DE871540C - Elektrisches Geraet fuer arithmetisches Rechnen - Google Patents

Elektrisches Geraet fuer arithmetisches Rechnen

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DE871540C
DE871540C DEV2701D DEV0002701D DE871540C DE 871540 C DE871540 C DE 871540C DE V2701 D DEV2701 D DE V2701D DE V0002701 D DEV0002701 D DE V0002701D DE 871540 C DE871540 C DE 871540C
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conductor
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contact
relays
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Jean Eugene Paul Verneaux
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    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/40Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using contact-making devices, e.g. electromagnetic relay
    • G06F7/42Adding; Subtracting

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Description

  • Elektrisches Gerät für arithmetisches Rechnen. Die Erfindung betrifft ein Rechenwerk für arithmetisches Rechnen mit mehreren Zählwerken, die jeweils durch Nebeneinaiideranordnung mehrerer Spalten gebildet sind, vorn denen jede einer anderen Ordnung von Einern, bei beliebiger Grundlage des benutzt-en Nuinerierungssystems, entspricht, wobei in jeder Spalte das Addieren von ZeChlen im Kreiswecfisel geschehen kann, in Ver-, bindung mit einer übertragungsvorrichtung, durch die bei Bedarf ein Einer in die lin#ks folgende Spalte übertragen wird.
  • Der Zweck der Verbesserung gemäß der Erfindung besteht insbesondere darin, die Betriebsgesc#Iiwindigkeit solcher Rechenwerke wesentlich zu ,erhöh-en.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß jede Spalte des Zahlwerkes aus einer Gruppe von als Aufnehmer dienenden Relais besteht, wobei durch.Erregung wenigstens eines der Relais die zu addierende Zahl aufgenommen wird, in Verbindung mit einer zweiten, als Sammler dienenden Relaisgruppe, die zur Aufnafinie der vorhergehenden Zahl dient, ferner in Verbindung mit einem Schaltsyst-em, das durch die Lage des Aufnehmers und des Saminlers gesteuert wird, um in Richtun-,des oder der geeigneten Relais dieses Sammlers einen Sammelimpuls zu -senden, der nach der Aufnalinic der letzten zu addierenden Zahl zu Stande gebracht wird.
  • Ferner kennzeichnet sich ein Zählwerk, -das durch die Zusammenstellung mehrerer solcher Spalten ge- bildet ist, dadurch, daß jeder Spalte ein zweites Schaltsystern zugeordnet ist, das ebenfalls durch die Lagge des Aufnehmers und des Sammlers gesteuert wird, um gegebenenfalls in Richtung der linken Spalte einen dem Sammelimpuls folgenden Übeitragungsimpuls zu senden. Diese Anordnung kennzeichnet sich vom Standpunkt der Betriebsweise aus betrachtet insbesondere da-durch, daß das Aussenden des Übertra 'gun#gsimpulses in Richtung der linken Spalte von der Zahl abhängig ist, die addiert -#vird, fern-er auch von der neuen Summe, nicht aber von der vorhergehenden Summe.
  • Da nun der Sammler für das Schalten der Strom--kreise seiner eigenen Relais eingreift, muß deshalb die Dauer des Sammelimpulses -kürzer -sein als die Erregungsdauer idieser Relais, wenn Störungen vermieden werden sollen. Um solche Betriebsverhältnisse zu vermeiden, - werden erfindungsgemäß ebenfalls besondere Relais vorgesehen, bei denen das eines 'bestimmten Relais zugeordnete Kontaktsystem erst beim Aufhören der Erregung dieses Relais seine Lage verändert.
  • In der Zeichnung sind schematisch einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein Gesamtschema eines Zählwerkes mit drei Spalten; Fig.:2 zeigt schematisch eine erste Aus-führung des Aufnehmers; Fig. 3 ist ein Schema des Sammlers, des Mertragungssystems und der Gebrauchsstrornkreise der gleichen Ausführung; Fig. 4 istein Schema einer zweiten Ausführung; Fig. 5 ist eine Ansicht ein-es Relaissystems mit gegenseitiger Sperrung; Fig. 6 ist eine Ansicht eines Spezialrelais; Fig- 7 zeigt -eine andere Ausführung gemäß Fig. 5; Fig- 8, 9 und io zeigen in Ansicht drei verschiedene Lagen eines anderen Relaissystems. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i ist vorausgesetzt, daß es sich um ein Zählwerk mit drei Spalten handelt, also um ein Zählwerk, das in der Lage ist, Additionen bis.zu einer Summe von höchstens 999 auszuführen. Selbstverständlich kann aber die Zahl der SpaIten beliebig gewählt werden, wobei alle Spalten einander gleich ausgebildet und auch in gleicher Weise miteinander verbunden sind und ferner die Wirkungsweise stets die gleiche bleibt.
  • jede der drei Spalten ist schematisch durch ein mit vollen Strichen gezeichnetes Rechteck dargestellt, wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich. jede Spalte umfaßt aber vier Hauptteile, die schematisch in jedem der Rechtecke 1, 2 und 3 durch kleinere, punktiert dargestellte Rechtecke veranschaulicht sind. Diese Teile sind jeweils der Aufnehmer, der Sammler, die Übertragungsvorrichtung und der Geb-rauelisstronikreis.
  • In'jeder der Spalten 1, 2 und 3 der Fig. i ist der Aufnehmer mit E bezeichnet und er ist in seinen Einzelheiten durch die Fig. 2 dargestellt. Der Sammler ist mit C bezeichnet und dessen Einzelanordnung ist im oberen Teil der Fig. 3dargestellt, wogegen die Übertragungsvorriclitung in jeder Spalte der Fig. i mit R bezeichnet und im mittleren Teil der Fig. 3 einzeln dargestellt ist. Schließlich ist der Gebrauchsstronikreis in jeder Spalte der 1 Fig. i mit U bezeichnet und im unter-en Teil der Fig. 3 in seinen Einzelheiten veranschaulicht.
  • jede Spalte ist mit einer ihr entsprechenden Albtastvorrichtung verbunden. Beiffi gewählten Bei-,spiel bestehen die Abtastvorrichtungen z. B. aus Stiften 4, die durch die Lochreihen der entsprechenden Spalte einer abzutastenden Karte greifen sollen und dabei auf einen Kontaktkörper 5 stoßen. Vorrichtungen dieser Art sind den Fachleuten wohl bekannt und bedürfen keiner besonderen Beschreibung. Die Abtastvorrichtung für die Einer ist bei 6 dargestellt, :diejenige der Zehner bei 7 und die-Jenige der Hunderter bei 8. jede dieser Vorrichtullgen umfaßt nur fünf Stifte, denn es wird vorgusgesetzt, daß das wohlbekannte System zur Anwendung gelangt, bei dem die ungeraden Zahlen 1, 3, 5, 7 und 9 durch ein Loch dargestellt sind, wogegen die geraden Zahlen durch das Loch der unmittelbar vorhergehenden ungeraden Zahl und durch,das der Zahl 9 entsprechende Loch dargestellt sind. Der Nullwert wird dadurch bestimmt, daß kein Loch vorhanden ist.
  • Alle Stifte einer gleichen Abtastvorrichtung sind parallel an einen Stromkreis 9 angeschlossen und alle Drähte 9 sind mit einem Speisestrornkreis i i vierbunden, der einen Schalter 12 enthält, welcher in weiter unten beschriebener Weise von einem Exzenter einer nicht dargestellten Exzenterwelle ,betätigt wird. Wenn dieser Schalter 12 geschlossen ist und :wenigstens einer der Stifte einer "#£I)tastvorrichtung. in ein Loch äreift, so wird die dem abgetasteten Loch entsprechende Zahl - vom Auf -nehmer E der entsprechenden Spalte aufgenommen.
  • Nachdem diese Aufnahme gleichzeitig in allen Spalten geschehen ist, enthält jede Spalte mit Ausnahme der dem Nullwe-rt entsprechenden die neue übertragene Zahl. Die Spalten, die einem Nullwert entsprechen, erhalten dagegen von der Abtastvorrichtung keinen Aufnähmeimpuls, so daß die Aufnehrrier dieser Spalten in der Ruhelage verbleiben.
  • Da,s Abtasten hat somit zur Wirkung, daß in jeden Sammler E eine Zahl übertragen wird, die derjenigen des Loches entspricht. Wenn dieser Vorgang beendet ist, wird ein Schalter 13 von einem anderen Exzenter der Exzenterwelle geschlossen, wodurch ein Pol an den Draht 14 geschlossen wird, von dem die Stromkreise des Sammlers der verschiedenen Spalten aus-gehen. Wie weiter unten einzeln erklärt wird, ergibt sich !daraus, daß die SammelstromIkreise in den, Spalten sind, in denen eine neue Zahl aufgenommen wurde-, nicht aber in den Spalten, die keinen neuen Wert aufgenommen haben. Demgemäß wird der neue #Wert im Sammler zu der vorher darin enthaltenen Zahl addiert. In den Sammlern der Spalten, die keinen neuen Wert aufgenommen haben, findet keine Änderung statt.
  • Das Addieren findet in der folgenden Weise statt: Es wird vorausgesetzt, daß die vorher vom Sammler aufgenomm ene Zahl 3 ist und daß die neu aufgenommene Zahl 5 beträgt. Der Sammler wird also die Zahl 8 an-zeigen. Ist aber die in die Spalte neu aufgenommene Zahl z. B. 7, -so wird der Sammler die Zahl o einbringen und die Übertragungsvorric+htung wird zur Übertragung einer zusätzlichen Einheit in die Spalte bereitgestellt, die arithmetisch die links folgende Spalte der betreffenden Spalte ist.
  • Nachdem der Sammelvorgang beendet ist, kann der Schalter 13 von neuem von der Exzenterwelle geöffnet werden, weil die Sammler in ihrer Lage gesperrt sind und erst bei Empfang der nächsten Sammelimpulse entriegelt werden. Dagegen sind dann die Übertragurigsstromkreise durch ;den Schalter 16 der Exzenterwelle gesperrt. Beim darllten Beispiel sind dann also die Übergeste tragungsstromkreise der Spalten 2 und i bei 18 geschlossen. Die Spalte 3 'kann nämlich keinen übertragungsstromkreis aufweisen, weil sie der höchsten Einerordnun#g entspricht, die der Zähler aufweisen kann.
  • Im Fall in dem der Sammelvorgang in der Spalte ?- #ei der vorhergehenden Rechnung den Wert 9 übersteigt, bewirkt das Schließen des Schalters 16 nämlich das Übertragen einer Einheit auf die Samnielvorrichtung der Spalte 3. Wenn in der Spalte i der Sammelvorgang der vorhergehenden Rechnunz die Zahl o übersteigt, wird in gleicher Weise der 15bertragun-gsstromkreis dieser Spalte eine Einheit auf die Summelvorrichtung der Spalte 2 übertragen.
