DE879296C - Rund- und Fassonfraesmaschine - Google Patents

Rund- und Fassonfraesmaschine

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Publication number
DE879296C
DE879296C DEW6652A DEW0006652A DE879296C DE 879296 C DE879296 C DE 879296C DE W6652 A DEW6652 A DE W6652A DE W0006652 A DEW0006652 A DE W0006652A DE 879296 C DE879296 C DE 879296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
milling machine
cutter
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machine according
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Expired
Application number
DEW6652A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Joos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WEZEL CARL
Original Assignee
WEZEL CARL
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Publication date
Application filed by WEZEL CARL filed Critical WEZEL CARL
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Application granted granted Critical
Publication of DE879296C publication Critical patent/DE879296C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/08Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of specially shaped wood laths or strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Rund- und Fassonfräsmaschine Zur Herstellung von Rundstäben und Fassonleisten werden Fräsmaschinen verwendet, bei denen das durch eine Abrichtspindel auf die verlangte Stärke zugerichtete Material zuerst auf der einen und dann auf der gegenüberliegenden Seite bearbeitet wird. Bei solchenFräsmaschinen mit gegeneinander versetzten Spindeln besteht die Gefahr, daß die zugeführte Leiste oder Platte während der Bearbeitung durch die einzelnen Fräser verläuft und dadurch keine einwandfreien Profile erhalten werden.
  • Diese Gefahr wird bei der erfindungsgemäßen Maschine dadurch vermieden, daß die beiden, die Ober- und Unterseite der Leisten bzw. Platte bearbeitenden Fräser derart übereinander angeordnet sind, daß die Spindeln um nicht mehr als etwa die Stärke des zugerichteten Materials gegeneinander versetzt sind. Ein Überschneiden der Werkzeuge, wie es für die Herstellung sauberer Profile notwendig ist, wird trotz der geringen Versetzung der Spindeln dadurch ermöglicht, daß die Fräser so gegenseitig eingestellt werden, daß die Zähne des oberen und unteren Fräsers ineinandergreifen.
  • Bei den bekannten Fräsmaschinen werden die Fräser derart angetrieben, daß sie sämtlich der Transportrichtung des zu bearbeitenden Materials entgegenlaufend arbeiten, um der bei mitlaufenden Fräsern bestehenden Gefahr zu begegnen, daß das Material durch die Wirkung der Fräser rascher durch die Maschine-läuft als dies demAntrieb durch die Transportwalzen entspricht oder gar durch die Maschine hindurchgerissen wird.
  • Bei der Neukonstruktion wird ein Einfluß der Fräser auf den Transport des Materials dadurch vermieden, daß die beiden übereinander angeordneten Profilfräser in demselben Drehsinn umlaufen, so daß_ der untere der beiden Fräser gegen die Bewegungsrichtung des Materials arbeitet, während der obere im Sinn dieser Drehbewegung arbeitet. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich die von den Fräsern auf die zu bearbeitende Leiste oder Platte ausgeübten, eine Beschleunigung bzw. Bremsung des Transportes verursachenden Kräfte gegenseitig aufheben. Dadurch, daß der untere Fräser in Richtung des Materialtransportes gegenüber dem oberen Fräser versetzt angeordnet ist, wird vermieden, daß das Ende eines bearbeiteten Stabes, wenn dieser die Transportwalzen ,und den oberen Fräser schon passiert hat, nie aus der Maschine herausgerissen wird.
