DE874891C - Maschine zum Herstellen von Reissverschlussgliedern - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Reissverschlussgliedern

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DE874891C
DE874891C DEP84A DEP0000084A DE874891C DE 874891 C DE874891 C DE 874891C DE P84 A DEP84 A DE P84A DE P0000084 A DEP0000084 A DE P0000084A DE 874891 C DE874891 C DE 874891C
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DEP84A
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English (en)
Inventor
Gideon Dr Sundback
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Lightning Fasteners Ltd
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Lightning Fasteners Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Reißverschlußgliedern Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Reißverschlüssen der bekannten Art, bei welchen Verschlußglieder an dem Rand von zwei biegsamen Streifen od. dgl. aufgereiht sind u11:1 durch einen Schieber in und außer Eingriff gebracht werden können, und betrifft insbesondere die Einrichtung zur Herstellung von Verschluflgliedern für solche Reißverschlüsse.
  • Es sind schon verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung der Verschlußglieder angewendet oder vorgeschlagen worden. Gewöhnlich werden die Glieder aus einem ebenen oder mit Auspressungen versehenen Streifen oder Draht als Rohmaterial oder in im wesentlichen endgültiger Form ausgestanzt, die Rohstücke gleichzeitig oder nachher mit den Eingrifflköpfen und Ausnehmungen versehen, oder die Rohstücke werden von einem Stab oder Draht von einer dem fertigen Verschlußglied gleicher oder ähnlicher Querschnittsform abgetrennt und nachher zur Formung der Eingriffsköpfe und Ausnehmungen gepreßt.
  • Der Hauptzweck dieser Erfindung ist die Schaffung einer Maschine, die zur Herstellung von Verschlußgliedern nach jedem der vorerwähnten Verfahren verwendet werden kann.
  • Gemäß der Erfindung weist die Maschine zum Herstellen von Reißverschlußgliedern drei synchron zueinander laufende Scheiben 40, 42, 54 auf, von denen die erste, 4o, am Umfang Schneiden 37 trägt, die nacheinander mit einer ortsfesten Schneidmatrize 36 zusammenwirkend von einem durch diese hindurch vorgeschobenen Streifen, Stab oder Draht 30, Verschlußgliederrohstücke 38 abscheren, wobei am Umfang einer zweiten Scheibe, 4Z, Matrizen 44 angeordnet sind,. in die die Rohstücke 38 nach Entlangschieben durch die Schileiden 37 längs einer Bogenführung 46 durch in der Schneidenscheibe4o etwa radial geführte Ausstoßer48hineinstoßen werden, und wobei am Umfang einer dritten Scheibe 54 mit den Matrizen 44 zusammenwirkende Preßstempel 56 für das Formen der Eingriffsköpfe 2,2 und -ausnehmungen 24 der Verschlußglieder 14 angeordnet sind, denen die in den Matrizen 44 liegenden Rohstücke 38 längs einer - zweiten Bogenführung 52 zugeführt werden.
  • Hierbei kann die Matrizenscheibe 42 mit einer der Anzahl der Prägematrizen 44 entsprechenden Zahl von Ausstoßern 58 ausgestattet sein, welche nach dem Pressen die fertigen Verschlußglieder .T4 beim Ausheben aus der Matrize 44 mit dem Preßstempel 56 im Eingriff halten, so daiß' sie an diesem angehängt bleiben undvonihmweiterbefördert werden.
  • Bei . den bisher bekannten Maschinen zur Herstellung von Reißverschlußgliedern erfolgte die Herstellung derselben durch eine große Anzahl sich hin und her bewegender Teile; welche sieh infolge dieser Bewegung rasch abnutzen und demgemäß kräftiger ausgebildet und aus widerstandsfähigem Material hergestellt sein müssen. Hierdurch wird die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine wesentlich beeinträchtigt. Bei der Maschine gemäß der Erfindung erfolgt demgegenüber die Herstellung der Reißverschlußglieder durch bei ihrer Drehbewegung zusammenwirkende Teile, die lange nicht so einer Abnutzung unterliegen, wie es die hin und her gehenden Teile bei den bekannten Maschinen erfahren. Durch die Maschine gemäß der Erfindung ist es also möglich, die Reißverschlußglieder billiger und wirtschaftlicher herzustellen.
