DE875028C - Siebvorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwaessern - Google Patents

Siebvorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwaessern

Info

Publication number
DE875028C
DE875028C DEJ698A DEJ0000698A DE875028C DE 875028 C DE875028 C DE 875028C DE J698 A DEJ698 A DE J698A DE J0000698 A DEJ0000698 A DE J0000698A DE 875028 C DE875028 C DE 875028C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
screen
sieve
slots
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ698A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Hilder Nordell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jones and Attwood Ltd
Original Assignee
Jones and Attwood Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jones and Attwood Ltd filed Critical Jones and Attwood Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE875028C publication Critical patent/DE875028C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/0084Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage
    • B02C18/0092Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage for waste water or for garbage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Siebvorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwässern Zum Behandeln von Flüssigkeiten, die feste oder halbfeste oder sperrige Stoffe enthalten, wie z. B. von Abwässern, sind bereits Siebvorrichtungen bekannt, die mit Schneideorganen ausgestattet sind oder zusammenwirken, durch welche die vor dem Sieb zurückgehaltenen Fest- oder Sperrstoffe so weit zerkleinert werden, daß sie mit der Flüssigkeit durch das Sieb hindurchgehen können. So wird z. B. in der amerikanischen Patentschrift r 948 125 eine Vorrichtung beschrieben, die aus einem um eine senkrechte Achse rotierenden Zylindersieb besteht, das von im Abstand zueinander liegenden, mit ihren Ouerschnittsprofilen nach der Innenseite des Siebzylinders zu sich verjüngenden Ringstäben gebildet wird, die durch senkrechte Querstäbe oder Stützen miteinander verbunden sind; in die Schlitze des Siebzylinders greifen die Zähne eines neben dem Siebzylinder angeordneten ortsfesten Rechens ein, die die in den Schlitzen festsitzenden Sperrstoffe herauskämmen. Außerdem sind auf dem äußeren Umfang der Ringstäbe nackenartige Schneiden vorgesehen, die bei der Rotation des Siebzylinders zwischen den Kammzähnen des Rechens hindurchgehen und in .Zusammenwirkung mit diesen die vor dem Siebzylinder lagernden Feststoffe in kleine Stücke zerschneiden, so daß sie mit der Flüssigkeit das Sieb passieren können. Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, dag nicht alle von den Rechenkämmen festgehaltenen Sperrstoffe auch von den Schneidezähnen wirksam erfaßt werden. Die Folge davon ist eine Ansammlung von Feststoffen vor den Zähnen -des .Rechens, die leicht zu Verstopfungen des Siebes führt.
  • Bei der Siebvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung liegen die die Siebschlitze bildenden Ringstäbe und die Stützelemente auf dem äußeren Umfang des Siebzylinders bündig miteinander; die Vorsprüngeder rechenartigentSchneidezähne greifen aber nicht wie bei der bekannten Vorrichtung in die Siebschlitze hinein; sondern sie sind als Schneidekanten ausgebildet, die bis dicht an die Siebschlitze heranreichen und diese gegebenenfalls überlappen. Dadurch werden bei der Drehung des Siebzylinders die in den Siebschlitzen aufgefangenen Sperrstoffe von den Schneidekanten der Schneidestange abgeschnitten. Zur besseren Unterstützung dieser Schneidewirkung sind die Enden der Schlitze, die an ihren ;Schmalseiten liegen, geschärft. Außerdem sind auf dem äußeren Umfang des Siebzylinders genau wie bei der bekannten Vorrichtung- Schneidezähne vorgesehen, die durch die zwischen den Schneidekanten liegenden Nuten hindurchgehen und . mit diesen zusammen die Sperrstoffe ebenfalls zerkleinern.-Diese Anordnung entspricht zwar in ihrer Wirkungsweise genau der vorher erwähnten bekannten Vorrichtung, sie bewirkt aber in Zusammenarbeit mit der Wirkung der iSchneidekanten und der geschärften Schlitze eine möglichst weitgehende und schnelle Zerkleinerung der sperrigen und festen Stoffe. Eine dauernde Zurückführung der in den Siebschlitzen festgeklemmten Sperrstoffe in die Flüssigkeit, die die ganze Wirkungsweise der Vorrichtung erheblich beeinträchtigt und aufhält, fällt bei der Einrichtung gemäß der Erfindung fort.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Zerkleinerungsvorrichtung zur Behandlung eines Abwasserstromes -dargestellt.