  • Für den besonderen Fall, in dem der Sammelvorgang in der Spalte 2 die Zahl 9 erreicht, kann keine Übertragung aus dieser Spalte 2 in Richtung der Spalte 3 geschehen, denn die Summierung zweier Wertzahlen beliebiger Art kann nicht die Summe ig erreichen, dagegen kann es vorkommen, daß der Sammelvorg-ang in der Spalte i eine Übertragung in Richtung der Spalte 2 bewirkt, sodaß diese dann die Zahl o anzeigen würde und eine Übertragung in Richtung,der Spalte 3 bewirken müßte.
  • Erfindungsgemäß wird in diesem Fall der Übertrag der Spalte i unmittelbar in die Spalte 3 übergeleitet und gleichzeitig auch in die Spalte:2, so daß diese auf Null übergeht unddaß gleichzeitig in der Spalte 3 eine Einheit addiert wird. Mit anderen Worten 'hat die Aufnahme der Zahl 9 inden Sammler einer anderen Spalte als die erste und die letzte zur Wirkung, daß im Übertragungsstromkreis ein Schaltvorgang stattfindet, durch den der Übertragungsimpuls aus der rechten Spalte, der von der betreffenden Spalte aufgenommen wird, gleichzeitig in Richtung der linken Spalte abgelenkt wird.
  • Der Gebrauchsstromkreis wird weit-er unten einzeln besdhrieben. Er besteht in der Regel aus einem Kontaktsystem, dem die Aufgabe zufällt, die Zahlenangaben des Sammlers in bestimmter Weise auszudrücken. Dies entsteht beim Schließen eines Schalters 18 durch eines der Exzenter der Exzenterwelle, wenn die vorhergehenden Aufnahme-, Sammel- und Übertragungsvorgänge beendet sind. z5 Der Schalter 18 öffnet sich dann und die gesamte Vorrichtung ist für einen neuen Rechenvorgang bereit.
  • Schließlich kann man durch einfache Betätigung des Schalters ig, wie weiter.unten erklärt, auf die Subtraktion übergehen. Um Idas Zählwerk auf Null einzustellen, genügt es, die Schalter 2o vorübergehend zu schließen.
  • Nachdem nun die Gesamtanordnung in den wesentlichen Teilen beschrieben wurde, wird nachfolgenddie Beschaffenheit ein-es jeden der Bestandteile erklärt.
  • Der Aufnehmer gemäß Fig. 2 besteht aus sechs Relais und den entsprechenden Schaltern. Die Relais 21, 22, 23, 24 und 25 bilden die eigentlichen Aufnahmerelais, wogegen das Relais 26 7um Schaltender Stromkreise für den Übergang aus der Addition auf die Subtraktion dient. Das Relais 21 entspricht der Zahl i, das Relais 22 der Zahl 3, das Relais 23 der Zahl 5, das Relais 24 der Zahl 7 und das Relais 25 der Zahl g. Das jeweilige Erregen dieser Relais entspricht der Aufnahme :der entsprechenden Zahl in den Aufnehmer. Die geraden Zahlen:2, 4, 6 und 8 werden durch Erregung der Relais 21 und 2#4 aufgenommen, die der unmittelbar vorhergehenden ungeraden Zahl entsprechen, und durch idie gleichzeitige Erregung des Relais 25.
  • Durch -die Leitungsdrähte 27, 28, 29, 30 und 31 ist jede der Spulen der Relais 21 bis 2,5 mit einer POlklemme 32, 33, 34, 35, 36 verbunden und jede dieser Polklemmen ist selbst mit dem entsprechenden Kontaktkörper 5 verbunden (Fig. i). Im übrigen sinddie freien Enden der Spulen der Relais:2i bis 2,5 durch den Leitungsdraht 37 mit einer Polklemme 38 verbunden, die selbst an einen der Pole einer Speisestromquelle angeschlossen ist, wie dies in Fig. i bei 39 angedeutet ist.
  • Der Steuerstromkreis für die Aufnahme, der vom Schalter 13 herkommt (Fig. i), läuft in die Polklemme 4o aus. Durch ein nachf olgendbeschriebenes Kontaktsystem wird der Steuerimpuls, der durch diese Polklemme 4o und -den Leitungsdraht 41 ankommt, dem einen oder anderen der Leiter 42 bis 5o zugeleitet, die den Zahlen i bis 9 entsprechen, entsprechend dem oder den erregten Aufnahmerelais. Der Leiter 42 entspricht der Zahl i, der Leiter 43 der Zah1:2 und so weiter bis zum Leiter 5o, der der Zahl 9 entspricht.
  • Für die Addition ist es selbstverständlich, daß die mit Ausnahme der Zahl 9 den ungeraden Zahlen entsprechenden Leiter 42, 44, 46 und 48 mit dem Leiter 41 nicht nurdurch den Arbeitskontakt 27 bis 3o eines jeden der Relais 21 bis 24, sondern auch mit einem Ruhekontakt V des Relais -->5 verbunden sein müssen, das der Zahl 9 entspricht. Wenn nämlich eines der den Zahlen 1, 3, 5 und 7 entsprechenden Relais:27 bis 30 erregt wird, muß natürlich der jeder dieser Zahlen entsprechende Leitungsdraht unter Strom gesetzt werden. Wird dagegen das Relais 25 zugleich erregt, was für die nach oben folgende gerade Zahl bestimmend ist, muß jeder der diesen Zahlen entsprechenden Leiter stromlos sein. Deshalb ist der Leiter 42, der die Zahl i bestimmt, mit dem Leiter 51 durch einen Arbeitskontakt 52 des Relais:2i verbunden. Der Leiter 4-1. der die Zahl 3 bestimmt, ist mit dem Leiter 51 durch den Arbeitskontakt 53 des Relais 22 verbunden. Der Leiter 46, der die Zahl 5 bestimmt, ist mit dein Leiter 51 durch den Arbeitskontakt 54 des Relais 23 verbunden. Der Leiter 48, der die Zahl 7 bestimmt, ist mit dem Leiter 5 1 durch den Arbeitskontakt55 des Relais2,4 verbunden. Schließlicb ist der-Leiter 5 1 mit dem Leiter 41 durch den Ruhekontakt 36 des Relais 25 verbunden.
  • Was nun die Leiter 43, 45, 47, 49 anbetrifft, die. den geraden Zahlen entsprechen, so müssen diese mit dem Leiter 41 dann verbunden werden, wenn das Relais 23, das der Zahl 9 entspricht, gleichzeitig mit einem der anderen Relais 21 bis :24 erregt wird. Diese Schaltung muß somit für jeden Leiter durch einen Arbeitskontakt der Relais :2 1 bis 24 und einen Arbeitskontakt des Relais 25 stattfinden. Deshalb ist der Leiter 43 mit dem Leiter 57 durch den Arbeitskontakt 58 des Relais 2-1 verbunden. Der Leiter 45 ist mit dem Leiter 57 durch den Arbeit-skontakt 59 des Relais 2?, verbunden. Der Leiter 47 ist mit dem Leiter 57 durch den Arbeitskontakt 6o des Relais 23 verbunden. Der Leiter 49 ist-Mit dem Leiter 57 durch den Arbeitskontakt6i des Relais24 verbunden. Schiießlich ist der Leiter 57 mit dem Leiter 41 durchden Arbeitskontakt 62, des Relais 25 verbunden.
  • Der Leiter 5o, welcher der Zahl 9 entspricht, muß dann mit dem Leiter 41 verbunden werden, wenn das Relais:2,5 allein erregt ist. Diese Schaltung muß somit in Reihe ein-en Arbeitskontakt des Relais 25 und Ruhekontakte aller anderen Relais 21 bis 24 aufweisen. Deshalb ist der Leiter 5o mit dem Leiter 41 durchdie Ruhekontakte 63 des Relais 21, 64,des Relais 2:2, 65 des Relais 23, 66 des Relais 24 und den Ruhekontakt 62 des Relais 25 verbunden.
  • Wie weiter unten erklärt, geschieht die Subtraktion unter Vorbehalt der Überträge durch Addition der ErgänzuAgszahlen zu io der abzuziehenden Zahlen. Mit anderen Worten wird zum Abziehen von 3 das Werk, die Zahl 7 addieren, d. h. 10 - 3. Zur Erzielung dieses Ergebnisses, wenigstens was die Addition der Ergänzungszahl anbetrifft (das Übertragen wird gleichzeitig mit,der*Subtraktionsweise erklärt),geschieht ein Schalten durch Erreg--n des Subtraktionsrelais 26. Deshalb geschehen die vorbeschriebenen Verbindungen zwischen den Leitern 42 bis 50 und dem Leiter 41 durch Ruhekontakte 68 -bis 75 des Subtraktionsrelais 26, wogegendie entsprechenden Arbeitskontalkte 76 bis 83 mit den Leitern verbunden sind, die den Ergänzungen zu io der Zahlen entsprechen, die selbst den mit den . Rühekontakten verbundenen Leitern entsprechen. Der Arbeitskontakt 76, der dem mit dem Leiter 50 (Zahl 9) verbundenen Ruhekontakt 68 entspricht, ist z. B. mit dem Leiter 42 (Zahl i) verbunden. Der Arbeitskontakt 77, der dem mit dein Leiter49 (Zahl 8) verbundenen Ruhelkontakt69 ent.-spricht, ist mit dem Leiter 43 (Zahl 2) verbunden usw., mit Ausnahme,des der Zahl 5 entsprechenden Leiters 4#6, für den selbstverständlich eine solche Anordnung nicht erforderlich ist, weil ja für die Zahl 5 die Ergänzung zu i o ebenfalls 5 -beträgt.
  • Betreffend den vorbeschriebenen Sammelsteuerstroin',kreis ist noch darauf 'hinzuweisen, daß der. Leiter 84, welcher der Zahl i für 'die Addition und demgemäß der Zahl 9 für die Subtraktion entspricht, in der beschriebenen Weise anden Kontakt 5,2 oder an den Leiter 56 für das Einlaufen des übertra,gungsimpulses angeschlossen werden kann, wie #dies weiter unten erklärt wird. Dieses Schalten geschieht mit Hilft eines Sehalters 85, der von der Exzenterwelle gleichzeitig mitdem Schalter 16 betätigt wird, welcher den Übertragungsvorgang in solcher Weise steuert, daß der Leiter 84 in normaler Weise mit dem Kontakt 52 und dem Leiter 86 während des Übertragungsvorganges verbunden wird.
  • Der Steuerstromkreis für 'die Übertragung im Aufnehmer ist ganz ähnlich wie derjenige ausgebildet, der für den Steuerstromkreis des Sammlers vorbeschrieben wurde. Der durch den Leiter 87 einlaufende Impuls muß entsprechend der durch die Relais:2i bis 2,5 aufgenommenen Zahl in einen der Leiter 88 bis 96 auslaufen"die jeweils den Zahlen i bis 9 entsprechen. Die Aufgabe ist somit genau die gleiche wie im Fall des Sammlerstromkreises und wurde auch in gleicher Weise gelöst. Eine kürzere Beschreibung wird,deshalb genügen.
