DE307296C - - Google Patents
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- DE307296C DE307296C DENDAT307296D DE307296DA DE307296C DE 307296 C DE307296 C DE 307296C DE NDAT307296 D DENDAT307296 D DE NDAT307296D DE 307296D A DE307296D A DE 307296DA DE 307296 C DE307296 C DE 307296C
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- plow
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/06—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated mechanically by tractor motor
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT;·
Die Pflugkörper, die in bekannter Weise an Parallelogrammen beweglich am Rahmengestell
aufgehängt sind, erhalten ihren Tiefgang durch die gleichfalls bekannten Führungsrollen.
Die Pflugkörper oder mehrere an einem Rahmen befestigte Pflugkörper üben zunächst
ihre durch die Führungsrollen bedingte Wirkung aus und bleiben von der selbsttätigen
Regelung von Federwirkungen unbeeinflußt.
ίο Bei normaler und wenig unebener Bodenbeschaffenheit tritt die Federwirkung zunächst
nicht in Erscheinung, sondern nur bei lehmigem, hartem oder sehr unebenem Boden.
Ist der Boden so hart, daß die Griffstellung der Schare und die eigene Schwere der Pflugkörper
nicht genügen, um letztere in die gewünschte Tiefe zu bringen, dann wird die Federdruckvorrichtung zu Hilfe genommen,
und zwar zunächst in dem Maße, daß beide
ao Federseiten (die senkrecht stehenden Spiral-' federn der Pflugkörper und die als Arme dienende
Blattfeder) in den Wirkungsbereich der Motordruckvorrichtung gelangen. Genügt dieser Druck noch nicht, dann muß er durch
weitere Zusämmendrückung der Spiralfedern verstärkt werden, bis diese einen festen Halt
bieten. Bei dieser Stellung wird dann nur allein der starke Blattfeder arm. etwaige Stöße
auffangen, während die Federstange außer Wirkung ist, was bewirkt, daß der oder sämtliche
Pflugkörper im starren Zustande arbeiten. Ist der Boden sehr uneben, d. h. sind derartig
tiefe Wasserfurchen usw. vorhanden, daß es· nicht erwünscht ist, die einzelnenPflugkörper
auch auf diese Stellen in der eingestellten Tiefe arbeiten zu lassen, dann werden die
Pflugkörper durch die Druckvorrichtung, die zugleich als Aushebevorrichtung für ■ die
Pflugkörper dient, aufgehalten. Man kann also auf diese Weise die Pflugkörper auf solchen
Stellen entweder flach oder fast gar nicht arbeiten lassen. ,.}
Durch die Einrichtung dieser Konstruktion wird man also zweierlei getrennte Wirkungen
beobachten, erstens eine freie selbsttätige und nachgiebige Regelung ohne >jeden /Zwang
(Druck), zweitens eine selbsttätige Regelung mit Zwang durch Federwirkung,,nach: dessen
Aufhebung der fast starre Zustand der Pflug- / körperanordnung eintritt. ί ■;
Durch die' bewegliche Aufhängung" der Pflugkörper, die vermittels der Führungsrollen in bekannter Weise selbsttätig in dem
bestimmten Tiefgange gehalten werden, soll in erster Linie das einzelne Ausweichen bei
Steinen o. dgl. und ein absolut gleichmäßiger Tiefgang erreicht werden. Ferner wird auch
der Motor in diesem Falle viel !gleichrriäßiger arbeiten können und der Motorpflug'.'. selbst
durch die ausbleibenden Stöße nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wie es bei
dem starren System der Fall ist.; '. /.: *
Auf der Zeichnung. ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch
zur Darstellung gebracht. ;
Fig. ι zeigt den Motorpflug im Grundriß,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe die Parallelogrammaufhängung der* Pflugkörper
in Seitenansicht, und ; ^. '.:
Fig. 3 die Verbindung des Pflugkörpers
bzw. der Federbetätigungsvorrichtung mit dem Druckarm der Motorbetätigungsvorrichtung.
