DE890720C - Plattenspieler - Google Patents
PlattenspielerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenwechsler mit Tonarmsteuerung.
Es sind bereits derartige Plattenwechsler bekannt, bei welchen als gemeinsames Steuerorgan
für den Tonarm und den Plattenwechsler ein mit einer Zahnlücke versehenes Zahnrad dient, welches
derart angeordnet ist, daß während des Plattenspielens das Zahnrad ohne Zahneingriff und während
des Plattenwechsels vom Laufwerk in Zahneingriff angetrieben wird und bei welchem zum
Plattenwechseln eine seitliche Abschubbewegung der untersten Platte des Stapels stattfindet.
Die Erfindung bezweckt die.Verbesserung und
Vereinfachung der bekannten Vorrichtung in der Weise^ daß die Platte, weiche, wie bekannt, auf zwei
seitlichen Haltern gehalten wird, von diesen durch eine seitliche Sc'hubbewegung erst in der einen und
dann in der anderen Richtung frei gemacht wird, um bei der zweiten Sdhubbewegung dann über
einen normalen, d. h. nicht gekrümmten und nicht abgesetzten Mittelstift zum Abfallen zu. gelangen.
Die bekannten Vorrichtungen haben demgegenüber entweder Seitenstützen, bei denen während
des Wechselvorganges die Hauptstützen gemeinsam nach unten wegklappen und zwischen die
oberste und die zweitunterste Platte geschobene Messer den Reststapel halten, oder solche, bei denen
eine Abschiebung der untersten Platte durch eine Seitenbewegung von einem seitlichen Schubglied
erfolgt.
Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen weist der Gegenstand der Erfindung den Vorzug auf,
daß ebenso.wie bei der zweitgenannten Art keine gegen die Toleranzen der Plattendicke empfindliche
Messer in den ',Stapel- eingeschoben zu werden
brauchen, und andererseits hat die neue Vorrichtung· den Vorteil, daß ein normaler Zentrierstift
verwendbar ist und daß ferner feine zusätzliche Belastung des Stapels zu seiner Haltung notwendig
ist. ■ - ■
Der Ernndungszweck wird dadurch erreicht, daß die Steuervorrichtung des Plattenwechslers aus
einem von dem mit der Zahnlücke versehenen Zahnrad angetriebenen Schaltrad besteht, welches
über ein Hebelwerk den beiden Achsen von zwei diametral angeordneten S toßihebeln jeeineSchwenkbewegung,
vorzugsweise von etwa ioo bis 1200,
derart erteilt, daß die Stoßhebel die jeweils unterste Platte erst von· dem einen und dann von
dem anderen .zur Achse des Plattentellers unsymmetrisch
angeordneten Plattenträger herunterstoßen und mit ihrer Mittelöffnung über die verlängerte
Achse des Plattentellers schieben.
Zweckmäßig ist an jedem Stoßhebel ein schwenkbares Stoßglied angeordnet, welches durch einen·
Anschlag in seiner ,Stoßstellung gesichert und nach :i5 seinem Umklappen in der anderen D.rehrichtung
des Stoßhebels durch eine Nase und einen zweiten Anschlag wieder gestreckt wird.
Ferner kann zusätzlich zu. den Plattenhaltern ein Anschlag angeordnet sein und die Stoßhebel
ao bei ihrer Stoßbewegung die unterste Platte gegen diesen Anschlag drücken.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes/ rein
schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 11 eine Unteransieht des gemeinsamen Steuermechanismus für den Tonarm und 'den Plattenwechsler,
Fig. 11 eine Unteransieht des gemeinsamen Steuermechanismus für den Tonarm und 'den Plattenwechsler,
Fig. 2 a bis 2 c in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht aus Fig. 1 für verschiedene Arbeits-Stellungen,
Fig. 3 ein Schaubild des Hub- und Schwenkmechanismus für den Tonarm,
Fig. 3 a bis 3 c Einzelheiten von Bauteilen aus Fig. 3,
Fig. 3 d eine Stirnansicht der Führungsbrücke aus Fig. 3,
Fig. 4 a bis 4h schematisch das Zusammenwirken
der Führungsbrücke mit, der schwenkbaren Kurve ■ gemäß Fig. 3 und 3d,
Fig. S eine Teildraufsicht auf den Plattenteller, die Plattenhalter und einen Anschlag für die
Platten, -
Fig. 53. in kleinem Maßstab eine Draufsicht auf
den. Plattenspieler,.