  • Fig. 1 ist eineSeitenansicht in teilweisem Schnitt einer Zerkleinerungsvorrichtung einfacher Ausführungsform nach der Erfindung; -Fig.2 ist die Ansicht der Schneidestange mit ihrem Tragarm mit einem Teil der Bodenwandung des Kanals, und zwar in Linie 2--2 der Fig. 1 gesehen; Fig. 3 ist die schaubildliche Ansicht eines Teils der Siebwandung mit der Schneidestange, der Schneidestangenstütze und einem- Teil der Bodenwandung des Kanals; Fig. q. ist die schaubildliche -Ansicht eines Teils des Schutzschildes, wobei die- Verbindung mit dem Deckel- des Zylindersiebes dargestellt ist; Fig. 5 ist die schaubildliche Ansicht eines Teils der Siebwandung mit einem der in die Wandung eingesetzten Schneidezähne; Fig. 6 ist ein Schnitt in Linie 6-6 der Fig. 5; Fig. 7 ist ein iSchnitt in Linie 7-7 der Fig: i ; Fig. 8 ist ein Schnitt in Linie 8-8 der Fig. 1; Fig. 9 ist ein Schnitt durch den Filter in Linie 9-9 der Fig. B.
  • Eine Zerkleinerungskammer 1o hat obere und untere Begrenzungswände 11, 12, Seitenwände 13 und eine Stirnwand 1q.. Ein Einlaufkanal 15 zur Zuführung der Flüssigkeiten, die in der üblichen Weise feste und halbfeste iStoffe mit sich führen oder in den Flüssigkeiten suspendiert sind, führt zu der Kammer 1o. Die eine Wandung, z. ;B: die Bodenwandung der Kammer, ist mit einer Auslaßöffnung 16 versehen, durch welche die durch das Sieb geführte Flüssigkeit aus der Kammer in einen Kanal strömt, der die Flüssigkeit an irgendeine andere Stelle zur weiteren Behandlung führt.
  • Bei der Behandlung von Abwässern fängt die Einrichtung feste und halbfeste Stoffe, die zu groß sind, um durch die Öffnungen der Siebwandung hindurchzugehen, ab und bewirkt, daß nur Flüssigkeit auf den von der iSchneidevorrichtung zerkleinerten Stücken der festen Stoffe durch das Sieb gehen und durch die öffnung 16 in den Barunterliegenden Kanal geführt werden.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist in der oberen Wandung 1 r der- Zerkleinerungskammer eine Öffnung 17 vorhanden, durch welche die Zerkleinerungsvorrichtung selbst in die Kammer eingesetzt wird. Ein Deckel 18" schließt die Öffnung 17 ab. Stützen 18, die auf der Zeichnung als I-Träger veranschaulicht werden, sind in der oberen Wandung 11 vorgesehen -und laufen quer über :die Öffnung 17 hinweg und halten die darunter befindliche Zerkleinerungsvorrichtung. Auf den Trägern 18 ist ein Lagerstuhl i9 angeordnet, auf dem sich ein Elektromotor 2o befindet, der das bewegliche Glied der Zerkleinerungsvorrichtung antreibt. Nach unten zu ist an die Motorwelle eine Wellenverlängerung 20Q angeschlossen, die an ihrem unteren Ende mit der W elle 21 der Zerkleinerungsvorrichtung verbunden ist. Auf dem unteren Ende der Welle 21 sitzt fest das Siebelement. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht dieses Element aus einem in der Umfangsrichtung geschlitzten Siebzylinder 22 mit einer Nabe 23, die mit der Zylinderwandung durch Speichen oder Rippen 2.1. verbunden ist. Die Nabe ist auf dem konisch zulaufenden unteren Ende der Welle 21 durch Muttern oder in anderer Weise befestigt.