Fig. 4 veranschaulicht den Antrieb auf die Gewindespindel zur Betätigung'der Aushebevorrichtung
für die Pflugkörper mittels des
- Motorgetriebes.
ι ist die Spindelantriebswelle, die mit dem Kegelrad 2 auf das Kegelrad 3 der Gewindespindel
4 einwirkt. Die Gewindespindel 4 reicht durch eine Klaue 5, die gelenkig mit einer weiteren Klaue 6 verbunden ist, hindurch,
in die die Blattfederstange 7 fest eingesetzt ist, während das andere Ende der Stange 7 in einer Hülse 8 endigt, die fest auf
der in Lagern 10 drehbaren, durchgehenden Stange 9 'aufgekeilt ist. In das rückwärtige
Stück der Hülse 8 greift Arm 11, der auf die
Federstange 12 des Pflugkörpers bzw. indirekt auf die Feder 13 der Stange einwirkt. Um
ein Verecken der Federstange 12 zu vermeiden,
ist letztere mit dem Arm 11 durch ein aus zwei Hälften bestehendes Kugelgelenk 14
verbunden; außerdem gewährt aber auch die Durchbohrung 15 des Stutzens 16 genügend
Spielraum, um ein Festsetzen der Stange bei der Auf- und Niederbewegung des Pflugkörpers
zu verhindern. 18 ist ein Parallelogramm, an welchem der Pflugkörper 17 am
Rahmengestell aufgehängt ist.. An dem angegossenen Seitenstutzen 19 des Pflugkörpers
17 ist ferner ein Arm 20 befestigt, welcher in
seiner Höhenrichtung in einem Schlitz verstellt werden kann., Der Arm 20 trägt einen
Bolzen 21, auf welchem die Führungsrolle 22 sitzt. 23 sind halbbogenförmige Stücke, die
dem Parallelogramm bei den Bewegungen besseren Halt gewähren sollen.
Bei der Einschaltung des Motors wird die Spindelklaue 5 gehoben oder gesenkt und diese
Wirkung durch die Blattfederstange 7 und Hülse 9 auf die Stange oder den Arm 11 und
damit gleichzeitig auf die Pflugkörper gleichmäßig übertragen.
Bei Bodenunebehheiten oder selbsttätiger Überwindung von Hindernissen usw. hebt sich
der Pflugkörper vermittels des Parallelogramms und senkt sich . nach Überwindung
des Hindernisses infolge seines Eigengewichts und der Federwirkung. Damit die Pflugkörper
nicht dauernd unter Federwirkung stehen,, reichen die Federn nicht bis auf den am Pflugkörper
befestigten Ansatz, sondern enden etwas' oberhalb desselben.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:Ϊ. Motorpflug mit nach oben frei beweglich geführten Pflugkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Ansatz (15) des Pflugkörpers eine von einer Feder umgebene Stange (.12) frei hindurchgeführt ist, welche mittels eines Hebels (11, 7) durch Motorantrieb gehoben oder gesenkt werden kann, indem der durch eine Blattfeder gebildete Hebelarm (7) mit einer Schraubenmutter (5) verbunden ist, die auf einer vom Motor : angetriebenen Gewindespindel (4) läuft. '
- 2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (12) durch ein Kugelgelenk mit dem Hebelarm (11) beweglich verbunden ist.
- 3. Motorpflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflugkörper gruppenweise oder in ihrer Gesamtheit durch die Gewindespindel eingestellt werden, indem die betreffenden Arme (11) von einer für eine Gruppe oder für alle Pflugkörper gemeinsamen Welle (9) ausgehen, die durch den Blattfederarm (7) gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307296C true DE307296C (de) |
Family
ID=560642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307296D Active DE307296C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307296C (de) |
-
0
- DE DENDAT307296D patent/DE307296C/de active Active
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