Fig.- 6 eine Seitenansicht gemäß Fig. 5 teilweise
im Schnitt,
Fig.: 7 a bis ye schematische Darstellungen .der
Wirkungsweise des Plattenwechslers, ....""
Fig, 8 a bis 8 e Draufsichten auf die beiderseitigen
Stoßhebel des. Plattenwechslers für die jeweiligen Darstellungen gemäß Fig. 7 a bis 7e,
Fig. 8f ein Schaubild eines zweiteiligen. Stoßhebels. . .
Die dargestellte Bauweise des Plattenspielers und insbesondere seines. Plattenwechslers' ist für
normale 25-cm-Schallplatten bestimmt. Bei halbautomatischem
Betrieb können auch 30-cm-Platten verwendet werden. Der Plattenstapel ist für etwa
zehn normale" Platten bemessen.
So Das Antriebs- und Schaltelement. für den Tonarm
und den Plattenwechsler wird von einem Stirnrad 2 gebildet, welches während des größten
Teils einer Umdrehung von einem Ritzel 1 auf der
Achse 7 des Plattentellers bzw. Antriebsmotors angetrieben wird.
Solange sich das Ritzel 1 und die Stirnradverzahnung
des Zahnrades 2 im Eingriff befinden, dreht sich das Zahnrad 2 mit konstanter Geschwindigkeit
und treibt über ein Pleuel 5 den Tonarm 10 und über die Bolzen oder Stifte 6 den Platten-Wechsler
an.
Ein Teil der Verzahnung des Stirnrades 2. ist ausgespart. Diese Lücke 3 (Fig. Ί) wird von einem
beweglichen Zahn 4 überbrückt, welcher das Einschalten bzw. den Zahneingriff des Ritzels· 1 mit
den Zähnen des Zahnrades 2 in noch zu beschreibender Weise steuert, nachdem durch das Abspielen
einer Platte der Tonarm 10 über das Pleuel 5
seinerseits das Stirnrad 2 angetrieben hat.
Durch diese Wechselwirkung zwischen der Verzahnung des Stirnrades 2 und der Zahnlücke 3, d. h.
also dadurch, daß zeitweise das Stirnrad 2 durch das Laufwerk des Plattenspielers und zeitweise
durch den Tonarm selbst angetrieben wird, ist keine Umschaltvorrichtung zum Auslösen der Umsteuerung
des Tonarmes und des Plattenwechslers nach bzw. vor dem Abspielen der Platte erforderlich.
Vielmehr arbeitet, die ganze Mechanik sowohl des Tonarmes als auch des Plattenwechslers vollautomatisch,
solange sich noch eine Platte auf den go Plattenträgern 101 und Ί02 befindet.
Zunächst sei die Tonarmsteuerung (Fig. 1,
Fig. 2a bis 2c, Fig. 3a bis 3d und Fig. 4a bis 4h)
im einzelnen beschrieben.
- Auf der Motorachse 7 sitzt ein Ritzel 1 zum Antrieb
des Stirnrades· 2. Durch eine Umdrehung des Rades2 wind über die Pleuelstanges eine Scheibe8
und eine daran befestigte Kurve 9 (Fig. 1 und 3)
einmal vor- und zurückgeschwenkt.
Die Scheibe-8 sitzt auf einer Büchse 13 (Fig. 3 c).
Der Tonarm 10 ist auf der Welle-i 1 senkrecht beweglich
angebracht. Die Welle 111 ist in der Hohlwelle
i!2 drehbar gelagert, welche ihrerseits in der Lagerbuchse 113 drehbar und senkrecht beweglich
ist.
