DE873977C - Vorrichtung zum Heben von Schleusentoren u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von Schleusentoren u. dgl.

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Publication number
DE873977C
DE873977C DEM1639D DEM0001639D DE873977C DE 873977 C DE873977 C DE 873977C DE M1639 D DEM1639 D DE M1639D DE M0001639 D DEM0001639 D DE M0001639D DE 873977 C DE873977 C DE 873977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting device
pontoons
bolt
hook
lifting
Prior art date
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Expired
Application number
DEM1639D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Breitwieser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben von Schleusentoren u. dgl. Schleusentore besitzen Schwimmkästen, damit sie zum Zweck der überholung ohne zusätzliche Mittel ausgeschwommen und in ein Dock gebracht werden können. Im Fall der Beschädigung der Schwimmkästen, die durch Rammung eines Schiffes oder auch durch Kriegseinwirkung entstehen kann, ist das Herausheben solcher Schleusentore mit Hilfe der bekannten Bergungsschiffe sehr umständlich, oft sogar infolge der engen Raumverhältnisse ohne örtliche Demontage ummöglich. Die Erfindung ermöglicht in allen Fällen das Heben und Ausschwimmen der Tore und anderer unter Wasser befindlicher Teile, wie z. B. gesunkener Fahrzeuge u. dgl. Die Hebevorrichtung nach der Erfindung ist zerlegbar und kann auf Eisenbahnwagen oder anderen Transportmitteln an die Bedarfsstelle geschafft und mit gerin -gen ,Montagemitteln an dem . zu hebenden Gegenstand angebracht werden. Die Einzelteile der Hebevorrichtung können in beliebigen Mengen miteinander vereinigt werden, so daß Teile jeder Größe von ihnen gehoben werden können.
  • Die Erfindung besteht darin, daß an jeder .der für die Hebevorrichtung vorgesehenen Anschlußstellen mehrere Pontons in Gruppen neben- oder übereinander zusammengefaßt sind, die einzeln oder gemeinsam mit dem Schleusentor in leicht lösbarer Form verbunden sind. Dabei wird zweckmäßig ein an sich bekanntes Hubjoch auf jeder Seite mit einer Mehrzahl von gekuppelten Pontons versehen. Die vorzugsweise quaderförmigen. Pontons können z. B. in .der erforderlichen Anzahl in einer gemeinsamen Führung waagerecht aufgeschichtet werden. die durch Fluten getauchten Pontons werden an die zu hebenden Gegenstände angeschlossen und Theben diese beim Lenzen an.
  • Als besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird v grbeschlagen, daß die Pontons an ihrer Oberseite Anschläge und Schrägstreben besitzen, mit denen sie an dem oberen vorzugsweise aus dem Wasser herausragenden Teil des Tores angeschlossen werden. Dabei kann eine an der Außenseite des Pontons schwenkbar befestigte Schrägstrebe und ein an der Innenseite des Pontons befindlicher Haken vorgesehen sein, der mit einem entsprechenden Anschlag (Bolzen) an der Wand des zu hebenden Gegenstandes zusammenarbeitet, während die Schrägstrebe an einem höher gelegenen Anschlag (Bolzen) schwenkbar angeschlossen ist. Dabei ist es zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß der Anschlüß der Schrägstrebe an den Bolzen eine begrenzte Beweglichkeit in Längsrichtung der Strebe, z. B. mit Hilfe einer Langlochverbindung, und daß der Anschluß des Hakens eine begrenzte Beweglichkeit in waagerechter Richtung zuläßt, und ferner, daß die Langlöcher am Haken und an der Schrägstrebe auf einer Seite offen und durch einen Riegel verschließbar sind, während an dem Schleusentor waagerechte Zapfen vorgesehen sind, über welche die Langlöcher geschoben werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführunigsbeispiele der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i bis 4 zeigen das erste Ausführungsbeispiel, in dem die Torsohle mit i bezeichnet ist. Auf dieser ist das Schleusentor z verschiebbar. Es besitzt an seiner unteren Außenwand Haken 3, über welche Bügel 4 gestreift werden können, die gelenkig an Potons 5 angeschlossen sind. An dem Bügel 4. greift ferner eine Zugstange @6 an, die an der Außenkante des äußeren Pontons 5 angeschlossen ist. -Das Einhängen des Bügels 4 an dem Schleusentor j2 geschieht durch einen Taucher. Am oberen Teil des Pontons sind Halteseile 7 angeschlossen, .die entweder über das Tor hinweg zu den gegenüberliegenden Pontons laufen oder einzeln am Tor befestigt sind.
  • Die Abb.5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel. Hier sind Pontons 15 an ihrer Oberseite durch Bolzen 1a miteinander verbunden. An die Pontons angeschlossen ist ferner eine Konstruktion, die aus längenveränderlichen Pfosten ,12 und Hubbalken 13 besteht. An die Hubbalken: 13 wird das Tor durch Hängestäbe r4 angeschlossen. Verspannungsstäbe 16 halten das Ganze zu einer stabilen räumlichen Konstruktion zusammen.