  • Der Siebzylinder besteht aus oberen und unteren Abschnitten 26, 27, die durch ,Bolzen 28 miteinander verbunden sind. Diese Bauart ist nicht unbedingt notwendig, da die Siebwandung, wenn erforderlich, auch aus einem Teil bestehen kann. Vorzugsweise wird jeder Abschnitt in einem .Stück gegossen und besteht aus senkrechten Rippen 29, die durch bogenförmig verlaufende Stäbe 30 miteinander verbunden sind. Diese Stäbe liegen in einem gewissen Abstand zueinander, um so am Umfang herumlaufende Schlitze 31 zu bilden, durch welche die Flüssigkeit und kleine Stücke des festen iStoffes in das Sieb eintreten können. Die Speichen oder Rippen 24. erstrecken sich radial von den Rippen 29 bis zur Nabe 23. Die Seitenflächen der Rippen 29 und die Kanten 29" der Schlitze laufen nach innen konisch zu, um so scharfe Schneidekanten 32 an den Enden der Schlitze zu bilden. Der Zweck dieser Schneidekanten wird weiter unten beschrieben. Die äußeren Flächen der Rippen 29 und der Ringstäbe 30 liegen bündig zueinander. Die Ringstäbe laufen nach innen, d. h. nach dem Innenraum des Siebes, konisch zu. Das Sieb ist an den beiden Enden offen. Die Flüssigkeit tritt jedoch in das Sieb nur durch die Schlitze der Wandung ein und fließt durch das offene untere Ende des Siebes in den darunter befindlichen Kanal ab.
  • Während des normalen Betriebszustandes steigt die in die Zerkleinerungskammer eintretende Flüssigkeit selten bis über das Sieb an, es gibt jedoch Zeiten, zu welchen die Flüssigkeit beträchtlich bis über das Sieb ansteigt. Um zu verhindern, daß Flüssigkeit und feste Bestandteile, die von der Flüssigkeit mitgeführt werden, in das obere offene Ende des Siebes eintreten, und um zu verhindern, daß feste Bestandteile sich auf dem Siebdeckel absetzen, ist ein zylindrischer Schild 33 vorgesehen, der von der oberen Begrenzung des Siebdeckels 34 nach oben reicht. In den Zeichnungen erstreckt sich der Schild bis zur Abdeckplatte 18a. Wie dargestellt, ist der Schild an dem Siebdeckel 3.t befestigt, der ein mit Flansch versehenes Ringgebilde zeigt, das ortsfest über der Siebwandung durch ein Hängerohr 36 gehalten wird. Dieses ist am Lagerstuhl 19 befestigt und geht nach unten. durch den Schild bis zum Ring 3.a., wo es am Ring durch Bolzen und '.Muttern 36d befestigt ist. Das untere Ende des- Hängerohres ist mit einem nach außen gerichteten Flansch 37 versehen, während der Ringaufbau ein nach innen gerichtetes waagerechtes ringförmiges Auflager 38 aufweist, an welchem der Flansch 37 des Hängerohres durch Bolzen befestigt isf. Eine Hülse 39 ragt von dem Auflager 38 des Ringgebildes 3.4 nach unten und trägt ein Stützlager qo für das untere Ende der Welle 21. Bei gewissen Konstruktionen kann ein Spurzapfenlager q.oa am Ring 3-1 für die Welle 21 angebracht werden. Ein Flansch 38a ragt von dem Rand des Teils 38 nach unten bis zum Siebzylinder.
  • Der Schild kann aus einer Anzahl gewölbter Platten .4r bestehen, die miteinander durch Winkeleisen ,42 befestigt sind, welche auf den Platten durch Schweißung od. dgl. festgelegt werden. Die Verbindung der bogenförmigen Platten .1.i erfolgt durch Bolzen oder in anderer Weise. Die Platten 41 können auf der Oberseite 38 des Ringgebildes 3.4 durch Winkeleisen 42" befestigt werden, die an den Platten festgelegt sind und durch Bolzen oder in anderer Weise auf der oberen ;Stirnseite des Ringes angeschlossen sind.
  • Um zu verhindern, daß sich feste Stoffe in den Ecken zwischen dem Schild 33 und dem Ringaufbau 34. festsetzen, sind Streifen aus formbarem Werkstoff .tq. in den Ecken am unteren Teil des Schildes angebracht (Fig. q.j. 'Die nach außen zu frei liegenden,Seiten dieser 'Streifen44 sind abgeschrägt, damit feste Stoffe frei auf den Streifen .I,. abgleiten können und sich nicht in den Eckräumen, die zwischen Schild und Ring gebildet werden, festsetzen.
  • Der Stützarm .I5 für die Schneidestange ist durch Bolzen oder in anderer Weise an dem Ringaufbau 34 befestigt. Der Stützarm erstreckt sich von der Seite des Ringes nach unten bis auf den Boden des Kanals. Der Flansch 38, ist auf der einen Seite bei 46. abgeflacht, und gegen diese Abflachung legt sich die ebene Fläche 45" des Armes .45, wobei die Verbindung zwischen Ring und Stützarm durch Bolzen erfolgt. Der obere Teil des Armes 45 läuft spitz zu, um zu verhindern, daß sich feste Stoffe ablagern können.
