DE88406C - - Google Patents

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DE88406C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

ivw.
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΜ
KLASSE 15: Drückerei.
(Minnesota, V.' St.· A.).
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Herstellen von Registerstreifen, d. h. solcher Streifen, welche zur Bethätigung von Typensetz- oder Giefsmaschinen verwendet werden. Die neue Maschine besteht in einer Perforirvorrichtung mit in zwei Reihen angeordneten Punzen, von denen beim Anschlägen einer Taste aus jeder Reihe je eine hervortritt. Jede Type wird durch zwei Löcher in einem Streifen symbolisch dargestellt, so dafs beispielsweise mittels zweimal zehn Punzen hundert verschiedene Doppelpunkturen erzielt werden können. Die Bewegung der Punzen geschieht durch Elektromagnete, welche in bestimmter Weise bei dem Anschlage der Tasten einer gewöhnlichen Schreibmaschine erregt werden. Bei einer derartigen Verbindung der Perforirvorrichtung mit der Schreibmaschine giebt letztere gleichzeitig eine gedruckte Darstellung des durch die Perforirvorrichtung erzeugten Registers.
Jede Schreibmaschine eignet sich zur Ausführung vorliegender Erfindung, vorausgesetzt, dafs sie mit einem Typenraumanzeiger versehen ist, welcher den Raum, der von jeder Type eingenommen werden soll, in Einheiten gemessen angiebt und registrirt. Dieser Typenraumanzeiger (Indicator) zeigt dem Arbeiter an, wie viele Einheiten zu viel oder zu wenig verbraucht sind, um die geschriebene Zeile zu einer ausgeschlossenen zu machen. Der Arbeiter braucht dann nur einen diesem Fehlbetrage (welcher positiv oder negativ sein kann) entsprechenden Hebel zu bewegen, welcher auf dem Papierstreifen diesen Fehlbetrag symbolisch darstellt. Diese Darstellung ihrerseits veranlafst die Typengiefs- oder Setzvorrichtung, den Fehlbetrag zu vertheilen, dafs das Endproduct ausgeschlossene Zeilen sind.
Eine Maschine der neuen Art ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht der neuen Vorrichtung in Verbindung mit der Schreibmaschine. '
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Schreibmaschine, so weit diese zum Verständnifs vorliegender Erfindung benöthigt wird.
Fig. 3 ist eine Ansicht des Raumanzeigers (G ο ο ds ο η'scher Indicator).
Fig. 4 ist eine Draufsicht, theilweise Horizontalschnitt des Perforators.
Fig. 5 ist ein Verlicalschnitt durch den Perforator in Richtung der Linie Xl-Xx der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein analoger Schnitt in Richtung der Linie X'2-X2 der Fig. 4.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Perforirgehäuses und der Streifenzuführungsvorrichtung.
Fig. 8 ist ein Verticalschnitt in der Richtung der Linie X3-X3 der Fig. 7 und zeigt die Zuführungsnadeln in ihrer untersten Stellung, in welcher sie sich befinden, ' ehe die Zuführung des Papierstreifens bewirkt wird.
Fig. 9 zeigt dieselbe Anordnung, die Nadeln in ihrer obersten Stellung, in welcher sie sich
nach jeder Verschiebung des Papierstreifens befinden.
Fig. io zeigt in Draufsicht einen perforirten Papierstreifen, wie solcher die vorliegende Maschine verläfst; der Perforirstreifen repräsentirt symbolisch eine ganze Zeile.
Fig. 11 zeigt die Schreibmaschine im Querschnitte, sowie schematisch die elektrischen Verbindungen von Schreibmaschine mit Perforator.
Es kann jede Schreibmaschine beliebigen Systems mit dem Typenraumanzeiger ausgestattet werden und eignet sich zur Verwendung bei der Ausführung vorliegender Erfindung; am einfachsten gestaltet sich jedoch die Verwendung solcher Schreibmaschinen, bei welchen jede Type ihre eigene Taste hat, wie beispielsweise die Kalligraphschreibmaschine, welche auch der dargestellten Ausführung zu Grunde liegt. Da die Construction einer solchen Maschine allgemein bekannt sein dürfte, so brauchen hier nur die Theile bezeichnet zu werden, welche bei der Verbindung der Schreibmaschine mit dem Perforator nöthig sind.