  • Dadurch wird gleichzeitig der weitere Vorteil erreicht, daß die Gefahr des Aussplitterns beim Arbeiten gegen die Transportrichtung für den oberen Fräser, wo das Anbringen eines Spanbrechers auf Schwierigkeiten stoßen würde, vermieden wird. Ein Aussplittern der Unterseite der bearbeiteten Platte ist dadurch vermieden, daß der Zulauftisch so weit gegen den unteren Fräser vorreicht, daß seine diesem Fräser gegenüberstehende Kante als Spanbrecher dient. Die mitlaufende Drehrichtung des oberen Fräsers hat den weiteren Vorteil, daß durch sie eine polierende Wirkung auf die Oberfläche der bearbeiteten Profilleiste ausgeübt wird. Bei dermaßen gegeneinander arbeitenden Fräsern kann auch der Druck, mit dem die Transportwalzen auf das zu bearbeitende Material einwirken, wesentlich verringert werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt Die auf den heb- und senkbaren Zulauftisch i gebrachte Holzplatte wird zuerst von der Transportwalze :2 erfaßt und dann durch den in der Höhe verstellbaren Vorfräser 3 auf die gewünschte Stärke zugerichtet. Zwischen dieser vorderen Transportwalze und dem Vorfräser ist ein sog. Niederhalter q. angeordnet, der gleichzeitig die Aufgabe hat, ein Aussplittern des Holzes beim Zurichten zu verhindern. Zwischen dem Vorfräser und denProfilfräsern ist eine weitere Transportwalze 2' angeordnet, die ebenso wie die vordere Walze regelbar federnd gelagert ist. Von den beiden Profilfräsern 5 und 6, die nur um etwa die Stärke der bearbeiteten Holzplatte gegeneinander versetzt sind, ist der untere Fräser 6 nur in der Höhe mittels eines Schwenklagers verstellbar, während der obere Fräser zur seitlichen Feineinstellung des Profils auch axial verstellbar angeordnet ist.
  • Zur Einfräsung von seitlichen Hohlkehlen, wie z. B. bei Rolladenstäben, ist eine vierte Arbeitsspindel 7 vorgesehen, welche ebenfalls vertikal durch Verschieben der Lagerbüchse in der Schale und horizontal exzentrisch durch Verdrehung derselben verstellbar angeordnet ist.
  • Zur Erreichung der erfindungsgemäßen Vorteile ist es nicht notwendig, daß die Drehachsen der beiden Fräser 5 und 6 in einer horizontalen Ebene und senkrecht zu der Transportrichtung sowie parallel zueinander verlaufen; sie können vielmehr zur Herstellung von Fassoneisen mit reicher Profilierung mit Vorteil bezüglich ihrer Drehachsen auch geneigt zueinander angeordnet sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rund- und Fassonfräsmaschine mit einem verstellbaren Abrichtfräser und mehreren verstellbaren Profilfräsern und einem in der Höhe verstellbaren Zu- und Ablauftisch, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den oberen und unteren Profilfräser tragenden Spindeln derart übereinander angeordnet sind, daß sie um nicht mehr als die Stärke der durch den Abrichtfräser zugerichteten Holzplatte gegeneinander versetzt sind.
  2. 2. Fräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, in Richtung auf den Zulauftisch versetzte Fräser mit dem Transport mitlaufend, der untere Fräser gegenlaufend arbeitet.
  3. 3. Fräsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden übereinander angeordneten Fräserspindeln kraftschlüssig miteinander verbunden sind. q..
  4. Fräsmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser der übereinander angeordneten Spindeln so gegenseitig eingestellt sind, daß die Zähne des oberen und unteren Fräsers ineinandergreifen.
  5. 5. Fräsmaschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung verschiedener bezüglich ihrer Drehachse zueinander geneigten Fräserspindeln.
DEW6652A 1951-09-06 1951-09-06 Rund- und Fassonfraesmaschine Expired DE879296C (de)

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DE879296C true DE879296C (de) 1953-06-11

Family

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DEW6652A Expired DE879296C (de) 1951-09-06 1951-09-06 Rund- und Fassonfraesmaschine

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DE (1) DE879296C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2920698A1 (de) * 1979-05-22 1980-12-04 Herbert Siller Maschine zur herstellung von vollholzprofilen aus naturholzstaemmen
DE3214207A1 (de) * 1981-04-29 1982-11-18 Waco Jonsereds AB, 30102 Halmstad Verfahren und maschine zum fraesen von brettern fuer gespundete verkleidungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2920698A1 (de) * 1979-05-22 1980-12-04 Herbert Siller Maschine zur herstellung von vollholzprofilen aus naturholzstaemmen
DE3214207A1 (de) * 1981-04-29 1982-11-18 Waco Jonsereds AB, 30102 Halmstad Verfahren und maschine zum fraesen von brettern fuer gespundete verkleidungen

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