  • Eine bevorzugte Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung ist als Beispiel in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. z ein Schaubild eines fertigen Verschlußgliedes vor dem Anbringen an; einem Streifen ist; Fig. 2, zeigt in derselben Weise einen profilierten Draht, von dem die Rohstücke zur Formung der Verschluß@glieder abgeschnitten werden; Fg. 3 ist eine schematische Seitenansicht einer Maschine gemäß der Erfindung; Fig. 4 ist eine Ansicht der Drahtvorschubeinrichtung; Fig. 5 ist eine Ansicht der Abschneideschebe mit einer Ausstoßvorrichtung im Schnitt dargestellt; Fig. 6 ist ein Teilschnitt durch die Abschneide-und die Preßscheibe der in - Fig. 3 parallel zur Zeichnungsebene geführt ist; Fig. 7 ist eine schematische Darstellung zweier aufeinanderfolgender Stellungen eines Schneidwerkzeuges und eines Preß-stempels, gleichfalls in einem "zur Zeichnungsebene der Fig. 3 parallelen Schnitt; Fig. 8 zeigt schematisch vier aufeinanderfolgende Stellungen der Formungsmatrize, der Ausstoßorgane und- der Preßstempel, wobei die Ausstoßorgane und die Matrize im Schnitt parallel zur Zeichnungsebene der Fig. 3 und das Verschlußglied und der Preßstempel@ in Ansicht dargestellt sind; Fig..9. ist. gleichfalls ein zur -Zeichnungsebene der Fig. 3 paralleler Schnitt und zeigt die Führung und die Führungsorgane, die die geformten Verschlußglieder an den Preßstempel halten, während er von der Matrize zur Förderführung gebracht wird, und Fig. to ist ein Schaubild eines Bruchstückes des Schneidwerkzeuges.
  • Wie Fig. r zeigt, sind Verschlußglieder 14 vor ihrem Anbringen an den biegsamen Streifen im wesentlichen Y-förmig oder gegabelt und weisen einen Kopf auf, von welchem zwei Fußteile 18 ausgehen, zwischen welchen sich ein freier Raum 2o zur Einfügung des Streifens befindet. Der Kopf weist 'auf einer Seite einen Eingriffskopf 22 und an der anderen Seite eine Ausnehmung 24 zum Eingriff eines. gleichartigen Gliedes des anderen Streifens in bekannter Weise auf. Das Verschlußglied wird an den Streifen in der Weise befestigt; daß dessen Rand in den Räum 2o eingefügt wird (oder die Fußteile r8 auf ihn aufgeschoben werden), worauf die Fußteile über den Wulst des Streifens zusammengebogen werden. Jedes Verscblußglied wird aus einem Rohstück geformt, das von dem Ende eines .Drahtes 30 (Fig. 2) abgeschnitten wird, dessen Querschnittsform- im wesentlichen dem Umrißeines Verschlußgliedes vor dessen Befestigung an dem Streifen entspricht.
  • Fig. 3 läßt erkennen, daß der profilierte Draht 30 durch ein Paar Zuführungsrollen 32, 34 durch eine Schneidmatrize 36 vorgeschoben wird, so daß er in, die Bahn eines Schneidwerkzeuges 37 vorragt, welches von ihm ein Rohstück 38 abschneidet. Zweckmäßig ist eine Anzahl von Schneidwerkzeugen (etwa vier) an dem Umfang einer Schneidscheibe 4o angebracht, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit umläuft, so daß sich die Schneidwerkzeuge in einer Kreisbahn an der Scheibe bewegen. In tängentialer Berührung mit dieser ist eine Matrizenscheibe angeordnet, an deren Umfang Matrizen 44 befestigt sind, deren Anzahl jener der Sdhneidwerkzeuge an -der Schneidscheibe gleich ist. Die beiden Scheiben laufen synchron und sind so in bezug aufeinander eingestellt, daß die Schneidwerkzeuge mit den Matrizen, an der Berührungsstelle der beiden Scheiben zusammentreffen. Wenn die Scheiben umlaufen, schneidet ein Schneidwerkzeug ein Rohstück 38 von dem Draht ab und fördert es längs einer Führung 46 in den Bereich einer Matrize. In dem Augenblick, in dem das Rohstück 38 vor der Matrize liegt, wird ein an der Schneidscheibe vorgesehener Ausstoßer 48 durch eine Ortsfeste Nockenscheibe5o auswärts bewegt und schiebt das