DE880271C - Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln od. dgl. auf eine Spielplatte - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln od. dgl. auf eine Spielplatte

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DE880271C
DE880271C DEB1715A DEB0001715A DE880271C DE 880271 C DE880271 C DE 880271C DE B1715 A DEB1715 A DE B1715A DE B0001715 A DEB0001715 A DE B0001715A DE 880271 C DE880271 C DE 880271C
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DE
Germany
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slide
plate
housing
screw block
shaft
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Expired
Application number
DEB1715A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Boldt
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/22Accessories; Details
    • A63F7/24Devices controlled by the player to project or roll-off the playing bodies
    • A63F7/2409Apparatus for projecting the balls
    • A63F7/2427Apparatus for projecting the balls with laterally movable, slidable projecting mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln od. dgl. auf eine Spielplatte Bei Brettspielen (Unterhaltungsspielen) der mannigfaltigsten Art erfolgt das Setzen der Spielfiguren von Hand. Dies wird häufig als nachteilig empfunden, weil die Figuren durch die Hand des Spielers versehentlich umgestoßen oder verschobenwerdenkönnen, wodurch Unstimmigkeiten entstehen.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen Übelstand zu beheben. Sie betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln oder anderen Figuren und kennzeichnet sich durch eine mit etwa radial verlaufenden Schiebern ausgerüstete runde Spielplatte und eine Lochplatte, die auf einem Gehäuse drehbar ruhen, wobei auf einer am Gehäuseboden angebrachten Gleitschiene und einer parallel hierzu gelagerten Gewindewelle und einer die Schieber betätigenden Welle mit Längsnut ein Schraubkloben geführt ist, in welche die Nase eines in einem Querspalt des Schraubklobens gelagerten Exzenters greift, der durch Halbdrehung die in der Bohrung des Klobens liegende Spielkugel bei geöffnetem Schieber auf die Platte hebt und diese durch weitere Halbdrehung wieder in die Bohrung versenkt, dergestalt, daß jeweils ein Feld der Lochplatte mit der Schraubklobenbohrung in Deckung gebracht und die Schieberplatte danach eingestelltwird. DasOffnen und Schließen der in der Platte geführten Schieber wird mittels auf der Schlitzwelle befestigter Kurvenführungen bewirkt, in die ein Dorn des beteiligten Schiebers eingreift.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. x einen Querschnitt, Abb. 2 eine Teildraufsicht, Abb.3 den Schraubkloben im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. r, Abb. q. den Schraubkloben im Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2, Abb.5 die Draufsicht auf die Spielplatte gemäß Abb. z bis q..
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in einem viereckigen Gehäuse a eingebaut. Von der einen zur anderen Wand führend ist auf dem Kastenboden eine Gleitschiene b angebracht, in deren rechtwinklig nach oben abgebogenen Flanschen c eine Gewindewelle d und eine Schlitzwelle e gelagert sind. Beide führen durch einen Schraubkloben f, der durch die Gewindewelle d auf der Gleitschiene b hin und her bewegt werden kann. Der Schraubkloben f ist senkrecht zur Mitte mit einer Bohrung h versehen. Diese Bohrung dient zur Aufnahme der Spielkugel u. Außerdem ist der Schraubkloben f mit einem Querschlitz i versehen, in welchem ein Exzenter k gelagert ist, dessen Gleitnase l in den Längsschlitz der Welle e greift. Durch Halbumdrehung der Schlitzwelle e drückt der im Querschlitz i des Schraubklobens f gelagerte Exzenter k die Spielkugel ü in der Bohrung h nach oben auf die Spielplatte m. An beiden Enden der Schlitzwelle e befindet sich eine Topfkurvenführung n, die das Schließen und Öffnen der Schieber o (Abb. 5) der Spielplatte m bewirkt. In der Spielplatte sind eine bestimmte Anzahl von Schiebern o geführt, die durch genaue Anordnung die Verbindung zu sämtlichen auf der Spielplatte m befindlichen Feldern q herstellen. Die Schieberführungen enden in Löcher oi, durch die die Spielkugeln u hindurchtreten können. An jedem Schieber m sitzt ein nach unten gerichteter Dorn p (Abb. i), der in die auf der Schlitzwelle e angeordnete Kurvenführung n greift.
