung des Steuervorgangs für den Plattenwechsel von dem Stirnzahnrad 2 ist aus Fig. i, 5 bis 8 ersichtlich. .
Neben dem Plattenteller sind diametral zwei Auflagen 101 und 102 (Fig. 5, 6 und 7) angeordnet. Auf sie wird ein Plattenstapel abgelegt. Die Platten sollen'sich dabei gegen einen Anschlag 103 (Fig. 5 und .6) legen, dessen Abstand zu der abnehmbaren Verlängerung der Motorachse 104 genau dem Plattenhalbmesser der betreffenden Schallplatten, z. B. 25-cm-Platten, entspricht. Der Anschlag 1103 dient somit zur seitlichen Führung der Platten auf den Plattenhaltern; .101. »05
Die Plattenhalter io>i und 102 mit ihren Kappen Γ13 sind so angeordnet, daß sowohl die Löcher des Sdhallplattenstapels von dem Achsverlängerungsetift 104 nach der Innenseite (z. B. rechts in Fig. 7 a) verschoben sind als auch die Spitze der no Verlängerung 104 die untere ,Schallplatte des Stapels nicht berührt (Fig. 7 a).
Die Bolzen 6 auf dem Stirnrad 2 sind so angeordnet, daß das Auslösen der jeweiligen untersten Platte erst dann erfolgt, wenn der Tonarm ganz ausgeschwenkt ist.
Bei einer Umdrehung des Stirnrades 12 wird das Schaltrad 26 durch die Bolzen 6 einmal gedreht und erteilt über den Pleuel 27, die Kurbel 28, den Hebel 29 und die Kurbel 30 den Achsen 107 und 1108 je eine Schwenkbewegung um etwa 100 bis 120'0.
Die Achsen 1107 und 108 sind in Ständern I105 und 106 über der Grundplatte gelagert (Fig. 1 und 6) und tragen an ihrem oberen Ende die Stoßhebel 109 und 110 (Fig. 5 und 6). Die Stoßhebel werden daher ebenfalls hin und her geschwenkt.
720
Hierdiurch ergibt sich der für das Auslösen der jeweilig untersten ,Schallplätte erforderliche Vorgang: Der Stoßhebel 109 schiebt die-untersteSchällplatte in die gegenüberliegende Ausparung de* Kappe Γ13 und des Plattenhalters 102·. Hierbei wird die Platte von der Auflage toi heruntergestoßen (Fig. 7b) und legt sich auf die Spitze der Verlängerung 1104 (Fig. 7 c).. Nunmehr beginnt der Stoßhebel 1.10 die Platte vorwärts zu stoßen, bis ihre Mittelöffnung über der Spitze des Stiftes 104 liegt (Fig. 7d). Da hierbei die Platte von der Auflage 102 heruntergestoßen wurde, fällt sie nunmehr über den Stift 104 auf den Plattenteller bzw..,.die dort schon vorhandenen Platten ab (Fig, 7 ε). Die Arbeitsweise des Plattenwechslers gemäß Fig. 7 a bis 7e würde an sich in Richtung auf den Stift 104 bewegliche ,Stoßhebel 11109 und πιο bedingen.
Gemäß einer Vorzugs weisen Weitenbildung der Erfindung soll aber dieDreh- bzw. Schwenkbewegung der Stoßhebel 109 und 110 unmittelbar ausgenutzt werden, um die jeweils unterste Platte erst auf der einen und dann auf der anderen Seite vom jeweiligen Plattenhalter herunterzustoßen. Zu diesem Zweck ist an den Stoßhebel 109 bzw. no ein schwenkbares Stoßglied rn bzw. 112 angelenkt, welches nur in der einen Schwenkrichtung des betreffenden Stoßhebels auf die Platte wirkt, bei der umgekehrten Schwenkrichtuiig des betreffenden Stoßhebels sich jedoch, umlegt und an der Platte vorbeistreicht, ohne sie zu beeinflussen. Dies wird dadurch erreicht, .daß das Stoßglied im bzw, Ιϊ2 einen Stift 115 hat (Fig. 8f), welcher sich gegen die Stirnkante des Stoßhebels ί ίο legt und dadurch das Stoßglied 1 IB in der einen Drehrichtung in bezug auf den Stoßhebel ία ο blockiert, während in der anderen Drehrichtung das Stoßglied ία2, wenn es auf Widerstand stößt, umklappt (Fig. 8b rechts, Fig. 8d links). Die erneute Ausrichtung des umgeklappten.Stoßgliedes H1I ι bzw. .1)112 erfolgt dadurch, daß es mit einer Nase 116 gegen einen Stift 1114 auf dem Plattenhalter ich bzw. 102 stößt.