Die Scheibe 8 mit der Kurve 9 dreht sich, wie bereits erwähnt, auf der Büchse 13. Die Hohlwelle
12 trägt oben einen Mitnehmer 14 für den Tonarm und unten einen Führungsbolzen .15. zur Steuerung
der Tonarmbewegungen. Auf der Welle ni ist ein n0
Anschlagbolzen 16 befestigt.
Der Fiührunigsbolzen'is gleitet in dem Schlitz
der Kurve 9 und erstreckt sich in die Führungsbrücke 17 mit einer Fallklappe 18 (Fig. 3 und 3d).
Durch die Führungsbrücke 17 in Verbindung mit n5
der hin und her schwingenden Kurve 9 wird der Führungsbolzen 15 so gesteuert, daß der Tonarm
10 die beim Plattenwechsel erforderlichen Bewegungen ausführt.
Durch die Himindherbewegung der Kurve 9 wird der Führungsbolzen
>i 5 gemäß Fig. 4 a bis 4h zunächst angehoben, dann nach rechts und wieder
each links geführt, gelangt durch den senkrechten Schlitz der Führ ungebrüdke 117 nach unten, worauf
er sich weiter nach links bewegt, und, nachdem er die Fallklappe 18 passiert bat, beginnt erneut seine
Aufwärtsbewegung nach oben. Die entsprechenden Bewegungen des Tonarmes sind das Anheben nach
dem Abspielen einer Platte, das Auswärtsschwenken {Fig. 4b und 4c), das Einiwärtsschwenken,
nachdem eine neue Platte aufgelegt worden ist (Fig. 4'd), und das Absetzen auf die äußere Rille
der neuen Platte (Fig. 4c).
Während des Abspielens einer Platte schwenkt
der Tonarm langsam nach innen, entsprechend dem Fortschreiten der Nadel in den Tonrillen der Platte.
Während dieses Zeitraumes ist das Stirnrad 2 vom Ritzel 1 durch die Zahnlücke 3 abgeschaltet
(Fig. i).
Wenn der Tonarm 10 auf die Schallplatte aufsetzt, so hebt sich das Brückenstück 19 (Fig. 13 a)
von der Spitze des Mitnehmers dadurch ab, daß die Welle 12 sich nocii etwas senkt. Infolgedessen legt
sich die Innenseite des Tonarmes 10 beim Abspielen der Schallplatte an den Mitnehmer 14 und
bewegt dadurch den am Fußpunlkt der Kurve 9 liegenden Führungsbolzen ti 5. Dieser bewegt sich
unter Anheben der Fallklappe 18 (Fig. 4g) nach links - und dreht dadurch über die Kurve. 9, die
Scheibe 8 und die Pleuelstange 5 das ,Stirnrad 2 langsam weiter.
Auf die Stirnradachse 20 ist ein beweglicher Zahn 4 schwenkbar gelagert, welcher durch eine
Blattfeder 21 gegen die Oberfläche des Stirnrades 2 gedruckt wird. Durch die langsame Drehung des
Stirnrades -2 wird die Spitze des Zahnes 4 an den Drehbereich des Nockens 22 herangeführt. Während
dieses kleinen Vorschubes durch die kleinen Spielrillen der Platte gibt der bewegliche Zahn 4
zunächst den .Berührungen des Nockens 22 durch Ausweichen mit seinem Langloch nach (Fig. 2 a).
In dem Augenblick, wo die Spielnadel in die breiteren Endrillen der Schallplatte einläuft, erhält
das .Stirnrad 2 einen größeren Vorschub, wodurch der bewegliche Zahn 4 in den Drehbereich des
Nockens 22 eintritt (Fig. 21b). Der Nocken 22 greift somit hinter den beweglichen Zahn 4 und
bringt dadurch die Verzahnungen des Ritzels 1 und des Stirnrades 2 in Eingriff (Fig. 2 c).