  • Die Leiter 88, go, 9:2 und 94, die den ungeraden Zahlen i bis 7 entsprechen, sind jeweils mit dem Leiter 97 durch die Aribeitskontakte 98 bis ioi der Relais 21 bis 24 verbunden, wogegen der Leiter 97 mit dem Leiter 87 durch den Ruhekontakt io2 des Relais:25 verbunden ist. Die Leiter 89, 91, 93, 951 die den geraden Zahlen von 2 bis 8 entsprechen, sind jeweils mit dem Leiter 103 durch die Arbeitskontakte io4 bis 107 der Relais 2,1 bis 24 verbulldell, wogegen der Leiter 103 mit -dem Leiter 87 durch den Arbeitskontakt von io8 verbunden ist, der zum Relais 25. gehört. Schließlich ist der Leiter 96, welcher der Zahl 9 entspricht, mit dem Leiter 103 durch die Ruhekontakte von iog bis 11:2 verbunden, die in Reihe geschaltet sind und jeweils zu den Relais ?zi bis 24 gehören.
  • Für die Subtraktion wird in gleich-er Weise wie beim Sammelstromkreis eine Schaltung durch das Relais:26 mit Hilft der Kontakte 113 bis i2o bewirkt, die den Kontakten 68 bis 75 entsprechen.
  • Es ist noch darauf 'hinzuweisen, daß der Leiter 86 des übertragungsstromkreises ebenfalls - an den einen oder anderen der Leiter 1:21 und 1:22 durch den Kontakt 123' des Subtraktionsrelais 26 angeschlossen werden kann. Für die Addition, bei der das Relais 26 nicht erregt ist, wirid der Leiter 86 mit dem Leiter 121 verbunden, wogegen er für die Subtraktion mit dem Leiter 122 verbunden wird. Die Leiter 1:23 und 1:24, deren Zweck weiter unten erklärt wird, 'können in gleicher Weise durch den Kontakt 125 mit dem Leiter 126 verbunden werden. Die Leiter 1:23 und iz6 werden für die Addition miteinander verbunden. Dies geschieht für die Leiter.i24 und 126 für den Fall der Subtraktion, wobei der Kontakt 125 zum Relais 26 gehört.
  • Die Sammelvorr'ichtung, die im oberen Teil der Fi-. 3 dargestellt ist, besteht aus zehn Relais 127 bis 136, diederart ausgebildet sind, daß sie in der Erregungslage gesperrt --bleiben, um durch die Erregung eines beliebigen der anderen entriegelt zu werden. Die Relais 1-27 bis 136 entsprechen jeweils Die Übertragungsvorrichtung ist im mittleren Teil -der Fi g- 3 dargestellt. Sie besteht aus Kontakten 164 bis 172, die jeweils zu jeden der Relais 127 bis 136 gehören, aus einem dem Relais 127 zugeordneten Kontakt 139 und aus einem zusätzlichen Kontakt 138 für das Relais 136. jeder der Kontakte 164 bis 17-2 ist jeweils mit einem der Leiter 88 bis 96 verbunden, während der Kontakt 138 mit dem Leiter 121 und der Kontakt 139 mit dem Leiter 122 verbunden ist. Alle Ruhekontakte deer Kontakte 164 bis 172 sind mit den genannten Kontakten 164 bis 172 in Reihe geschaltet, uni eine ,Kette zu bilden, die an den Leiter 123 angeschlossen ist, während alle entsprechenden Arbeits-kontakte parallel zum Leiter 134 geschaltet sind, der ebenfalls in den Arbeitskontakt von 139 ausläuft. Schließlich ist der Arteitskontakt von 138 mit dem Leiter 123 verbunden.
  • Diese Vorrichtung dient dazu, einen Impuls in den Leiter 1:23 für eine Übertragung-durch Addition, und einen Impuls in den Leiter 12-1 für eine übertragungdurch Subtrgktion zu senden. Andererseits kann man feststellen, daß die neue Zahl in die Relais 127 bis 136 vor dem Arbeiten der übertragungsvorrichtung aufgenommen wird, wobei die addierte Zähl beim Senden des Übertragungsimpulses durch das Vorhandensein einer Polarität im#entsprechenden Leiter 88 bis 96 dargestellt wird. Demgemäß wird die Überleitung des Übertrags durch den Vergleich der addierten Zahl nicht mit der vorhergehenden, im Sammler vorhandenen Zahl, sondern.init der neuen Zahl bestimmt.
  • Wenn z. B. für -die Addition die neue Zahl eine 9 ist, darf ein Übertrag nicht stattfinden, denn es ist nicht möglich, durchAddition zwei-er Zahlen ig zu erzielen; die neue Zahl eine 8 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9 ist, denn 18 ergibt sich nur durch die Summe von 9 + 9; ,die neue Zahl eine 7 ist, muß eine übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9 oder eine 8 ist, denn 17 ergibt sich aus (8 + 9) und i (9 + 8); .die neue Zahl eine 6 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9, 8 oder 7 ist, denn 16 ergibt sieh aus (7 + 9), (8 + 8) und (9 + 7); ,die neue Zahl eine 5 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9, 8, 7 oder 6 ist, denn 15 ergibt sich auis (6 + 9), (7 + 8), (8+ 7) und (g+6); die neue Zahl eine 4 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9, 8, oder 5 ist, weil 14 sich aus (5+9), (6+,l#), (7 + 7), (8 + 6) und (9 + 5) ergibt; die neue Zahl eine 3 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn #die addierte Zähl eine 9, 8, 7, 6, 5 oder 4 ist, denn 13 ergibt sich aus (4 + 9), (5 + A), (6 + 7), (7 + 6), (8 + 5) und (9 + 4) ; die neue Zahl eine.2 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9, 8, 7, 6, 5, 4 oder 3 ist, denn 12 ergibt isich aus (3 + 9), (4 + 8#, (5 + 7), (6 + 6), (7 + 5), (8 + 4) und (9 + 3); -den Zahlen von o bis g. Es ist somit stets eine Zahl in die Sammlervorrichtung eingetragen, und diese Zahl entspricht dem letzten 'der Relais 1:27 bis 136, das einen Erregungsimpuls erhalten hat.
  • jedes dieser Relais 1:27 bis 136 hat eine erste Reihe von neun Kontakten aufzuweisen. Zur Vereinfachung der Beschreibung sind nicht alle Kontakte, von denen go vorhanden -sind, mit Nummern versehen. Sie sind für jedes Relais nur mit den Buchstaben a bis i bezeichnet.
  • Alle festen Kontakte a sind an den Leiter 5o angeschlossen,der wie erwähnt der in den Aufnehrn.cr aufgenommenen Zahl 9 entspricht. Alle festen Kontakte b sind an den Leiter 49 angeschlossen, welcher der in den Aufnehmer aufgenommenen Zahl 8 entspricht, und so weiter bis zu den festen Kontakten i, die mit dem Leiter 42 verbunden sind, welcher der in denAufnehmer aufgenommenen Zahl i entspricht.
  • Alle beweglichen Kontakte a sind jeweils mit einem der Relais 127 bis 136 verbunden. Diese Verbindung geschieht durch Idas Relais, das der Zahl entspricht, die durch das Relais dargestellt ist, zu dem der Kontakt gehört, vermehrt um 9 im Kreiswechsel Ader Zahlen von o bis g. Der bewegliche Kontakt a des Relais 136, der der Zahl 9 entspricht, ist z. B. mit dem der Zahl 8 entsprechenden Relais 135 verbunden. Der bewegliche Kontakt a des Rela; s 135, welcher der Zahl 8 entspricht, ist mitdem der Zahl 7 entsprechenden Relais 134 verbunden usw. bis zum Kontakt a des Relais 127, welcher der Zahl o entspricht, und mit dem Relais 136 verbunden ist, das der Zahl 9 entspricht. In gleicher Weise sind alle beweglichen Kontakte b jeweils mit demjenigen der Relais 1:27 bis 136 verbunden, das der Zahl entspricht"die durch das Relais dargestellt ist, zu dem der betreffen-de Kontakt gehört, vermehrt uni 3, wobei der Kontakt b des Relais 136, das der Zahl 9 entspricht, mit dem Relais 134 verbunden ist, das der Zahl 7 entspricht, und der Kontakt b des Relais 135 das der Zahl 8 entspricht, mit dem Relais 133 verbunden ist, das der Zahl 6 entspricht, usw. bis zum Kontakt b des Relais 127, das der Zahl o entspricht und mit dem Relais 135 verbunden ist, das der Zahl 8 entspricht. Man verfährt in gleicher Weise für die anderen Kontakte von c bis i, wobei jeder dieser Kontakte mit demjenigen Relais 127 bis 136 verbunden ist, das der Zahl entspricht, das durch das Relais dargestellt ist, zu dein der Kontakt gehört, vermehrt umdie Zahl, die dein Leiter 43 bis 5o entspricht, zu dem der genannte Kontakt ebenfalls gehört.
  • Der Grund dieser Anordnung besteht darin, daß der Sammler die Zahl aufnehmen muß, die der Summe der vorhergehenden Zähl, und der neui#n Zahl entspricht, die durch einem der Leiter 43 bis 5o eingetragen wird, unter Vorbehalt des Übertrags für den Fall, indem die Summe mehr als io beträgt, und zwar sowohl fürdie Addition als auch für die Subtraktion, weil ja die letztere,dur#h Addition der .Ergänzungzu ioderabzuziehendenZahl erzieltwird.
  • Wie erwähnt, -gestattet es der Kontakt 20, einen Impuls in das Relais 127 zu senden, um dadurch die Nulleinstellung des Saminlers zu bewirken. die neue Zahl eine i ist, muß eine Übertragung stattfinden,wenn dieaddierteZahleineg,8,7,6,5,4,3 oder 2 ist"denn i-i ergibt sich aus allen Zusammenstellungen zweier Za!hlen mit Ausnahme von (1+9) und (g+i).
  • Wenn schließlich die neue Zahl eine o ist, muß in leicht verständlicher Weise eine Übertragung in allen Fällen stattfinden. V # In iden vorstehenden Erklärungen iist natürlich vorausgesetzt, daß der Auf nehmer undder Sammler 'eine neue Zahl aufgenommen haben. Wird 'kein Impuls übertragen (für Null), wird auch die Übertragungsvorrichtung nicht arIbeiten, weilkeinRelais des Aufnehmers erregt wird.
  • Man kann leicht feststellen, daßdie beschriebene Anordnung -die gestellten Bedingungen erfüllt. Bei Erregung eines beliebigen Relais i:z8 bis 136 sind nämlichdie Kette- der Kontakte 164 bis 172 an der Stelle des Kontaktes untertbrochen, der diesem Relais entspricht. Der Übertragungsimpuls, der ,durch einen der Leiter 88 bis 96 einläuft, wird somit'nur dann auf den Leiter 123 übertragen, wenn .er durch einen Leiter 88 bis 96 ankommt, -der ih einen der Kontakte 164 bis 172 ausläuft, -der sich auf der linken Seite des idie Kette unterbrechenden Kontaktes befindet.
