DE867787C - Mechanisches Buchungsverfahren - Google Patents

Mechanisches Buchungsverfahren

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DE867787C
DE867787C DE1949P0040526 DEP0040526D DE867787C DE 867787 C DE867787 C DE 867787C DE 1949P0040526 DE1949P0040526 DE 1949P0040526 DE P0040526 D DEP0040526 D DE P0040526D DE 867787 C DE867787 C DE 867787C
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Description

  • Mechanisches Buchungsverfahren Die vorliegende Erfindung betrifft ein mechanisches Buchungsverfahren, bei dem Einzelbelege und Listenzusammenstellungen in einer neuartigen Meise verarbeitet werden.
  • Es ist bekannt, aus Listenzusammenstellungen 1?inzelbuchungen oder Einzelbelege zu entnehmen und sie gegebenenfalls auf andere Zusammenstellungen zu übertragen. Dabei erfolgt aber auf diese anderen Zusammenstellungen jeweils nur eine einmalige Übertragung, jedenfalls nicht eine weitere listenförmige Zusammenstellung. Demgegenüber geht die Erfindung gerade den umgekehrten Weg, indem sie zum Zweck der Durchführung einer mechanischen Buchführung Einzelbelege in einer neuartigen Weise listenförmig zusammenstellt, wobei sie sich einer neuartigen Konbination einer Reihe von Hilfsmitteln und Verfahrensschritten bedient.
  • Erfindungsgemäß werden die Belege in einem Beleghalter mit gestaffelt übereinander angeordneten, durch Schlitze gebildeten Klemmzungen derart einsortiert, daß die Buchungsangaben sichtfrei bleiben und eine listenförmige Zusammenstellung ergeben. Dann werden die zu verrechnenden Buchungsangaben der auf dem Beleghalter angeordneten Belege in einer druckenden Tastaturmaschine aufgerechnet, deren Zeilenabstand des Papiertransports mit dem Einsteckabstand des Beleghalters übereinstimmt. Als solche Tastaturmaschine kann jede -Rechenmaschine mit Zehnertastatur oder Volltastatur, Registrierkasse oder andere geeignete Maschine verwendet werden. Der in dieser Maschine gewonnene Resultatstreifen wird dann neben den Belegen auf dem Beleghalter derart befestigt, daß einander zugeordnete Buchungsangaben in gleicher Linie liegen, und von dem Beleghalter mit Belegen und Resultatstreifen wird dann schließlich eine Kopie hergestellt. Die Herstellung der Kopie ist dabei natürlich an kein besonderes Verfahren gebunden. Sie kann z. B. auf photographischem Wege oder durch Umdruck erfolgen.
  • Ist auf diese Weise eine listenförmige Zusammenstellung der Belege nach bestimmten Ordnungsmerkmalen gewonnen, z. B. nachArbeiternummern in einem Industriebetrieb zur Erstellung der Bruttolohnliste, so können die gleichen Belege im zweiten Auswertungsgang nach einem anderen Ordnungsmerkmal geordnet werden, also z. B. nach Auftragsnummern, um auf diese Weise Lohnverteilungslisten auf die verschiedenen Auftragsgruppen zu gewinnen. Nach einer dritten Umsortierung, Aufrechnung und Kopieren kann man schließlich in einem dritten Auswertungsgang zu einer Nachkalkulationszusammenstellung für die einzelnen Aufträge kommen. Falls erforderlich, können sich noch weitere Auswertungsgänge anschließen.
  • Diese Verwendungsmöglichkeiten sind nur beispielsweise angedeutet, sie treffen sinngemäß für alle anderen Gebiete des Rechnungswesens zu, und der Fachmann wird ohne weiteres die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens erkennen.
  • Ein besonders erwähnenswerter Vorteil ergibt sich beispielsweise, wenn der Einzelbeleg nicht in Urschrift, sondern bereits als Schuppenformulardurchschrift eines Grundbuches gewonnen wird. In diesem Fall hat man dann bereits durch das Grundbuch die erste listenmäßige Zusammenstellung, und die weiteren Zusammenstellungen kann man dann durch das erfindungsgemäße Verfahren abstimmungsfähig gewinnen.
