DE89009C - - Google Patents

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DE89009C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K17/00Making sport articles, e.g. skates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
• Nach bisheriger Herstellungsweise werden Schlittschuhe so hergestellt, dafs die Laufschiene für sich bearbeitet wird und an ihr nur die Vorderstütze der Sohlenplatte durch Aufwärtsbiegen der Schiene gebildet wird; die hintere Sohlenstütze, sowie die Stütze der Absatzplatte werden besonders, aufgesetzt und an der Laufschiene festgenietet. Auf diese Stützen werden dann die Sohlenplatte und Absatzplatte, mögen sie aus einem einzelnen Stück oder aus zwei jeweils kürzeren, getrennten Stücken bestehen, ebenfalls aufgenietet.
Die Herstellung und Sonderbearbeitung dieser Einzelstücke, Schiene, Stützen, Platten u. s. w. und ihre nachträgliche Zusammensetzung nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch und erfordert zur Herstellung guter und solider Waare tadellos ausgeführte Arbeit, sondern .die Theile sind stets mehr oder weniger, je nach der darauf verwendeten Sorgfalt, der Lockerung ausgesetzt, zumal bei der doch nicht immer subtilen Behandlung und dem oft anstrengenden Gebrauch, dem Schlittschuhe ausgesetzt sind.
Vorliegender Erfindung liegt nun ein Schlittschuh zu Grunde und ein Verfahren zu dessen Herstellung, bei welchem alle jene Einzelarbeiten und Einzeltheile insofern in Wegfall kommen, als Laufschiene, Stützen, Sohlenplatten, ohne Feuer- oder Schmiedearbeit, im Ganzen, aus einem einzigen Stück hergestellt werden.
Es wird dabei wie folgt verfahren:
Ein besonders profilirtes Fa9oneisen, nach Fig. ι von Y-Form, wird mit zwei unter spitzem Winkel zu einander stehenden dünnen Stegen a a ausgewalzt. Die Stege haben eine solche Länge, dafs beide zusammen, der eine nach links, der andere nach rechts in die Horizontale gelegt, die erforderliche Sohlenplattenbreite ergeben. Diese beiden Schenkel vereinigen sich mit dem Schenkel b, der in der Richtung der Ebene liegt, welche den von ihnen gebildeten Winkel halbirt. Der Schenkel b bildet die Laufschiene des herzustellenden Schlittschuhes, er ist in der Mitte thunlichst dünn gewalzt, am Boden bei c kräftiger gehalten.
Die Stege α des so gewalzten Profileisens werden dann dicht zusammengeprefst, dafs sie fest an einander liegen, wie Fig. 2 zeigt, und aus dem so erhaltenen Flachstab werden nun diejenigen Theile ausgestanzt, welche entbehrlich sind und zum Erleichtern des Schlittschuhes beitragen. Nur die Theile werden stehen gelassen, welche die Sohlenplatte und die Stützen bilden sollen, wie in Fig. 3 in einem Beispiel gezeigt ist. Die schraffirten Theile werden ausgestanzt, die hell gebliebenen bleiben stehen. Wenn die Sohlenplatte ganz durchgehen soll, kann auch der schraffirte Theil d stehen bleiben und nur der geschweifte obere schraffirte Theil e wird ausgestanzt. Es richtet sich dies nach dem Befestigungssystem, welches am Schlittschuh zur Anwendung kommen soll; statt der zwei Stützen f und g können deren auch drei, vier, wie noch eine punktirt angedeutet ist, geschaffen werden.
Aus dem so erhaltenen Faconstück werden nun wieder die stehengebliebenen Schenkel a je um 900 nach links und rechts umgebogen bezw. niedergedrückt, um das Stück Fig. 4 zu erhalten, und es bedarf jetzt nur noch des Schra'nkens der Stützen um 90 ° (Fig. 5), um
einen Schlittschuh zu erhalten, in dessen Stützen Längsschrauben Aufnahme finden können, um für die eine oder andere bewährte Klemmbefestigungsart geeignet zu sein. Der hintere Theil h wird nach oben gebogen und bildet die Absatzklappe.
Will man Riemenbefestigung anwenden, dann kann man von dem Verschränken der Stützen absehen und stanzt dann in die Sohlenplattentheile die Riemenschlitze i ein.
Statt der Anwendung eines Y-Eisens könnte ein T- oder sonst geeignetes Profileisen Verwendung finden, das im wesentlichen der gleichen Operation unterzogen wird, um das Schlittschuhskelett zu erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Schlittschuhen auf kaltem Wege mit Laufschiene, Stützen und Sohlenplatte aus einem Stück ohne Vernietung oder sonstige mechanische Verbindung dieser Theile unter sich, darin bestehend, dafs ein Y- oder T-förmiges Fagoneisen, überhaupt ein Profileisen von geeignetem Querschnitt gewalzt wird, dessen vom Hauptsteg divergirende dünn gewalzte Stege ihrer Breite nach zusammen der Breite der Sohlenplatte entsprechen, dafs diese beiden Stege auf einander geprefst und aus dem so erhaltenen Flachstab diejenigen Theile ausgestanzt werden, welche entbehrlich sind (Fig. 3), dafs dann der verbleibende Rest der betreffenden Stege nach links und rechts um 90° in die Horizontalebene umgelegt wird, worauf endlich die Stützentheile nach Bedürfnifs ebenfalls um go° geschränkt werden, um so das Skelett für den Schlittschuh zum Anpassen der Sohlen- und Absatzbefestigungsmechamsmen zu ergeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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