α ist ein Gestell, a1 sind Tasten, α2 die Spatienhebel, «3 (Fig. ii) die das Fortrücken des Schlittens α4 bewirkenden Hebel, sind die Typenhebel, a6 ist das Papier, a1 der Typenraumanzeiger; letzterer kann beliebiger Construction sein und giebt in der zu Grunde liegenden Einheit den Raum der geschriebenen Zeile an. Der Perforator hat den Zweck, einen Papierstreifen, wie in Fig. io dargestellt ist, zu perforiren. Auf einer Grundplatte b aus Holz oder Isolirmaterial ist auf Säulchen b'2 eine Platte b1 angeordnet (Fig. 6), auf welcher das Punzengehäuse b% befestigt ist (Fig. 7); letzteres weist einen Schlitz i>4 zum Durchlafs des Papierstreifens c auf; in diesem Gehäuse sind vertical beweglich zwanzig Perforirpunzen b5 gelagert, welche, wie Fig. 4 zeigt, in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Jede Panze wird durch einen Hebel getragen (Fig. 6). Diese Hebel sind radial gelagert und auf der anderen Seite ihres Drehpunktes mit Ankern versehen, welche unter dem Einflüsse von Elektromagneten b1 stehen; letztere sind auf der Grundplatte b angeordnet; jeder Hebel wird durch eine Zugstange i>9 mit regulirbarer Feder b8 beeinflufst (Fig. 6). Sobald demnach ein Elektromagnet erregt wird, hebt sich die betreffende Punze und sticht ein Loch in den durch Z>4 hindurchgeführten Papierstreifen.
Dieser Papierstreifen c wird von dem Haspele1 abgenommen, bewegt sich nach links (Fig. 6) durch die Führung δ4 und wickelt sich auf den Haspel c2 wieder auf; die Haspel c1 und c2 werden durch Säulen c3 getragen, welche mit Consolarmen c4 ausgestattet sind.
Die Zuführung des Papierstreifens wird durch Nadeln c6 ce bewirkt, die durch eine auf- und niedergehende Führungsstange c7 getragen werden (Fig. 5, 8 und 9). Diese Führungsstange c7 wird in der einen Richtung durch den in der Säule c9 gelagerten Ankerhebel c8 bewegt, der unter dem Einflüsse des Elektromagneten c10 steht; andererseits wird die Führungsstange c7 durch die Feder c11 beeinflufst, welche unter Vermittelung der Zugstange c12 mit dem Punzengehäusedeckel b% verbunden ist (Fig. 7).
Die ZufUhrungsnadel c5 ist mit dem oberen Theile der Führungsstange verbunden und ragt durch eine Führung cu nach unten, welche in der Deckplatte des Punzengehäuses vorgesehen ist und vertical durch die Führung i>4 hindurchgeht. Die andere Nadel c6 ist in dem unteren Theile der Führungsstange c7 drehbar gelagert und bewegt sich mit dieser Stange auf- und abwärts, während gleichzeitig ihr seitlicher Ausschlag durch einen Führungsschlitz c15 begrenzt wird, welcher gleichfalls in der Deckplatte b3 des Punzengehäuses vorgesehen ist und den Führungskanal Z?4 durchkreuzt. Das untere Ende der Nadel c6 ist mit Armen c16 und c17 versehen (Fig. 8 und 9); der Arm c10 arbeitet zwischen Anschlägen c18 und c19 einer mit dem Punzengehäuse verbundenen Säule c20; der Arm c17 steht unter dem Einflufs einer federnden Klinke c21, welche· mit der Führungsstange c7 verbunden ist. Ist diese Führungsstange in ihrer untersten Stellung (Fig. 8), so hält die Nadel c5 den Papierstreifen, während die Nadel c6 nach rechts (Fig. 8) ausgeschlagen ist und daselbst durch die oben auf dem Arm cu auffedernde Klinke c21 gehalten wird. Bei dem Aufwärtsgange der Führungsstange c7 greift die Nadel c6 in das vorletzte Zuführungsloch c22 (Fig. 10), welches durch die jetzt im letzten Zuführungsloch feststehende und während dieser Zeit den Streifen noch haltende Nadel c5 in den Streifen c eingestochen worden ist. Kurz bevor die Führungsstange ihren oberen Hubwechsel erreicht, und nachdem die Nadel c6 den Streifen durchstochen hat, schlägt der Arm c16 dieser Nadel gegen den Anschlag c18, so dafs die Nadel c6 nach links aus der in Fig. 8 gezeichneten Stellung in die in Fig. 9 angegebene geschwungen wird; in dieser Stellung wird sie wieder durch die federnde Klinke c21 gehalten, welche sich hierbei unter den Arm c17 legt. Bei der Umschaltung der Nadel wird aber der Papierstreifen um eine Theilung vorwärts bewegt. Bei dem Niedergange der Führungsstange c7 durchsticht die feste Nadel c5 den Papierstreifen, und zwar noch früher, als die Nadel ce aus dem Streifen herausgezogen ist; kurz vor dem unteren Hubwechsel der Führungsstange schlägt der Arm c16 gegen den unteren Anschlag c19, so dafs die Nadel c6, welche
