DE89343C - - Google Patents

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DE89343C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
    • A63C17/06Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77; Sport.
(England). ■■
Fursplattengestell für Rollschuhe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1895 ab.
Die Erfindung betrifft die Fufsplatten-Bauart von Roll- oder Laufschuhen, an welchen unterhalb der Sohlplatte zwei mit Luftkissenbezügen versehene Rollen oder Laufräder gewöhnlicher Construction getragen werden, und bezweckt, die Rahmen der Rollschuhe leichter, kräftiger und billiger herzustellen, als es bisher möglich war. Zu diesem Zwecke werden die Lagertragschenkel der Rollen oder Räder theilweise als unmittelbare Fortsätze der aus Blech zweitheilig gefertigten hohlen Sohlenplatte ausgeführt.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines mit dem neuen Metallblechrahmen -versehenen Rollschuhes,
Fig. 2 ein Verticalschnitt. durch denselben,
Fig. 3 eine Unteransicht des Rollschuhes mit unterhalb der Sohlplatte durch denselben gelegtem Schnitt,
Fig. 4 eine Endansicht der Doppelsohlplatte nebst den Trageschenkeln,
Fig. 5 ein mittlerer Längsschnitt durch die Sohlplatte;
Fig. 6 und 7 veranschaulichen im Grund- und Aufrifs den einen oberen Sohlplattentheil, der mit den abwärts gebogenen Tragschenkelfortsä'tzen ein'Stück bildet;
Fig. 8 und 9 zeigen den Untertheil der Sohlplatte im Grund- und Aufrifs;
Fig. 10 stellt in kleinerem Mafsstabe ein plattes Formstück aus Blech dar, aus welchem der Rahmentheil nebst den Tragschenkelansätzen gemäfs Fig. 6 und 7 hergestellt wird;
Fig. 11 ist die Ansicht eines Formstückes von geänderter Ausführungsart;
Fig. 12 ist die Einzelansicht eines Ergänzungsstückes, mit welchem die Tragschenkel des Rahmens gemäfs Fig. 6 und 7 vervollständigt werden.
Die Sohlplatte ist hohl und zweitheilig aus einem oberen Fufsplattenblech A und einem von unten angefügten Theil H hergestellt. Mit dem Fufsplattenblech A bilden die nach aufsen gekehrten Wangentheile Bi B2 C1 C2 der Lagertragschenkel ein Stück, welche sich nach unten erstrecken und mit abgeflachten Theilen endigen, an denen die Achsen der Räder E1 E1 gehalten werden. Die Achsen D1 D2 stehen genügend weit aus einander und die Tragschenkelpaare sind durch seitliche Verbindungsstangen F1 F2, welche sich von einer Achse zur anderen erstrecken, abgesteift. Mittelst der bei Fig. 1 und 2 mitdargestellten Befestigungshülfsmittel wird das Bein des Laufschuhfahrers oberhalb der Fufsplatte A in geeigneter Weise festgelegt.
Bisher wurde die Fufsplatte A gewöhnlich aus einem einzigen Stück Blech hergestellt und die besonders hergestellten Tragschenkel wurden an dieselbe angenietet. Die gemäfs vorliegender Erfindung hergestellte,, selbst hohle Sohlplatte erhält hohle und mit dem Fufsplattenblech A unmittelbar verbundene Tragschenkel, so dafs dieses Gestell von leichterer, kräftigerer und auch billigerer Bauart ist als bisher. Die Fufsplatte A und die Tragschenkeltheile B1 B2 C1 C2 werden demgemäfs aus einem Blechstück an-
gefertigt, welches eine geeignete vierlappige Gestalt hat, wie' dies durch Fig. io in kleinerem Mafsstabe veranschaulicht wird. Hiernach hat das Blechstück die Form der Fufsplatte A und trägt an seinem Rande die den Tragschenkelhälften B1 B2 C1 C2 entsprechenden Lappenansätze. Dieselben werden muldenförmig ausgebogen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, und zur Platte A rechtwinklig nach abwärts gekröpft, worauf jede der Tragschenkelhälften durch eine entsprechende Hälfte G (Fig. 12) vervollständigt und mit dieser zusammengelöthet wird, so dafs die dadurch entstehenden Hohlkörper sehr leicht und gleichzeitig sehr widerstandsfähig sind. Die Höhlung der Tragschenkel erstreckt sich bis an die abgeflachten und mit Löchern bl c1 versehenen Enden, die zur Aufnahme der Achsen D1D'2 dienen.
Die beiden röhrenförmigen Stege F1 F2, welche die Tragschenkel gegen einander versteifen, können besonders oder aber, was vorzuziehen ist, aus einem Stück mit den Tragschenkeln und der Fufsplatte A hergestellt werden, indem man das Formstück in der durch Fig. 11 veranschaulichten Weise ausstanzt und die Verbindungsstege F1 F2 zu Röhren zusammenbiegt, die durch eine Rohr- oder Stabeinlage noch versteift werden können.
Die Vereinigung des Fufsplattenbleches A (Fig. 6) mit der Unterplatte H zur Bildung der hohlen Sohlplatte des Rollschuhes ist nach der Zeichnung so gedacht, dafs behufs Zusammenfügung die Platte H (Fig. 8 und 9) in entsprechender Form ausgeschnitten und mit aufgebördelten Rändern h1 versehen wird, mit deren Hülfe sie auf die Unterseite der oberen Platte A aufgelöthet oder in anderer Weise befestigt werden kann, wobei ferner seitliche Ausschnitte h2 vorgesehen sind, die zum Anschlufs der ergänzenden Wangentheile G für die Tragschenkel B1B2C1C2 dienen.
Bei dieser Construction ist es möglich, mit Hülfe sehr dünnen Bleches einen genügend starken, jedoch sehr leichten Rollschuhrahmen herzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fufsplattengestell für Rollschuhe, dadurch gekennzeichnet, dafs das Fufsplattenblech (A), welches zusammen mit einem Unterblech (H) die hohle Sohlplatte bildet, mit den nach abwärts reichenden Tragschenkeln (B1 B2 C1C2) der Rollenachsen (D1D2), sowie gegebenenfalls mit den zur versteifenden Verbindung der Tragschenkel dienenden Streben (F1 F2), in einem Stück ausgeführt wird, wobei die Tragschenke] gewölbt sein und durch Zusammenlöthung mit entsprechend gewölbten Wangenstücken (G) zu hohlen Tragschenkeln ergänzt werden können.
    Hierzu 1- Blatt Zeichnungen.
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