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Maschine zum Herstellen von Reißverschlußgliedern Die Erfindung bezieht
sich auf die Herstellung von Reißverschlüssen der bekannten Art, bei welchen Verschlußglieder
an dem Rand von zwei biegsamen Streifen od. dgl. aufgereiht sind u11:1 durch einen
Schieber in und außer Eingriff gebracht werden können, und betrifft insbesondere
die Einrichtung zur Herstellung von Verschluflgliedern für solche Reißverschlüsse.
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Es sind schon verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung
der Verschlußglieder angewendet oder vorgeschlagen worden. Gewöhnlich werden die
Glieder aus einem ebenen oder mit Auspressungen versehenen Streifen oder Draht als
Rohmaterial oder in im wesentlichen endgültiger Form ausgestanzt, die Rohstücke
gleichzeitig oder nachher mit den Eingrifflköpfen und Ausnehmungen versehen, oder
die Rohstücke werden von einem Stab oder Draht von einer dem fertigen Verschlußglied
gleicher oder ähnlicher Querschnittsform abgetrennt und nachher zur Formung der
Eingriffsköpfe und Ausnehmungen gepreßt.
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Der Hauptzweck dieser Erfindung ist die Schaffung einer Maschine,
die zur Herstellung von Verschlußgliedern nach jedem der vorerwähnten Verfahren
verwendet werden kann.
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Gemäß der Erfindung weist die Maschine zum Herstellen von Reißverschlußgliedern
drei synchron zueinander laufende Scheiben 40, 42, 54 auf, von denen die erste,
4o, am Umfang Schneiden 37 trägt, die nacheinander mit einer ortsfesten Schneidmatrize
36 zusammenwirkend von einem durch diese hindurch vorgeschobenen Streifen, Stab
oder Draht 30, Verschlußgliederrohstücke 38 abscheren, wobei am Umfang einer zweiten
Scheibe, 4Z, Matrizen
44 angeordnet sind,. in die die Rohstücke
38 nach Entlangschieben durch die Schileiden 37 längs einer Bogenführung 46 durch
in der Schneidenscheibe4o etwa radial geführte Ausstoßer48hineinstoßen werden, und
wobei am Umfang einer dritten Scheibe 54 mit den Matrizen 44 zusammenwirkende Preßstempel
56 für das Formen der Eingriffsköpfe 2,2 und -ausnehmungen 24 der Verschlußglieder
14 angeordnet sind, denen die in den Matrizen 44 liegenden Rohstücke 38 längs einer
- zweiten Bogenführung 52 zugeführt werden.
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Hierbei kann die Matrizenscheibe 42 mit einer der Anzahl der Prägematrizen
44 entsprechenden Zahl von Ausstoßern 58 ausgestattet sein, welche nach dem Pressen
die fertigen Verschlußglieder .T4 beim Ausheben aus der Matrize 44 mit dem Preßstempel
56 im Eingriff halten, so daiß' sie an diesem angehängt bleiben undvonihmweiterbefördert
werden.
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Bei . den bisher bekannten Maschinen zur Herstellung von Reißverschlußgliedern
erfolgte die Herstellung derselben durch eine große Anzahl sich hin und her bewegender
Teile; welche sieh infolge dieser Bewegung rasch abnutzen und demgemäß kräftiger
ausgebildet und aus widerstandsfähigem Material hergestellt sein müssen. Hierdurch
wird die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine wesentlich beeinträchtigt. Bei der
Maschine gemäß der Erfindung erfolgt demgegenüber die Herstellung der Reißverschlußglieder
durch bei ihrer Drehbewegung zusammenwirkende Teile, die lange nicht so einer Abnutzung
unterliegen, wie es die hin und her gehenden Teile bei den bekannten Maschinen erfahren.
Durch die Maschine gemäß der Erfindung ist es also möglich, die Reißverschlußglieder
billiger und wirtschaftlicher herzustellen.