  • Wie eben erklärt wurde, kann bei einer Addition eine Übertragung nicht stattfinden, wenn die neue Zahl eine 9 ist. Es kann aber der Fall eintreten, ,daß eine Übertragung einer Einheit von -der rechten Spalte in bezug auf die in Betracht kommende Spalte erfolgt. In dies ' ein Fall wird gemäß der Erfindung dieser Übertrag den Sammler von der Z 11 19 auf die Zahl o in der betreffenden Spalte übertreten lassen. Vor Ablauf dieses Vorganges wird aber der,durch den Leiter 12 1 in der beschriebenen Weise eiplaufende Impuls durch den geschlossenen Kontakt 138 in die linke Spalte übertragen, wodurch die Übertragung ohne Zeitverlust stattfindet.
  • Für den Fall der Subtraktion wird in der erwähnten Weise,der Vorgang durch Addition der Ergänzung züi io der abzuziehenden Zahl verlaufen. Wenn in einer Spalte,die Subtraktion (a - b) ausgeführt werden soll, bewirkt man also die Addition (a + c), bei welcher c.= (io - b). Ist nun b > a, so muß selbstverständlich eine Übertragung in Richtung der linken -Spalte stattfinden. Man kann aber ohne weiteres feststellen, daß, wenn b > a#, notwendigerweise auch (a + r) :5 9 und umgekehrt, dann nämlich b > a ist, so kann man auch schreiben b > a + i, woraus sich folgerichtig ergibt:
    io - b 2## io - (a + i)
    C< 9-a
    a + C< 9
    Wenn man nun aber in Betracht zieht, daß beim Addieren alle Werte von (a + c), die größer als 9, zu einer Übertragung Anlaß geben, also zu einem Impuls im Leiter 1:23, #SO stellt man fest, daß im Fall der Subtraktion dagegen alle Werte von (a + c) die kleiner oderhöchstens gleich 9 sind, Anlaß zu einer Übertragung, also zu einem Impuls im Leiter '124 geben.
  • Im FaIJ der Subtraktion darf der Übertragungsimpuls, der durch einen der Leiter 88 bis 96 einläuft, nur -dann auf den Leiter übertragen werden, wenn er durch einen der Leiter 88 bis 96 ankommt, der in einen der Kontakte 164 bis 172 ausläuft, welcher sich auf der rechten Seite des Kontaktes befindet, der die Kette der Kontakte 164 bis -172 unterbrochen hat.
  • Es ist ersichtlich, daß die dargestellte Anordnung diese Bedingung erfüllt. In gleicher Weise wie beim Addieren keine Übertragung stattfinden kann, wenn die neue Zahl eine 9 ist, kann auch -bei der Subtraktion keine Übertragung stattfinden, wenn die neue Zahl eine Null ist. Um also bei der Subtraktion die eofortige Übertragung in die linke Spalte aus der rechten Spalte zu bewirken, wenn die Sammelzahl der betreffenden Spalte eine Null ist, kann der Leiter 1.22 mit dem Leiter 1:24 durch den Arbeitskontakt 139 des Relais 1?,7 verbunden werden.
  • Der Gebrauchsstromkreis, der durch den unteren Teil 'der Fig. 3 dargestellt ist, besteht hier in einem Schaltsystem, das die Angaben des Sammlers in der gewählten Ausdrucksweise darstellt. So wird z. B. vorausgesetzt, daß diese Ausdrucksweise, die zu Beginn rder Beschreibung angegelben ist, bei welcher die ungraden Zahlen durch die Erregung eines entsprechenden Stromkreises dargestellt sind, wogegen die geraden Zahlen durch die Erregung des Stromkreises ausgedrückt werden, der der unmittelbar kleineren, ungeraden Zahl entspricht und gleichzeitig des der Zah1,9 entsprechenden Stromkreises, so ergibt sich daraus die folgende Anordnung: Die Steuerleitung140, die mit einem Pol der Speisebatterie verbunden ist, ist durch eine Reihe von Arbeitskontakteg der Relais 128 bis 136 vervielfältigt. Die entsprechenden beweglichen Kontakte sind in der folgenden Weise vervielfältigt: a) Die bew#g-glichen Kontakte 141 bis 145 sind mit dem der Zahl 9 entsprechenden Leiter 146 verbunden, 141 gehört zu dem Relais 136, 142- zum Relais 135, 143 zum Relais 133,144 zum Relais 134 145 zum Relais 139.
  • b) Die beweglichen Kontakte 147 und 148 sind an den Leiter 149 angeschlossen, welcher der Zahl 7 entspricht. 147 gehört zum Relais 133 und 148 züm Relaiis 134.
  • c) Die beweglichen Kontakte i5o und 151 sind an den Leiter 152 angeschlossen, welcher (der Zahl 5 entspricht. i5o.gehört zum Relais 133 und 151 zum Relais 132.
  • d) Die beweglichen Kontakte 153 und 154 sind an den Leiter 135 angeschlossen, welcher der Zahl 3 entspricht. 153 gehört zum Relai(s 131 und 154 zum Relais 130.
  • e) Die beweglichen Kontakte 156 und 157 sind an den Leiter 158 angeschlossen, welcher der Zahl i entspricht. i56"-eh,5rt zum Relais 129 und 157 zum Relais 128.
  • Es ist ersichtlich, daß die Erregung eines beliebigen Relais 128 bi-s 136 im Fall einer ungeraden Zahl die Erregung eines entsprechenden Stromkreises 146, 149, 15:2, 155 oder 158 bewirkt, wogegen bei einer ungeraden Zahl die Erregung eines Relais 128 bis 136 die Erregung des Stromkreises 146 bewirkt, welcher der Zahl 9 entspricht, sowie auch dieErregung eines entsprechenden der anderen Stromkreise 149, 152, 155 oder 158.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung i.st folgende: Es wird vorausgesetzt, daß das Gerät auf Null eingestellt ist, d. h. daß in den Saminlern das Relais 127 erregt Ist. Um dieses zu erzielen, genügte es, wie weiter unten nachgewiesen wird, einen Impuls durch das vorübergehende Schließendes Kontaktes 2o zu erzeugen. Es wird weiter vorausgesetzt, daß die einzutragende Zahl 407 beträgt, d. h. daß das durch 'die Abtastvorrichtung 6 für die Einer abgetastete Loch der Zahl 7 entspricht, das durch 7 abgetastete Loch der Zahl o und das durch 8 abge tastete Loch der Zahl 4.
  • In der Spalte i wird der Stift 4, der in das Loch der Zalil 7 der Einer der Karte eingreift, auf den entsprechenden Kontakt 5 stoßen, wodurch der Strorn zur Polklemme, 35 gelangt und durch den Leiter 30,das Relais:24 erregt. Auf diese Weise ist auf dem Arbeitskontakt 53 für den Sammler der Spalte i ein Stromkreis bereitgestellt und auf dem Kontakt ioi ist ein weiterer Stromkreis für die übertragungsvorrichtung der genannten Spalte bereitgestellt.
  • In der Spalte 2 trifft die Abtastvorrichtung 7 auf kein Loch. Es ergibt sich daraus, daß der Aufnehmer dieser Spalte in der Ruhelage verbleibt, so daß die Sammler- und übertragungsstromkreise der Spalte 2 später nicht erregt werden können, entgegen dem, was für die anderen Spalten nachgewiesen wird.
  • In der SPalte 3 trifft die Abtastvorrichtung 8 auf das Doppelloch, das der Zahl 4 entspricht, also auf das der Zahl 9 und das der Zahl 3 entsprechende Loch. Es ergibt sich daraus, daß im Aufnehmer der Spalte 3 die Relais 22 (Zahl 3) und 25 (Zahl 9) gleichzeitig erregt werden.
  • In diesem Zustand der Vorrichtung schließt die Exzenterwelle des Schalters 13, der die Sammlerstromkreise steuert.
  • In der Spalte i schließt sich ein Stromkreis durch .den Schalter 13, den Leiter 14, den Leiter 41, den Kontakt 56 in der Ruhelage, den Kontakt 55 in der Arbeitslage, den Kontakt 70 in der Ruhelage, den Leiter 48, den Kontakt c des Relais 127 in der Arbeitslage (Zahl o), das Relais 134 (Zahl 7), den freien Pol der Stromquelle. Demgemäß wird das Relais 134 erregt. Es entriegelt das Relais 127, das abfällt, und sperrt sich selbst in der Erregungslage. Durch eine geeignete Anordnung wird der Leiter 48 stromlos gemacht, bevor das Relais 134 ganz in die Erregungslage- gelangt ist, derart, daß kein neuer Stromkreis'durch den Kontakt cdes indie Arbeitslage rückenden Relais 134 geschlossen wird. In diesem Fall würde nämlich das Relais 131 entsprechend der Zahl 4 sofort erregt, genau wie wenn die Zahl 7 wiederholt addiert würde usw., solange der Leiter 48 sich unter Spannung befinden würde.
  • In der Spalte 2 schließt sich kein Sammlerstromkreis, weil im Aufnehmer kein Relais erregt wird. In der Spalte 3, wo sich die Relais 2,9 und 22 in der Erregungslage befinden, wird ein Stromkreis geschlossen durch den geschlossen-en Schalter 13, den Leiter 44 den Kontakt 6:2 in der Arbeitslage, den K-ontakt 59 in der Arbeitslage, den Kontakt 72 in der Ruhelage, den Leiter 45, den Kontakt f des Relais 127 in der Erregungslage, das Relais 131, den freien Pol der Stromquelle. Das Relais 131 wird erregt, entriegelt das Relais 127 und sperrt sich selbst in der Erregungslage. Wie im vorliegenden Fall wird der Leiter45 strornlos, bevor das Relais 1:27 ganz in die Erregungslage gelangt.
  • Die Zah.1407 ist somit in die Sammler aufgenommen. In diesem Augenblick wird der Schalter 16 durch die Exzenterwelle geschlossen, während der Schalter 13 von neuem geöffnet wird.
  • Das Schließen des Schalters 16 bestimmt das Einsenden des übertragungsimpullses in jede der Spalten. Es ist selbstverständlich, daß dieser Impuls in der Spalte 3 gar keine Wirkung hat, weil ja auf deren linken Seite keine weitere Spalte vorhanden ist. Andererseits steht% der Übertragungsstromkreis der Spalte:2 offen, denn keines der Relais dieser Spalte ist erregt. Es ergibt sich daraus, daß der Schalter io8 offen ist, wodurch eine der vom Leiter 87 herkommende Leitung unterbrochen isst, wogegen bei geschlossenem Kontakt io8 die Kontakte 98 bis ioi alle offenstehen, wodurch auch die zweite vom Leiter 87 herkommende Leitung nnterbrochen wird. Der Erregungsstromkreis ist somit in der Spalte 2, nicht erregt.
