DE87571C - - Google Patents
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- DE87571C DE87571C DENDAT87571D DE87571DA DE87571C DE 87571 C DE87571 C DE 87571C DE NDAT87571 D DENDAT87571 D DE NDAT87571D DE 87571D A DE87571D A DE 87571DA DE 87571 C DE87571 C DE 87571C
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M9/00—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
- B62M9/04—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio
- B62M9/06—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
- B62M9/08—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like involving eccentrically- mounted or elliptically-shaped driving or driven wheel; with expansible driving or driven wheel
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
des Durchmessers eines Kettenrades.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1895 a^·
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Veränderung der Fahrgeschwindigkeit
von Fahrrädern durch Ver- ■ änderung des Durchmessers eines Kettenrades, bei welcher die Spannung der Kette selbstthätig
durch Verstellung der am, Gestell gelenkig befestigten Hinterradgabel geregelt wird.
Die Spannungsregelung wird entweder durch Federdruck oder durch Druckluft bewirkt.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines mit dem verstellbaren Kettenrade und der selbstthätig
,wirkenden Kettennachspannvorrichtung ausgestatteten
Fahrrades;
Fig. 2 ist die Seitenansicht des in seiner Gröfse zu verändernden Kettenrades,
Fig. 3 ein Schnitt durch dasselbe nach Linie X-X der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ausführungsform der auf die Hintergabel wirkenden, durch comprimirte Luft
angetriebenen Nachspannvorrichtung, und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Kettennachspannvorrichtung.
Der eigentliche Radkörper des verstellbaren Kettenrades besteht aus mehreren Sectoren, im
vorliegenden Falle aus Sextanten a a1 a2 a3 a* a5,
die mittelst Stifte b in Schlitzen c einer auf der Radwelle festgekeilten und sich hierbei an
dem Bund e der Radwelle/ stützenden Scheibe geführt werden, wobei die Zahnsectoren durch
Köpfe bl der in sie eingeschraubten Stifte b
gehalten werden. Das Verschieben der Zahrtsectoren in radialer Richtung geschieht durch
die Drehung einer Sternscheibe g, die mit je einem Lappen g gl g% g3 gi gb unter eine entsprechend geformte Curve der Zahnsectoren
greift, wodurch bei einer Drehung der Sternscheibe die Sectoren gehoben werden. Natürlich
können die äufsersten Spitzen dieser Sternscheibe bei einer anderen Construction mit
kleinen Röllchen oder sonst irgendwie gearteten Elementen ausgestattet sein, damit die
von den Sectoren und den Zähnen der Sternscheibe herbeigeführte Reibung möglichst verringert
wird. Nach Einstellung des Zahnradkörpers in die gewünschte Lage stellt man den Stern desselben durch Gegenmuttern h hl
fest, so dafs ein Zurückgehen der Zahnsectoren unmöglich ist. Die Sternscheibe ist aufserdem
noch mit zwei kleinen Löchern i versehen, in welche die Enden eines zum Verstellen nothwendigen
gabelförmigen Schlüssels greifen. Die Vergröfserung bezw. Verkleinerung des Zahnradumfanges
ist an einer Scala k, die an einem der Zahnsectoren angeordnet ist, über welche
ein an einem Zahn der Sternscheibe g5 ange- ■
schraubter Zeiger-/ schwingt, leicht zu ersehen.
Der Zahnkranz besteht aus einem schmalen Stahlband m, das, entsprechend gebogen, zu
gleicher Zeit die Zähne η des Zahnkranzes bildet, mit seinem einen Ende an einen Zahnsector
α festgeschraubt ist und mit seinem anderen zähnelosen Ende in eine Nuth, die sich
unter dem festgelegten Zahnkranze befindet, eintritt.
Bei einer Lösung der Gegenmuttern h h1
werden die Sectoren des Radkörpers selbstthätig durch den federnden Zahnkranz m zusammengedrückt.
Durch das Vergröfsern bezw. Verkleinern des verstellbaren Kettentriebrades ist ein Schlaffwerden
der Kette nicht zu vermeiden. Um dieses Schlaffwerden zu vermeiden, ist die hintere
Fahrradgabel ο mit ihrem einen Ende drehbar um den Sattelstützpunkt ρ angeordnet,
während das andere Ende q über einen bogenförmigen Theil r des unteren Versteifungsrohres s geführt wird, und zwar greift hierbei
die Welle t des Rades durch einen Schlitz u des bogenförmigen Theiles r. Die Hintergabel
ist aufserdem ausgestattet mit einem Bogenstück ν, das in der Versteifungsstütze n>
des Radgestelles geführt wird und zur Aufnahme einer Feder χ dient, die sich an dem
hinteren, gabelförmig ausgestatteten Ende vl des Bogenstückes ν stützt und durch zwei
Muttern yy1 gespannt werden kann.
