DE891832C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eiserner Hohlschwellen mit innerem Verstaerkungssteg - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eiserner Hohlschwellen mit innerem Verstaerkungssteg

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Publication number
DE891832C
DE891832C DER2514A DER0002514A DE891832C DE 891832 C DE891832 C DE 891832C DE R2514 A DER2514 A DE R2514A DE R0002514 A DER0002514 A DE R0002514A DE 891832 C DE891832 C DE 891832C
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DE
Germany
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shape
edge
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sheet
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Expired
Application number
DER2514A
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English (en)
Inventor
Jakob Giebels
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RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/10Making tubes with seams being neither welded nor soldered, e.g. riveted seams
    • B21C37/104Making tubes with seams being neither welded nor soldered, e.g. riveted seams the tubes having a special shape, e.g. polygonal tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/02Corrugating tubes longitudinally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Veifahren und Einrichtung zur Herstellung eiserner Hohlschwellen mit innerem Verstärkungssteg Die Erfindung bezieht sich auf eiserne Hohlschwellen und deren Herstellung, beispielsweise auf Hohlschwellen für Baggergleise, und insonderheit auf die Herstellung solcher Hohlschwellen, die in ihrem Innern zur Erhöhung des Widerstandsmomentes mit einem Verstärkungssteg versehen sind.
  • Die Verwendung eiserner Hohlschwellen, beispielsweise als Schwellen für Baggergleise im @sraunkohlentageabbau, mit ihren hierfür bekannten Vorteilen ist nicht mehr neu. Dabei bestehen die Hohlschwellen in der Regel aus geschlossenen Hohlkörpern in Form eines zur Schwelle geformten Rohres, oder auch es werden zwei U-förmige oder ähnliche Kasteneisen durch Schweißen zum Hohlprofil zusammengefügt. Dabei ist es auch bekannt, die Hohlschwelle, insbesondere bei deren Verwendung für schwere Baggergleise, zwecks Schaffung eines erhöhten Widerstandsmomentes in ihrem Innern mit einem Verstärkungssteg zu versehen, der als besonderes I-Eisen in die Hohlschwelle eingesetzt und mit der Schwelle an deren Ende durch Punktschweißung geheftet wird, oder aber auch der Verstärkungssteg in der Schwelle bildet den Steg eines breitflanschigen I-Eisens, dessen Flansche zur Schwellenform umgebogen und miteinander verschweißt sind.
  • Hohlschwellen mit Verstärkungsstegen der erwähnten Art habenden Nachteil, daß sie ein durch das Stegprofil bedingtes zu hohes Gewicht haben und daher schwierig verlegt werden können. Dies wirkt sich besonders im Baggerbetrieb unangenehm aus, da hier,die Baggergleise des öfteren am Tage verlegt werden müssen. Bei den mit besonders eingesetztem Verstärkungssteg versehenen Hohlschwellen besteht zusätzlich noch der Nachteil, daß eine einwandfreie Verbindung des Steges mit der Schwelle nicht möglich ist und Steg und Schwelle nur an deren Enden durch Punkt- oder Fleckschweißung miteinander verbunden werden können, was bei der starken Beanspruchung, denen .die Schweißstellen unterworfen sind, sehr oft zur Trennung von Steg und Schwelle mit den hiermit verbundenen Gefahren führt. Soweit man bereits vorgeschlagen hat, Hohlschwellen aus einem Blech auf dem Biegewege herzustellen, erfolgt das Biegen des Bleches auf der Presse mit Hilfe eines Dornes und einer Matrize nur bis zur U-Form des Bleches, dessen freie Schenkel alsdann mit Hilfe von Biegehebeln zur weiteren: S chwellenf o-rm verformt wenden. Dabei sind die Biegehebel als Winkelhebel ausgebildet, deren einer Schenkel etwa in Dornhöhe schwenkbar an der Matrize angelenkt ist, während der andere Schenkel durch ein Zugorgan mit dem Pressenschlitten derart verbunden ist, daß beim Hochfahren des Preßstempels einVerschwenken des Biegehebels erfolgt und damit die freien Schenkel des U-förmig gebogenen Bleches zur geschlossenen Schwellenform gebogen werden.
  • Um nun in einfacher Weise und mit einfachen Mitteln eine einwandfreie und in ihrem Gewicht verhältnismäßig leichte Hohlschwelle mit innerem Verstärkungssteg zu schaffen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, die Hohlschweille mit ihrem Verstärkungssteg aus einem Blech geeigneter Stärke, Breite und Länge in mehreren Arbeitsgängen auf dem Biegewege herzustellen, wobei das Biegen von Blechen zur Hohlschwelle an sich als bekannt zu gelten hat. Das so bemessene Blech wird nach vorheriger Verstärkung einer seiner Kanten in horizontaler Lage auf die Preßteile einer Presse gelegt und zunächst in die U-Form gebogen, worauf der eine die Verstärkung tragende Schenkel der U-Form zweimal abgewinkelt wird, bis seine Stirnkante sich auf die Mitte des Bodens der U-förmigen Vorform aufsetzt. Alsdann erfährt auch der andere Schenkel der vorherigen U-Form eine einmalige Abwinkelung, beider er sich mit seinem Rand auf die bereits kastenförmig vorgebogene Form aufsetzt und in diese mit seinem Rand eingedrückt wird. Dabei erfolgen die verschiedenen Abwinkelungen des Bleches zur Schwellenform mittels eines. Preßstempels in einem Biegegesenk unter Verwendung eines der inneren: Schwellenform angepaßten geteiltenKernes, dessen Kernteile während der verschiedenen Abwinkelungsvorgänge je nach Erfordernis zusammen oder auch der eine oder andere Kernteil allein zur Anwendung gelangen. Auf diese-Weise wird in einfacher und billiger Weise eine allen Anforderungen gerecht werdende Hohlschwelle geschaffen, wobei man es in der Hand hat, die den Steg bildende Kante des Bleches vorher beliebig zu verstärken und dadurch einen gegenüber dem übrigen Schwellenquerschnitt beliebig verstärkten Steg zu schaffen.