  • Soweit nur eine Aufgliederung der Belege benötigt wird, kann der Beleghalter selbst als Kontenträger benutzt werden. Hierbei gelangt dann ein aus billigem Karton hergestellter Beleghalter zur Anwendung, wobei eine Sicherung der Belege gegen Herausfallen durch Klebung oder Heftung erfolgen kann. Werden für weitere Aufgliederungen keine Einzelnachweise der Belege, sondern nur die Gruppensummen benötigt, wie beispielsweise bei den im Sammelgang gedruckten Listen der Lochkartentabelliermaschinen, so genügt es, wenn von der ersten Zusammenstellung der Belege eine Durchschrift, Kopie, Photokopie oder ein Umdruck festgehalten und für die Aufgliederungen die Rechenmaschinenstreifen aufbewahrt werden.
  • Da in den meisten Fällen, z. B. im betrieblichen Rechnungswesen, selten mehr als drei bis fünf Aufstellungen nach verschiedenen Ordnungen mit Einzelnachweis des Beleginhalts erforderlich sind, werden an die Kopierfähigkeit der Belege, z. B. im Umdruckverfahren; nur geringe Anforderungen gestellt, was wiederum die Anwendungsfähigkeit des Verfahrens erhöht.
  • Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren nicht an eine besondere Kopiermethode gebunden ist, ist es besonders einfach durchzuführen, wenn die hand-oder druckschriftlichen Angaben der Belege und auch diejenigen des Resultatstreifens in abdruckfähiger Spiegelschrift vorgesehen werden und dann durch Umdruck der Angaben der Belege und des Resultatstreifens die Kopie gewonnen wird. Die Spiegelschrift kann bei den Belegen in einfacher Weise durch Hinterlegen eines kopierfähigen Blattes erzielt werden. Beim Einsortieren der Belege in den Beleghalter kann die Bedienungsperson die Klarschrift auf der Vorderseite der Karte ohne weiteres lesen und braucht den Beleg beim Einstecken in den Beleghalter lediglich umzudrehen. Sollen die einsortierten Belege nochmals kontrolliert werden, so genügt das Vorhalten eines Spiegels, um einen Überblick über die ganze Beleg= reihe zu gewinnen. Die Spiegelschrift des Resultatstreifens kann in ähnlicher Weise durch Hinterlegen eines kopierfähigen Blattes gewonnen werden. Hier ist noch nicht einmal eine Kontrolle erforderlich, sondern es braucht lediglich die Liste mit der Spiegelschriftseite nach oben auf dem Beleghalter befestigt zu werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es auch, in einfachster Weise Buchungsangaben von der Übertragung beim Kopieren auszuschließen, indem lediglich die auf der Kopie nicht gewünschten Buchungsangaben abgedeckt werden.
  • Schließlich ist noch erwähnenswert, daß sich mit Hilfe eines beispielsweise dreißig bis fünfzig Belege vereinenden Beleghalters eine photographische Festhaltung des Listenbildes auf Schmalfilmen besonders wirtschaftlich gestaltet. Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise angebracht, wenn der Einzelnachweis der nur summarisch festgehaltenen Buchungen nur für Nachschlage- oder Revisionszwecke benötigt wird. Hierbei kann die Reproduktion der Schmalfilme gegebenenfalls mit Hilfe der bekannten Reproduktionsgeräte erfolgen. Die sich bietenden Möglichkeiten der Aufnahme der Belege in den Beleghalter als Kontenträger, die Herstellung von Kopien, Photographien oder Umdrucken und die Festhaltung von Verkleinerungen auf Filmstreifen gestalten die Anwendungsmöglichkeit des Verfahrens also sehr beweglich.
  • Wie bereits eingangs angedeutet, ist ein besonderer Vorzug des erfindungsgemäßen Verfahrens die einfache Ordnungsmöglichkeit der Belege nach verschiedenen Ordnungsmerkmalen. Dieses Ordnen kann auch maschinell durchgeführt werden, und zu diesem Zweck brauchen die Belege nur mit Sortierlochungen versehen zu werden. Dann können sie in einer einfachen, kleinen und billigen Sortiermaschine maschinell sortiert und in dieser Reihenfolge in den Beleghalter eingeordnet werden. Die Belege brauchen also dabei keine Mengen- und Wertlochungen zu enthalten. Bei dieser Methode kann man sich also den wesentlichsten Vorteil, den das Lochkartenverfahren gegenüber allen Buchungsverfahren hat, nämlich die maschinelle Sortiermöglichkeit der nur in einfacher Ausfertigung existierenden Belege, auch für das erfindungsgemäße Verfahren zunutze machen, ohne den großen Aufwand an Tabelliermaschinen mit in Kauf nehmen zu müssen. Dadurch wird aber das erfindungsgemäße Verfahren auf weiten Gebieten anwendbar, die dem jetzt bekannten Lochkartenverfahren überhaupt nicht zugängig sind, weil es aus Wirtschaftlichkeitsgründen einen Massenanfall von Buchungsvorgängen voraussetzt.