Die Stoßwirkung der Stoßhebel 111 und 112 ist, wie aus Fig. 8a bis 8e ersichtlich, einseitig, und zwar für beide Teile auf den Anschlag 103 gerichtet, so daß die unterste Platte stets am Anschlag 1103 anliegt' und dadurch auch während des gesamten Plattenwechsels jederzeit seitlich geführt ist. Ein wesentlicher \rorteil des Gerätes gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung besteht somit darin, daß der Plattenstapel ohne besondere Haltevorrichtungen, Gewichtsbeschwerungen, Federdruck oder Bügel nur von Hand aufgelegt werden kann und die Platten sich durch einfaches Andrücken gegen den Anschlag 103 ausrichten.
Ein weiterer Vorteil des Errmdungsgegenstaüdes liegt darin, daß normale Plattenspielmotoren mit Mittelachsenantrieb bzw. zentrischem Antrieb verwendet wenden können und daß ferner die üblichen Tonarme für normale Plattenspieler ohne wesentliche Änderungen bzw, Ergänzungen benutzbar sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Plattenwechsler mit Tonarmsteuerung, bei dem als gemeinsames Steuerorgan für den Tonarm und den Plattenwechsler ein mit einer Zahnlücke versehenes Zahnrad dient, welches derart angeordnet ist, daß während des Plattenspielens das Zahnrad ohne Zahneingriff und während des Plattenwechsels vom Laufwerk in Zahneingriff angetrieben wird und bei welchem zum Plattenwechseln eine seitliche Abschubbewegung der untersten Platte des Stapels stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung des Plattenwechslers aus einem von dem mit der Zahnlücke versehenen Zahnrad angetriebenen Schaltrad'(26) besteht, welches über ein Hebelwerk (27 bis 30) den beiden Achsen (1107, 108) von zwei diametral angeordneten Stoßhebeln (11109,11 o) Je eine,Schwenkbewegung, vorzugsweise von etwa ioo> bis I2oi°, derart erteilt, daß die Stoßhebel die jeweils unterste Platte erst von dem einen und dann von dem anderen zur Achse des Plattentellers unsymmetrisch angeordneten Plattenträger (lioibzw.iio2) herunterstoßen und mit ihrer Mittelöffnung über die verlängerte Achse (104) des Plattentellers schieben. · 90-
  2. 2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Stoßhebel (109 bzw. rio) ein schwenkbares Stoßglied (im bzw. 112) angeordnet ist, welches durch einen Ansehlag (i'i 5) in seiner Stoßstellumg gesichert und nach seinem Umklappen in der anderen Drehrichtung des Stoßhebels durch eine Nase (Γ16) und einen zweiten Anschlag (114) wieder gestreckt wird.
    " .
  3. 3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, da- ioo durch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Plattenhaltern (jiöi, 102) ein Anschlag (1103) angeordnet ist und die Stoßhebel (109, I in bzw. rio, 112) bei ihrer Stoßbewegung die unterste Platte gegen diesen Anschlag drücken.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 717 620; ,Serviceanvisning för AGA Skinbytare Modellerna V 71,. V 73 S, V.72/QCH/V 72 S von Svenska AB Gasaccumulator, Radioavdelningen, iStockholmidingö. . .
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    ) 5427 9,53
DENDAT890720D Plattenspieler Expired DE890720C (de)

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DE890720C true DE890720C (de) 1953-08-13

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DENDAT890720D Expired DE890720C (de) Plattenspieler

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DE (1) DE890720C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119541B (de) * 1958-10-25 1961-12-14 N S M Appbau Ges Mit Beschraen Doppelseiten-Schallplattenwechsler
US3218078A (en) * 1962-11-28 1965-11-16 Vm Corp Automatic record changer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1119541B (de) * 1958-10-25 1961-12-14 N S M Appbau Ges Mit Beschraen Doppelseiten-Schallplattenwechsler
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