  • Die runde Spielplatte m ist um ihre gedachte Achse drehbar und dicht über dem Schraubkloben f auf dem Gehäuserand gelagert. Auf der Spielplatte m sind die Spielfelder q aufgebracht. Über diesen ist ein Drahtnetz y, dessen Felder sich mit den Spielfeldern q decken, vorgesehen, das das Festhalten der Spielkugel u bewirkt. Außerhalb des Gehäuses tt befinden sich Drehknöpfe s, t, durch welche die beiden Wellen e und d bedient werden.
  • An den vier Ecken des Gehäuses können kleine Behälter zur Aufnahme der Spielkugeln angeordnet sein, die mit einem Verschlußdeckel versehen sind. Im Innern des Gehäuses leitet ein entsprechend angeordnetes Auffangblech die vom Spiel ausscheidenden Kugeln durch eine Öffnung in die Behälter (zeichnerisch reicht dargestellt).
  • Eine Skala auf der Spielplatte m sowie am Stellknopf t der Gewindewelle d ermöglichen durch entsprechende Betätigung das mechanische Setzen der Kugeln. Durch eine Halbumdrehung des Stellknopfes s der Schlitzwelle e wird der jeweils eingestellte Schieber o (Abb. 5) geöffnet, wobei die Kugel in die Öffnung h des Schraubklobens f gelangt oder aus der Öffnung h auf das Spielfeld durch den Exzenter k gehoben wird. Durch Einstellung der Gewindewelle d mittels Stellknopfs t wird die Kugel u von Schieber zu Schieber transportiert. Durch Drehen der Spielplatte m wird die Einstellung auf einen anderen gewünschten Schieber bewirkt. Die Kugeln sind den Spielparteien entsprechend verschieden markiert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln od.dgl. auf eine Spielplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielplatte (m) rund ist und mit etwa radial verlaufenden Schiebern (o). ausgerüstet ist und eine Lochplatte (r) vorgesehen ist, die beide auf einem Gehäuse drehbar ruhen, wobei auf einer am Gehäuseboden angebrachten Gleitschiene (b) und einer parallel hierzu gelagerten Gewindewelle (d) sowie einer die Schieber betätigenden Welle (e) mit Längsnut ein Schraubkloben (f) geführt ist, in welche Längsnut die Nase (l) eines in einem Querspalt (i) des Schraubklobens gelagerten Exzenters (k) greift, der durch Halbdrehung die in einer Bohrung (h) des Klobens liegende Spielkugel (u) bei geöffnetem Schieber auf die Lochplatte hebt und diese durch weitere Halbdrehung wieder in die Bohrung versenkt, dergestalt, daß jeweils ein Feld der Lochplatte mit der Schraubklobenbohrung in Deckung gebracht und die Schieberplatte danach eingestellt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der in der Spielplatte (m) geführten Schieber (o) mittels auf der Schlitzwelle (e) befestigter Kurvenführungen (n) bewirkt wird, in die ein Dorn (P) des entsprechenden Schiebers (o) eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Gehäuses (a) an der Spielplatte (m) und an den Drehknöpfen (s, t) Skalen (s und t) vorgesehen sind. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den vier Ecken des Gehäuses kleine Behälter zur Aufnahme der Spielkugeln vorgesehen sind, in die je eine Leitbahn mündet.
DEB1715A 1950-01-24 1950-01-24 Vorrichtung zum mechanischen Setzen von Spielkugeln od. dgl. auf eine Spielplatte Expired DE880271C (de)

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