  • In der Zeichnung sind die Herstellung .der neuen Hählschwelle in ihren verschiedenen Werdegangsstufen und,die hierzu dienende Einrichtung an Hand der einzelnen Figuren schematisch im Querschnitt veranschaulicht.
  • Gemäß linker Hälfte der Fig. I wird ein Blech I geeigneter Stärke und Breite und gewünschter Schwellenlänge in horizontaler Lage auf die Preßteile 2 einer Presse aufgelegt, das -dann bei niedergehendem Pre-ßstempel 3 mittels der hieran befestigten Kerne q. und 5 in die U-Form gepreßt wird, wie es die rechte Hälfte der Fig. I zeigt. Dabei erfolgt -das Auflegen des Bleches I auf die Preßteile 2 so, daß nach erfolgter Pressung des Bleches I in die U-Form die rechte Preßhälfte, deren Ende vorher durch Umbördelung 6 oder auch durch Aufschweißen einer Platte eine der späteren Steghöhe entsprechende Verstärkung erhalten hat, länger als die linke Blechhälfte ist. Die Kerne ¢ und 5 sind so zueinander angeordnet, daß zwischen ihnen ein freier Spalt 7 in der Stärke der Blechrandverstärkung verbleibt. Nach erfolgter Pressung des Bleches I in die U-Form wird der Preßstempel 3 mit dem linken Kern 4 hochgezogen, während der rechte Kern 5 vom Stempel 3 gelöst wurde und im Preßgesenk verbleibt. Wird nun gemäß Fig. 2 der rechte Preßteil2 beim Hochgehendes Preßstempels 3 mittels eines an ihm befindlichen Gelenkhebels 8 mitgenommen, so drückt dieser Preßteil 2 den rechten Schenkel des U-förmig gebogenen Bleches in die horizontale Lage auf den Kern 5. Bei darauffolgendem Niedergehen des Stempels 3 wird der linke Schenkelteil 6 senkrecht nach unten abgebogen, so daß er sich in den Spalt 7 zwischen den beiden Kernen ¢ und 5 einlegt, wie es die Fig. 3 zeigt. Hierauf wird auch der Kern q. vom Preßstempel 3 gelöst, und,der Preßstempel 3 geht hoch, wobei nunmehr der linke Preßteil 2 mittels des linken Gelenkhebels 8 mitgenommen wird, wie es die Fig. q. zeigt. Der Preßteil2 drückt .dabei den linken noch aufrecht stehenden Schenkel,des Bleches I in die Horizontallage über den Kern q.. Durch den darauf nochmals niedergehenden Preßstempel 3 wird der linke Blechschenkel mit dem übrigen Blech innig verbunden, wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist. Um dabei eine glatte Auflagefläche für das Schienenprofil zu schaffen, weist der Kern 5 im: seiner .linken oberen Ecke eine Ausnehmung 9 auf, in die beim letzten Preßvorgang der Werkstoff eingepreßt wird, wobei die Kante des Schlußstückes in die hierdurch gebildete Vertiefung einfaßt. Auf ,diese Weise ist die glatte Oberfläche der nunmehr fertigen Schwelle geschaffen. Die Schwelle wird alsdann mit den in ihr befindlichen Kernen aus dem Preßgesenk herausgenommen, und die Kerne werden seitlich aus der Schwelle herausgeschoben oder gedrückt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eiserner Hohlschwellen mit innerem Verstärkungssteg, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blech in den notwendigen Abmessungen nach vorheriger Verstärkung einer seiner Kanten zunächst in die U-Form gebogen und alsdann der eine die Kantenverstärkung tragende Schenkel der U-Form zweimal abgewinkelt wird, bis seine Stirnkante sich auf die Mitte des Bodens der U-förmigen Vorform aufsetzt, worauf auch der andere Schenkel .der vorherigen U-Form eine einmalige Abwinkelung erfährt, bei der er sich mit seinem Rand auf die bereits kastenförmig vorgebogene Form aufsetzt und in diese mit seinem Rand eingedrückt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die zusätzliche Verwendung eines vom Preßgesenk aufgenommenen, der inneren Schwellenform angepaßten zweiteiligen Kernes (4, 5), über den hinweg die Biegung .des Bleches (i) zur Schwellenform erfolgt und dessen Teile je nach Erfordernis einzeln oder gemeinsam benutzt werden. 3-. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (5) des Kernes in seiner äberen linken Ecke mit einer Ausnehmung (9) versehen ist und die beiden Kernteile (q., 5) so auf den Preßstempel (3) aufgesetzt werden, :daß zwischen ihnen ein Spalt (7) in Stärke des Schwellensteges (6) vorhanden ist.
DER2514A 1950-06-23 1950-06-23 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eiserner Hohlschwellen mit innerem Verstaerkungssteg Expired DE891832C (de)

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DE (1) DE891832C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3071176A (en) * 1961-01-24 1963-01-01 Askinazy Leo Hemming and crimping die

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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