DE8844C - Stellvorrichtungen für Mähmaschinen - Google Patents

Stellvorrichtungen für Mähmaschinen

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DE8844C
DE8844C DE18798844D DE8844DD DE8844C DE 8844 C DE8844 C DE 8844C DE 18798844 D DE18798844 D DE 18798844D DE 8844D D DE8844D D DE 8844DD DE 8844 C DE8844 C DE 8844C
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shaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

1879.
Klasse 45.
SAMUEL JOHNSTON in BROCKPORT (V. S. A.). Stellvorrichtungen für Mähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1879 ab.
Vorliegende Erfindung besteht in der Anbringung von Vorrichtungen bei Mähmaschinen, vermittelst welcher der Schneideapparat gleichzeitig sowohl am inneren als auch am äufseren Ende gehoben werden kann und der Treiber in Stand gesetzt wird, dem Schneideapparat, wenn nöthig, eine jede beliebige Neigung zu geben. Ferner wird durch Anwendung anderer Vorrichtungen der Treibersitz fast immer auf der gleichen Höhe vom Boden und unabhängig von einer Verstellung des Schneideapparates stets in der gleichen Lage erhalten.
Eine mit vorstehenden Vorrichtungen versehene Mähmaschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. i, Blatt I, ist eine perspectivische Ansicht dieser Maschine;
Fig. 2, Blatt II, eine Oberansicht derselben;
Fig. 3 und 4, Blatt II, stellen Seitenansichten dar;
Fig. 5, Blatt II, ist ein Längenschnitt durch die Axe des Treibrades und des mit demselben verbundenen Mechanismus;
Fig. 6, Blatt I, stellt eine besondere Ansicht des unteren Theiles des Schneideapparates dar, die Art und Weise der Verbindung der Feder G mit der Axe F zeigend, und
Fig. 7, Blatt II, ist eine perspectivische Ansicht der Vorrichtung zum Aufhängen des Schneideapparates an dem Hauptrade.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Bestandtheile der Mähmaschine in den betreffenden Figuren.
An den Radarm des Treibrades B, Fig. 1, Blatt I, ist der mit innerer Verzahnung versehene Radkranz C befestigt, in welchen das Getriebe D eingreift. Quer unterhalb der Platte A des Schneideapparates zieht sich die Welle E E' E" entlang, welche an ihrem äufseren Ende E" kurbeiförmig gekröpft ist und auf deren Zapfen das Seitenrad F, Fig. 1 und 2, Blatt I, aufgesteckt ist. Eine auf Torsion in Anspruch genommene Feder G ist unterhalb der Platte A angeordnet, deren eines Ende, mit dem äufseren Wellenende E" fest verbunden und deren anderes gebogenes Ende, durch das ■Lager G hindurchgehend, sich gegen die untere Fläche der Platte A stemmt.
Das innere Wellenende E ist in dem Auge eines Hebels H', Fig. 1, Blatt I, und Fig. 5 und 7, Blatt II, gelagert und fest darin gehalten.
Dieser sitzt fest auf dem Ende einer in der Nabe des Fahrrades B rotirenden Hülse H und bildet durch seine Verlängerung einen zweiten Hebelarm H", Fig. 7, Blatt II, an welchem ein gezahnter Kreissector angebracht ist.
Der Winkelhebel KK', welcher an der inneren Fläche dieses Sectors H" angeordnet ist und sich um die gleiche Axe dreht, wird durch die Verbindungsstange L, Fig. 1, mit dem inneren Ende der die Finger des Schneideapparates tragenden Stange verbunden. An dem einen Arm K dieses Winkelhebels ist eine durch Federkraft wirkende Klinke /, Fig. 3, Blatt II, angebracht, dessen unteres gebogenes Ende durch eine längliche Oeffnung im Arm durch diesen hindurchgeht und mit seinem noch vorstehenden Theil in die Zähne des Kreissectors H" eingreift. Die aus den soeben beschriebenen Bestandtheilen bestehende Vorrichtung hat den Zweck, die Welle EE1E" in der Weise zu tragen, dafs dieselbe sammt dem Schneideapparat, welcher auf ihr ruht, auf der ganzen Länge mittelst des Stell- oder Winkelhebels KK1 gleichmäfsig gehoben oder gesenkt werden kann.
