DE881069C - Schaltungsanordnung fuer Hebdrehwaehler mit Viereckbewegung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Hebdrehwaehler mit Viereckbewegung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE881069C
DE881069C DES17450D DES0017450D DE881069C DE 881069 C DE881069 C DE 881069C DE S17450 D DES17450 D DE S17450D DE S0017450 D DES0017450 D DE S0017450D DE 881069 C DE881069 C DE 881069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selector
circuit
circuit arrangement
drive magnet
overflow position
Prior art date
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Expired
Application number
DES17450D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Schroeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE881069C publication Critical patent/DE881069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/14Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection
    • H01H67/16Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection one motion being rotary and the other being parallel to the axis of rotation, e.g. Strowger or "up and around" switches

Landscapes

  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Hebdrehwähler mit Viereckbewegung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Bei Hebdrehwählern mit Viereckbewegung, deren Schaltarme in der Überlaufstellung nicht mehr auf Bankkontakten stehen, besteht die Gefahr, daß die Wähler beim Erreichen der Überlaufstellung nicht sicher stillgesetzt, sondern in die nächste Schaltstellung, in der die Auslösebewegung einsetzt, weitergeschleudert werden. In den vor der Überlaufstellung befindlichen Schaltstellungen des Wählers wird durch das Schleifen der Schaltarme auf den Bankkontakten ein Weiterschleudern der Schaltarme über die jeweils erreichte Schaltstellung hinaus verhindert. Es ist vorgeschlagen worden, das Weiterschleudern der Schaltarme auch bei Erreichen der Überlaufstellung dadurch zu verhindern, daß Schaltmittel des Wählers so auf den Stromkreis des die beweglichen Teile (Schaltwelle, Schaltarme) des Wählers fortschaltenden Antriebsmagneten einwirken, daß dessen Anker mindestens so lange in der Arbeitslage gehalten wird, die Fortschaltklinke demnach im Eingriff mit dem Fortschaltzahn verbleibt, bis die in die Überlaufstellung fortgeschalteten Wählerteile zur Ruhe gekommen sind.
  • Durch eine bestimmte vorteilhafte Ausbildung dieser Anordnung ermöglicht die vorliegende Erfindung eine sichere Stillsetzung des Wählers in der Überlaufstellung bei einfachster Wählerschaltung und geringstem Stromverbrauch in der Überlaufstellung. Die Erfindung besteht darin, daß Schaltmittel des Wählers in dessen Überlaufstellung einen verzögerten Abfall des die beweglichen Teile des Wählers fortschaltenden Antriebsmagneten veranlassen. An sich ist es bekannt, den Anker eines Elektromagneten (eines Antriebsmagneten oder eines Relais) einmal schnell und ein anderes Mal verzögert abfallen zu lassen, um dadurch die Einleitung oder Durchführung unterschiedlicher Schaltvorgänge bzw. eine von Schritt zu Schritt unterschiedliche Schrittgeschwindigkeit eines Wählers während eines Arbeitsganges desselben zu ermöglichen. Demgegenüber wird im vorliegenden Falle nicht die Durchführung unterschiedlicher Schaltvorgänge; sondern die Vermeidung von Betriebsstörungen und Fehlverbindungen durch zu schnellen Abfall des Ankers des Antriebsmagneten eines Hebdrehwählers mit Viereckbewegung in einer bestimmten Schaltstellung (Überlaufstellung) erreicht, indem an Stelle eines den Anker des Drehmagneten festhaltenden Haltestromkreises nur eine stromsparende Abfallverzögerung des Drehmagneten gesetzt wird.
  • Der verzögerte Ankerabfall kann in verschiedener Weise erreicht werden, z. B. dadurch, daß in einen in der Überlaufstellung des Wählers geschlossenen Stromkreis für den Drehmagneten ein so hoher Widerstand eingeschaltet ist, daß der Strom nicht ausreicht, um den Anker des Antriebsmagneten dauernd angezogen halten zu können. Der Strom ist nur so stark, daß der Anker verzögert abfällt, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem die bewegten Wählerteile bereits zur Ruhe gekommen sind: Ein Weiterschleudern der Schaltarme des Antriebsmagneten. über die Überlaufstellung hinweg ist somit bei sehr kleinem Stromverbrauch sicher vermieden. Nach Abfall des Antriebsmagneten kann der Haltestromkreis durch einen Kontakt des Antriebsmagneten geöffnet werden. .