nunmehr aufser Eingriff mit dem Streifen ist, wieder zurückbewegt wird (Fig. 8). Auf diese Weise wird der Papierstreifen schrittweise durch die Nadeln c5 c6 vorwärts bewegt, während gleichzeitig die Zuführungslöcher c22 in genau gleicher Entfernung eingestochen werden. In der zwischen jeder Vorwärtsbewegung liegenden Ruhepause, in welcher der Streifen durch eine oder beide Nadeln festgehalten wird, schlagen die Punzen b5, durch die Magnete b"' erregt, die Buchstabenpunkturen c'23 ein (Fig. io), während die Spatienpunkturen c24 die Ausschlufspunkturen c25 und die Schlufspunkturen c2e in derselben Weise eingeschlagen werden.
Um jede plötzliche Bewegung der Nadel c6 und somit ein Verletzen der Randlöcher c22 unter dem Einflufs der Feder c11 zu vermeiden, ist oberhalb des Punzengehäuses ein Hebel c27 gelagert (Fig. 5 und 7), dessen einer Arm sich gegen die Führungsstange c1 legt, während sein anderer Arm unter Vermittelung der Kolbenstange c28 einen in dem bei c30 drehbar gelagerten Dampfcylinder c20 gleitenden Kolben trägt. Dieser Kolben wird durch die Feder c31, welche die durch den Hebel c27 hindurchgeführte feste Stange c32 umgiebt, so beeinflufst, dafs der Arm c27 beim Niedergange der Führungsstange auf dieser aufliegt und bei dem durch die Feder c11 veranlafsten Aufwärtsgange der Führungsstange die Bewegung der Nadel ce dämpft.
Damit der Papierstreifen während seiner Bewegung rechts und links zu der Führung schlaff ist (Fig. 6), wird jede der Haspeln c1 c2 durch kleine Elektromotore c33 c3i angetrieben,; deren Gang durch die Streifen selbst regulirt wird. Diese auf den Stützen c3 gelagerten Motore greifen unter Vermittelung ■ eines Zahnrades (nicht gezeichnet) in Zahnräder c35 ein, welche mit den Haspeln verbunden sind. Die Stromzuleitung c36 des einen Motors (Fig. 6 rechts) endigt in einen isolirten Contact c38, gegen welchen sich das eine Ende eines auf c4 drehbar gelagerten Fühlhebels c39 legt. Dieser Fühlhebel schliefst gewöhnlich den elektrischen Strom, so dafs sich der Papierstreifen von dem Haspel abwickelt; legt sich jedoch der abgewickelte Streifen auf das andere leichtere Ende des Fühlhebels, so hebt dieser sich von dem Contact c38 ab und der Stromkreis ist unterbrochen.
In analoger Weise functionirt die Contacteinrichtung c40, c41, c42, c43 und c44, nur mit dem Unterschiede, dafs der Fühlhebel c44 gewöhnlich aufser Eingriff mit dem gehakten Ende des isolirten Contactes c42 ist, und nur mit diesem in Berührung kommt, wenn der schlaffe Theil des Streifens den Fühlhebel belastet. Es ist klar, dafs unter dem vereinten Einflüsse der Dämpfvorrichtung und der Elektromotoren die Zuführung des Papieres durch die Nadeln nicht nur eine denkbar genaue, sondern auch vollständig unabhängige von der Qualität des verwendeten Papieres ist.
Von der Elektricitätsquelle a9 führt eine Leitung α10 zu einem isolirten federnden Contact α11, welcher unterhalb des Fortrückhebels a3 so angeordnet ist, dafs er bei jeder Bewegung des Fortrückhebels durch die Tasten a1 oder a2 getroffen wird. Der Strom geht hierbei in das metallische Gehäuse α der Schreibmaschine und gelangt durch die Leitung alllh nach dem isolirten Quecksilbertrog a12, welcher unter den Tasten entlang geführt ist.