  • Trotzdem das erfindungsgemäße Verfahren also auch bei einer kleinen Anzahl von Geschäftsvorfällen wirtschaftlich anwendbar ist, eignet es sich aber auch für den Massenanfall von Buchungsvorgängen. Für diesen Fall ist es aber besonders wesentlich, daß es sich eines billig herzustellenden Beleghalters bedient. Dieser Forderung würden z. B. die bekannten metallenen oder hölzernen Beleghalter bei Massenanfall von Buchungsvorgängen nicht genügen.
  • Erfindungsgemäß wird daher als Hilfsmittel zur Ausführung des Verfahrens ein Beleghalter vorgesehen, der in einfachster Weise aus Papier, Karton oder Preßspan hergestellt werden kann, indem er aus mehreren je mit einer Reihe von Klemmzungen geschlitzten Halterbahnen in der Weise gebildet wird, daß Zungen der einen Bahn durch die Schlitze der anderen Bahn gezogen sind, so daß die Belege durch Einschieben unter die elastischen Zungen festgeklemmt werden.
  • An Hand der Zeichnungen soll nun das erfindungsgemäße Verfahren sowie die dabei verwendeten Hilfsmittel und die erzielbaren Ergebnisse erläutert werden.
  • Fig. i und 2 sind die beiden einzelnen Halterbahnen eines vorzugsweise verwendeten Beleghalters, während Fig.3 die Vorderseite des fertigen Beleghalters zeigt, der aus den beiden ineinandergezogenen Halterbahnen besteht; Fig. 4 zeigt die beispielsweise in einer Rechenmaschine aufgestellte Liste mit den Zahlenangaben; Fig. 5 zeigt einen Beleg mit Zahlenangaben und außerdem in Lochschrift angegebenen Gruppenmerkmalen; Fig. 6 zeigt den oberen Teil des Beleghalters mit den staffelförmig eingeordneten Belegen und der daneben befestigten Liste der Rechenmaschine; Fig.7 ist eine von dem Beleghalter gewonnene Kopie.
  • In den Fig. i und z sind die beiden Einzelblätter des vorzugsweise bei dem Verfahren benutzten Beleghalters veranschaulicht, die mit io und 2o bezeichnet sind. Die beiden Bahnen bestehen vorzugsweise aus steifem Papier, Karton oder Preßspan, um ein federndes Festklemmen der Belege durch die noch zu beschreibenden Klemmzungen zu erzielen. Gewünschtenfalls können die beiden Einzelbahnen aus Material verschiedener Farbe hergestellt sein. Eine solche Farbunterschiedlichkeit ist in den Fig. i und 2 angenommen und deshalb die Halterbahn 2o dunkler gezeichnet, wodurch sich auch in der Fig. 3 die den beiden Einzelbahnen zugeordneten Klemmzungen deutlich voneinander abheben.
  • Die Halterbahn io besitzt eine Reihe von Klemmzungen i i, und entsprechende Klemmzungen 2i weist die Halterbahn 2o auf. Die Klemmzungen sind in einfacher Weise dadurch gewonnen, daß durch ein Schnittwerkzeug, Messer od. dgl., die aus den Zeichnungen ersichtlichen Schlitze in den Halterbahnen hergestellt werden. Es sind also je zwei Seitenschlitze 12 bzw. 22 sowie ein Längsschlitz 13 bzw. 23 vorgesehen. Zwischen übereinanderliegenden Zungen bleibt somit ein Steg 14 bzw. 24 bestehen.
  • Bei einem zweiteiligen Halter ist die Steghöhe genau so hoch wie die Zungenhöhe. Es kann aber auch ein mehrteiliger Halter, z. B. aus drei oder vier Halterbahnen, hergestellt werden. In diesem Fall ist lediglich darauf zu achten, daß die Zungenhöhe das Doppelte bzw. das Dreifache der Steghöhe ausmacht. Unter entsprechender Berücksichtigung dieser Gesetzmäßigkeit kann natürlich auch ein Halter hergestellt werden, der aus noch mehr als vier Einzelbahnen besteht.