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Eine bevorzugte Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung ist als
Beispiel in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. z ein Schaubild eines
fertigen Verschlußgliedes vor dem Anbringen an; einem Streifen ist; Fig. 2, zeigt
in derselben Weise einen profilierten Draht, von dem die Rohstücke zur Formung der
Verschluß@glieder abgeschnitten werden; Fg. 3 ist eine schematische Seitenansicht
einer Maschine gemäß der Erfindung; Fig. 4 ist eine Ansicht der Drahtvorschubeinrichtung;
Fig. 5 ist eine Ansicht der Abschneideschebe mit einer Ausstoßvorrichtung im Schnitt
dargestellt; Fig. 6 ist ein Teilschnitt durch die Abschneide-und die Preßscheibe
der in - Fig. 3 parallel zur Zeichnungsebene geführt ist; Fig. 7 ist eine schematische
Darstellung zweier aufeinanderfolgender Stellungen eines Schneidwerkzeuges und eines
Preß-stempels, gleichfalls in einem "zur Zeichnungsebene der Fig. 3 parallelen Schnitt;
Fig. 8 zeigt schematisch vier aufeinanderfolgende Stellungen der Formungsmatrize,
der Ausstoßorgane und- der Preßstempel, wobei die Ausstoßorgane und die Matrize
im Schnitt parallel zur Zeichnungsebene der Fig. 3 und das Verschlußglied und der
Preßstempel@ in Ansicht dargestellt sind; Fig..9. ist. gleichfalls ein zur -Zeichnungsebene
der Fig. 3 paralleler Schnitt und zeigt die Führung und die Führungsorgane, die
die geformten Verschlußglieder an den Preßstempel halten, während er von der Matrize
zur Förderführung gebracht wird, und Fig. to ist ein Schaubild eines Bruchstückes
des Schneidwerkzeuges.
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Wie Fig. r zeigt, sind Verschlußglieder 14 vor ihrem Anbringen an
den biegsamen Streifen im wesentlichen Y-förmig oder gegabelt und weisen einen Kopf
auf, von welchem zwei Fußteile 18 ausgehen, zwischen welchen sich ein freier Raum
2o zur Einfügung des Streifens befindet. Der Kopf weist 'auf einer Seite einen Eingriffskopf
22 und an der anderen Seite eine Ausnehmung 24 zum Eingriff eines. gleichartigen
Gliedes des anderen Streifens in bekannter Weise auf. Das Verschlußglied wird an
den Streifen in der Weise befestigt; daß dessen Rand in den Räum 2o eingefügt wird
(oder die Fußteile r8 auf ihn aufgeschoben werden), worauf die Fußteile über den
Wulst des Streifens zusammengebogen werden. Jedes Verscblußglied wird aus einem
Rohstück geformt, das von dem Ende eines .Drahtes 30 (Fig. 2) abgeschnitten wird,
dessen Querschnittsform- im wesentlichen dem Umrißeines Verschlußgliedes vor dessen
Befestigung an dem Streifen entspricht.
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Fig. 3 läßt erkennen, daß der profilierte Draht 30 durch ein Paar
Zuführungsrollen 32, 34 durch eine Schneidmatrize 36 vorgeschoben wird, so daß er
in, die Bahn eines Schneidwerkzeuges 37 vorragt, welches von ihm ein Rohstück 38
abschneidet. Zweckmäßig ist eine Anzahl von Schneidwerkzeugen (etwa vier) an dem
Umfang einer Schneidscheibe 4o angebracht, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit
umläuft, so daß sich die Schneidwerkzeuge in einer Kreisbahn an der Scheibe bewegen.