  • Die Abb. 7 und 8 zeigen eine ähnliche Anordnung. Hier sind Pontons z5 in waagerechter Lage miteinander verbunden. Die Pfosten 2a: reichen jedoch weit nach unten und sind mit Führungen 26 für die Pontons ausgerüstet. Die Füße 27 der Pfosten sind derart ausgebildet, daß sich die ersten Pontons in der untersten Lage festlegen. Am Hubbalken 23 können Winden 29 zum leichteren Ablassen des Pontons vorgesehen werden.
  • Die Abb.9 bis 12 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel. Die Pontons 35 sind hier mit einem Dreigelenksystem an das Tor 2 angeschlossen. Diese Anhängekonstruktion wird unter Zuhilfenahme der Torkonstruktion gebildet. An das Tor sind besondere Anhängebleche 3(1 angeschweißt oder angenietet. Sie werden vorzugsweise am Querrahmen des Tores befestigt. Sie besitzen Ausschnitte 312, in die oben und unten je ein U-förmiger Träger 33 eingeschoben ist. Zwischen diesen U-förmigen Trägern werden Querschotte 34 eingefügt, in denen ein horizontal liegender Bolzen 36 gelagert ist. Zwischen die Schotte 36 'kann ein aus Blech bestehender Haken 37 geschoben werden, der mit einem Langloch 38 versehen ist, in welches der Bolzen 3!6 eingeführt werden kann. An dem Haken 37 ist ferner ein Riegel 39 vorgesehen, der durch einen Handgriff 4o verschoben werden kann. Der Haken 37 befindet sich am Ende einer Schrägstrebe 41, die an der Außenkante des nächstliegenden Pontons 35 schwenkbar ist. An der Innenkante dieses Pontons befindet sich ein Haken 42 mit nach oben geöffnetem Langloch, der im übrigen genau dem Haken 37 entspricht. Auch für .diesen Haken sind Querschotte nach Art der mit 34 bezeichneten und ein Bolzen vorgesehen. Die beschriebene Verbindungsvorrichtung eignet sich auch zur Herstellung der Verbindung bei verhältnismäßig bewegtem Wasser. Es wird dann zunächst die Schrägstrebe 41 eingehängt, was verhältnismäßig einfach ist. Nach Herstellung dieser Verbindung wird dann der Haken 42 eingeführt, so daß der Ponton dann ausreichend befestigt ist. Die Pontons 35 können entweder einzeln an das Tor angeschlossen werden. sie können aber auch vorher vereinigt und dann in ihrer Gesamtheit angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Heben von Schleusentoren u. dgl., insbesondere von beschädigten Schleusentoren, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der für die Hebevorrichtung vorgesehenen Anschlußstellen mehrere Pontons in Gruppen neben- öder übereinander zusammengefaßt sind, die einzeln oder gemeinsam mit dem Schleusentor in leicht lösbarer Form verbunden sind. z. Hubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Hubjoch auf jeder Seite mit einer Mehrzahl von gekuppelten Pontons versehen ist. 3. Hubvorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise quaderförmigen Pontons in der erforderlichen Anzahl in einer gemeinsamen Führung waagerecht aufgeschichtet werden. q.. Hubvorrichtung nach Ansprucha für senkrecht stehende Quaderpontons, dadurch gekennzeichnet, daß die Pontons (35) än ihrer Oberseite Anschläge (42) und Schrägstreben (41) besitzen, mit denen sie an dem oberen vorzugsweise aus dem Wasser herausragenden Teil des Tores (2) angeschlossen werden. 5. Hubvorrichtung nach Anspruch ,4, gekennzeichnet durch eine an der Außenseite des Pontons (35) schwenkbar befestigte Schrägstrebe (q.1) und einen an der Innenseite des Pontons befindlichen Haken (4z), der mit einem entsprechenden Anschlag (Bolzen) an der Wand des zu hebenden Gegenstandes zusammenarbeitet, während die Schrägstrebe (41) an einem höher gelegenen Anschlag (Bolzen 36) schwenkbar angeschlossen ist. 6. Hubvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß der Schrägstrebe (41) an den Bolzen (3.6) eine begrenzte Beweglichkeit in Längsrichtung ,der Strebe, z. B. mit Hilfe einer Langlochverbindung, und daß der Anschluß des Hakens (q12) eine begrenzte Beweglichkeit in waagerechter Richtung zuläßt. 7. Hubvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (38) am Haken (q.2) und an der Schrägstrebe (q.1) auf einer Seite offen und durch einen Riegel (39) verschließbar sind, während an dem Schleusentor (2) waagerechte Zapfen vorgesehen sind, über welche die Langlöcher geschoben werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 339 0!2:0; britische Patentschriften Nr. 2942 vom Jähre 1915, 114 412; 198 377.
DEM1639D 1942-06-14 1942-06-14 Vorrichtung zum Heben von Schleusentoren u. dgl. Expired DE873977C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB191502942A (en) * 1912-08-13 1915-06-17 Boris Jouravleff Pontoon for Lifting Sunken Vessels.
GB114412A (en) * 1917-03-26 1918-09-13 Richard Macneil Browne Improvements in Means for Raising Sunken Vessels.
DE339020C (de) * 1917-11-27 1921-07-11 Ag Deutsche Maschf Hebeschiff mit zwei getrennten Schwimmkoerpern
GB198377A (en) * 1922-05-27 1924-01-31 Herbert Josef Prochazka A device for salving sunken vessels or goods from a sunken ship

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