Diese Anordnung der Welle EE1E" in Combination mit dem auf der Hülse H festsitzenden zweiarmigen Hebel H' H" wird gleichzeitig für die Lagerung der Kurbelwelle J, Fig. 1, und die entsprechende Anbringung des Getriebes benutzt, welches die Kurbelwelle und die durch den Krummzapfen der letzteren verbundene Messerschiene des Schneideapparates in nachstehender Weise in Bewegung setzt.
Die Kurbelwelle / ist auf ihrer ganzen Länge in einer Hülse gelagert, deren eines Ende mit dem mittleren Theil J des bügelartig geformten Stückes, Fig. 1 und 2, Blatt I, fest verbunden ist, während das andere Ende derselben so angeordnet ist, dafs diese Hülse eine Schwingung in verticaler Ebene ausführen kann. Die äufseren Enden der beiden Arme J1 und J" dieses bügelartig geformten Stückes sind lose über die Welle E aufgesteckt, so dafs die Kurbelwelle / durch die feste Verbindung ihrer Hülse mit dem gedachten Stück J der auf- oder abwärtsgehenden Bewegung der Welle E folgen kann und die Getriebe daher immer in Eingriff bleiben.
Die Messerschiene des Schneideapparates wird von dem Getriebe D aus in Bewegung gesetzt,
welches in den mit innerer Verzahnung versehenen Zahnkranz C eingreift und auf der Welle E lose aufgesteckt ist. Durch die Anbringung von durch Federkraft wirkenden Klauen einer -Kuppelung r, Fig. 2, wird das Kegelrad D" beim Vorwärtsgange der Maschine durch das Getriebe D in Umdrehung versetzt. Dieses Kegelrad sitzt ebenfalls lose auf der Welle E und überträgt seine Drehung auf die Kurbelwelle durch den Eingriff mit dem konischen Rad /'.
In der Hülse H des zweiarmigen Hebels JT1If" ruht die kurze Welle M, Fig. 5, Blatt II, an deren inneres Ende die hohle Zwischenwelle N, Fig. 2, Blatt I, mittelst Universalgelenk angekuppelt ist. Durch die Welle N wird durch Einschaltung entsprechender Getriebe der Rechen in Umdrehung versetzt.
Auf dem Theil der kurzen Welle M, welcher über die Nabe des Fahrrades B vorsteht, ist ein Sperrrad R aufgekeilt, in dessen Zähne die federnde Klinke S einfällt, welche auf einem seitlichen Ansatz der Fahrradnabe drehbar angebracht ist und beim Vorwärtsgange der Maschine das Sperrrad bezw. die Welle M und N in seiner Drehung mitnimmt. Beim Rückwärtsgange der Maschine gleitet die Klinke S über die Zähne des Sperrrades R und läfst daher die beiden aneinander gekuppelten Wellen M und N in ruhendem Zustande.
Das äufserste Ende der kurzen Welle M dient als Aufhängepunkt des schwingenden Theiles O, in welchen die den Treibersitz tragende, entsprechend gekröpfte Eisenschiene P in folgender Weise eingesetzt und befestigt wird.
Die Schiene P pafst genau in den Einschnitt des Theiles O, Fig. 5, Blatt II, und ist durch den Bolzen e, Fig. 3, mit letzterem drehbar verbunden. Mit ihrem unteren Ende ist dieselbe ebenfalls drehbar an der gebogenen Schiene S' angebracht, welche an der Deichselstange T befestigt ist und ungefähr auf ihrer halben Länge eine Stütze für die normal zur Stange T angeordnete oscillirende Welle W trägt, Fig. ι und 2. Letztere besitzt einen Arm V, dessen äufseres Ende durch die Gelenkstange X, Fig. 3 und 4, Blatt II, mit dem gebogenen Stück Y verbunden, welches an der unteren Fläche der die Finger des Schneideapparates tragenden Stange fest angebracht ist.
Durch diese Anordnung kann mittelst des Stellhebels Z dem Schneideappärat durch Drehung um die' Axe des Fahrrades und die des Seitenrades eine solche Lage gegeben werden, dafs derselbe einen, jeden gewünschten Winkel mit der Bodenfläche annimmt und durch den Eingriff der federnden Klinke c, Fig. i, in den entsprechenden Zahn des Kreissectors d in demselben erhalten wird.