In tängentialer Berührung mit dieser ist eine Matrizenscheibe angeordnet, an deren
Umfang Matrizen 44 befestigt sind, deren Anzahl jener der Sdhneidwerkzeuge an -der
Schneidscheibe gleich ist. Die beiden Scheiben laufen synchron und sind so in bezug
aufeinander eingestellt, daß die Schneidwerkzeuge mit den Matrizen, an der Berührungsstelle
der beiden Scheiben zusammentreffen. Wenn die Scheiben umlaufen, schneidet ein Schneidwerkzeug
ein Rohstück 38 von dem Draht ab und fördert es längs einer Führung 46 in den Bereich
einer Matrize. In dem Augenblick, in dem das Rohstück 38 vor der Matrize liegt,
wird ein an der Schneidscheibe vorgesehener Ausstoßer 48 durch eine Ortsfeste Nockenscheibe5o
auswärts bewegt und schiebt das Rohstück in die Matrize. Dieses wird durch eine
zweite Führung, 5.2 zwangsläufig in der Matrize gehalten und wird nun in der Matrize
weitergefördert. Anschließend an die Matrizenscheibe und im wesentlichen tangential
zu ihr ist eine Preßstempelscheibe 54. angeordnet. Diese trägt an ihrem Umfang Preßstempe156,
deren Anzahl jener der Matrizen gleich ist. Die Stempel laufen synchron mit der
Matrizenschevbe und sind so angeordnet, daß sie mit den Matrizen an der Berührungsstelle
der
Scheiben zusammentreffen. Die Stempel formen die Rohstücke zu vollständigen Verschlußgliedern
14, worauf diese aus den Matrizen an den Stempeln anliegend durch Ausstoßer 58 teerausgeschoben
werden, welche an der Matrizenscheibe angeordnet sind, und durch eine ortsfeste
Nockenscheibe 6o betätigt werden. Eine Abstreif-und Förderführung 62 nimmt die Versc'hlußglieder
von den Stempeln ab und führt sie, wenn sie an einen Streifen zwecks Bildung einer
Gliederreihe angebracht werden sollen, einer Montierungsscheibe 64 zu, zu welcher
sie zwangsläufig mittels Treiber 66, 68 gefördert werden. Eine zwischen der Matrizenscheibe
und der Abstreifführung 62 angeordnete Führung 70 hält die Verschlußglieder
an den Stempeln, bis sie durch die Abstreiffü'hrung 62 von diesen zwangsläufig abgenommen
werden. Die Glieder 14 werden in nicht dargestellten Taschen am Umfang der Montierungsscheibe
eingeschoben, welche sie zu denn Befestigungs- oder Anklemmbacken 74 führt, die
die Fußteile über den Rand des Streifens zusammenpressen.
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Die Maschine ist mit einer Grundplatte und einer als Träger der Scheiben
,dienenden Endplatte ausgestattet, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
Die Förderrolle 34 (Fig. 4) ist auf einer Welle 86 aufgekeilt, die in zwei (nicht
dargestellten) Lagern läuft, und wird durch eine Vorgelegewelle angetrieben, die
von der Maschinenhauptwelle absatzweise betätigt wird. Die erhabene Förderrolle
34 besitzt eine Ringrippe oder einen Flansch io4, welcher in die Nut 2o des profilierten
Drahtes 30 (Fig. 2) paßt. Die mit ihr zusammenwirkende vertiefte Förderrolle 32
(Fig.4) kann eine Ringnut aufweisen, die in Fig.4 durch einen strichlierten Kreis
angedeutet und die der Außenseite des profilierten Drahtes 30 angepaßt ist.
Wie Fig. 4 ersehen läßt, ist diese Rolle an einem Zapfen 31 an dem Ende eines Armes
io6 angeordnet, der um einen ortsfesten Zapfen io8 schwingbar ist. Der Arm io6 wird
durch eine einstellbare Feder ilio ständig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten
Richtung gedrückt, so daß sich die Förderrolle 32 an den Draht 3o anlegt und dieser
fest zwischen den beiden Förderrollen gehalten wird. Die Rolle 32 kann durch eine
Daumenscheibe 112 von dem Draht unter Überwindung des Druckes der Feder i io abgehoben
und gehalten werden, beispielsweise wenn der Draht in die Maschine einzuführen ist.
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Nachdem der Draht zwischen den Förderrollen hindurchgelangt ist, tritt
er durch eine Schneidmatrize 36 (Fig. 5), die an der Bewegungsbahn der Schneidwerkzeuge
37 der Scheibe 40 liegend abnehmbar angebracht ist. Die Höhlung -der Schneidmatrize
36 ist dem Umriß des Drahtes angepaßt, so daß dieser in, der Bahn der Schneidwerkzeuge
starr gehalten wird. Die Dicke des abzuschneidenden Rohstückes ist vorher bestimmt
und wird durch den zwangsläufigen Vorschub des von den Förderrollen starr festgehaltenen
Drahtes genau eingehalten. Die Schneidscheibe 40 ist so abgestimmt, daß der Vorschub
des Drahtes um den Betrag der Dicke eines Rohstückes in dem Zeitraum erfolgt, der
zwischen dem Vorbeigang zweier Schneidwerkzeuge über der Schneidmatrize liegt. Demnach
ist jedesmal, wenn ein Schneidwerkzeug über die Matrize streicht, ein Stück. von
dem Drahtende abgeschnitten.