Bei Gebrauch des Fahrrades wird die Hintergabel fortwährend durch die Feder χ
nach hinten in der Pfeilrichtung gedrückt, wobei die hierdurch verursachte Spannung der
Kette durch die Mutternj^1 in entsprechender
Weise geregelt werden kann.
Die auf dem Bogenstück ν befindliche Feder χ kann auch ersetzt werden durch auf
einen Kolben wirkende Prefsluft. Eine solche Anordnung ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
In der Fig. 4 wirkt auf die drehbar gelagerte Hinterachse ein an den Kolben c1 angelenkter
Hebel dl, und zwar wird der Kolben durch die im Versteifungsrohr s1 vorhandene
Prefsluft, die durch das Ventil e1 in das Rohr s1
eingeführt wird, bethätigt.
Bei der Fig. 5 ist das Rohr s'2 an seinem vorderen Ende ebenfalls geschlossen, die fest
mit dem Kolben verbundene, in der Vorderwand i1 des Luftrohres s'2 gelagerte Stange f1
wirkt erst mittelst des angelenkten Hebels d'2 auf die Welle i2 des Rades. Der vordere, sowie
der hintere Theil s3 bezw. s4 des Luftrohres
s'2 sind mit je einem Ventil kl und k'2
ausgestattet, von welchen das erstere k1 sich nach aufsen, das andere nach innen öffnet.
Bei einer durch den Widerstand des Fahrrades auf dem Boden hervorgerufenen Bewegung
des Kolbens c2 nach hinten wird die im hinteren Rohrtheil s3 vorhandene Prefsluft noch
mehr comprimirt, bis sie schliefslich das Ventil kl hebt und austritt.
Hierdurch wird erreicht, dafs die Kette erst dann nachgespannt wird, wenn die schlaffe
Kette ein zu weites Zurücktreten des Laufrades gestattet, da dann erst die comprimirte Luft
die zum Heben des Ventils k1 nothwendige Spannung erreicht.
Durch das zweite Ventil A:2 kann wieder Luft in die hintere Kammer s* des Rohres1 s'2
eingepumpt werden, um so eine Spannung der Luft zu erzielen, die der in dem Rohrtheile s3
vorhandenen das Gleichgewicht hält.
Claims (4)
1. Eine Vorrichtung zur Veränderung der Fahrgeschwindigkeit von Fahrrädern durch
Veränderung des Durchmessers eines Kettenrades, dadurch gekennzeichnet, dafs diese
Veränderung durch radiale Verschiebung der Sectoren (a a1 a'2. . .) des Kettenrades
mittelst einer drehbaren, gegen die zum Radmittelpunkt excentrischen Innenflächen
der Sectoren wirkenden Sternscheibe (g gx g1. ■ ■) geschieht und die Kettenspannung
durch selbstthätige Verschiebung der Treibrad-Achslager auf dem Fahrradgestell
geregelt wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten
Vorrichtung, bei welcher die am oberen Ende gelenkig mit dem Gestell verbundene Treibradgabel (0) mit
ihren unteren Enden auf bogenförmigen Theilen (u r) der unteren Gestellstangen '(s)
geführt ist und unter Wirkung einer in ihrer Spannung regelbaren Feder (xj, die
sich gegen einen festen Gestelltheil stützt, steht, zu dem Zwecke, die Kettenspannung
selbstthätig zu regeln.
3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten
Vorrichtung, bei welcher die Verschiebung der Treibrad-Achslager durch in einem Cylinder (s1) befindliche, auf
einen mit den Lagern verbundenen Kolben (cl) wirkende Prefsluft bewirkt wird
(Fig. 4)·
4. Eine Ausführungsform der unter 3. gekennzeichneten
Vorrichtung, bei welcher in der nach dem Treibrade zu gelegenen Seite des Cylinders (s2, Fig. 5) sich ebenfalls eine
Luftkammer befindet, welche mit einem bei gewisser Spannung der Luft sich nach aufsen öffnenden Ventil (kl) versehen ist,
zu dem Zwecke, die Regelung der Spannung erst dann zu bewirken, wenn die Spannung unter ein bestimmtes Mafs gesunken
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87571C true DE87571C (de) |
Family
ID=359534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87571D Active DE87571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87571C (de) |
-
0
- DE DENDAT87571D patent/DE87571C/de active Active
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