  • Durch Bolzen oder in anderer Weise ist an dem Arm 45 eine Schneidestange d:8 mit Schneidekanten 48" befestigt, die, wenn erforderlich, aus mehreren Abschnitten bestehen kann. Die Schneidekanten -.8a reichen bis an die Siebwandung heran, so daß die Schneidestange 48 mit der Siebwandung zusammenarbeitet, um feste Bestandteile, die von der äußeren Fläche der Wandung zurückgehalten werden, zu zerkleinern und um auch die Bestandteile zu zerkleinern, welche bereits zum Teil in das Sieb durch die Schlitze eingetreten sind und über die äußere Fläche der Wandung hervorstehen. Wie dargestellt, werden die Schneidestange und ihr Stützarm von dem Ringgebilde getragen, während die unteren Enden der beiden Teile frei sind. Um irgendwelche Stöße, die bei dem Zerkleinerungsvorgang auftreten sollten, abzufangen, ist eine Schulter oder ein Anschlagglied 49 auf der Bodenwandung der Zerkleinerungskammer vorgesehen, gegen die sich der Arm .45 -legt. Die Schneidekanten .48a der Schneidestange laufen über die äußere Fläche der Siebwandung hinweg und erstrecken sich quer über die Schlitze der Wandung.
  • Aus der äußeren Fläche der Siebwandung ragen Schneidezähne5o nach außen, die mit der Schneidestange 48 zusammenwirken, um feste Bestandteile, die von der Siebwandung zurückgehalten werden, zu zerkleinern. Damit die Zähne 5o an der Schneidestange .48 vorbeigehen, ist letztere bei 51 genutet für den Durchgang der Zähne 5o an der Schneidestange vorbei, während die Kanten der Nuten Schneidekanten bilden, die mit den Schneidezähnen 5o zusammenwirken, um feste und halbfeste Bestandteile, die sich zwischen der Schneidestange und den Schneidezähnen fangen, zu zerkleinern. Die Schneidezähne und Nuten 51 liegen in Linie mit den Ringstäben 3o der Siebwandung, während die genuteten Teile der Schneidestange in Linie mit den Schlitzen 31 der Siebwandung angeordnet sind, jedoch etwas breiter sind als die Schneidezähne. Die Schneidezähne 5o selbst sind etwas schmaler als die Ringstäbe, um so durch die Nuten der Schneidestange hindurchgehen zu können.
  • Die Schneidezähne 5o sind versetzt zueinander längs der Rippen 29 der Siebwandung angeordnet und können auf Blöcken 52 sitzen, die in Hohlräume der Rippen 29 eingelassen sind, wobei die Befestigung an den Rippen durch Bolzen 53 erfolgt, die versenkte Köpfe 54 haben, welche innerhalb der Blöcke 52 liegen. Um die Schneidelemente von der Siebwandung bequem abnehmen zu können, sind Nuten 52" auf der iFläche der Siebwandung vorgesehen. In diesen Nuten kann ein Werkzeug hinter die Schneideblöcke 52 gebracht werden, um durch Hebelwirkung die Schneidezähne mit ihren Blöcken aus den Ausnehinüngen ' der Wandung herauszuheben.
  • Ein geflanschter Ring 55 ist auf der Bodenwandung der Zerkleinerungskammer festgelegt und bildet eine Bekleidung für die obere Fläche der Bodenwandung und für die zylindrische Fläche der Auslaßöffnung i6. Um zu verhindern, daß faserige Rückstände oder ähnliche Stoffe zwischen dem unteren Ende der Siebwandung und dem geflanschten Ring 55 entweichen und sich zwischen diese beiden Teile klemmen, wodurch ein Festklemmen des Siebes auf dem Ring 55 erfolgen würde, ist ein nachgiebiger Ring 56 vorgesehen, der aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff besteht. Dieser Ring ist an seiner nach innen zu liegenden -Kante nach oben abgebogen, so daß eine nach aufwärts gerichtete Lippe 57 geschaffen wird, die sich gegen die Innenseite des untersten Ringstabes des Siebes legt. Der Ring 56 ist auf dem geflanschten Ring 55 durch einen Klemmring 58 festgelegt, der an dem geflanschten Ring 55 durch Bolzen befestigt wird: Der nachgiebige Ring 56 legt sich gegen den untersten Ringstab des Filters und verhindert; daß faserige Stoffe in den Zwischenraum zwischen Filter und geflanschten Ring eintreten können.