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Wie Fig. io zeigt, weist das Schneidwerkzeug eine Zunge i2o auf, die
in die Nut 2o .des DrAtes 30 paßt, und zwei Ausnehmungen 12i2, in die die
Teile des Drahtprofils eingreifen, die zur Bildung der Fußteile 18 (Fig. i) des
Rohstückes bestimmt sind. Das Werkzeug ragt über den Umfang der Schneidscheibc 40
um ein Stück vor, dessen Größe der Dicke des abzuschn-eiden@den Rohstückes gleich
ist. Jedes. der Schneidwerkzeuge sitzt an der Scheibe fest, so daß seine einzige
Bewegung während des Betriebes der Umlauf in einer Kreisbahn am Umfang der Scheibe
ist.
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Anliegend an jedes der Schneidwerkzeuge ist ein hin und her gehender
Ausstoßer 48 angeordnet. Die Scheibe 40 weist eine Reihe von im wesentlichen radialen
Hohlräumen 124 auf,. die in eine zentrale Mittelbohrung 126 münden und zur Aufnahme
je eines Ausstoßers 46 bestimmt sind. Jedes von diesen wird durch eine auf ,einen
Bund 130 wirkende Feder i128 gegen die Mittelachse der Scheibe gedrückt und wird
durch eine ortsfeste Nockenscheibe nach außen geschoben. Diese ist einstellbar,
so daß die seitliche Wirkung der Ausstoßer geändert werden kann.
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Die früher erwähnte Führung 46 (Fig. 3 und 5), deren Spitze zwischen
die Schneidscheibe und die Matrizenscheibe reicht, ist bogenförmig und liegt sehr
eng an der Schneidscheibe. Sie ist mit einer nicht dargestellten Nut versehen, die
das Ende des Schneidwerkzeuges und das Rohstück 38 aufnimmt. Demnach umschließen
die Seitenwände und die Bodenwand der Nut das Rohstück und halten es anliegend an
das Sc'hnedwerkzeug, .wenn sich dieses längs der Nut bewegt und das Rohstück zu
jener Stelle führt, an welcher es in die Formmatrize geschoben wird.
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Wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, werden die Ausstoßer 48 durch Stifte
mit rechteckigem Querschnitt gebildet, die für gewöhnlich durch die Federn 128 zurückgezogen,
aber im geeigneten Augenblick durch die Nockenscheibe 5ö über den Schneidscheibenumfang
vorgeschoben werden. Sie sind mit j e einer nicht dargestellten Nut versehen, die
ermöglicht, daß sie an dem Schneidwerkzeug vorbeigleiten und mit einer nicht dargestellten
Ausstoßfläche, welche gegen das Rohstück drückt, um es von dem Schneidwerkzeug abzulösen.
Das Ende des Ausstoßers ist verkleinert oder abgeschrägt, um der Hauptfläche der
Führung 52 (Fig.3 und 7) Platz zu lassen, und ist mit einer nicht dargestellten.
Ouernut versehen, die die Zunge oder Rippe der Führung 52 aufnimmt.
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Die Fig.6 und 7 zeigen die Ausbildung der Matrize, die in Fig. 3 schematisch
angedeutet ist, und zwar im Schnitt parallel zur Zeichnungsebene der Fig. 3. Die
Stellung B zeigt die Formmatrize und ihren Ausstoßer, das Schneidwerkzeüg und seinen
Ausstoßer und die Führung 46 in dem
Augenblick, -in° dem sich das
Schneidwerkzeug bei der Spitze der Führung 46 der Matrize nähert, und Stellung A
stellt die Formmatrize und das Schneidwerkzeug mit ihren- Ausstoßen- und die Führung
52 in ,dem Augenblick dar; in dem das Rohstück in die Matrize geschoben würde und
der Ausstoßer beginnt, sich in die Sdhneidscheibe zurückzuziehen.