Rohstück in die Matrize. Dieses wird durch eine zweite Führung, 5.2 zwangsläufig in der Matrize gehalten und wird nun in der Matrize weitergefördert. Anschließend an die Matrizenscheibe und im wesentlichen tangential zu ihr ist eine Preßstempelscheibe 54. angeordnet. Diese trägt an ihrem Umfang Preßstempe156, deren Anzahl jener der Matrizen gleich ist. Die Stempel laufen synchron mit der Matrizenschevbe und sind so angeordnet, daß sie mit den Matrizen an der Berührungsstelle der Scheiben zusammentreffen. Die Stempel formen die Rohstücke zu vollständigen Verschlußgliedern 14, worauf diese aus den Matrizen an den Stempeln anliegend durch Ausstoßer 58 teerausgeschoben werden, welche an der Matrizenscheibe angeordnet sind, und durch eine ortsfeste Nockenscheibe 6o betätigt werden. Eine Abstreif-und Förderführung 62 nimmt die Versc'hlußglieder von den Stempeln ab und führt sie, wenn sie an einen Streifen zwecks Bildung einer Gliederreihe angebracht werden sollen, einer Montierungsscheibe 64 zu, zu welcher sie zwangsläufig mittels Treiber 66, 68 gefördert werden. Eine zwischen der Matrizenscheibe und der Abstreifführung 62 angeordnete Führung 70 hält die Verschlußglieder an den Stempeln, bis sie durch die Abstreiffü'hrung 62 von diesen zwangsläufig abgenommen werden. Die Glieder 14 werden in nicht dargestellten Taschen am Umfang der Montierungsscheibe eingeschoben, welche sie zu denn Befestigungs- oder Anklemmbacken 74 führt, die die Fußteile über den Rand des Streifens zusammenpressen.
  • Die Maschine ist mit einer Grundplatte und einer als Träger der Scheiben ,dienenden Endplatte ausgestattet, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die Förderrolle 34 (Fig. 4) ist auf einer Welle 86 aufgekeilt, die in zwei (nicht dargestellten) Lagern läuft, und wird durch eine Vorgelegewelle angetrieben, die von der Maschinenhauptwelle absatzweise betätigt wird. Die erhabene Förderrolle 34 besitzt eine Ringrippe oder einen Flansch io4, welcher in die Nut 2o des profilierten Drahtes 30 (Fig. 2) paßt. Die mit ihr zusammenwirkende vertiefte Förderrolle 32 (Fig.4) kann eine Ringnut aufweisen, die in Fig.4 durch einen strichlierten Kreis angedeutet und die der Außenseite des profilierten Drahtes 30 angepaßt ist. Wie Fig. 4 ersehen läßt, ist diese Rolle an einem Zapfen 31 an dem Ende eines Armes io6 angeordnet, der um einen ortsfesten Zapfen io8 schwingbar ist. Der Arm io6 wird durch eine einstellbare Feder ilio ständig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung gedrückt, so daß sich die Förderrolle 32 an den Draht 3o anlegt und dieser fest zwischen den beiden Förderrollen gehalten wird. Die Rolle 32 kann durch eine Daumenscheibe 112 von dem Draht unter Überwindung des Druckes der Feder i io abgehoben und gehalten werden, beispielsweise wenn der Draht in die Maschine einzuführen ist.
  • Nachdem der Draht zwischen den Förderrollen hindurchgelangt ist, tritt er durch eine Schneidmatrize 36 (Fig. 5), die an der Bewegungsbahn der Schneidwerkzeuge 37 der Scheibe 40 liegend abnehmbar angebracht ist. Die Höhlung -der Schneidmatrize 36 ist dem Umriß des Drahtes angepaßt, so daß dieser in, der Bahn der Schneidwerkzeuge starr gehalten wird. Die Dicke des abzuschneidenden Rohstückes ist vorher bestimmt und wird durch den zwangsläufigen Vorschub des von den Förderrollen starr festgehaltenen Drahtes genau eingehalten. Die Schneidscheibe 40 ist so abgestimmt, daß der Vorschub des Drahtes um den Betrag der Dicke eines Rohstückes in dem Zeitraum erfolgt, der zwischen dem Vorbeigang zweier Schneidwerkzeuge über der Schneidmatrize liegt. Demnach ist jedesmal, wenn ein Schneidwerkzeug über die Matrize streicht, ein Stück. von dem Drahtende abgeschnitten.
