DE877971C - Durch Zugmaschinen oder Zugtiere gezogene Bodenfraese - Google Patents

Durch Zugmaschinen oder Zugtiere gezogene Bodenfraese

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DE877971C
DE877971C DEK3673D DEK0003673D DE877971C DE 877971 C DE877971 C DE 877971C DE K3673 D DEK3673 D DE K3673D DE K0003673 D DEK0003673 D DE K0003673D DE 877971 C DE877971 C DE 877971C
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DE
Germany
Prior art keywords
rocker
milling
holder
chassis
milling tool
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Expired
Application number
DEK3673D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Koch
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/02Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. MAI 1953
K 36/3 HI/45a
(Ges. v. 15. 7. 51)
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Zugmaschinen oder Zugtiere gezogene Bodenfräse, und das Wesentliche besteht darin, daß der Halter des Fräswerkzeuges, gegebenenfalls nebst einem besonderen Antriebsmotor, auf einer nach oben verschwenkbaren Wippe gelagert ist, die vorzugsweise ihrerseits am Fahrgestell schwenkbar gelagert und in Höhenrichtung einstellbar ist. Dies hat den Vorteil, daß das Fräswerkzeug, wenn es im Boden auf Steine, Baumwurzeln od. dgl. stößt, schnell nach oben ausweichen kann und daß dadurch ein Brechen der Fräsmesser nach Möglichkeit verhütet wird. Dieser Zweck wird um so besser erreicht, je kleiner die um die Wippenlager schwingende Masse ist und je näher die Masse dem Wippenlager angeordnet ist, d. h. je kleiner das Trägheitsmoment auf die Schwingachse ist. Die Masse kann dadurch klein gehalten werden, daß ein besonders leichter Antriebsmotor für die Fräse vorgesehen und auf der Wippe in der Nähe der Schwenkachse gelagert wird, oder daß die Fräse von einem auf dem Fahrgestell gelagerten Motor oder von den Laufrädern über eine biegsame Welle oder eine Gelenkwelle angetrieben wird. Wird der senkrechte Druck der Fräse auf den Boden und damit die Frästiefe zu klein, so kann eine Feder vorgesehen sein, die das
Fräswerkzeug zusätzlich nach unten drückt, aber die schwingende Masse nicht wesentlich erhöht. Ist die Wippe bzw. ihr Lager auf einem am Fahrgestell gelagerten Halter schwenkbar und in Höhenrichtung einstellbar, so kann -das Wippenlager notfalls derart hoch eingestellt werden, daß die Fräse bei Widerständen im Boden nicht nur nach oben, sondern auch nach hinten schwenkt und dadurch leichter von Widerstandskörpern freikommt.
Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich, wenn der Halter des Fräswerkzeuges auf der Wippe in Längsrichtung verschiebbar ist bzw. wenn ein etwaiger besonderer Antriebsmotor der Fräse auf dem Halter des Fräswerlczeuges oder auf der Wippe in Längsrichtung verschiebbar ist. Dies hat den Vorteil, daß die Belastung des Fräswerkzeuges regelbar ist und daß diese der jeweiligen Bodenbeschaffenheit, sei es weicher oder harter Boden, bzw. der gewünschten Frästiefe anpaßbar ist.
Die Wippe kann auch als eine am Fahrgestell befestigte, vorzugsweise höhenverstellbare Blattfeder ausgebildet sein. In diesem Fall ist ein etwaiger Motor zweckniäißdg auf einem festen Halter des Fahrgestells gelagert, so daß er nicht mitschwingt, und treibt das Fräswerkzeug über eine Biegewelle oder Gelenkwelle an. Die schwingende Masse wird dadurch besonders klein, und durch die Blattfeder läßt sich der nach unten gerichtete Druck des Fräswerkzeuges bequem einstellen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der- Erfindung. Es zeigt Fig. ι einen durch Zugtiere gezogenen Pflug nebst Bodenfräse und
Fig. 2 einen Grundriß dazu.
Nach Fig. 1 und 2 trägt ein aus Laufrädern 1 und 2 und einer festen Achse 3 bestehendes Fahrgestell eine Deichsel 4, einen in üblicher Weise einstellbaren ,Pflugträger 8 nebst Pflugschar 9 und einen mittels ""Bundes 10 und Klemmschraube 11 höhenverschwenkbar und feststellbar angebrachten bügeiförmigen Halter 12 für eine Wippe 13. Die Wippe 13 ist mittels Augen 14 und eines Bolzens 15 schwenkbar auf dem Halter 12 gelagert.
Auf der Wippe 13 ist ein stabförmiger Halter 16 in einer öse 17 der Wippe in Längsrichtung verschiebbar angebracht und mittels einer Schraube 18 in der gewünschten Stellung feststellbar. Der Halter 16 umfaßt mittels eines Bundes 19 ein Rohr 20, das eine Getriebewelle zum Antrieb eines Fräswerkzeuges 2a enthält und am oberen Ende ein Winkelgetriebe 22 in einem Gehäuse trägt.
Ein Antriebsmotor 23. für die Fräse 21 ist auf der Wippe 13 mittels Schrauben 24, die durch verschiedene Löcher 25 eines Flansches des Motors greifen können, in verschiedenen Längsstellungen festlegbar und treibt über eine Teleskopwelle 26, 27 und die Getriebeteile 22 und 20 die Fräse 21 an. Statt der Löcher 25 können auch Längsschlitze in dem Flansch des Motors vorgesehen sein. Die Welle 26, 27 ist durch ein Schutzrohr 28 umhüllt. Durch Verschieben des Halters 16 in der Öse 17 und des Motors- 23" auf der Wippe 13 kann der Fräsdruck der Fräse 21 in Anpassung an die Bodenbeschaffenheit und die gewünschte Frästiefe verändert werden. Bei etwaigen Widerständen im Boden, schwingt dabei das Fräswerkzeug 21 nach oben und bei besonders hoher Einstellung des ■Wippenlagers 14, 15 durch Hochschwenken des Halters 12 auch nach hinten aus, so daß Brüche der Fr äs werkzeuge 21 oder Getriebeteile verhütet werden. Werden das Fräswerkzeug und der Motor besonders nahe an das Wippenlager 14, 15 herangerückt, so wird das Trägheitsmoment der schwingenden Masse besonders klein, und das Fräswerkzeug 21 kann Widerstandskörpern um so leichter und schneller ausweichen. Diese Wirkung wird noch verbessert, wenn der Motor 23 nicht auf der Wippe, sondern auf der Achse 3 gelagert ist und über eine biegsame Welle oder eine Gelenkwelle an das Getriebe 22 angeschlossen ist, oder wenn der Antrieb von einem der Laufräder 1 oder 2 über eine Biege- oder Gelenkwelle nach dem Getriebe 22 hin erfolgt, da dann die schwingende Masse besonders klein wird,
Für den Fall, daß durch die Verringerung der Gewichtsbelastung der senkrechte Fräsdruck der Fräse 21 zu gering wird, kann eine die Fräse nach unten drückende Feder, z. B. eine Zugfeder 29, vorgesehen sein, die an einem Achsstummel 30 der Achse 3 befestigt ist und an einem Auge 31 des Bundes 19 angreift, um die Fräse 21 nach unten zu ziehen.
Statt dessen kann auch statt des Halters 16 eine das Fräswerkzeug 19 bis 21 nach unten drückende Blattfeder am Fahrgestell 3 oder auch an einem Motorträger 1,3 befestigt sein, wobei dann der Motorträger 13 nicht als Wippe ausgebildet ist, sondern beispielsweise in dem Gelenk 14, 15 z. B. mittels Kerbverzahnungen unverschwenkbar festgelegt ist. Statt der Teleskopwelle 26, 27 ist dann eine Gelenkwelle oder Biegewelle vorgesehen. Durch Verschwenken der Wippe 13 um das Gelenk 14, 15 oder des Halters 12 um die Achse 3 und darauf folgendes Feststellen der Gelenke ist dann die Blattfeder höhenverstellbar, so daß die Frästiefe eingestellt Averden kann.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Durch Zugmaschinen oder Zugtiere gezogene Bodenfräse, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter des Fräswerkzeuges, gegebenenfalls nebst einem besonderen Antriebsmotor, auf einer nach oben ve.rschwenkbaren Wippe gelagert ist, die vorzugsweise ihrerseits am Fahrgestell schwenkbar gelagert und in Höhenrichtung einstellbar ist.
2. Fräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter des Fräswerkzeuges auf der Wippe in Längsrichtung verschiebbar ist.
3. Fräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwaiger besonderer Antriebs-
motor der Fräse auf dem Halter des Fräswerkzeuges oder auf der Wippe in Längsrichtung verschiebbar ist.
4. Fräse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Fahrgestell befestigte Feder, z. B. eine Zugfeder, das Fräswerkzeug zusätzlich nach unten zieht bzw. drückt.
5. Fräse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe als eine am Fahrgestell befestigte, vorzugsweise höhenverstellbare Blattfeder ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5020 5.
DEK3673D 1940-08-18 1940-08-18 Durch Zugmaschinen oder Zugtiere gezogene Bodenfraese Expired DE877971C (de)