  • Nachdem die Einzelbahnen in der aus Fig. i und 2 ersichtlichen Weise geschlitzt worden sind, werden die beiden Halterbahnen zur Herstellung des fertigen Halters ineinandergezogen und fest miteinander verbunden, z. B. durch Heftung oder Verkleben. Dabei kommt die helle Halterbahn io nach oben, und die dunkle Halterbahn 20 wird mit ihren Zungen 2 1 von der Rückseite der Bahn i o durch die Schlitze 13 der letzteren hindurchgezogen. Dann liegen die Zungen der beiden Halterbahnen in der aus Fig.3 ersichtlichen Weise gestaffelt übereinander, und die Zunge jedes Halters legt sich elastisch federnd gegen den darunterliegenden Steg des . anderen Halters. Infolge dieser elastischen Klemmwirkung werden die Belege in eingesteckter Lage festgehalten. Ein solcher einzelner Beleg 30 ist beispielsweise in Fig. 3 eingesteckt veranschaulicht.
  • In Fig. d. ist der Streifen einer Rechenmaschine dargestellt, in die nacheinander die auf dem Beleghalter verzeichneten Zahlenangaben eingetippt worden sind und bei der dann die durch ein Sternzeichen gekennzeichnete Summe gezogen worden ist.
  • Anstatt die Sortierung der Belege von Hand vorzunehmen, kann diese auch maschinell erfolgen, wenn die Belege als Karten ausgebildet sind, die neben den Zahlenangaben in Lochschrift lediglich Gruppenmerkmale aufweisen. Eine solche Karte ist beispielsweise in Fig. 5 veranschaulicht, wobei Lochspalten für drei Gruppenangaben vorgesehen sind, von denen jede Gruppenangabe bis zu vier Lochspalten ausmachen kann. Die Lochspalten sind dabei jedoch nicht wie bei den üblichen Lochkarten senkrecht, sondern waagerecht angeordnet. Sortiermaschinen zur Sortierung von Karten mit waagerecht liegenden Spalten sind bereits bekannt. Wenn bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nur Sortiermerkmale und noch dazu in waagerechten Lochspalten gelocht werden, so kann also die Karte sehr niedrig sein. Das hat aber den großen Vorteil, daß sich eine nur sehr kurze, also kleine Sortiermaschine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt.
  • Die Fig.6 veranschaulicht den Beleghalter mit eingesetzten Belegen und den daneben befestigten Streifen der Rechenmaschine. Bei der Befestigung desselben ist lediglich darauf zu achten, daß einander zugeordnete Angaben in gleicher Linie liegen. Der Zeilenabstand des Papiertransports der Rechenmaschine und die Steghöhe des Beleghalters sind dabei, wie bereits eingangs erwähnt, übereinstimmend zu wählen.
  • Von dem in Fig. 6 veranschaulichten Beleghalter nebst Rechenmaschinenstreifen kann dann auf photographischem Wege eine Kopie hergestellt werden, wie sie Fig. 7 veranschaulicht. Auf dieser sind also die in den Kartenköpfen enthaltenen Zahlen- und Textangaben zu finden sowie die Zahlenangaben der Rechenmaschinenliste und das Resultat. Es sind also zwei Reihen von Rechnungsbeträgen vorgesehen; die übereinstimmen, wodurch die Kontrolle zwischen Originalangaben der Belege und Aufrechnungsangaben der Rechenmaschine ermöglicht wird.
  • Beim Kopieren durch Umdruck von Spiegelschrift würden in der eingangs erwähnten Weise sämtliche Angaben in Fig.6 in umdruckfähiger Spiegelschrift erscheinen, während das Endergebnis in der Liste nach Fig. 7 in Klarschrift erscheinen würde.