  • Wie Fig. io zeigt, weist das Schneidwerkzeug eine Zunge i2o auf, die in die Nut 2o .des DrAtes 30 paßt, und zwei Ausnehmungen 12i2, in die die Teile des Drahtprofils eingreifen, die zur Bildung der Fußteile 18 (Fig. i) des Rohstückes bestimmt sind. Das Werkzeug ragt über den Umfang der Schneidscheibc 40 um ein Stück vor, dessen Größe der Dicke des abzuschn-eiden@den Rohstückes gleich ist. Jedes. der Schneidwerkzeuge sitzt an der Scheibe fest, so daß seine einzige Bewegung während des Betriebes der Umlauf in einer Kreisbahn am Umfang der Scheibe ist.
  • Anliegend an jedes der Schneidwerkzeuge ist ein hin und her gehender Ausstoßer 48 angeordnet. Die Scheibe 40 weist eine Reihe von im wesentlichen radialen Hohlräumen 124 auf,. die in eine zentrale Mittelbohrung 126 münden und zur Aufnahme je eines Ausstoßers 46 bestimmt sind. Jedes von diesen wird durch eine auf ,einen Bund 130 wirkende Feder i128 gegen die Mittelachse der Scheibe gedrückt und wird durch eine ortsfeste Nockenscheibe nach außen geschoben. Diese ist einstellbar, so daß die seitliche Wirkung der Ausstoßer geändert werden kann.
  • Die früher erwähnte Führung 46 (Fig. 3 und 5), deren Spitze zwischen die Schneidscheibe und die Matrizenscheibe reicht, ist bogenförmig und liegt sehr eng an der Schneidscheibe. Sie ist mit einer nicht dargestellten Nut versehen, die das Ende des Schneidwerkzeuges und das Rohstück 38 aufnimmt. Demnach umschließen die Seitenwände und die Bodenwand der Nut das Rohstück und halten es anliegend an das Sc'hnedwerkzeug, .wenn sich dieses längs der Nut bewegt und das Rohstück zu jener Stelle führt, an welcher es in die Formmatrize geschoben wird.
  • Wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, werden die Ausstoßer 48 durch Stifte mit rechteckigem Querschnitt gebildet, die für gewöhnlich durch die Federn 128 zurückgezogen, aber im geeigneten Augenblick durch die Nockenscheibe 5ö über den Schneidscheibenumfang vorgeschoben werden. Sie sind mit j e einer nicht dargestellten Nut versehen, die ermöglicht, daß sie an dem Schneidwerkzeug vorbeigleiten und mit einer nicht dargestellten Ausstoßfläche, welche gegen das Rohstück drückt, um es von dem Schneidwerkzeug abzulösen. Das Ende des Ausstoßers ist verkleinert oder abgeschrägt, um der Hauptfläche der Führung 52 (Fig.3 und 7) Platz zu lassen, und ist mit einer nicht dargestellten. Ouernut versehen, die die Zunge oder Rippe der Führung 52 aufnimmt.
  • Die Fig.6 und 7 zeigen die Ausbildung der Matrize, die in Fig. 3 schematisch angedeutet ist, und zwar im Schnitt parallel zur Zeichnungsebene der Fig. 3. Die Stellung B zeigt die Formmatrize und ihren Ausstoßer, das Schneidwerkzeüg und seinen Ausstoßer und die Führung 46 in dem Augenblick, -in° dem sich das Schneidwerkzeug bei der Spitze der Führung 46 der Matrize nähert, und Stellung A stellt die Formmatrize und das Schneidwerkzeug mit ihren- Ausstoßen- und die Führung 52 in ,dem Augenblick dar; in dem das Rohstück in die Matrize geschoben würde und der Ausstoßer beginnt, sich in die Sdhneidscheibe zurückzuziehen.
  • Die Matrizenscheibe (Fig. 3 und 6) enthält vier an ihrem Umfang angeordnete Matrizen 44 und vier Ausstoßer 58, die durch eine entsprechend angeordnete Nockenscheibe 6o betätigt werden; jede der Matrizen ist mit einer Ausnehmung z5o versehen, die nur den Kopf des Rohstückes aufnimmt, während dessen Fußteile aus ihr über das Ende des Ausstoßers vorragen, wie aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist. An dem Ausstoßer befindet sich eine Stütze für die vorragenden Fußteile, welche die unerwünschte Verformung des zwischen diesen befindlichen Kopfteiles beim Pressen des Kopfes verhindert. Der Ausstoßer wird durch einen im Querschnitt rechteckigen Stift gebildet, der an seinem Ende einen Ansatz aufweist; dessen ebene Flädhe 15a sich an die Fußteile des Rohstückes anlegt; und weiter einen Fort'satz 154, der dem Raum zwischen 'den Fußteilen angepaßt ist. Demnach füllt der Fortsatz 154 den Raum zwischen den Fußteilen des Rohstückes aus, wenn sich dieses in der Matrize befindet, und bildet eine Stütze für den zwischen den Fußteilen liegenden Teil des Kopfes, der -nicht von der Wandung der in der Matrize vorgesehenen Ausnehmung umschlossen ist.