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Die Matrizenscheibe (Fig. 3 und 6) enthält vier an ihrem Umfang angeordnete
Matrizen 44 und vier Ausstoßer 58, die durch eine entsprechend angeordnete
Nockenscheibe 6o betätigt werden; jede der Matrizen ist mit einer Ausnehmung z5o
versehen, die nur den Kopf des Rohstückes aufnimmt, während dessen Fußteile aus
ihr über das Ende des Ausstoßers vorragen, wie aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist.
An dem Ausstoßer befindet sich eine Stütze für die vorragenden Fußteile, welche
die unerwünschte Verformung des zwischen diesen befindlichen Kopfteiles beim Pressen
des Kopfes verhindert. Der Ausstoßer wird durch einen im Querschnitt rechteckigen
Stift gebildet, der an seinem Ende einen Ansatz aufweist; dessen ebene Flädhe 15a
sich an die Fußteile des Rohstückes anlegt; und weiter einen Fort'satz 154, der
dem Raum zwischen 'den Fußteilen angepaßt ist. Demnach füllt der Fortsatz 154 den
Raum zwischen den Fußteilen des Rohstückes aus, wenn sich dieses in der Matrize
befindet, und bildet eine Stütze für den zwischen den Fußteilen liegenden Teil des
Kopfes, der -nicht von der Wandung der in der Matrize vorgesehenen Ausnehmung umschlossen
ist.
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Wenn sich die :Matrize und das Schneidwerkzeug einander. nähern (Stellung
B der Fig. 7), ist der Ausstoßer 58 zurückgezogen, und die Stütze 154 schneidet
mit der Ausnehmung ab. Die Matrize und das Rohstück gelangen gerade über das Ende
der Führung 46 und der Ausstoßer des Schneidwerkzeuges wird unter dem Rohstück zurückgezogen.
Die Stellung dieses Ausstoß-ers im Augenblick dieses Überganges ist in Fig.6 dargestellt.
Die Stellung A der Fig. 7 zeigt diese Teile, -nachdem sich die Scheiben um einige
Grade ungefähr. im die in Fig. 3 schematisch dargestellte Stellung gedreht haben,
Der Ausstoßer des Schneidwerkzeuges-'hat das Rohstück 38 so in die Matrize geschoben,
daß dessen Kopf in der Ausnehmung der Matrize 44 liegt und seine Fußteile die Stütze
154 umfassen. Das Rohstück hat auch eben- begonnen, sich. unter die Führung Sie
zu bewegen, und der Ausstoßer 48 des Schneidwerkzeuges ist im Begriff, seine Rückbewegung
anzutreten, um der Führung auszuweichen.
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Da der Ausstoßer 48 des Schneidwerkzeuges das Rohstück. in der Matrize
44 so länge zwangsläufig halten soll, bis es von der Führung 5in- gefäßt wird, ist
:eine entsprechende Ausbildung des Ausstoßers und der Führung vorgesehen. Diese
gestattet, daß sich. die. Wirkungen des Ausstoßers 48 und der Führung 52 übergreifen,
wie durch Stellung A der Fig. 7 angedeutet wird. Von- dieser Stellung an führen
die Matrize und die Führung 52 das Rohstück auf einem -Bogen von ungefähr go° zu
jener Stelle, an der die Matrize und der Preßstempel übereinstimmend liegen. Dies
erfolgt, wie Fig. 3 zeigt, am oberen Teil der Matrizenscheibe..
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Fig.8 veranschaulicht -die Wirkungsweise des Stempels 56 und der Matrize
in mehreren aufeinanderfolgenden Stellungen, nahe jener der übereinstimmenden Lage.
Die Stempelscheibe 54 und die Mätrizenscheibe 42 liegen ungefähr tangential aneinander.