  • Beim Betrieb wird Abwasser oder eine andere Flüssigkeit in die Zerkleinerungskammer io eingelassen. Die Flüssigkeit strömt durch den Einlaßkanal 15, dann durch die Schlitze der Siebwandung und läuft durch die Öffnung 16 in den Abflußkanal ah. Feste und halbfeste Stoffe mit kleineren Abmessungen als die Schlitze 31 gehen durch die Schlitze hindurch und gelangen in den Innenraum des Siebes. Größere Festbestandteile werden durch die äußere Fläche des Filters zurückgehalten. Irgendwelche Stoffe, die in die Schlitze 31 eintreten, aber nach außen aus den Schlitzen 31 herausragen,- stoßen auf die genuteten Glieder der Schneidestange und sobald die Enden der Schlitze an der Schneidestange vorbeilaufen, werden diese hervorstehenden Stücke abgeschert, so daß nun die innerhalb der Schlitze befindlichen Stücke- mit dem Flüssigkeitsstrom weiterfließen können. Andere Festbestandteile, die durch das Sieb zurückgehalten und bis zur Schneidestange herumgeführt werden, werden durch die Schneidezähne 50 und die Schneidestange 48 so zerkleinert, daß sie durch die Schlitze der Filterwandung hindurchgehen können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siebvorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere von Abwässern, bei welcher die vor dem Sieb zurückgehaltenen Sperrstoffe durch Schneideorgane so weit zerschnitten werden, daß sie mit der Flüssigkeit durch die Schlitze des Siebes hindurchgehen, bestehend aus einem rotierenden Zylindersieb; das von im Abstand zueinander liegenden, mit ihren Querschnittspröfilen nach der Innenseite des Siebzylinders zu sich verjüngenden Ringstäben gebildet wird, die durch Querstäbe (Stützelemente) miteinander verbunden sind, und aus einer mit dem Siebzylinder zusammenarbeitenden, nach Art eines Rechens mit Vorsprüngen versebenen Stange (48), dadurch gekennzeichnet, daß die Ringstäbe (30) und die Stützelemente (29) auf dem äußeren Umfang des Siebzylinders (22) bündig miteinander liegen und an den Vorsprüngen der rechenartigen Stange (Schneide-Stange 48) Schneidekanten (48a) vorgesehen sind, die bis dicht an die zwischen den Ringstäben liegenden Schlitze (3 i) des Zylindersiebes heranreichen, ohne in die Schlitze hineinzugreifen.
  2. 2. Siebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schmalseite der Schlitze (3i) liegenden Enden (29a) geschärft sind.
  3. 3. Siebvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch auf dem äußeren Siebumfang vorgesehene Schneidezähne (5o), die durch die zwischen den Vorsprüngen (48a) der.Schneidestange liegenden Nuten (51) hin durchgreifen.
  4. 4.. Siebvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidezähne (5o) auf dem von den Stützelementen (29) gebildeten Teil des äußeren Siebumfanges in der gleichen waagerechten Ebene mit den Ringstäben (30) liegen und schmaler als diese sind, während die Nuten (5i). der Schneidestange (48) sich den Zähnen (5o) derart eng anpassen, daß die Schneidekanten (4.8a) der Schneidestange (.48) die Schlitze (3 i) überlappen.
  5. 5. Siebvorrichtung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideflächen der Teile (5o und 29a) geneigt zu den Schneidekanten der Stange (48) sind, um eine. scherenähnliche Schneidewirkung während der Relativbewegung des Siebkörpers und der Schneidestange auszulösen.
  6. 6. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch bis 6; dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (5o und 29a) auf dem Siebkörper versetzt zueinander angeordnet sind.
  7. 7. Siebvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidestange (48) an der den Siebzylinder bedeckenden Kappe (38) befestigt ist und von einem Arm (45) mit spitz zulaufendem oberen Ende getragen wird, '
DEJ698A 1936-02-21 1937-02-20 Siebvorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwaessern Expired DE875028C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US65023A US2085326A (en) 1936-02-21 1936-02-21 Comminuter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE875028C true DE875028C (de) 1953-04-30