  • Wenn sich die :Matrize und das Schneidwerkzeug einander. nähern (Stellung B der Fig. 7), ist der Ausstoßer 58 zurückgezogen, und die Stütze 154 schneidet mit der Ausnehmung ab. Die Matrize und das Rohstück gelangen gerade über das Ende der Führung 46 und der Ausstoßer des Schneidwerkzeuges wird unter dem Rohstück zurückgezogen. Die Stellung dieses Ausstoß-ers im Augenblick dieses Überganges ist in Fig.6 dargestellt. Die Stellung A der Fig. 7 zeigt diese Teile, -nachdem sich die Scheiben um einige Grade ungefähr. im die in Fig. 3 schematisch dargestellte Stellung gedreht haben, Der Ausstoßer des Schneidwerkzeuges-'hat das Rohstück 38 so in die Matrize geschoben, daß dessen Kopf in der Ausnehmung der Matrize 44 liegt und seine Fußteile die Stütze 154 umfassen. Das Rohstück hat auch eben- begonnen, sich. unter die Führung Sie zu bewegen, und der Ausstoßer 48 des Schneidwerkzeuges ist im Begriff, seine Rückbewegung anzutreten, um der Führung auszuweichen.
  • Da der Ausstoßer 48 des Schneidwerkzeuges das Rohstück. in der Matrize 44 so länge zwangsläufig halten soll, bis es von der Führung 5in- gefäßt wird, ist :eine entsprechende Ausbildung des Ausstoßers und der Führung vorgesehen. Diese gestattet, daß sich. die. Wirkungen des Ausstoßers 48 und der Führung 52 übergreifen, wie durch Stellung A der Fig. 7 angedeutet wird. Von- dieser Stellung an führen die Matrize und die Führung 52 das Rohstück auf einem -Bogen von ungefähr go° zu jener Stelle, an der die Matrize und der Preßstempel übereinstimmend liegen. Dies erfolgt, wie Fig. 3 zeigt, am oberen Teil der Matrizenscheibe..
  • Fig.8 veranschaulicht -die Wirkungsweise des Stempels 56 und der Matrize in mehreren aufeinanderfolgenden Stellungen, nahe jener der übereinstimmenden Lage. Die Stempelscheibe 54 und die Mätrizenscheibe 42 liegen ungefähr tangential aneinander. Der Stempel 5:6 ragt von dem Umfang der Scheibe 54 vor, und die Drehung der beiden Scheiben ist so abgestimmt, daß der Stempel 56 in die Ausnehmung i5o der Matrize 44 eindringt, indem sich die Bewegungsbahnen des Stempels und der Matrize übergreifen oder schneiden. In der Stellung A der Fig: 8 liegt das Rohstück 38 in der Ausnehmung r5o der Matrize 44, die Stütze 154 befindet sich zwischen seinen Fußteilen, und der Stempel 56 nähert sieh ihm. In der Stellung B ist der Stempel 56 in die Ausnehmung 15o der Matrize 44 eingedrungen und hat den Werkstoff des Rohstückes 38 gezwungen, die Ausnehmung auszufüllen, wobei der Eingriffskopf 22 und die Eingriffsausnehmung 2.4 (Fig: z) geformt und das Verschlußglied fertiggestellt wird. In Stellung C verläßt der Stempel 56 eben die Matrize 44, und der Ausstoßer 58 hat sich nach außen bewegt, wodurch das Verschlußglied 14 aus der Matrize herausgeschoben wird und an dem Stempel haftet. In Stellung D hat das Verschlußglied 14 die Matrize 44 verlassen und wird durch den Stempel 56 weitergefördert, wobei sich der Ausstoßer in seiner äußeren Stellung befindet und im Begriff ist, seine Rückbewegung zu beginnen. Nun wird das an dem Stempel haftende Verschlußglied in die Nut i62 der Führung 70 eingeführt (Fig: 2 und 9). Diese Nut weist einen weiten, flachen Teil zur Aufnahme der Fußteile und des Körpers des Verschlußgliedes auf, und einen mittleren tieferen und engeren Teil zur Aufnahme des Eingriffskopfes 22 an dem Kopf des Verschlußgliedes. Dieses wird durch die Nut 162 der Führung 7o an dem Stempel gehalten und durch eine Drehung der Stempeilscheib;.e 54 von ungefähr go° zu der Abstreifführüng 62 (Fig. 3 und g) und zu dem Transporteur 66 (Fig. 3) gefördert.