  • In der Spalte 3 wurde der übertragungsstromkreis bereitgestellt durch: Kontakt 16 in der Arbeitslage, Leiter 87, Kontakt io.2 in der Ruhelage, Kontakt ioi in der Arbeitslage, K ontakt 115 in der Ruhelage, Leiter 94, Kontakt 17o des Relais 134 in der Arbeitslage, Leiter 1:24. Der Kontakt 1:25 befindet sich aber in der Ruhelage, so daß dieser Stromkreis unterbrochen ist und keine Übertragung stattfindet. Man wird weiter unten sehen, daß dies nicht eingetreten wäre, wenn im Laufe einer Subtraktion das Relafs 2,6 erregt worden wäre und das Relais ii2.,5 demgemäß in der Arbeitslage gewesen wäre. Schließlich öffnet sich der Kontakt 16 und der Vorgang des Eintragens der Zahl 407 ist beendet.
  • Es wird jetzt vorausgesetzt, -daß die zu.addierende Zahl o98beträgt. Wie im vorhergehenden Fall wird der Vorgang des Eintragens durch das Schließen des Schalters 12 eingeleitet und er verläuft genau in der gleichen Weise. Es ist deshalb nicht notwendig, (diesen Vorgang von neuem zu beschreiben, abgesehen von der Übertragung der Zahl 9 in der Spalte:2 in den Sammler. Bei der vorstehenden Beschreibung des Eintragens der Zahl 4 in die SPalte 3 wurde nämlich erklärt, daß die Relais:25 (Zahl 9) und 2-2 (Zahl 3) gleichzeitig erregt wurden, wodurch der SainmIerstromkreis durdi den Kont?Lkt 62 in der Arbeitslage und 59 in der Arbeitslage und den Übertragungsstromkreis durch die Kontakte io8 und io5 -in der Arbeitslage geführt wurden. Es wird jetzt darauf- hingewiesen, daß die Kettenkontakte64 und iio offenstanden, wodurch die Übertragung des Sammelinipulses und des Übertra,gungsimpulses jeweils in Richtung der Kontakte 68 und 113 unterbunden wurden. Im vorliegenden Fall befindet sich aber keiner der Kontakte 58 bis 61 in der Arbeitslage und alle Kontakte 63 bis 66 befindefi sich in der Ruhelage, weil nur das Relais 2,5 erregt ist. Demgemäß geht der Sammelstromkreis vom Leiter 41 #durch den Kontakt 62, in der Afbeitslage und,die Kontakte63 bis 66 in der Ruhelage in Richtung des Kontaktes 68 in der Ruhelage und de# Leiters 5o, während der Übertragun#gsstromkreis durch den teiter 87, den Kontakt io8 in der Arbeitslage, die Kontakte iog bis 11:2 in der Ruhelage, den Kontakt I 13 in der Ruhelage und den Leiter 96,geht.
  • Nach dem Eintragen und Sammeln der Zahl o98 befindet sich das der Zahl 5 entsprechende Relais 13:2 der Spafte i in der Erregungslagt. Das Relais 136 der Spalte:2, die der Zahl g. entspricht,.befindet sich ebenfalls in der Erregungslage.--Sr-hließlich verbleibt in der Spalte 3 das der Zahl 4 'cntsprechende Relais 131 in seiner Erregungslage.
  • Wenn der Schalter 16 den Übertragungsstromkreis schließt, gelangt der durch den Lkiter 87 in die Spalte 2 zugeführte Impuls, wie erwähnt, zum Leiter 96. Dieser Impuls findet zwar den Kontakt 17:2 des Relais 136 in der Arbeitslage, in Verbindung mit dem Leiter 12,4. Da aber der Kontakt 125 in der Ruhelage offensteht, hört der Übertragungsstromkreis bei diesern Kontakt in der Spalte:2 auf. Der Schalter 16 öffnet sich somit wieder und bleibt wirkungslos.
  • In -der Spalte i dagegen geht der Impuls durch den folgenden Stromkreis: Kontakt 16 in der Arbeitslage, Leiter 87, Kontakt io.6 in der Arbeitslage, Kontakt 107 in der Arbeitslage, Kontakt 114 in der Ruhelage, Leiter 96, Kontakte 171 und 172 in der Ruhelage, Leiter 123, Kontakt 125 in der Ruhelage, Leiter 1:26 für die Steuerung der Übertragung in der benachbarten Spalte 2, der in die Polklemme 139 dieser Spalte ausläuft. Die Aufnahme der Zahl 2 in die Spalte i entspricht nä,mlich, wie erwähnt, der Erregung des Relais 25 (Zahl 9) und des Relais 24 (Zahl 7).
  • In der Spalte 2 wurde nun der Kontakt 85 durch die Exzent.#rw,-lle in die Arbeitslage gebracht und gleichz#c-itig wurde auch der Schalter 16 geschlossen. Es er-gibt sich daraus, daß der -durch den Leiter 126 und die Polklemnie 159 zugeführte Impuls durch den folgenden Stromkreis geht: Leiter 86, Kontakt 85 in der Arbeitslage, Leiter 84, Kontakt 75 iii der Ruhelage, Leiter 42, Kontakt i des Relais -136 ih der Erregungslagge, Relais i27 und freier Pöl der Stromquelle. Demgemäß wird das Relais 127 (Zahl o) erregt, entriegelt das Relais 136 (Zahl 9) und sperrt sich selbst in der Erregutigslage, wodurch in Sammler der Spalte 3 die Zahl durch die Zahl o ersetzt wird. .
  • Gleichzeitig beim vorhergehenden Sammelvorgang des Übertrags i mit der früheren Zahl 9 der Spalte 2 wurde aber der von der Polklemme 159 her,kommende Impuls durch den Leiter 16o übertragen, ferner durch den Kontakt 123' in der Ruhelage undden Leiter 1:21, auf die Übertragungsvorrichtulig der Spalte 2. Nun befindet sich aber der Kontakt 138 in diesem Augenblick in der Arbeitslage, weil sich das Relais 136 (Zahl 9) in der Erregungsl#ge befindet. Der Impuls wird also durch den Leiter 12-3 und durch den in der Ruhelage befindlichen Kontakt 125 der Spalte:2, ferner durch den Leiter 1:26 zur Polklemme 159 der Spalte 3 übergeleitet, wo der- Saminelvorgang des Übertrags i mit der Zahl 4 in der bereits beschriebenen Weise stattfindet, wie dies betreffend die Übertragung der Zahl i mit der Zahl 9 in der Spalte 2 angegeben wurde. Die Zahl 6 ersetzt somit die Zahl 4 in der Spalte 3, so daß die in das Gerät eingetragene Summe 5o5 beträgt.
  • Man kann somit feststellen, daß, wenn eine Ü-bertragung aus einer Spalte in die links befindliche Spalte stattfindet, der Impuls von der PollIdemine 159 aus zwei Wege findet, und zwar der eine in Richtung des Leiters 84, wodurch der Sammelvorgang der Zahl i mit der vorher eingetragenen Zahl stattfindet, und der andere in Richtung des Leiters 16o, wobei in der zweiten Spalte von links erst dann eine Wirkung ausge'Iöst wird, wenn der Kontakt 138 der ersten Spalte von links geschlossen ist, d. h. wenn die vorher in die erste Spalte von links eingetragene Zahl eine 9 ist. Nur in diesem Fall kann nämlich die Übertragung einer Einheit in diese letztere Spalte eine neue Übertragung in die zweite Spalte von links bewirken. Sie wird aber dann unmittelbar und ohne Zeitverlust durch den in der Arbeitslage befindlichen Kontakt 138 bewirkt.
  • Selbstverständlich können dann weiter-, Rechenvorgänge ausgeführt werden und die Wirkungsweise verläuft stets in der gleichen Weise bis zur Grenze der Aufnahmefähigkeit des Gerätes, die im vorliegenden Beispiel durch die Zahl 999 bestimmt ist. Man könnte den Übertragungsstromkreis bis in die Spalte 5 verlängern und ihn denn dazu anwenden, um ein Warnungssignal auszulösen, das die Grenze der Aufnahmefähigkeit des Gerätes angeiben würde, oder das Getriebe sperren würde. Man würde dann wissen, daß die in das Gerät eingetragene Summe um eine Einheit höherer. Ordnung ergänzt wefden müßte.
  • Für die Subtraktion bewirkt man das Eintragen der größeren Zahl in der bereits beschriebenen .Weise, die hier also nicht wiederholt wird. Vorher wird aber das Gerät dadurch auf Null eingestellt, daß zu diesem Zweck ein Impuls zum Kontakt:2o geleitet wird. Sodann- schließt man -den Schalter ig, wodurch das Relais 26 erregt wird. Schließlich bewirkt man das Eintragen der kleinen Zahl wie für den Fall des Addierens. Der Sammelvorgaqg und -die Übertragung erfolgen aber durch ver.-schiedene Wege in der Weise, daß, wie bereits erklärt, das Abziehen einer Zahl b durch Abziehen der Zahl (i o - b) geschieht.
  • Es betrage z. B. die eingetragene große Zahl 505 und die davon abzuzichende Zahl 98. Die Wirkungswelse wird dann die folgende sein: Nachdem, wie im vorhergehenden Fall, 505 eingetragen und der Schalter ig geschlossen wurde, wird die kleine Zahl o98 eingetragen, genau wie im vorhergehenden Fall. Der Schalter 13 wird dann durch die Exzenterwelle geschlossen, der durch den Leiter 41 der Spalte i zugeführte Impuls wird durch den in der Arbeitslage befindlichen Kontakt 6:2 (weil das Relais:25 der Zahl 9 gleichzeitig mit -dem Relais 24 der Zahl 7 erregt wird, um die eingetragene Zahl 8 darzustellen), den Kontakt 61 in der Arbeitslage, den festen Kontakt 77 und den Leiter 43 weitergeleitet, welcher der Zahl:2 entspricht"die die Ergänzung der Zahl 8 zur Erzielung der Zahl io darstellt. Im Sammler wird somit die Zahl 2 addiert, um in der beschriebenen Weise mit der Zahl 5 die Zahl 7 zu er,-eben.
  • In gleicher Weise wird die Zahl i in die Spalte 2 eingetragen, während die Zahl 5 in der Spalte 3 unverändert bleibt.
  • Wenn der Schalter 14 sich schließt, wird der durch den Leiter 87 der Spalte 2 ZUgefÜhrte Impuls durch den Kontakt io8 in der Arbeitslage (weil das der Zahl 9 entsprechende Relais 26 sich in der Erregungslage befindet) und die Kontakte iog und 112 in der Ruhelage dem Kontakt113 in der Arbeitslage und dem Leiter 85 zugeführt. Der Kontakt 164 des Relais 1:28 befindet sich in der Arbeitslage, weil die in die Sammelvorrichtung eingetragene Zahl eine i ist, so daß der Impuls durch den Leiter 124 und den Kontakt 166 in der Arbeitslage zur POI'klelnlnc 159 der Spalte 3 `weitergeleitet wird. In -dieser Spalte geht er durch den Kontakt 85 in der Arbeitslage (er wurde von der Exzenterwelle gleichzeitig mit dem Schalter 17 geschlossen), dann durch den Leiter 84 und den festen Kontakt 83 und gelangt zum Leiter 5o, welcher der Zahl 9 entspricht, die im Sammler der Spalte 3 in der bereits beschriebenen Weise mit der Zahl 5 addiert wird. Dieser Sammler nimmt dann die Zahl 4 auf.