Jeder Typenhebel a1 ist mit zwei herabhängenden Contacten a13 und au versehen, die beim Anschlagen der zugehörigen Taste, ehe noch die Fortrückstange a3 mit dem Con- . tact α11 in Berührung kommt, in das Quecksilber eintauchen; in derselben Weise mufs bei der Aufwärtsbewegung der Hebel a1 und Hebel a3 letzterer sich von dem Contacte a11 trennen, ehe die Contacte a13 und au aus dem Troge a11 herausgegangen sind; dieser Umstand ist deswegen zu beachten, da anderenfalls Funkenbildungen und Quecksilberverluste eintreten würden.
Von den Typenhebelcontacten a13 a14 gehen Zweigleitungen a15 und am aus; sämmtliche Leitungen a15 sind durch . neun Gruppendrähte a17 in neun Gruppen eingetheilt, welche zur Erregung von neun Punzenmagneten b1 der hinteren Reihe dienen. Die Leitungen a16 der entsprechenden Contacte a14 sind durch Drähte a18 in neun Gruppen getheilt, welche Drähte zur Erregung von neun weiteren Punzenelektromagneten b1 der vorderen Reihe dienen. Es ist auf diese Weise ermöglicht, dafs jeder der neun Gruppendrähte a17 mit jedem der neun Gruppendrähte a18 zusammen arbeiten kann und dafs weiter jede Zweigleitung α15, welche mit einem beliebigen Gruppendraht α18 verbunden ist, zusammen arbeiten kann. Durch dieses System, welches man Zweifactorensystem nennen kann, können durch die zwei Gruppen von neun Punzenmagneten b7 bezw. durch die zwei entsprechenden Gruppen der neun Punzen b5 immer zwei Löcher in den Streifen c von den neunmal neun gleich 81 Typenhebel a1 geschlagen werden; d.h. also 18 Drähte, nämlich neun der Gruppe a17 und neun der Gruppe a18 genügen, um 81 Typenhebel in richtiger Weise mit den
Punzen zu verbinden.
In dem schematischen Theile der Fig. 11 sind die Typenhebel a1 so neben einander gelegt, als ob die Glieder jener Gruppe in Bezug auf die Gruppendrähte a18 in regelmäfsiger Ordnung neben einander eingelegt wären; es ist jedoch klar, dafs in Wirklichkeit
18 Magneten der
nur die Drähte a15 und ala wie beschrieben gruppirt und mit den entsprechenden Drähten λ17 und ais verbunden sind, während die Typenhebel a1 der Tastatur ihre gewöhnliche Stellung einnehmen.
Die Spatienhebel a2 der Schreibmaschine sind mit herabhängenden Contactarmen α19 versehen, welche beim Anschlagen dieser Hebel isolirte Contacthebel a20 treffen; von den Contacten α20 führt ein Draht a21 nach dem zehnten der vorderen Punzenmagnete V. Der Zuleitungsdraht a10 ist durch die Zweigleitung a22 mit einem Contact α23 verbunden, welcher mit einer federnden Taste α24 in Berührung gebracht werden kann; letztere ist durch eine Leitung α25 mit dem rechten oder zehnten Gliede der hinteren Gruppe der Punzenmagnete b"' verbunden.
Sämmtliche Punzenmagnete b1 haben eine gemeinsame Rückleitung a26, welche den Zuführungsmagneten c10 des Perforators erregt (Fig. 5 und ii), von wo die Rückleitung a21 zu der Elektricitätsquelle zurückführt. Der Zuführungsmagnet c10 wird daher erregt, sobald irgend ein Typenhebel al, Spatienhebel α2 oder der Hebel α24 bewegt wird, welch letzterer den Namen Schlufshebel führen soll.
Sämmtliche Leitungen, welche von der Schreibmaschine nach dem Perforator führen, sind zu einem einzigen Kabel α28 zusammengefafst.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ohne Weiteres klar, dafs beim Anschlagen irgend eines Typenhebels immer zwei ganz bestimmte Punzenhebel δ6 gleichzeitig bethätigt werden und unter Vermittelung der Punzen £5 ein dem betreffenden Punzenhebel entsprechendes Symbol in den Papierstreifen einschlagen; beim Anschlagen des Spatienhebels α2 entsteht ein Spatienloch c24; beim Bethätigen des Schlufshebels a2i entsteht ein Schlufsloch c26; gleichzeitig aber wird beim Bethätigen jeder der genannten Hebel der Papierstreifen einen Schritt vorwärts geführt, wobei die Zuführungslöcher c22 entstehen, welche den Giefs- oder Setzmechanismus bethätigen können.