Jetzt erfolgt der Antrieb des Stirnrades 2 wieder durch das Laufwerk des Plattenspielers, sobald
der Pleuel 5 die Scheibe 8 und damit die Kurve 9 wieder hin und her bewegt und den Führungsbolzen 15 in Verbindung mit der Brücke 17 entsprechend
steuert. Der von der Kurve 9 zwangsläufig gesteuerte Führungsbolzen 15 läuft hierbei
an der inzwischen abgefallenen Fallklappe iS auf (Fig. 4 h) und hebt sich an der Vorderkante der
Führungsbrücke 17 an. Hierdurch wird die Hohlwelle 12 und damit der Tonarm no angehoben. Der
Tonarm hebt sich aber erst dann von der Schallplatte ab, wenn der Mitnehmer 14 sich gegen das
Auflagestück 19 legt.
Durch die hiermit erreichte Kupplung folgt der Tonarm 10 der Aufwärts- und Seitwärtsbewegung
des Führungsbolzens 15. Beim Ausschwenken des Tonarmes trifft der Anschlagbolzen 16 (Fig. 3) auf
den Anschlag 23 und begrenzt damit das Ausschwenken des Tonarmes 10. Der weiterlaufende
Mitnehmer 14 bewegt sich bis zur Innenwand des Tonarmes. Dies entspricht der einjustierten Stellung.
beim Aufsetzen auf die erste Spielrille (Fig. 3 a). Diese Stellung des Mitnehmers 14 entspricht dem
äußersten Ausschwenkpunkt des Führungsbolzens 15 (Fig. 4c), d.h. dem unteren Totpunkt des
Pleuels 5. Durch die jetzt einsetzende rückläufige Bewegung der Kurve 9 wird der Führungsbolzen
15 und damit der unterstützte Tonarm no bis über
den senkrechten ,Schlitz der Führungsbrücke 17 eingeschwenkt
und in diesem auf die erste Plattenrille abgesenkt.
Mit dem Aufsetzen der Spielnadel auf die Platte wird die Verbindung zwischen dem Mitnehmer 14
und dem Brückenstüek 19 unterbrochen. Gleichzeitig ist die Umdrehung des Stirnrades 2 durch
das Ritzel 1 beendet, und der Tonarm 10 übernimmt wieder die langsame Weiterdrehung des
Stirnrades 2 über den Bereich der Zahnlücke 3.
Durch einen Handhebel 25 (Fig. 3 b) kann ein Federhaken 24 am Anschlag 23 gesenkt werden und
den Anschlagbolzen 16 nach dem Ausschwenken des Tonarmes festhalten. Hierdurch wird das erneute
Einschwenken des Tonarmes arretiert. "Der Mitnehmer 14 läuft daher wie beim normalen Betrieb,
jetzt jedodh ohne Tonarm, wieder nach innen. Wenn der Tonarm nun abgesenkt wird, so kommt
er auf eine außen angebrachte Tonabnehmerstütze (nicht dargestellt) zu liegen.
Die Ableitung des Steuervorgangs für den Plattenwechsel von dem Stirnzahnrad 2 ist aus
Fig. i, 5 bis 8 ersichtlich. .
Neben dem Plattenteller sind diametral zwei Auflagen 101 und 102 (Fig. 5, 6 und 7) angeordnet.
Auf sie wird ein Plattenstapel abgelegt. Die Platten sollen'sich dabei gegen einen Anschlag 103
(Fig. 5 und .6) legen, dessen Abstand zu der abnehmbaren Verlängerung der Motorachse 104
genau dem Plattenhalbmesser der betreffenden Schallplatten, z. B. 25-cm-Platten, entspricht. Der
Anschlag 1103 dient somit zur seitlichen Führung
der Platten auf den Plattenhaltern; .101. »05
Die Plattenhalter io>i und 102 mit ihren Kappen
Γ13 sind so angeordnet, daß sowohl die Löcher des
Sdhallplattenstapels von dem Achsverlängerungsetift 104 nach der Innenseite (z. B. rechts in
Fig. 7 a) verschoben sind als auch die Spitze der no
Verlängerung 104 die untere ,Schallplatte des Stapels nicht berührt (Fig. 7 a).
