DE877220C - Anordnung zur Auswertung von Lochkarten - Google Patents

Anordnung zur Auswertung von Lochkarten

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DE877220C
DE877220C DEI1470D DEI0001470D DE877220C DE 877220 C DE877220 C DE 877220C DE I1470 D DEI1470 D DE I1470D DE I0001470 D DEI0001470 D DE I0001470D DE 877220 C DE877220 C DE 877220C
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DE
Germany
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punch cards
cards
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arrangement
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Expired
Application number
DEI1470D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Kniehahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE877220C publication Critical patent/DE877220C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/06Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
    • G06K19/08Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code using markings of different kinds or more than one marking of the same kind in the same record carrier, e.g. one marking being sensed by optical and the other by magnetic means

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Description

  • Bei der Verwendung der Lochkartenmaschinen zur Durchführung von statistischen und Buchhaltungsarbeiten entsteht häufig die Forderung, auf den Registrierunterlagen, insbesondere Rechnungen, Zahlungsanweisungen,Lohnzettelnüsw., gleichzeitig die Anschrift des Empfängers zu vermerken. Tabelliermaschinen mit einem Alphabetschreibwerksind seit langem in Benutzung. Bei diesem erfolgt der Buchstabendruck unter Steuerung der mit Lochkombinationen versehenen einzelnen Lochkartenspalten. Jeder Spalte entspricht ein bestimmter Buchstabe. Bei den üblichen Lochkarten verteilen sich diese Lochungen auf die ganze Kartenhöhe, so daß bei der Abfühlbewegung der Karten nur ein einziger Druckvorgang für die zum Abdruck zu bringenden Lochwerte stattfinden kann. Das bedeutet praktisch den Druck von nur einer Zeile bei jeder Karte, und zwar sowohl für den Zahlen- als auch für den Buchstabendruck. Sollen mehrere Druckzeilen, wie dies z. B. beim Adressendruck erforderlich ist; gedruckt werden, dann muß für jede Zeile eine besondere Lochkarte vorgesehen werden, was aber einen verhältnismäßig großen Aufwand an Lochkarten erfordert und außerdem die Maschinenleistung wesentlich herabsetzt, denn dann müssen für einen einzigen Buchungsvorgang, z. B. bei einer vierzeiligen Anschrift des Empfängers, vier Druckvorgänge durchgeführt werden, die praktisch vier Kartenabfühlmäschinenspielen entsprechen.
  • Aber auch, wenn bei einer Unterteilung der Lochkarten in mehrere Abschnitte durch die Auswertungsarbeit der Maschine eine mehrzeilige Adresse zum Abdruck gebracht werden könnte, so ist doch ein solches Verfahren außerordentlich umständlich gegenüber der bereits bekannten einfacheren Lösung, bei der geprägte Adressendruckplatten den- Abdruck der Adresse auf den Buchungsblättern veranlassen. Bei diesem letzten Verfahren tritt nun der andere. erhebliche Nachteil auf, däß die Druckplatten besonders zugeführt werden müssen, und es bereitet gewisse Schwierigkeiten, den Abdruck der jeweils bestimmten Adresse- mit der Niederschrift der in den getrennten Lochkarten festgelegten Buchungen richtig zu kombinieren.
  • Die Erfindung vermeidet alle diese Schwierigkeiten in einfacher Weise dadurch, daß die z. B. für den Adressendruck bestimmten Angaben auf den entsprechenden Lochkarten selbst in lesbarer Schrift als Scheckperforierung enthalten sind und in derselben Maschine, in welcher die auf den einzelnen Kartenspalten verteilten Löcher oder Lochkombinationen zur Auswertung gelangen, durch Farbauftrag oder Lichtdruck auf den entsprechenden Buchungsvorlagen zum Abdruck gebracht werden.
  • Hierdurch wird gegenüber den bekannten Verfahren eine Reihe von Vorteilen erreicht. Zunächst ist eine falsche Kombination der Adresse mit der dazu gehörigen Buchung nicht möglich, weil die Adresse auf derselben Karte vorhanden ist. Ferner gewährt die Anordnung der Scheckperforierungen als lesbare Schrift bei der Behandlung der Karten vor und nach der Buchung eine gute übersichtlichkeit. Und schließlich ist der Abdruck mit Hilfe der einfachen Scheckperforierung bedeutend einfacher, als wenn für jeden Buchstaben eine Auswertung einzelner Löcher oder Lochkombinationen durchgeführt werden müßte. Bei der Wiedergabe der Scheckschrift im Sinn der Erfindung durch Farbauftrag oder im Wege des Lichtumdrucks, wird im ersteren Fall ein Auftrag mit Druckfarbe vorgenommen, der die Scheckschrift durchdringt und auf der Registrierunterlage haftet; im 1@etzteren Fall müssen lichtempfindliche Registrierunterlagen verwendet werden, an denen die Lochkarten vor oder nach ihrer rechnerischen Aus"vertungentlang geführt werden. Es kann den praktischen Erfordernissen überlassen bleiben, wie der Farbaufträger oder die Belichtungsvorrichtung auszubilden sind. Bei der Art solcher Vbrrichtungen, die im einzelnen vielfach bekannt sind, ist es ohne weiteres möglich, diese dem Arbeitsrhythmus der Tabelliermaschine anzupassen.
  • Für den Sonderzweck des mehrzeiligen Adressendrucks 'können also die üblichen Lochkarten verwendet werden.. Sie bestehen aus dem gleichen Papiermaterial und haben die gleiche Größe wie die üblichen Lochkarten.
  • In der Zeichnung ist eine beispielhafte Ausführung der Karten zur Anwendung bei der Erfindung dargestellt. Eine solche Karte entspricht in Größe und Abmessungen den üblichen Lochkarten. In Feld a der Karte befindet sich in gelochter Scheckschrift die Adresse. Die Felder b und c dienen der Aufnahme der Wertlochungen, die zur Steuerung der Zähl- und Druckwerke einer Tabelliermaschine oder der Sortiervorrichtung der Sortiermaschine benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Auswertung von Lochkarten, die sowohl Eintragungen in lesbarer Schrift als auch für Buchungen bestimmte Lochungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die lesbare Schrift als Scheckperforierung ausgebilldet ist und in derselben Maschine, in welcher die auf die einzelnen Kartenspalten verteilten üblichen Löcher oder Lochkombinationen ausgewertet werden, durch Farbauftrag oder Lichtumdruck auf den Buchungsvorlagen zum Abdruck gebracht wird.
DEI1470D 1944-06-30 1944-06-30 Anordnung zur Auswertung von Lochkarten Expired DE877220C (de)

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