  • In der Spalte i wird der Übertragungsimpuls durch den Leiter 87, die in der Arbeitslage befindliehen Kontakte io8 und 107 (weil die Relais:25 und :24 zum Darstellen der zuletzt eingetragenen Zahl 8 erregt sind), den Kontakt I 14 in der Arbeitslage, den Leiter 89, den Kontakt 170 des Relais 134 in der Arbeitslage (dieses Relais entspricht der zuletzt in den Sammler der Spalte i eingetragenen Zahl 7), den Leiter 1:24, den Kontakt 1:25 in der Arbeitsla,ge und die Polklemme der Spalte 2 weitergeleitet. Es ergibt sich in gleicher Weise wie beim. Übertragen in der Spalte- 3 das Addieren der Zahl 9 mit der Zahl i des Sammlers, der Spalte:2, wodurch natürlich in diesem Teil des Gerätes die Zahl o erscheint.
  • Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise schließlich die Zahl 407 in das Gerät eingetragen ist.
  • Wird anstatt der Zahl 98 nur die Zahl 8 von der Zahl 505 abgezogen, so wird nach dem Eintragen dieser Zahl die Spalte 3 die (unveränderte) Zahl 5, die Spalte 2 die (unveränderte) Zahl o und die Spalte i die Zahl 7 erscheinen lassen. Das Schließen des Schalters 16 wird dann in der Spalte:2 wirkungslo#s bleiben, weil deren Übertragungsstromkreis offensteht. In der Spalte i würde dagegen der übertragungsstromkreis wie folgt entstehen: Leiter 87, Kontakte io8 und io7 in der Arbeitslage (weil die Relais 25 und 24 sich infolge des Eintragens der Zahl 2 in der Erregungslage befinden), Kontakt 114 in der Arbeitslage, Leiter 89, Kontakte 165 bis 169, Kontakt i7o des Relais 134 in der Arbeitslage (dieser entspricht der im Sammler erscheinenden Zahl 7), Leiter 124, Kontakt 12,5 in der Arbeitslage, Leiter 126 und Polklemme 159 der Spalte:2. Es ergibt sich, wie im vorhergehenden Fall, das Addieren der Zahl 9 im Sammler der Spalte 2, wodurch demgemäß die Zahl 9 erscheint. Vorher wurde aber der Üb-ertragungsimpuls durch den Leiter 16o, den Kontakt 123" in der Arbeitslage, den Leiter 122, den Kontakt 139 in der Arbeitslage (weil das der Zahl o entsprechende Relais 127 sich in der Erregungslage befindet), den Leiter 124, den Kontakt 1:25 in,der ' Arbeitslage, den Leiter 126 der Pollklemme 159 der Spalte 3 zugeführt. Es ergibt sich daraus stets in der gleichen Weise das Addieren der Zahl 9 in der Spalte 3, wodurch die Zahl 4 erscheint. Schließlich beträgt die eingetragene Zahl 497.
  • Die Anordnung gemäß Fig. 4 besteht wie #diejenige der Fig. 2 aus den fünf Eintragungsrelais 21 bis 25 und aus dem S,ubtraktionsrelails:26. Der Sammler ist dagegen durch die fünf Relais 40o bis 404 gebildet, die jeweils den ungeraden Zahlen i bis 9 entsprechen, ferner durch das Paritätsrelais 405. Dieses Relais ist von ganz besonderer Bauart. Es betätigt das Kontaktsystem z. B. mit einem an sich wohlbekannten Herzexzenter in solcher Weise, daß die Kontakte aus der einen Lage in die andere (aus der Arbeitslage in die Ruhelage oder umgekehrt) jedesmal dann übergehen, wenn das Relais 405 nach der Erregung stromlos wird. jeder vom Relais 405 aufgenommene Impuls bewirkt das Übergehen der Kontakte aus der Ruhelage (für ungerade Zahlen) in die Arbeitslage (für gerade Zahlen) und umgekehrt. Es ist übrigens vorteilhaft, daß der Übergang beim Stromloswerden und nicht im Augenblick der Erregung stattfindet, um das langsame Erregen des Relais 405 zu vermeiden. Wie erwähnt, wird im Aufnehmer eine ungerade Za:h1,durch die Erregung eines der Relais 21 bis 25, und eine gerade Zahl durch die gleichzeitige Erregung dieser Relais und des der Zahl 9 entsprechenden Relais 25 dargestellt, während die Zahl 6 durch die Nichterregung aller Relais dargestellt ist. Im Sammler dagegen wird eine ungerade Zahl durch die Arbeitslage eines der Relais 400 bis 404, eine gerade Zahl durch die Arbeitslage eines dieser Relais und durch die Arbeitslage der Relaiskontakte 4o5 dargestellt. Die Zahl 0, die als die der Zahl 9 entsprechende, gerade Zahl betrachtet wird, wird idurch die gleichzeitige Arbeitslage des Relais 404 und des Kontaktsystems des Relails 405 dargestellt..
  • In F#,9. 4 der Zeichnung sind die für Fig.:2 beschriebenen Lagen nicht dargestellt. Die Schalt-Systeme für . idie Zuführung des Sammelimpulses durch den Leiter 41 und,des Übertragungsinipulses durch den Leiter 87 sind nurdurch strichpunktierte. Rechtecke dargestellt. Veranschaulicht sind die Rela:i,s:2i bis :26- sowie die Einlaufklemine r59 für den Übertragungsimpuls mit dem Leiter 86. Die Abführungsleiter 121 und 12.2 in Richtung der übertragung des übertragungs!impulses sind beiderseits angeordnet. Man sieht die Sammelleiter42 bie 5o, die Übertragungsleiter 88 bis 96, die Über--tragungsleiter 12,3 und 1:24 sowie den Leiter 126 für die Weiterleitung des übertrags in die auf der linken Seite befindliche Spalte. Ebenso ist der Kontakt 85 der Fig. 2, dargestellt, weil bei dieser Anordnung von# einem zweiten, ähnlichen Kontakt 554 Gebrauch gemacht wird, der von der Exzenterwelle gleichzeitig mit den Kontakten 85 zu dem weiter unten erklärten Zweck betätigt wird.
  • Ferner wird im Aufne#h-iner ein Kontaktsystem vorgesehen, das den SammelStrom dem Leiter 555 weiterleitet, wenn die eingetragene Zahl eineungerade ist. Zu diesem Zweck werden die Kontakte 557 bis -56o derart parallel geschaltet, daß die Erregung eines beliebigen Relais 21 bis 24 zur Wirkung hat, daß der Sammelstrom in den Leiter 561 gerichtet wird, der in dem Kontakt.56:2 ausläuft. Ferner werden die Kontakte 563 bis 567- in Reihe geschaltet, die jeweils den Relais 2-,1 bis 2,5 entsprechen und dies geschieht in solcher Weise, daß der Sammelstrom den Kantakt 567 nur dann erreichen kann, wenn eines der Relais 21 bis 24 erregt ist. Schließlich sind der Ruhekontakt von 56:2 und der Arbeitskontakt von 567 mitdern Leiter 555 verbunden.
  • Wenn unter diesen Verhältnissen nur eines der Relai,s:2i bis 24 erregt wird, was der Eintragung -einer-,ungeraden Zahl mit Ausnahme der 9 entspricht, eo ist ersichtlich, daß der Summelimpuls den Leiter 555 durch einen der in der Arbeitslage befindlichen Kontakte 557 Jl:>is 56o und durch,den in der Ruhelage befindlichen Kontakt 56o erreichen kann. Istdas Relais 25 allein erregt, was der Eintragung der, Zahl 9 -entspricht, so erreicht der Sammelinipills den Leiter 555 wieder durch die in der Ruhelage und alle in Reihe geschalteten Kon-t takte 563 bis 566 und durch den in der Arbeitslage-befindlichen Kontakt 567. Wird schließlich das Relais 25 gleichzeitig mit irgendeinem der Relaig:2i bis 25 erregt, was der Eintragung ein-er geraden Zahl entspricht, so kann der Sammelimpuls den Leiter 555 nicht erreichen. Es ist somit -ersichtlich, daß die Gegenwart des Sammelstromes im Leiter 555 das Eintrag-en einer ungeraden Zahl bestimmt.
  • Die Arbeitslage der Kontakte ' des Relais 4o# entspricht den Sammelvorgang gerader Zahlen, während die Ruhelage dieser Kontakte -dem Sammelvorgang ungerader, Zahlen entspricht. Nun wird aber eine Änderung der Sammelparität nur durch -Addieren einer ungeraden Zahl bewirkt. Das Addieren einer geraden Zahl verändert niemals diese Parität. Die Kontakte des Relais 405 mÜssen sich somit anfänglich in der Arbeitslage oder in der Lage für gerade Zahlenbefindien, weil ja die o als die gerade Zahl von 9 angesehen wird. Ferner muß das Relais 4o#5 bei jedem Addieren einer ungeraden Zahl erregt werden, weil bei jeder Erregung des Relais 405, oder richtiger bei jedem Stromloswerden nach einem Impuls, die Kontakte dieses Relais aus einer Lage in die andere übergehen.
  • Zu diesem Zweck ist die Spule des Relais 4o6 einerseits an den Leiter 555 und andererseits an den Kontakt 568 angeschlossen, dessen Ruhekontakt mit dem K ontakt 5o5 verbunden ist. Schließt man somit,die Kontakte 505 und 5o6, um den Sammler auf Null einzustellen, durch gleichzeitige Erregung der Relais 404 (Zahl 9) und 405 (Parität), so wird das Relais 404 (Zahl 9) durch den Kontakt So6 erregt, während das Relais 405, vorausgesetzt, daß sich dessen Kontakte in der Ruhelage oder der Lage für ungerade Zahlen befinden, durch die Kontakte 5o5 und 568 erregt wird und seine Kontakte in die Lage für gerade Zahlen übergehen läßt. Befindet sich dagegen das Kontaktsystem bereits in der Arbeitslage oder !der Lage für gerade Zahlen, so wird der Kontakt 565 geöffnet und das Schließen des Kontaktes 505 bewirkt keine neue Erregung von 405.
  • Im übrigen ist offenbar, daß, wenn die eingetragene Zahl eine ungerade ist, der Sammelimpuls den Leiter 555 in der beschriebenen Weise erreicht, wodurch das Relais 405 erregt wird und dessen Kontakte aus einer Lagein die andere übergehen.
  • Das auf diese Weise ausgebildete kelails 405 erfüllt somit die gestellten Bedingungen für die notwendige Änderung der Geradheit, die für jedes Addieren einer ungeraden Zähl eintreten muß.
