DE87539C - - Google Patents
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- DE87539C DE87539C DENDAT87539D DE87539DA DE87539C DE 87539 C DE87539 C DE 87539C DE NDAT87539 D DENDAT87539 D DE NDAT87539D DE 87539D A DE87539D A DE 87539DA DE 87539 C DE87539 C DE 87539C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/20—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Benutzung eines Fahrrades durch Unbefugte zu verhindern, wendet man Schlösser
an, bei denen ein Arm zwischen die Speichen eines Rades greift.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein derartiges Schlofs, bei welchem die
Einrichtung getroffen ist, dafs bei unbefugter Benutzung der zwischen die Speichen gesteckte
Arm gedreht und hierdurch ein Schlagbolzen ausgelöst wird, der durch Aufschlagen auf eine
Patrone einen Warnungsschufs abgiebt.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, besteht das Schlofs aus einer mit zwei Stutzen
versehenen äufseren metallenen Hülse, welche von innen theilweise mit einer zweiten Hülse F
ausgestattet ist. Oben in der äufseren Hülse steckt ein in seiner Achse mit einer viereckigen
Höhlung b und an einer seiner Seiten mit einem länglichen Ausschnitt b1 versehener Cylinder
B (Fig. ι und 3). Der im oberen Stutzen befindliche Schraubenbolzen E kann
vermittelst des Schlüssels / so weit eingeschraubt werden, dafs er in den Ausschnitt b1 eingreift
und so dem Cylinder B nur eine sehr beschränkte Drehung gestattet. Dieser Cylinder B
läuft an seinem unteren Ende in einen mit zwei Flügeln £2 ausgestatteten starken Stift aus.
Im Innern der Hülse befindet sich ein unter Federdruck stehender Schlagbolzen C, welcher
vermittelst eines Stiftes in zwei Schlitzen der inneren Hülse ,F geführt wird. Dieser Schlagbolzen
ist hohl und hat in der Nähe seines oberen inneren Randes zwei kleine Ansätze c.
Unten in der äufseren Hülse steckt ein Cylinder D, welcher in seiner inneren Bohrung
eine blinde Patrone aufnehmen kann. Der Cylinder D ist in seiner Lage dadurch gesichert,
dafs ein am Ende des Schraubenbolzens G befindlicher Zapfen in eine ringförmige Nuth
des Cylinders eingreift.
Diese Vorrichtung wird mittelst des Ringes K (Fig. 4) an der vorderen oder hinteren Gabel
des Fahrrades befestigt.
Der Winkelhaken A, welchen der Radfahrer beim Fahren in der Tasche führt, ist an seinem
kürzeren Schenkel mit einem unter Federdruck stehenden Stifte α versehen (Fig. 5 und 6).
Das Schlofs wird nun auf folgende Art gebraucht :
Nachdem der Cylinder D vermittelst des Schlüssels J gelöst und herausgezogen worden,
wird in denselben eine blind geladene Patrone von oben nach unten hineingesteckt. Hierauf
wird der Schlagbolzen C vermittelst eines Stäbchens nach oben gedrückt, der Winkelhaken
A in die viereckige Höhlung des Cylinders B gesteckt, wobei der Stift α in ein
Loch springt, welches diese Höhlung mit dem Ausschnitte bl verbindet, und nun wird der
Cylinder B so gedreht, dafs die Flügel b2
dieses Cylinders unter die Ansätze c des Schlagbolzens C greifen, worauf man diesen
letzteren losläfst und den Winkelhaken herauszieht, was dadurch geschieht, dafs man den
Schraubenbolzen E so weit hineinschraubt, dafs derselbe den Stift α zurückdrängt, wodurch der
Winkelhaken frei wird. Hierauf wird der Schraubenbolzen E um zwei, drei Gänge
zurückgeschraubt. ' Der geladene Cylinder D wird nun wieder an Ort und Stelle gebracht
und vermittelst des Bolzens G in seiner Lage gesichert. Eine in der Hülse angebrachte
Scheibe L verhindert, dafs man die Patrone von unten nach oben schieben kann. Eine
am äufseren Rande des Cylinders B angebrachte Kerbe zeigt an, dafs die Ansätze c
richtig auf den Flügeln b2 ruhen.
Will nun der Fahrende absteigen und sein Fahrrad verschliefsen, dann steckt er den
Winkelhaken A zwischen den Speichen des Rades hindurch (Fig. 7) und drückt ihn in das
viereckige Loch des Cylinders B hinein. Sollte Jemand das Fahrrad in Gang setzen wollen, so
dreht sich der Winkelhaken nach vorn, aber eben nur so weit, wie es ihm der Gang des
Stiftes α in dem Ausschnitte b1 erlaubt. Hierbei
lassen die Flügel b2 den Schlagbolzen C los
und dieser fällt unter dem Druck der Feder H.
Das Rad kann sich nicht eher drehen, als bis der Stift α vermittelst des Schlüssels J und des
Schraubenbolzens E zurückgedrängt worden ist, worauf man den Winkelhaken A herausziehen
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Fahrradschlofs mit einem zwischen die Speichen eines Rades greifenden Arm, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Arm bei dem Versuche, das Fahrrad fortzubewegen, eine geringe Drehung erhält und dadurch die Verriegelung (c b'2) eines gespannten Schlagbolzens (C) löst, zu dem Zwecke, durch das Aufschlagen des Schlagbolzens eine Patrone zu entzünden und einen Warnungsschufs abzugeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87539C true DE87539C (de) |
Family
ID=359503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87539D Active DE87539C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87539C (de) |
-
0
- DE DENDAT87539D patent/DE87539C/de active Active
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