Die Wirkung der verschiedenen Bestandteile dieser Maschine ist folgende:
Wünscht der.Treiber den ganzen Schneideapparat von der Bodenfläche zu heben, so löst er die am Stellhebel KK befindliche Klinke/ von den Zähnen des Kreissectors H" aus und zieht alsdann den Stellhebel zurück. Will er hingegen den Schneideapparat senken, so schiebt er den Stellhebel nach vorn und läfst beim gewünschten Höhestand des Schneideapparates die Klinke / in den betreffenden Zahn des Kreissectors H" einfallen. Die auf Torsion in Anspruch genommene Feder G ist in der Weise an der Platte A und dem gekröpften Wellenende E" befestigt, dafs dieselbe beim Heben des Schneideapparates ihre Wirkung äufsert und daher für diese Arbeit eine verhältnifsmäfsig sehr geringe Kraftanstrengung nöthig wird.
. Will der Treiber die Neigung des Schneideapparates zur Bodenfläche ändern, so schiebt er den Stellhebel Z vor oder zieht ihn zurück, wobei er den Winkel des Schneideapparates mit der Bodenfläche nach Belieben verändern und denselben durch den Eingriff der Klinke c in den betreffenden Zahn des Kreissectors d erhalten kann.
Durch die eigenthümliche Art der Befestigung des Treibersitzes wird derselbe immer in der gleichen Höhenlage von der Bodenfläche erhalten, ebenso behält er stets seine horizontale Lage bei, welche Höhenlage oder Neigung der Schneideapparat auch einnehmen mag.
Die Fig. 3 und 4, Blatt II, zeigen den Schneideapparat in seiner tiefsten und höchsten Stellung, welche er mit dem Treibersitz in seinen beiden Lagen annehmen kann.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Mähmaschinen die Combination des mit einer Hülse pfiffest verbundenen zweiarmigen Hebels HH" und der Welle EE' E" mit der Nabe des Fahrrades und dem Seitenrade.
2. Die Combination des zweiarmigen Hebels H1H", der Welle E E' E", des Fahrrades und des Seitenrades mit dem das Heben und Senken des Schneideapparates bewirkenden Stellhebe] KK'.
3. Die Combination der oscillirenden Welle W, der gebogenen Schiene S', des Stellhebels Z, des Verbindungsstückes Y und der die Finger des Schneideapparates tragenden Stange, zum Zweck, dem Schneideapparat jede beliebige Neigung zur Bodenfläche in der oben erklärten Weise zu geben.
4. Die Combination der Schiene S', des oscillirenden Theiles O, der den Treibersitz tragenden Schiene P und der Welle M.
5. Das bügelartig geformte Stück JJ1J", welches auf der Welle E E' E" lose aufgesteckt ist, in Verbindung mit der die Messerschiene des Schneideapparates bewegenden Kurbelwelle /.
6. Die auf Torsion in Anspruch genommene Feder G, welche . in Verbindung mit der Welle EE' E". so angeordnet ist, dafs sie durch ihre Federkraft das Heben des Schneideapparates für den Treiber wesentlich erleichtert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE18798844D 1879-07-03 1879-07-03 Stellvorrichtungen für Mähmaschinen Expired DE8844C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8844T 1879-07-03

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Publication Number Publication Date
DE8844C true DE8844C (de) 1880-02-18

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ID=34584222

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18798844D Expired DE8844C (de) 1879-07-03 1879-07-03 Stellvorrichtungen für Mähmaschinen

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DE (1) DE8844C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6511127B2 (en) 2001-04-11 2003-01-28 Jeremy Wilkens Rocking motion immobilizer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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