DE880879C - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Kesselsteinentfernung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Kesselsteinentfernung

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DE880879C
DE880879C DEL8000A DEL0008000A DE880879C DE 880879 C DE880879 C DE 880879C DE L8000 A DEL8000 A DE L8000A DE L0008000 A DEL0008000 A DE L0008000A DE 880879 C DE880879 C DE 880879C
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scale
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scale removing
gorse
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DEL8000A
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Andre Paul Lecornu
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/08Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/10Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents using organic substances

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Kesselsteinentfernung Gegenstand der Erfindung ist ein neues Mittel zur Kesselsteinentfernung, .das gegenüber den bisher bekannten Mitteln den Vorteil bietet, sowohl für die behandelten Apparate als auch für das Bedienungspersonal vollkommen unschädlich zu sein. Es ist frei von Mineralstoffen mit basischer oder saurer Wirkung. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des neuen Mittels.
  • Das neue Mittel zur Kesselsteinentfernung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine Flavone enthält. Dabei muß vermerkt werden, daß das Wort Flavone nicht nur die eigentliche Flavone bezeichnet, sondern auch Verbindungen dieses Stoffes oder von anderen Stoffen derselben Gruppe, wie z. B. Fisetin, Querzetin, Luteolin usw., sowie die Verbindungen dieser Stoffe insbesondere mit Isodulzit oder ähnlichen Gluziden, und gegebenenfalls auch die Zersetzungsprodukte dieser Stoffe.
  • Vorzugsweise weist das erfindungsgemäße Mittel zur Kesselsteinentfernung außer den vorerwähnten Flavonen ein Pigment der C'hlorophyllgruppe auf, wobei nicht nur as efgentliche Chlorophyll, sondern auch die Verbindungen dieses Stoffes oder die Zersetzungsprodukte dieser Verbindungen in Betracht kommen können.
  • Das neue Mittel zur Kesselsteinentfernung kann durch das Auskochen einer Pflanze, die mindestens eine Flavone des obenerwähnten Typs enthält, gewonnen werden. Es werden eine oder mehrere Pflanzen, wie z. B. der Ginster und ras Pfriemenkraut mit Wasser ausgekocht. Man kann auch jede Pflanze einzeln auskochen und zwei oder mehrere Auskochun:gen vermischen. Nach dem Auskochen kann die erzeugte Lösung vor ihrer Verwendung mit Äther gereinigt werden, um die darin noch enthaltenen unwirksamen oder schädlichen Stoffe ausizuscheiden, wie z. B. Proteide, Mineralstoffe usw. Beisp;iel i Stiele von etwa einjährigem Ginster werden in Stücke von etwa i cm geschnitten. In einem Autoklav werden iooo 1 kalkfreien Wassers mit 225 kg Ginsterstielen während 8 Stunden bei einem Druck von etwa 1,5 bis 2 atü ausgekocht. Die erzeugte Flüssigkeit wird durchgesiebt und stellt ein sehr gutes Mittel zur Kesselsteinentfernung dar. Beisp-iel2 Es werden in einem Aütoklav 175 kg kleingeschnittene Ginsterstiele und 150 kg ebenfalls kleingeschnittene Stiele von einjährigem Pfriemenkraut mit iooo 1 Wasser wie im Beispiel i ausgekocht. Die erzeugte gesiebte Flüssigkeit stellt ein sehr wirksames Mittel zur Kesselsteinentfernung dar.
  • Beisp,iel 3 In einem Autoklav werden 2o kg Ginster mit 40 1 Wasser bei einer Temperatur von iio° C während 5 Stunden ausgekocht. Die Lösung ruht während 2 Tage und wird dann 24 Stunden bei iio° C gekocht. Die Ginsberreste werden warm durch Siebengetrennt. Diese Lösung kann allein oder mit einer derbeiden . ersten Lösungen verwendet werden.
  • Beispiel q.
  • Die nach einem der -drei vorerwähnten Beispiele erzeugte Lösung wird mit Äther behandelt, und zwar wird i Volumen Äther für io Volumen Lösung verwendet. Nach Umrühren wird der Äther, der hauptsächlich -die Chlorophyllpigmente und die Fettstoffe gelöst hat, abgeschieden und wiedergewonnen. Die verbleibende Flüssigkeit stellt das Mittel zur Kesselsteinentfernung dar.
  • Falls ,sich nach dem Erkalten in der Lösung ein Niederschlag bildet, darf dieser nicht ausgeschieden, sondern. umgerührt werden.
  • Das Mittel zur Kesselsteinentfernung wird vorzugsweise warm verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Kesselsteinentfernung, dadurch gekennzeichnet, .daß ein oder mehrere Flavone und gegebenenfalls Chlorophyll oder deren Verbindungen enthaltene Pflanzen, z. B. Ginster und, Pfriemenkraut, mit Wasser ausgekocht werden und der erhaltene Auszug gegebenenfalls durch Behandlung mit Äther bereinigt wird.
DEL8000A 1950-01-03 1950-12-31 Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Kesselsteinentfernung Expired DE880879C (de)

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