Hat der Arbeiter auf der Schreibmaschine eine Zeile geschrieben, so liest er an dem Raumanzeiger a1 den Betrag ab, welcher zur Erreichung einer ausgeschlossenen Zeile addirt oder subtrahirt werden mufs, und schlägt darauf die diesen Betrag angebende Taste der Schreibmaschine an.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Maschine soll man den auszuschliefsenden Betrag mittelst derselben Tasten angeben, welche bestimmten Buchstaben entsprechen. Es können natürlich zu diesem Zwecke auch besondere Tasten vorgesehen sein, welche besondere mit Typensymbolen nicht identische Symbole erzeugen. Im ersteren Falle mufs die Typensetz- bezw. Giefsmaschine mit Umschaltvorrichtungen versehen sein, so dafs die Löcher, welche sowohl eine Type, als auch einen ausschliefslichen Betrag symbolisch darstellen, in doppelter Weise je nach Erfordernifs arbeiten.
Es soll noch bemerkt werden, dafs alle Löcher c23 des Streifens c, welche die verschiedenen Buchstaben symbolisch darstellen, verschiedene Stellungen in Bezug auf die Querrichtung des Streifens c einnehmen, dafs aber sämmtliche Löcher c23, c24, c26 und. c26, in der Längsrichtung des Streifens gemessen, gleich weit von einander entfernt sind.
Der perforirte Papierstreifen wird von dem Perforator abgenommen und auf den Typengiefs- oder Setzapparat gebracht, wo er sich in umgekehrter Richtung wieder abwickelt und die Thätigkeit dieser Mechanismen regulirt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Herstellen von Registerstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Punzen in zwei parallelen Reihen angeordnet sind und ihre Bewegung in Folge des Tastenanschlags einer Schreibmaschine durch Elektromagnete erhalten, von welchen beim Anschlagen einer Taste immer je zwei und zwar aus jeder Reihe einererregt wird, während die Schreibmaschine zugleich den dem Registerstreifen entsprechenden Text schreibt.
2. Eine Maschine nach Anspruch i, bei welcher jeder Tastenhebel der Schreibmaschine beim Anschlagen zwei Stromkreise ('α15 und ale) schliefst, welche in Gruppen zu gemeinschaftlichen, die Magnete erregenden Leitungen fa11 und a18j verbunden sind, wobei das Schlufsloch und die Spatienlöcher nur durch eine Punze geschlagen zu werden brauchen und die gemeinsame Rückleitung fa27) zur Erregung des Magneten fcwj dient, welcher die schrittweise Zuführung des Streifens bewirkt.
3. Eine Maschine nach Anspruch 2, bei welcher die schrittweise Zuführung des Streifens mittelst einer mit zwei Nadeln versehenen Zuführungsstange (c7J bewirkt wird, deren eine Nadel (c°) fest mit c7 verbunden ist, und deren andere (c6j sich jedesmal um einen Schritt bewegt, wobei von beiden Nadeln stets eine mit dem Streifen im Eingriff ist und die Nadel (c5) die Zuführungslöcher (C22J einschlägt.
4. An Maschinen der in Anspruch 1 bis 3 gekennzeichneten Art:
a) Die Anordnung der Zuführungsstange nach Anspruch 3, derartig, dafs sie beim Erregen des Zuführungsmagneten
auf- und abwärts bewegt wird und ihre drehbare Nadel (ce)sbei dieser Bewegung gegen feste Anschläge (c18 c19) schlägt, beim Aufwärtsgange in das von der Nadel (ch) vorher eingestochene Loch tritt und bei ihrem Ausschlag das Fortrücken des Streifens bewirkt.
b) Die Anordnung von je einem elektrischen Contacte vor und hinter der Einschlagstelle, welche durch das Ausbiegen des Papierstreifens derartig geschlossen werden, dafs der vor dem Papierstreifen befindliche Contact ein Abwickeln von dem ersten Haspel und der hinter dem Papierstreifen befindliche ein Aufwickeln auf den zweiten Haspel veranlafst, sofern die Ausbiegung des Streifens von einem bestimmten Betrage abweicht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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