Family

ID=22059827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ698A Expired DE875028C (de) 1936-02-21 1937-02-20 Siebvorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwaessern

Country Status (2)

Country Link
US (1) US2085326A (de)
DE (1) DE875028C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191304B (de) * 1954-04-27 1965-04-15 Condux Werk Vorrichtung zum Absieben und Zerkleinern von in Fluessigkeiten, insbesondere Abwaessern, mitgefuehrten Schwimmstoffen

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2978106A (en) * 1954-04-28 1961-04-04 Carl H Nordell Rag catcher
US3074555A (en) * 1959-12-29 1963-01-22 Stanley P Rudzinski Screening and comminuting device
DE4124408C2 (de) * 1991-07-23 1996-06-13 Hoelschertechnic Gorator Gmbh Vorrichtung zum Fördern, Zerkleinern und Mischen von Fördergut mit und ohne Feststoffgehalt
IT202200024894A1 (it) * 2022-12-02 2024-06-02 Geolog S R L Dispositivo di aspirazione per fanghi di perforazione

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191304B (de) * 1954-04-27 1965-04-15 Condux Werk Vorrichtung zum Absieben und Zerkleinern von in Fluessigkeiten, insbesondere Abwaessern, mitgefuehrten Schwimmstoffen

Also Published As

Publication number Publication date
US2085326A (en) 1937-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2453541A1 (de) Vorrichtung zum zerkleinern von abfall
DE1241802B (de) Filterapparat
DE875028C (de) Siebvorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten, die Fest- und Sperrstoffe enthalten, insbesondere Abwaessern
DE1288411B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall
DE2450278A1 (de) Einrichtung zur zerkleinerung und ausscheidung von in einer fluessigkeit sich befindenden grob- und faserstoffen
DE2357765A1 (de) Vorrichtung zur zerkleinerung von abfallstoffen
DE930925C (de) Filteranlage mit Ruecklaufvorrichtung
CH330229A (de) Insbesondere für Abwasserläufe geeignete Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von mitgeführten Schwimmstoffen
DE2136203A1 (de) Abfall-Zerkleinerungsmaschine
DE1914413C3 (de) Grobstoffzerkleinerer
DE822529C (de) Vorrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten, insbesondere von Abwaessern, die feste Stoffe enthalten
EP0824966A1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung sowie Zerkleinerer für feste und pastöse Abfälle in einer Flüsigkeit
DE850360C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Fruechten, Gemuesen und anderem wasser- oder oelhaltigen Zerkleinerungsgut
DE1461035A1 (de) Vorrichtung zum Absondern und Entfernen fester Fremdkoerper in einem Hollaender zur Behandlung von Papierstoff
DE496287C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern verschiedener Stoffe, insbesondere von festen Rueckstaenden und Abfaellen, wie z. B. Muell
DE19841067C1 (de) Vorrichtung zur Naßtrennung und -reinigung organischer und mineralischer Bestandteile aus Stoffgemischen
DE3232504A1 (de) Maschine zum zerkleinern von baeckereiprodukten wie restbrot und dergleichen
DE3013968A1 (de) Maschine zur zerkleinerung von ton- oder lehmmaterial
DE505494C (de) Stoffmuehle mit waagerechtem, ringfoermigem Mahlwerk und doppeltem Gehaeuse
EP0134378A1 (de) Zerkleinerungsmaschine
DE282912C (de)
DE1025196B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Weichgut, beispielsweise Viehfutter
DE19512584C1 (de) Schneidsiebvorrichtung
DE897506C (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE732986C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufarbeiten von Altpapier