  • In der eigentlichen Sammelvorrichtung muß das Addieren einer geraden Zahl die Erregung des gleichen Relais bewirken, je nachdem die vorher in den Sammler eingetragene Zahl eine unmittelbar höhere ungerade oder gerade Zahl ist. Es sei z. B. (x+ i) die addierte Zahl x (ungerade) und y (ungerade) die vorher gesammelte Zahl. Als Ergebni-s wird idie Zahl (x + y + i) erzielt, die ungerade ist. Ist aber die vorherige Sammelzahl (y +; i) gerade, so ergibt sich auch die gerade Zahl (x + y + 2,), die durch Erregung des Relais eingetragen wird, das der unmittelbar tieferen ungeraden Zahl entspricht, die selbst der ungeraden Zahl (x + y + i) entspricht.
  • Dagegen fährt das Addieren einer ungeraden Zahl x nicht zur Erregung des gleichen Relais, je nachdem, ob die vorher gesammelte Zahl die unmittelbar höhere ungerade Zähl y oder geräde Zahl (y + i) ist. Im ersten Fall ergibt sich nämlich die gerade Zahl (x + y), die durch Erregung des entsprechenden Relais eingetragen wird, das selbst der unmittelbar tieferen ungeraden Zahl (x + y - i) entspricht. Im zweiten Fall ergibt sich dagegen die ungerade Zahl (x + y + i), die durch Erregung --des benachbarten Relais eingetragen wird.
  • Deshalb sind die Kontakte, die -dem Addieren der geraden Zahlen entsprechen (Leiter 43, 45, 47, 49), unmittelbar mitden Spulen der Relais 40o bis 404 verbunden, während die den ungeraden Zahlen ent-,sprechenden Kontakte mit diesen Relais durch die Kontakte 442 bis 446 des Relais 405 verbunden sind, welche die Parität der vorher gesammelten Zahl bestimmen.
  • Das Schaltsystem. für dieübertragung hat gegenüber denjenigender Fig, 5 einige Änderungen aufzuweisen, weil nur mehr fünf anstatt zehn Zahlenrelais vorhanden #sin#d, und weil in diesem Fall das Ergänzungsrelais 4o5 für gerade Zahlen eingreift. Die Kontakte 164, 166, 168, 170 sind stets. mit ihren ArbeitskontaIiten unmittelbar an den Leiter 1:24 angeschlossen. Die Atbeitskontakte der Kontakte 165, 167, 169, 171, die nicht mehr durch ein besonderes Relais, sondern durchdas der untnittelbar höheren tieferen ungeraden Zahl entsprechende Relais betätigt werden, #sind aber mit dem Leiter 124 durch den Arbeitskontakt des SchalterS 200 v-erybunden, (der zum Relais 4o5 gehört. Im übrigen ist der Schalter 172, dessen Ruhekontalkt stets unmittelbar mit dem Leiter 12,3 verbunden ist, mit seinem Arbeitskontakt an den Leiter 1:24 durch deti Ruhekontakt eines SchalterS 201 angeschlossen, der zum Ergänzungsrelais 405 gehört. Der Arbeitskontakt von 2oo ist mit dem Leiter 124 und der Arbeitskontakt von 20 1 mit dem Leiter 123 verbunden. Schließlich gehört der KOntglzt i39 zum Relais 405 undbefindet sich in Reihe mit einem anderen Kontakt Qg', der zum Relais 404 gehört, während der Kontakt 138 sich mit einem Kontakt 138' -in Reihe befindet, der zum Relais 4o5 gehört. Es sei noch erwähnt, daß der durch 139, wie im Fall der Fig. 2" zugeführte Impuls nicht nur das Sammeln einer Einheit durch Anlegen der Polarität der Übertragung an den Leiter 42, sondern auch das Arbeiten des Relais 405 dadurch bewirkt, daß die gleiche Polarität durch den in diesem Augenblick geschlossenen Kontakt 554 an -den Leiter 556 angelegt wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Vorrichtung wird, wie erklärt, durch augenblickliches Schließen der Kontakte 5o5 und 5o6 auf Null eingestellt.
  • Ist die zuerst einzutragende Zahl eine ungerade, z. B. eine 7, so wird das Relais -24 erregt. Die Kontakte 557 und 563 werden in die Ailbeitslage ge- bracht. Es ergibt sich daraus, daß 557 in der Arbeitslage den Leiter 41 für das Zuführen des Sammelimpulses mit dem Leiter 555 verbindet. Das Öffnen von 563 bleibt in diesem Augenblic:k ohne Wirkung' Beim Entstehen des Sammelimpulses gelangt dieser somit gleichzeitig zu den Leitern 48, wie im Fall der Fig. 2 erklärt wurde, un - d 555. Im Leiter 556 bewirkt der Impuls die Erregung des Relais 405, wodurch keine Wirkung entsteht, weil der Übergang der Kontakte aus einerLage in die andere erst beim Stromlos-,verden des genannten Relais stattfindet. Im Leiter 48 geht dagegen der Impuls durch den Kontakt 404-48 in der Arbeitslage, den Kontakt 444 in der Arbeitslage und die Spule des Relai#S 403, das der Zahl 7 entspricht und erregt wird, sich dabei in der Erregungslage sperrt und das Relais 404 stromlos macht, wodurch dieses zurückfällt. Sobald der Sammelimpuls beendet ist, fällt das Relais 405 zurück und des,sen Kontakte gehen in die Ruhelage oder die Lage für ungerade Zahlen über, Die in den Sammler eingetragene Zahl ist somit richtig eine 7.
  • Derdann demLeiter87 zugeführteÜbertragungsimpuls gelangt in -den Leiter 94, wie dies für Fig. 2 erklärt wurde. Er findet dort den Kontakt 170 in der Arbeitslage, der an den Leiter für die übertragung bei Subtraktion angeschlossen ist, welcher selbst beim Kontakt 125 (Fig. 2) unterbrochen ist. Der Übertragungsimpuls erzeugt somit keine Wirkung.
  • Ist nun die einzutragende Zahl eine gerade Zahl, z. D. eine 8, so wird das Relais 24 wieder erregt, jedoch wird auch das Relais:25 (Zahl 9) zu gleicher Zeit erregt. Beim Schließen des Kontaktes 557 gelangt somit der Sammelimpuls nicht zum Leiter 555. Das Relais 405 wird also nicht durch diesen Impuls erregt. Die Kontakte des Relais 405 verbleiben in der Lage für die geraden Zahlen, das Relais 405 wird gleichzeitig erregt, um im Sammler das Auftreten der Zahl.8 zu bewirken. Der übrige Teil -der Vorgänge bleibt im Vergleich zu dem vorbeschriebenen Verlauf unverändert.
  • Es wird nun vorausgesetzt, daß soeben die Zahl 7 in die Sammelvorrichtung eingetragen wurde und daß die Zahl i addiert wird. In diesem Fall wird das Relais 21 erregt, so :daß der Sammelirnpuls gleichzeitig in den Leiter 42 -und in den Leiter 555 gelangt. Das Relais 405 bringt seine Kontakte in die Lage fürgerade Zahlen, wenn dessen Erregung aufhört. Zuvor wird aber das Relais 403 neu erregt, und zwardurch Leiter42, Kontakt 403-42, Kontakt 445 inder Ruhelage, Spule von 403. Dieses letztere Relais, das sich in der Erregungslage befand, verbleibt natürlidh in dieser Lage, während 405 erregt wird und in die Lage für gerade Zahlen Übergellt. Es kann leicht festgestellt werden, daß der Übertragungsimpuls keine Wirkung erzeugt.
  • b ZD Wird vorausgesetzt, daß anstatt der Zahl i die Zahl 2 addiert wird, so wird der Sammelinipuls durch den Leiter 43 zugeführt. Er wird aber nicht gleichzeitig, wie eben beschrieben, dem Leiter 555 zugeführt. Das Relais 40#5 betätigt somit seine Kontakte nicht, die in der Lage für ungerade Zahlen verbleiben. Der Impuls im Leiter 43 gelangt durch den KontaId 403-43 in der Arbeitslage zum Relais 404 und dieses wird erregt, wodurch 403 freigegeben wird. Die Zahl 2, wird dadurch in die Sammelvorrichtung eingetragen.
  • Der durch den Leiter 89 zuggeführte Impuls ge- langt zum Leiter 124 für die Übertragung bei der Subtraktion und zwar durch alle in Reihe und in der Ruhelage befindlichen Kontakte 165 bis 171 sch#vie durch den in der Arbeitslage befindlichen Kontakt 172. Der Leiter 124 läuft aber in den offenen Kontakt 125 (Fig. :2) aus. Der Übertragungsimpu#ls wird also in diesem Fall keine Wirkung haben. 5:28 eingreift, welche in einer Sperrleiste 5:29 vorgesehen ist. Letztere ist,derart geführt, daß sie sich in der Querrichtnug entgegen der Wirkung von Federn bewegen kann, fdie sie stets in die normale Lage zurückzubringen suchen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese Führung #durch zwei Hebel 530 lind 531 bewirkt, die um feststehendeDrehpunkte 53?, und 533 schwingen können und an der Leiste 529 durch Zapfen 534 und 535 gelenkig angreifen, derart, daß eine Art Gegenparallelogramm entsteht, durch Idas die Leiste 539 sehr annähernd parallel zu sich selbst bewegt werden kann. Die Hebel 530 und 531 sind durch Arme 535a und 536 verlängert, au-f idie,die Rückholfedern 537 und 538 einwirken, welche #diese Arme gegen Anschläge 539 und 54o der Querleiste 529 andrücken. Diese Anschläge bestimm-en die normale Lage fdieser Leiste.
  • Die Kurvennuten 528 sind derart ausgebildet, -daß isiebei 528" eine Schrägfläche undbei 528b eine Ruhestufe für den Finger 527 bilden. Das RclaisA ist z. B. in,der Erregungslage dargestellt. Die Feder 5--,6 zieht den Stift 5:25 nach unten; aber dieser Stift ikann der Kraft nicht folgen, weil dessen Finger sich in normaler Weise gegen die Ruhestufe 5-28b legt und idadurch jede Abwärtsbe-wegung des Stiftes 525 unterbindet. Der Stift ist somit gesperrt. Das Relais B befindet sich dagegen in der Ruhelage. Wenn es erregt wird, wird der Stif t von B nach oben gezogen. Der Finger 527 wird gegen die Schrägfläche 5:28, gedrückt und idadurch wird eine Kraft in Richtung des Pfeiles f auf -die Leiste 5.29 ausgeübt. Diese bewegt sich in dieser Richtung, und zwar entgegen der Wirlmng - der Federn 537 und 538, die gespannt werden. Es wird nun ein Augenblick eintreten, wo der Finger 527 von B den um weitesten vor-springenden Teil ider Schrägfläche 528" überschreitet. In diesem Augenblick wird der Finger 527 von A freigegeben, so daß der Stift 525 von A lose zurückfallen kann. Da jetzt ferner der Finger 527 von B sich vor der Ruhestufe 528b einstellt, können die Federn 537 und 538 sich entspannen und verschieben dabei #die Sperrleiste 529 entgegengesetzt zum Pfeil f bis in die normale Lage, so daß der Stift 5:25 des Relais B selbst gesperrt wird und in der Sperrlage bis zu dem Augenblick verbleibt, in dem ein beliebiges der anderen Relais erregt wird.