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DE (1) DE877971C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037742B (de) * 1953-11-24 1958-08-28 Ontwikkelingmij Iamultinormia Verfahren und Vorrichtung zum Aufbrechen und Umbrechen von Bodenflaechen fuer land- und forstwirtschaftliche Zwecke, wobei Erdschollen in der Bearbeitungsrichtung aufeinanderfolgend abgestochen werden
DE1059227B (de) * 1957-05-31 1959-06-11 S E M I A C Soc De Materiel In Leichte landwirtschaftliche Maschine mit Motorantrieb
DE1144521B (de) * 1961-05-09 1963-02-28 Hako Werke Hans Koch & Sohn Anbaufraesschwanz fuer Ackerschlepper
DE1148793B (de) * 1961-03-20 1963-05-16 Knecht Pflugfabrik Geb Anbauvorrichtung fuer Eggen u. dgl.
ITTO20111017A1 (it) * 2011-11-04 2013-05-05 Carlo Bosco Sistema d'interfaccia tra un attrezzo per lavori agricoli e un animale da lavoro.

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DE1059227B (de) * 1957-05-31 1959-06-11 S E M I A C Soc De Materiel In Leichte landwirtschaftliche Maschine mit Motorantrieb
DE1148793B (de) * 1961-03-20 1963-05-16 Knecht Pflugfabrik Geb Anbauvorrichtung fuer Eggen u. dgl.
DE1144521B (de) * 1961-05-09 1963-02-28 Hako Werke Hans Koch & Sohn Anbaufraesschwanz fuer Ackerschlepper
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