DE88396C - - Google Patents

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DE88396C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/24Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
    • F16K17/28Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only
    • F16K17/30Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only spring-loaded

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
MATH. STINNES in MÜLHEIM a. d. Ruhr.
führender Bewegungsstange.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1895 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein auf der Zeichnung dargestelltes Absperrventil für Dampfrohrleitungen, welches sich selbstthä'tig schliefst, wenn die gröfste zulässige Geschwindigkeit des Dampfes, z. B. bei Rohrbrüchen, überschritten wird. Als Verschlufsmittel dient bei dem neuen Apparate eine Kugel, welche an einem nach unten hängenden Hebel angebracht ist. Damit derselbe leicht functionirt und sich nicht festsetzt, ist ,die Achse α desselben mit den Schneiden a} versehen, welche auf den bogenförmigen Rippen b des Lagergehäuses ruhen.
Das Eigenthümliche an dem Ventile besteht besonders in der Vorrichtung, durch welche der Hebel mit der Ventilverschlufskugel von aufsen bewegt werden kann. Der Hebel h ist nämlich mit einer Stange s verbunden und diese trägt einen Ventilkegel ν. In der. normalen Stellung schliefst der Ventilkegel die Führungsbüchse für die Stange s ab und wird durch den Dampfdruck gehalten; es bedarf daher eines bestimmten Druckes, um den Ventilkegel lösen und die Stange s und den Hebel h bewegen zu können. Um diesen Druck nach Belieben ausgleichen zu können, ist auf der Stange s eine Feder f angebracht, die sich einerseits gegen den Führungsarm r und andererseits gegen eine Mutter m stützt, durch welche sie beliebig gespannt werden kann. Damit beim Schliefsen des Hauptventils, also wenn das Ventil ν geöffnet ist, kein Dampf entweichen kann, ist auf der Stange s ein zweiter Ventilkegel vl angeordnet, welcher auf demselben verschiebbar ist und durch eine Feder f1 beeinflufst wird. Durch die Anordnung des federnden Ventilkegels v1 ist es ermöglicht, einen dichten Abschlufs zu erzielen, ohne dafs es einen besonderen Einflufs hat, wenn die Bewegung der Stange s etwas gröfser oder kleiner ist.
Um das Ventil von aufsen leicht öffnen bezw. schliefsen zu können, ist die Stange s mit dem bei c1 drehbar gelagerten Hebel c verbunden. Die zur Aufnahme der Stange s dienende Führungsbüchse d mit den Sitzen für die Ventilkegel vv1 ist so angeordnet, dafs sie leicht eingesetzt und herausgenommen werden kann.
Die Anordnung der Stange s mit den Ventilkegeln vv1 macht jede Stopfbüchse entbehrlich, und das ist ein Hauptvorzug des neuen Ventils, weil die Stopfbüchsen entweder für die Dauer nie dicht sind oder so fest angezogen werden müssen, dafs sie das selbstthätige regelrechte Functioniren des Ventils hindern. Das Ventil hat aber auch noch den Vorzug, dafs der Dampf selbst den Hebel und die Kugel in der ' normalen Stellung hält, so dafs sich das Ventil nicht schon bei ungefährlichem Schwanken der Dampf bewegung schliefst, und dafs dasSchliefsen auch nicht erfolgen kann, wenn, wie auf Schiffen u. dergl., das Ventil an und für sich Schwankungen ausgesetzt ist.
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Januar

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei vergröfserter Dampfgeschwindigkeit sich sich selbstthätig schliefsendes Absperrventil für Dampfleitungen, bestehend aus dem pendelnd aufgehängten Ventilkörper k, dessen Pendelarm h, um denselben ohne Anwendung einer Stopfbüchse von aufsen bewegen zu können, mit einer nach aufsen führenden Stange s verbunden ist, welche einen von innen abschliefsenden Ventilkegel ν und einen entsprechend versetzten, von aufsen abschliefsenden Ventilkegel v1 trägt, wobei zugleich der Ventilkegel ν mittels des ihn belastenden Dampfdruckes, dessen Wirkung durch eine Gegenfeder f geregelt werden kann, veranlafst, dafs der Ventilkörper k in geöffneter Lage verharrt, wenn die Dampfgeschwindigkeit eine bestimmte Gröfse nicht überschreitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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