  • Wenn das Verschlußglied aus der in Fig. 8 dargestellten Stellung um ungefähr go° weitergewandert ist, tritt es in die in Fig. 3 schematisch gezeichnete- Abstreifführung 62 ein. Diese weist eine bogenförmige Führungsfläche 17o auf, die an der Stempelscheibe 54 liegt und eine Nut z72 besitzt, in welche die vorstehenden Spitzen der Stempel 56 eintreten können. Die Führung ist mit einer zweiten bogenförmigen Führungsfläche 174 versehen, die an dem Transporteur 66 liegt. Unterhalb dieser Führungsfläche ist eine T-förmige Nut vorgesehen, die einen Bodenteil z76 und einen Verbindungsteil 178 zur -Aufnahme des Transporteurs aufweist. Der Bodenteil der Nut schneidet die Nut 172, wodurch zwei keilförmige Abstreifzungen gebildet werden. Wenn der das Verschlußglied 14 mit sich führende Stempel 56 die Führung 70 verläß,t, tritt das Versehlußglied in die, Nut 176 der Führung 62 ein. Infolge der Drehung der Scheibe 5.4 Beginnt nun der Stempel 56 sich von der Nut 176 wegzubewegen, und die Abstreifzungen hindern das Verschlußglied, ihm zu folgen und bewirken demnach das Abstreifen des Verschlußgliedes von dem Stempel, so daß es in der Nut 172 bleibt. Sobald das Verschlußglied in die Nut 176 eingetreten ist, tritt der Finger (i182, (Fig. 3) des Transporteurs 66 in die Nut 178 ein und reicht hinter dem Verschlußglied bis zum Boden der Nut 176. Der Finger r82 ist an der umlaufenden Scheibe des Transporteurs 66 angebracht, die durch eine von dem Hauptantrieb der Maschine mittels eines nicht dargestellten Getriebes in Drehung versetzte `'Felle doppelt so rasch wie ciie Scheiben 40, 42 und 54 angetrieben wird, wobei zwei Finger vorgesehen sind, um alle von den vier Stempeln geformten Verschlußglieder weiterzubefördern. Der Finger 182 führt das Verschlußglied zwangsläufig längs der Führung auf einer Strecke, die ungefähr einer Drehung von 9o° des Transporteurs 66 entspricht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Herstellen von Reißverschlußgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus drei synchron zueinander laufenden Scheiben (40, 42, 54) besteht, von denen die erste (4o) am Umfang Schneiden (37) trägt, die nacheinander, mit einer ortsfesten Schneidmatrize (36) zusammenwirkend, von einem durch diese hindurch vorgeschobenen Streifen, Stab oder Draht (3o) Verschlußgliederrohstücke (38) abscheren, wobei am Umfang einer zweiten Scheibe (412) Matrizen (44) angeordnet sind, in die die Rohstücke (38) nach Entlangschieben durch die Schneiden (37) längs einer Bogenführung (46) durch in der Schneidenscheibe (4o) etwa radial geführte Ausstoßer (q.8) hineinstoßen werden, und daß am Umfang einer dritten Scheibe (54) mit den Matrizen (44) zusammenwirkende Preßstempel (g6) für das Formen der Eingriffsköpfe (2@2) und -ausnehmungen (24) der Verschlußglieder (i,4) angeordnet sind, denen die in den Matrizen (44) liegenden Rohstücke (38) längs einer zweiten Bogenführung (52) zugeführt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenscheibe (42) mit einer der Anzahl der Prägematrizen (44) entsprechenden Zahl von Ausstoßern (58) ausgestattet ist, welche nach dem Pressen die fertigen Verschlußglieder (i4) beim Ausheben aus der Matrize (44) mit,dem Preßstempel (56) im Eingriff halten, so daß sie an diesem angehängt bleiben und von ihm weiterbefördert werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch innerhalb einer zentralen Bohrung der Scheiben (40, 42) ortsfest angeordnete Nockenscheiben (5o, 6o), die die Radialbewegungen der Ausstoßer (q.8, 58) steuern.
DEP84A 1946-01-08 1948-10-09 Maschine zum Herstellen von Reissverschlussgliedern Expired DE874891C (de)

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