Die Bolzen 6 auf dem Stirnrad 2 sind so angeordnet, daß das Auslösen der jeweiligen untersten
Platte erst dann erfolgt, wenn der Tonarm ganz ausgeschwenkt ist.
Bei einer Umdrehung des Stirnrades 12 wird das
Schaltrad 26 durch die Bolzen 6 einmal gedreht und erteilt über den Pleuel 27, die Kurbel 28, den Hebel 29
und die Kurbel 30 den Achsen 107 und 1108 je eine
Schwenkbewegung um etwa 100 bis 120'0.
Die Achsen 1107 und 108 sind in Ständern I105
und 106 über der Grundplatte gelagert (Fig. 1
und 6) und tragen an ihrem oberen Ende die Stoßhebel 109 und 110 (Fig. 5 und 6). Die Stoßhebel
werden daher ebenfalls hin und her geschwenkt.
720
Hierdiurch ergibt sich der für das Auslösen der
jeweilig untersten ,Schallplätte erforderliche Vorgang:
Der Stoßhebel 109 schiebt die-untersteSchällplatte
in die gegenüberliegende Ausparung de* Kappe Γ13 und des Plattenhalters 102·. Hierbei
wird die Platte von der Auflage toi heruntergestoßen (Fig. 7b) und legt sich auf die Spitze der
Verlängerung 1104 (Fig. 7 c).. Nunmehr beginnt der Stoßhebel 1.10 die Platte vorwärts zu stoßen, bis
ihre Mittelöffnung über der Spitze des Stiftes 104 liegt (Fig. 7d). Da hierbei die Platte von der Auflage
102 heruntergestoßen wurde, fällt sie nunmehr über den Stift 104 auf den Plattenteller bzw..,.die
dort schon vorhandenen Platten ab (Fig, 7 ε). Die Arbeitsweise des Plattenwechslers gemäß
Fig. 7 a bis 7e würde an sich in Richtung auf den
Stift 104 bewegliche ,Stoßhebel 11109 und πιο bedingen.
Gemäß einer Vorzugs weisen Weitenbildung der Erfindung
soll aber dieDreh- bzw. Schwenkbewegung der Stoßhebel 109 und 110 unmittelbar ausgenutzt
werden, um die jeweils unterste Platte erst auf der einen und dann auf der anderen Seite vom jeweiligen
Plattenhalter herunterzustoßen. Zu diesem Zweck ist an den Stoßhebel 109 bzw.
no ein schwenkbares Stoßglied rn bzw. 112 angelenkt,
welches nur in der einen Schwenkrichtung des betreffenden Stoßhebels auf die Platte wirkt,
bei der umgekehrten Schwenkrichtuiig des betreffenden
Stoßhebels sich jedoch, umlegt und an der Platte vorbeistreicht, ohne sie zu beeinflussen. Dies
wird dadurch erreicht, .daß das Stoßglied im bzw,
Ιϊ2 einen Stift 115 hat (Fig. 8f), welcher sich
gegen die Stirnkante des Stoßhebels ί ίο legt und
dadurch das Stoßglied 1 IB in der einen Drehrichtung
in bezug auf den Stoßhebel ία ο blockiert,
während in der anderen Drehrichtung das Stoßglied ία2, wenn es auf Widerstand stößt, umklappt
(Fig. 8b rechts, Fig. 8d links). Die erneute Ausrichtung
des umgeklappten.Stoßgliedes H1I ι bzw. .1)112
erfolgt dadurch, daß es mit einer Nase 116 gegen
einen Stift 1114 auf dem Plattenhalter ich bzw. 102
stößt.