  • Der verzögerte Abfall des Ankers vom Antriebsmagneten kann aber auch dadurch erzielt werden, daß in der Überlaufstellung des Wählers ein Nebenschluß zum Antriebsmagneten gelegt wird. In der Überlaufstellung findet somit gar kein zusätzlicher Stromverbrauch statt: Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Von einem Hebdrehwähler mit Viereckbewegung sind nur die unbedingt zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltmittel und Stromkreise dargestellt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. i wird bei Belegen des Gruppenwählers durch den Kontakt i c eines nicht dargestellten Belegungsrelais der Prüfstromkreis vorbereitet. Während der Nummernwahl und des dadurch bewirkten Hebens des Gruppenwählers ist das -Prüfrelais P durch Einschalten einer Wicklung in .einen nicht gezeigten Ortsstromkreis angesprochen und hat die Kontakte 2A 3P geöffnet und den Kontakt 5P geschlossen. Beim ersten Hubschritt des Gruppenwählers schließt sich der Kontakt 6k: Nach Beendigung der Gruppenwahl fällt das Relais P ab. Es ist dann der Stromkreis über das Relais A geschlossen: -f-, Kontakte 6k, 3P; Widerstand 7, Kontakte 8 a und g d i, Relais A, -. Die Kontakte 8 a und zo a werden geöffnet, der Kontakt ii a wird geschlossen. Der Drehmagnet D i spricht an: -f-, Kontakte ii a, 2P; Drehmagnet D i, -, stellt die Schaltarme des Wählers auf den Kontaktsatz, der ersten abgehenden Leitung, öffnet den Kontakt 9 d i und schließt den Kontakt i2 d i. Am Kontakt g dz wird das Relais A ausgeschaltet. Am Kontakt z2 dz wird der Prüfstromkreis geschlossen.
  • Ist die erste Leitung frei, so spricht in üblicher Weise das Prüfrelais P an und setzt den Gruppenwähler still. Ist die Leitung aber nicht frei und kann das Prüfrelais P demzufolge seinen Anker nicht anziehen, so schaltet das Relais A am Kontakt iia deli Drehmagneten D i ein und schließt am Kontakt 8 a seinen eigenen Stromkreis von neuem. Dieses Spiel wiederholt sich so länge, bis eine freie abgehende Leitung gefunden wird.
  • Sind alle abgehenden Leitungen besetzt und gelangen die Schaltarme des Wählers in die Überlaufstellung (z: B. ii. Schaltstellung), in welcher sie nicht mehr auf Bankkontakten stehen, so wird durch Schließen des Wellenkontaktes i3wii ein über den hohen Widerstand 1q. verlaufender Stromkreis für den Drehmagneten D r geschlossen. Es wird ferner durch Schließen des Kontaktes i5 w ii ein über den Widerstand 16 verlaufender Erregerstromkreis für das Relais P hergestellt, welches den Arbeitsstromkreis des Drehmagneten D i durch Öffnen des Kontaktes 2p unterbricht.
  • Der Widerstand 1q. im Stromkreis des Drehmagneten D i ist so hochohmig, daß letzterer seinen Anker nicht dauernd angezogen halten kann. Die durch den zu schwachen Haltestrom verursachte Abfallverzögerung ist aber so stark, daß derAnker des Drehmagneten erst dann in die Ruhelage gelangt, die Fortschaltklinke also außer Eingriff mit dem Fortschaltzahn kommt, wenn die bewegten Wählerteile, die Schaltwelle und die Schaltarme, zur Ruhe gekommen sind.
  • Bei der dargestellten Schaltung bleibt der Stromkreis für den Drehmagneten D i so lange geschlossen, bis der Wähler ausgelöst wird. Die Anordnung kann aber auch derart getroffen werden, daß der Drehmagnet D i bei seinem Ankerabfall diesen Stromkreis durch einen eigenen, in Reihe mit dem Widerstand 1q. liegenden Kontakt öffnet.
  • Bei der Fig. 2 wird in der Überlaufstellung des Wählers kein besonderer Stromkreis geschlossen. Bei Schließen des Kontaktes i7wii in der Überlaüfstellung wird der Widerstand 18 parallel zum Drehmagneten D 2 gelegt. Der Drehmagnet erhält eine Abfallverzögerung, die so stark ist, daß der Antriebsmagnet erst dann seinen Anker fallen läßt, wenn die bewegten Wählerteile zur Ruhe gekommen sind. Nach Schließen des Kontaktes i7wii, nachdem also der Nebenschluß sich auswirken konnte; wird durch das in der Überläufstellung in derselben Weise wie bei Fig. i erregte Prüfrelais P der Arbeitsstromkreis für den Drehmagneten D2 am Kontakt 2p geöffnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE; x. Schaltungsanordnung für Hebdrehwähler mit Viereckbewegung; bei denen in der Überlaufstellung die Schaltarme nicht mehr mit Bankkontakten in Berührung stehen und Schaltmittel so auf den Stromkreis des die beweglichen Teile des Wählers fortschaltenden Antriebsmagneten einwirken, daß dessen Anker mindestens so lange in der Arbeitslage gehalten wird, bis die in die Überlaufstellung fortgeschalteten Wählerteile zur Ruhe gekommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (13wii, 1q., i7wii, 18) des Wählers in dessen Überlaufstellung einen verzögerten Abfall des Ankers des die beweglichen Wählerteile (Schaltwelle, Schaltarme) fortschaltenden Antriebsmagneten (D i, D 2) veranlassen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einen in der Überlaufstellung (durch 13w 11) geschlossenen Stromkreis für den Antriebsmagneten (D i) ein so hoher Widerstand (i4) eingeschaltet ist, daß der Anker des Antriebsmagneten (D i) nicht in angezogener Lage gehalten wird, sondern naeh einiger Zeit abfällt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmagnet (D i) den seinen verzögerten Abfall bewirkenden Stromkreis öffnet. q..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Überlaufstellung zum Antriebsmagneten (D2) ein Nebenschluß (18) gelegt wird (durch i7wii).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß nach Einschalten des Nebenschlusses zum Antriebsmagneten (D2) dessen Arbeitsstromkreis durch ein in der Überlaufstellung des Wählers ansprechendes Relais (z. B. Prüfrelais P) geöffnet wird (SP).
DES17450D 1941-02-28 1941-02-28 Schaltungsanordnung fuer Hebdrehwaehler mit Viereckbewegung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE881069C (de)

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