Der Stempel 5:6 ragt von dem Umfang der Scheibe 54 vor, und die Drehung der beiden
Scheiben ist so abgestimmt, daß der Stempel 56 in die Ausnehmung i5o der Matrize
44 eindringt, indem sich die Bewegungsbahnen des Stempels und der Matrize übergreifen
oder schneiden. In der Stellung A der Fig: 8 liegt das Rohstück 38 in der Ausnehmung
r5o der Matrize 44, die Stütze 154 befindet sich zwischen seinen Fußteilen, und
der Stempel 56 nähert sieh ihm. In der Stellung B ist der Stempel 56 in die Ausnehmung
15o der Matrize 44 eingedrungen und hat den Werkstoff des Rohstückes 38 gezwungen,
die Ausnehmung auszufüllen, wobei der Eingriffskopf 22 und die Eingriffsausnehmung
2.4 (Fig: z) geformt und das Verschlußglied fertiggestellt wird. In Stellung C verläßt
der Stempel 56 eben die Matrize 44, und der Ausstoßer 58 hat sich nach außen bewegt,
wodurch das Verschlußglied 14 aus der Matrize herausgeschoben wird und an dem Stempel
haftet. In Stellung D hat das Verschlußglied 14 die Matrize 44 verlassen und wird
durch den Stempel 56 weitergefördert, wobei sich der Ausstoßer in seiner äußeren
Stellung befindet und im Begriff ist, seine Rückbewegung zu beginnen. Nun wird das
an dem Stempel haftende Verschlußglied in die Nut i62 der Führung 70 eingeführt
(Fig: 2 und 9). Diese Nut weist einen weiten, flachen Teil zur Aufnahme der
Fußteile und des Körpers des Verschlußgliedes auf, und einen mittleren tieferen
und engeren Teil zur Aufnahme des Eingriffskopfes 22 an dem Kopf des Verschlußgliedes.
Dieses wird durch die Nut 162 der Führung 7o an dem Stempel gehalten und durch eine
Drehung der Stempeilscheib;.e 54 von ungefähr go° zu der Abstreifführüng 62 (Fig.
3 und g) und zu dem Transporteur 66 (Fig. 3) gefördert.
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Wenn das Verschlußglied aus der in Fig. 8 dargestellten Stellung um
ungefähr go° weitergewandert ist, tritt es in die in Fig. 3 schematisch gezeichnete-
Abstreifführung 62 ein. Diese weist eine bogenförmige Führungsfläche 17o auf, die
an der Stempelscheibe 54 liegt und eine Nut z72 besitzt, in welche die vorstehenden
Spitzen der Stempel 56 eintreten können. Die Führung ist mit einer zweiten bogenförmigen
Führungsfläche 174 versehen, die an dem Transporteur 66 liegt. Unterhalb dieser
Führungsfläche ist eine T-förmige Nut vorgesehen, die einen Bodenteil z76 und einen
Verbindungsteil 178 zur -Aufnahme des Transporteurs aufweist. Der Bodenteil der
Nut schneidet die Nut 172, wodurch zwei keilförmige Abstreifzungen gebildet werden.
Wenn der das Verschlußglied 14 mit sich führende Stempel 56 die Führung
70 verläß,t, tritt das Versehlußglied in die, Nut 176 der Führung 62 ein.
Infolge der Drehung der Scheibe
5.4 Beginnt nun der Stempel 56 sich
von der Nut 176 wegzubewegen, und die Abstreifzungen hindern das Verschlußglied,
ihm zu folgen und bewirken demnach das Abstreifen des Verschlußgliedes von dem Stempel,
so daß es in der Nut 172 bleibt. Sobald das Verschlußglied in die Nut 176
eingetreten ist, tritt der Finger (i182, (Fig. 3) des Transporteurs 66 in die Nut
178 ein und reicht hinter dem Verschlußglied bis zum Boden der Nut 176.
Der
Finger r82 ist an der umlaufenden Scheibe des Transporteurs 66 angebracht, die durch
eine von dem Hauptantrieb der Maschine mittels eines nicht dargestellten Getriebes
in Drehung versetzte `'Felle doppelt so rasch wie ciie Scheiben 40, 42 und 54 angetrieben
wird, wobei zwei Finger vorgesehen sind, um alle von den vier Stempeln geformten
Verschlußglieder weiterzubefördern. Der Finger 182 führt das Verschlußglied zwangsläufig
längs der Führung auf einer Strecke, die ungefähr einer Drehung von 9o° des Transporteurs
66 entspricht.