Die Stoßwirkung der Stoßhebel 111 und 112 ist, wie
aus Fig. 8a bis 8e ersichtlich, einseitig, und zwar für beide Teile auf den Anschlag 103 gerichtet, so
daß die unterste Platte stets am Anschlag 1103 anliegt'
und dadurch auch während des gesamten Plattenwechsels jederzeit seitlich geführt ist.
Ein wesentlicher \rorteil des Gerätes gemäß
dieser Weiterbildung der Erfindung besteht somit darin, daß der Plattenstapel ohne besondere Haltevorrichtungen,
Gewichtsbeschwerungen, Federdruck oder Bügel nur von Hand aufgelegt werden kann und die Platten sich durch einfaches Andrücken
gegen den Anschlag 103 ausrichten.
Ein weiterer Vorteil des Errmdungsgegenstaüdes
liegt darin, daß normale Plattenspielmotoren mit Mittelachsenantrieb bzw. zentrischem Antrieb verwendet
wenden können und daß ferner die üblichen Tonarme für normale Plattenspieler ohne wesentliche
Änderungen bzw, Ergänzungen benutzbar sind.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Plattenwechsler mit Tonarmsteuerung, bei dem als gemeinsames Steuerorgan für den Tonarm und den Plattenwechsler ein mit einer Zahnlücke versehenes Zahnrad dient, welches derart angeordnet ist, daß während des Plattenspielens das Zahnrad ohne Zahneingriff und während des Plattenwechsels vom Laufwerk in Zahneingriff angetrieben wird und bei welchem zum Plattenwechseln eine seitliche Abschubbewegung der untersten Platte des Stapels stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung des Plattenwechslers aus einem von dem mit der Zahnlücke versehenen Zahnrad angetriebenen Schaltrad'(26) besteht, welches über ein Hebelwerk (27 bis 30) den beiden Achsen (1107, 108) von zwei diametral angeordneten Stoßhebeln (11109,11 o) Je eine,Schwenkbewegung, vorzugsweise von etwa ioo> bis I2oi°, derart erteilt, daß die Stoßhebel die jeweils unterste Platte erst von dem einen und dann von dem anderen zur Achse des Plattentellers unsymmetrisch angeordneten Plattenträger (lioibzw.iio2) herunterstoßen und mit ihrer Mittelöffnung über die verlängerte Achse (104) des Plattentellers schieben. · 90-
- 2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Stoßhebel (109 bzw. rio) ein schwenkbares Stoßglied (im bzw. 112) angeordnet ist, welches durch einen Ansehlag (i'i 5) in seiner Stoßstellumg gesichert und nach seinem Umklappen in der anderen Drehrichtung des Stoßhebels durch eine Nase (Γ16) und einen zweiten Anschlag (114) wieder gestreckt wird." .
- 3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, da- ioo durch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Plattenhaltern (jiöi, 102) ein Anschlag (1103) angeordnet ist und die Stoßhebel (109, I in bzw. rio, 112) bei ihrer Stoßbewegung die unterste Platte gegen diesen Anschlag drücken.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 717 620; ,Serviceanvisning för AGA Skinbytare Modellerna V 71,. V 73 S, V.72/QCH/V 72 S von Svenska AB Gasaccumulator, Radioavdelningen, iStockholmidingö. . .Hierzu 2 Blatt Zeichnungen) 5427 9,53
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890720C true DE890720C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=580864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT890720D Expired DE890720C (de) | Plattenspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890720C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119541B (de) * | 1958-10-25 | 1961-12-14 | N S M Appbau Ges Mit Beschraen | Doppelseiten-Schallplattenwechsler |
| US3218078A (en) * | 1962-11-28 | 1965-11-16 | Vm Corp | Automatic record changer |
-
0
- DE DENDAT890720D patent/DE890720C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119541B (de) * | 1958-10-25 | 1961-12-14 | N S M Appbau Ges Mit Beschraen | Doppelseiten-Schallplattenwechsler |
| US3218078A (en) * | 1962-11-28 | 1965-11-16 | Vm Corp | Automatic record changer |
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