  • Wie .sich aus dem Gesagten ergibt, werden bei der Durchführung des Verfahrens die Belege nach bestimmten - Gruppenangaben geordnet und indieser Ordnung in den Beleghalter einsortiert. Es können, um ein ganz einfaches Anwendungsgebiet zu nehmen, z. B. bei Strom-, Gas- und Wasserrechnungen die nicht eingelösten Ouittizngsabschnitte in der Ordnung nach Datum und Abnehmernummern zu Restlisten zusammengestellt werden. Derartige Listen bedürfen bekanntlich einer wiederholten Zusammenstellung der nach den Zahlungseingängen jeweils verbleibenden offenen Posten. Hierbei können mit dem beschriebenen Verfahren die regulierten Belege zu Zahlungseingangslisten zusammengestellt werden, während die anderen Belege die Restlisten nach dem neuen Stand ergeben. Hierdurch wird also das sonst erforderliche wiederholte Verdichten der Restlisten durch Kopieren der Buchungsangaben der Originalbelege ersetzt. Durch ein wiederholtes Einordnen der Belege in den Beleghalter mit anschließendem Kopieren, Photographieren oder Umdrucken und Aufrechnen mit schreibenden Addiermaschinen werden also unter Ausschluß von Übertragungsfehlern zwangsläufig mit den Originalbuchungen übereinstimmende Buchungslisten gewonnen, wie es sich aus den Fig. 6 und 7 ohne weiteres ergibt. Dabei ist die Übertragung der Buchungen und des Buchungstextes natürlich nicht auf eine Zeile beschränkt; die Höhe des Sichtstreifens kann vielmehr den zu übertragenden Angaben angepaßt werden.
  • Auf die Anwendung des Buchungsverfahrens innerhalb der Bruttolohnerrechnung und -verrechnung wurde eingangs schonhingewiesen. Sinngemäß können, um ein weiteres Anwendungsbeispiel zu nennen, für die Durchführung der Materialrechnung die als Einzelbelege ausgebildeten Entnahmescheine in zeitlicher Ordnung als Journal in der Ordnung nach Materialnummern zum summarischen Abbuchen von den Bestandskarten und in der Ordnung nach Auftragsgruppen zu Materialverteilungslisten und in der Gliederung nach Einzelaufträgen für die Kostenträgerstückrechnung zusammengestellt werden. Zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich für den Fachmann und kaufmännischen Organisator von selbst.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanisches Buchungsverfahren, bei dem Einzelbelege zu Listen zusammengestellt werden und die Resultatbildung der auf den Einzelbelegen verzeichneten Zahlenangaben auf maschinellem Wege erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege (30) in einem Beleghalter (io) mit gestaffelt übereinander angeordneten, durch Schlitze (z2, 13 bzw. :22,23) gebildeten Klemmzungen (1i, 21) derart eingeordnet werden, daß die Buchungsangaben sichtfrei bleiben und eine listenförmige Zusammenstellung ergeben, daß dann die zu verrechnenden Buchungsangaben in einer druckenden Tastaturmaschine (Rechenmaschine, Registrierkasse od. dgl.), deren Zeilenabstand des Papiertransports mit dem Einsteckabstand des Beleghalters übereinstimmt, aufgerechnet werden, daß der Resultatstreifen (Fig. 4.) neben den Belegen auf dem Beleghalter derart (Fig. 6) befestigt wird, daß einander zugeordnete Buchungsangaben in gleicher Linie liegen und daß dann von dem Beleghalter mit Belegen und Resultatstreifen eine Kopie (Fig. 7) hergestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchungsangaben sowohl auf den Belegen (30) als auch auf den Resultatstreifen (Fig. q.) mit abdruckfähiger Spiegelschrift vorgesehen sind und dann durch Umdruck der Angaben der Belege und des Resultatstreifens die Kopie gewonnen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gewisse Buchungsangaben durch Abdecken auf dem Beleghalter von der Übertragung durch das;Kopieren ausgeschlossen werden. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege (30) mit Sortierlochungen versehen sind (Fig. 5), durch welche die Belege in einer Sortiermaschine maschinell sortiert werden können, und daß sie dann in dieser Reihenfolge in den Beleghalter (io) eingeordnet werden.
  5. 5. Als Hilfsmittel zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i dienender Beleghalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Beleghalter (1o) aus mehreren je mit einer Reihe von Klemmzungen (I I, 21) geschlitzten Halterbahnen aus Papier, Karton oder Preßspan in der Weise gebildet ist, daß Zungen (21) der einen Bahn durch die Schlitze (12, 13) der anderen Bahn gezogen sind, so daß die Belege (30) durch Einschieben unter die elastischen Zungen (I1, 21) festgeklemmt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 231, 627 294, 587 744, 558 781, 483 435; USA.-Patentschriften Nr. 2 220 499, 2 194 553-
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