DE282912C - - Google Patents

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DE282912C
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drum
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grinding
sieve drum
sieve
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F7/00Working-up peat

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 282912 -KLASSE 10 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mahlen von Torf ο. dgl., bei der eine äußere feststehende Siebtrommel und eine innere rotierende Mahltrommel Anwendung findet. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß am Umfang der Mahltrommel angebrachte, zweckmäßig in schraubengangförmigen Linien verlaufende Zacken den Torf an der als Mahlfläche wirkenden Innenfläche der feststehenden Siebtrommel vollständig zu Mehl zerreiben und das letztere gleichzeitig durch die Öffnungen der Siebtrommel hindurch nach außen drücken. Um den in der Siebtrommel befindlichen Torf ständig auf dem Trommelumfang zu verteilen, sind zwischen der Achse der rotierenden Mahltrommel und einem der die letztere bildenden Blechstreifen am Guteinlauf ein aus Stäben gebildetes Gitter und dahinter radiale Bleche angebracht. Das Gitter und die radialen Bleche nehmen den unten in der Trommel befindlichen Torf stets mit hoch und verteilen ihn auf dem ganzen Umfang der Trommel.
Die neue Vorrichtung zum Mahlen von Torf ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung teilweise in Kopf ansieht und teilweise im Querschnitt, während in Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Vorrichtung veranschaulicht ist.
In einem von den beiden gußeisernen Kopfschildern α und b sowie den hölzernen Seitenwänden c und der hölzernen Deckelwand d gebildeten, staubsicher abgeschlossenen Kasten befindet sich die feststehende Siebtrommel e, innerhalb deren eine Zackentrommel schnell rotiert. Letztere besteht bei der gezeichneten Ausführungsform aus vier an der Trommelachse f mittels der Arme g befestigten schmalen Blechstreifen h, die auf je einem Viertelkreis schraubenförmig um die Achse herumgewunden und auf der Außenseite vollständig mit Zacken i besetzt sind. Der Einfachheit halber sind immer nur einige der Zacken gezeichnet. ·
Der zu mahlende Torf wird in den auf der Deckelplatte d angebrachten Trichter k hineingeworfen und fällt aus diesem durch einen Ausschnitt I der Siebtrommel in die letztere hinein. Durch ein unterhalb des Ausschnittes I zwischen der Achse f und einem der Blechstreifen h angebrachtes Gitter m (Fig. 2) werden die in die Siebtrommel fallenden Torfstücke aufgelockert und auf dem Innenumfang der Siebtrommel verteilt. Die Torfstücke, die sich durch die schraubenförmige Gestalt der Blechstreifen h nach und nach über die ganze Länge der Siebtrommel verteilen, werden von den nur geringen Abstand von der Innenfläche der Siebtrommel besitzenden Zacken i vollständig zerrieben. Das entstehende Torfmehl wird gleichzeitig von diesen Zacken durch die Sieböffnungen nach außen hindurchgedrückt und fällt auf den Boden der Vorrichtung, von dem es leicht aus der Vorrichtung herausbefördert werden kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind neben dem Gitter m auf der ganzen Länge der Zacken-
trommel zwischen der Achse f und einem der Blechstreifen h radiale Bleche η angebracht, durch die der in der Siebstrommel befindliche Torf auf dem Umfang der Trommel verteilt wird. Die nach dem Mahlen des Torfes in der Trommel β verbleibenden Rückstände werden durch eine Öffnung des Kopfschildes a hindurch nach außen befördert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Mahlen von Torf ο. dgl. mit einer äußeren feststehenden Siebtrommel und einer inneren rotierenden Mahltrömmel, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang der Mahltrommel (g, ti) angebrachte, zweckmäßig in schraübengangförmigen Linien verlaufende Zacken (i) den Torf an der als Mahlfläche wirkenden Innenfläche der feststehenden Siebtrommel (e) vollständig zu Mehl zerreiben und das letztere gleichzeitig durch die Öffnungen der Siebtrommel hindurch nach außen drücken.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Achse (f) der rotierenden, mit den Zacken (i) versehenen Mahltrommel und einem der die letzteren bildenden Blechstreifen (A) am Guteinlauf ein aus Stäben gebildetes Gitter (m) und dahinter radiale Bleche (n) angebracht sind, durch die der in der Siebtrommel befindliche Torf auf dem Umfang der Trommel verteilt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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