DE8833C - Knopfloch-Verriegelungs-Apparat - Google Patents
Knopfloch-Verriegelungs-ApparatInfo
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- DE8833C DE8833C DENDAT8833D DE8833DA DE8833C DE 8833 C DE8833 C DE 8833C DE NDAT8833 D DENDAT8833 D DE NDAT8833D DE 8833D A DE8833D A DE 8833DA DE 8833 C DE8833 C DE 8833C
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- Germany
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- needle
- buttonhole
- thread
- bar
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/10—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for making piped openings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
JULIUS GUTMANN in BERLIN. Knopfloch -Verriegelungsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. October 1878 ab.
Die im Zeuge. eingeschnittenen Ränder eines Knopfloches werden auf einer eigenen Knopflochnähmaschine
mit dem Languettenstich in der Weise umnäht wie die Folge der Fig. 1 bis 4
verdeutlicht. Zwei Nadeln an der Nadelstange der in ihren wesentlichsten Theilen in Fig. 5
dargestellten Knopflochnähmaschine führen die Fäden α und b von oben der Knopflochnaht
zu, während ein dritter Faden c unten von einer Spule im Schiffchen der Maschine kommt.
Fig. ι und 2 zeigen den fertigen Languettenstich im Schnitt und an der Kante des
benähten Zeuges. Die Nadeln, durch deren Oehre die Fäden α und b geführt sind, sind
im Begriff, ihre aufwärts gerichtete Bewegung mit der abwärts gehenden zu wechseln, und
auch das in der Zeichnung zur linken Hand stehende Schiffchen beginnt seinen Vorlauf.
Bevor dies eintritt, wird die Nadelstange d in Fig. 5 durch die. Zahnstange e, Hebel f und
Curvenrad g einmal um sich selbst gedreht.
Dadurch wird der Faden b um den stärker angespannten Faden a, dessen Nadel in der
Axe der Nadelstange befestigt ist, geschlungen, Fig. 3. Gehen die Nadeln jetzt unter die Stichplatte,
so zieht sich das Schiffchen mit seinem Faden durch ihre unten gebildeten Schlingen
hindurch, und es tritt, wenn die Nadeln wieder aufwärts gegangen sind, aber bevor sie den
neuen Stich fest angezogen haben, eine Schlingenbildung, wie in Fig. 4 ein.
Der Spulenfaden und Fäden b sind in den Stichlöchern im Stoff mit einander verschlungen.
Von hier geht der erstere unten, der andere oben zur Knopflochkante, und dort sind sie
wechselseitig um den einfach mäanderartig gelegten Faden α geschlungen, Fig. 2.
Die Stichplatte der Maschine hat für die beiden Nadeln zwei Nadellöcher, die mit einander
verbunden sind; aus dem einen, welches in der Richtung der Nadelstangenaxe liegt, ragt
ein halb rohrförmiger Dorn heraus, der nach der der nähenden Person abgewendeten Seite
offen ist.
Ein im Zeug gemachter Einschnitt für ein Knopfloch wird über diesen Dorn gezogen und
eine Seite des Einschnittes umnäht, bis die Stellung Fig. 6 erreicht ist, wobei das Zeug sich
in der Richtung des Pfeiles bewegt. Dann wird das Knopfloch um i8o° gedreht und der zweite
Rand umnäht.
Seither blieben die Löcher in den Ecken ungenäht, und es mufste mit Handarbeit ein sogenannter
Riegel vorgenäht werden. Diese Riegel gleich auf der Maschine zu verfertigen, war die Aufgabe der vorliegenden Einrichtungen.
Der Stichplatte ist noch ein drittes, mit den beiden anderen verbundenes Nadelloch zur anderen
Seite des Dorns gegeben Fig. 9. Der Kopf der Nadelstange ist aus Fig. 10 ersichtlich.
Die Nadel b ist am Kopf festgeschraubt, die Nadel α dagegen auf einem Schieber h, der
durch die Feder / in zwei Stellungen festgehalten werden kann. Die Feder springt in
zwei Einschnitte auf der Rückseite des Schiebers h abwechselnd ein, wenn mit dem Finger
auf das eine oder andere aus dem Kopf vorstehende Ende des Schiebers gedrückt wird.
Mit diesen beiden möglichen Stellungen des Schiebers, ist auch die Nadel α bald in der
Axe der Nadelstange, bald um so viel, als die andere Nadel von der Axe entfernt ist, festgestellt.
Die gröfsere Entfernung der beiden Nadeln von einander entspricht den beiden äufseren Stichlöchern in der Stichplatte und
der Entfernung der auf den zwei Knopflochkanten sich gegenüberliegenden Nadelstichen im
Stoff. Es wird nun ein gleich auf der Maschine zu verriegelndes Knopfloch auf einer Seite zuerst
wie gewöhnlich benäht Fig. 6.
Hat sich beim Nähen der Stoff in der Richtung des Pfeiles bewegt und ist der halb rohrförmige
Dorn in der linken Ecke angekommen, so wird der Transporteur der Maschine so gestellt,
dafs er keine Vorwärtsbewegung mehr macht; die Nadeln werden, wie beschrieben, in
die weite Entfernung von einander gebracht, und nun die Maschine wie beim gewöhnlichen Nähen
verwendet. Fig. 11 zeigt einen Knopflochschlitz im Schnitt beim Beginn des Verriegeins.
Die Nadel α hat ihren Faden von dem Schlitz in das Stichloch des Stoffes geführt, und der
Schiffchenfaden hat unten eine Verschlingung mit ihm gebildet. Bevor der zweite Stich geschieht,
dreht sich die Nadelstange einmal um sich selbst, und der losere Faden b schlingt
sich dabei um den fester gespannten a, Fig. 12.
Claims (2)
1. Die Neuerung an der Knopflochnähmaschine
zum Verriegeln der Knopflöcher, bestehend in der gezeichneten und beschriebenen Einrichtung
des Nadelstangenkopfes zum leichten Einstellen der Nadeln in zwei verschiedenen Entfernungen von einander.
2. Der halb rohrförmige Dorn, der an der Stichplatte befestigt aus dem mittleren Stichloch
hervorragt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8833C true DE8833C (de) |
Family
ID=286258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8833D Active DE8833C (de) | Knopfloch-Verriegelungs-Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8833C (de) |
-
0
- DE DENDAT8833D patent/DE8833C/de active Active
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