  • Die Kiurvennuten 528 können ebenfalls die in Fig. 7 dargestellte Gestaltung erhalten. In diesern Fall ist es möglich, mit Hilfe eines beliebigen, nicht dargestellten Mittels die Querleiste 529 in einer Arbeitslage (äußelisteLa,-einRichtungdesPfeilesf) festzustellen, um die Sperrvorrichtung nach Wunsch wirkungslos zu machen. Man kann auf #diese Weise auch die Relais des Aufnehmers und des Sammlers ausbilden, und idadurch die Anwendung von Betriebsteilen verschiedener Gestaltung vermeiden.
  • In Fig. 6 ist eine Ausführungsform eines Relais 405 ider Fig. io angegeben, welches,die Lage se'in-er Kontakte bei jedem Impuls ändert, besonders beim Stromloswerden nach jedem Impuls. Die' beweglichen Kontakte werden durch eine Welle 541 Ist schließlich die zu ad'dierenide Zahl eine 3, SO kann man nach den vorstehenden Erklärungen leicht feststellen, daß das Relais 404 und das Relais 405 erregt werden. In diesem Fall geht der durch go zugeführte Übertragungsimpuls durch,die in Reihe und in Ader Ruhelagge befindlichen. Kontakte 166 bis 171, um durch die in der Ruhelage befindlichen Kontakte 172 und 2oi zum Leiter 123 für die Übertragung beim Addieren zu gelangen. Dieser Übertragungsimpuls wird somit in die linke Spalte übertragen.
  • Wenn die zuerst gesammelte Zahl nicht eine 7, sondern eine 8 ist und wenn eine Einheit addiert wird, #so wird offensichtlich durch den durch den Leiter 555 zugeführten Impuls 405 erregt und dessen Konta:kte werden in die Lage für ungerade Zählen gebracht, Der :durch den Leiter 4:2 zugeführte Sammelimpuls geht #äurch 403-4:2 in der Arbeit#Jage, durch den Kontakt 443 in der Arteitslage -und #durch die Spule des Relais 404, dessen Erregung das Relais 405 f reigibt, welches da:durch in die Lage für ungerade Zahlen zurückfällt. Wird anstatt der Einheit eine 2, addiert, so wird das Relais 405 durch iden #durch 555 und 56,8 in der Arbeitslage zuggeführten Impuls neu erregt, während der durch den Leiter 43 zugeführte Sammelimpuls das Relais 404 tdurch den Kontakt 403-43 in der Arbeitslage erregt.
  • Im Fall eines Übertragungsimpulses, der durch 159 der linken Spalte zugeführt wird, entsteht ein Impuls im Leiter4-2, weldher,der Einheit entspricht, wie dies für #die Fig.:2 und 3 erklärt wurde. Ferner wird die Übertragungspolarität an den Leiter 555 angelegt, wodurch die gleichen Wirkungen wie beim normalen Addieren einer Einheit erzeugt werden. Schließlich gelangt dieser Inipuls zum Leiter 121, und zwar stets in Üer für die Fig.:2 und 3 erklärten Weise, und wird dadurch indie linke Spalte weitergeleitet, wenn der Kontakt 49o allein geschlossen ist (übergelagerte M ertragunig), wobei die Zahl 9 in die Sammelvorrichtung eingetragen wird.
  • Die Wirkungsweise beim Subtrahieren läßt sich, von den vorstehendenEi#kläruingen ausgehend, leicht erdenken. Eine Wiederholung ist somit nicht erforderlich.
  • Zu erwähnen,ist, Uaß der Kontakt 123" der Fig.:2 beseitigt werden könnte. In diesem Fall würde der Leiter 16o unmittelbar an den Kontakt 138 angeschlossen werden. Die Kontakte 139" und 139 würden beseitigt und es würde ein weiterer Arbeitsl',ontakt auf den Kontakt 138' vorgesehen werden, der dann mit dem Leiter 12-4 verbunden würde. Die Wi#1kungsweise würde natürlich genau idie gleiche bleiben.
  • Fig. 5 zeigt eine der Anordnungen, die für das gegenseitige Verriegeln oder Sperren der Relais getroffen werden können. Diese Anordnung ist sellbstverständlich nur als Beispiel anzusehen und könnte durch jede andere ersetzt werden, die die gleichen Wirkungen erzeugen würde.
  • Der Stift 525 eines jeden Relais, der von einer Rückholfeder 526 beeinflußt wird, ist mit einem Querfinger 52,7 -versehen, ider in eine Kurvennut betätigt, auf welcher ein Kurvenkörper 542 von wohl bekannter Ausbildung festsitzt, mit dem ein Finger 543 zusammenarbeitet, der selbst an einem Hebelarm 544 angeordnet ist. Letzterer ist bei 571 auf dem Stift 525 des Relais verschwenkbar gelagert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das Relais in der nicht erregten Lage. Wird d,as Relais durch einen Impuls erregt, so wird der Stift 5:25 entgegen der Wirkung der Feder 526 nach oben gezogen. Der Finger 543 bewegt sich ungehindert nach oben bis er gegen die Fläche 542" des Kurvenkörpers 542 stößt, auf welcher er #so lange abgleitet, bis er die Ecke 542b erreicht,' ohne daß dabei der Kurvenkörper irgendwie verstellt wird, der übrigens durch die federnde Kerbensperre festgehalten wird, die schematisch durch, die Blattfeder 57:2 und die Kerben 573 und 574,dargestelilt ist. Wenn dann,der Impuls zu Ende geht, entspannt sich die Feder 526 und verschiebt den Finger 543 nach unten, der dann gegen die Kante 542, stößt, auf dieser gleitet und die Ecke 542d erreicht. In diesem Angenblic#lz hat die nicht aufhörende, nach unten gerichtete Bewegungdes Stiftes 525 zur Wirkung, den Kurvenkörper 542 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn zu verschwenken, wodurch die Kontakte indie zweite Lage gebracht werden. Beim nächsten Impuls wird sich die beschriebene.Wilizungsweise in der entgegengesetzten Richtung wiederholen und die Kontakte wer-den dabei in die ursprüngliche Lage zurückgebracht. Eine solche Vorrichtung ist an sich wohl bekannt. Nur deren Anwendung bildet ein Merkmalder Erfindung. Sie kann übrigens auch durch jedes andere Relais ersetzt werden, mit dein die gleichen Ergebnisse erzielt werden können.
  • Es kann der Fall eintreten, daß in der Praxis beim relativen Einstellen der Dauer des Sammel-und des Übertragungsimpulses einerseits und der Dauer der Erregung des Sammelrelais andererseits Schwierigkeiten auftreten. Wie erwähnt, muß nämlich der Sammel- oder Übertragungsimpuls beendet sein, bevor die Erregung der Sammelrelais oder richtiger die durch diese Erregung bewirkte .Schaltung eintritt. Auf Wunsch kann diese Notwendigkeit dadurch vermieden werden, daß man eine Vorrichtung anwendet, durch welche das Schalten nicht schon bei der Erregungsbewegung der Sammelrelais, sondern bei der Rückbewegung in die Ruhelage geschieht, die nach Beendigung der Erregung stattfindet. Bei einer Anordnung (dieser Art betätigt der Anker eines jeden Relais nicht mehr unmittelbar die Konta!ktvorrichtung--n. Man läßt sie während der Erregungsbewegung in der jeweiligen Lage, um sie erst bei der Rückbewegung mitzunehmen. Die Sperrvorrichtung beeinflußt die Kontaktvorrichtung und nicht den Relaisanker. Ferner muß bei der Rückbewegung in die Ruhelage der Anker eines jeden Relais die Kontaktvorrichtung freigeben, die er bis dahin mitnahm, damit dadurch ein freies Entrieggeln stattfinden kann. Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 8 bis io dargestellt. Fig. 8 zeigt ein Relais in der Ruhelage. Fig. 9 zeigt die Erregungslage und Fig- io die b ZD Zwischenlage, in welcher während der Rückkehr in die Ruhelage der Anker des Relais die vorher mitgenommene Kontaktvorrichtung freigibt.
  • 545 ist der Stift, der die Kontaktvorrichtung eines Relais betätigt. Dieser Stift 545 nimmt den Sperrfinger 5:27 auf. Er wird von der Feder 5 26 beeinflußt,die ihn in die Ruhelage zurückzubringen sucht. Die Nut 52#8 besitzt eine senkrechte Verlänger-ung 528, über der Ruhestufe 52,8b und der Stift 545 ist mit einer Nase 546 versehen, deren Zweck weiter unten beschrieb-en wird.
  • Der Stift 525 des Relais ist mit einer Klinke 547 versehen, die bei 548 schwenkbar gelagert ist. Die Klinke wird von einer Feder 549 beeinflußt, durch die der Anschlag 55o mit dem Stift 5:25 in Berührung gebracht wird. Sie besitzt eine Nase 551, die mit der Nase 546 zusammenarbeiten soll. Ferner ist eine Schrägkante 55:2 vorgesehen, die mit einem ortsfesten Anschlag 553 zusammenarbeitet. Die Rückholfeder des Stiftes 525, durch die dieser in die Ruhelage zurückgebracht wird, ist mit 57o bezeichnet.
  • In der Ruhelage befinden sich die Teile in der Lage nach Fig. 8. Wirddas Relais erregt, so wird der Stift 5:25 nach unten gezogen, und zwar entgegen der Wirkung der sich spannenden Feder 570. Während dieser Bewegung gleitet die Schrägkante 552 auf dem Anschlag553, mit dem sie durch die Feder 549 in Berührung geh-alten wird. Sodann wird dieser Anschlag verlassen und die Feder 549 bringt die Klinke 551 gegen ihren eigenen Anschlag 550.
  • Bei der weiter nach unten stattfindenden Bewegung stöß t die S chrägkante der Nase 5 5 1 gegen die Schrägkante der Nase 546, und dadurch wird die Klinke 547 etwas entgegen der Wirkung der Feder 549 verdreht, um der Nase 546 auszuweichen. Sobald aber letztere überschritten ist, greift die Nase 551 -unter die Nase 546 unterder Einwirkung der sich entspannenden Feder 549 (Fig. 9).
  • Bei dieser Bewegung führt der Stift545 derKontaktvorrichtung keine Bewegung aus.
  • Sobald die Erregung des Relais aufhört, entspannt sich die Feder 570 und der Stift 525 bewegt sich nach oben. Aber die Nase 551 stößt gegen die Nase 546 und nimmt sie mit, so daß der Stift 545 sich ebenfalls nach oben bewegt. Es ergibt sich daraus, daß der Finger 527 wie im vorhergehenden Beispiel das Entriegeln der anderen Stifte zur Betätigung der Kontaktvorrichtungen bewirkt, die dann unter der Wirkung der entsprechenden Feder 526 wieder zurückfallen. Da aber die Bewegung weiterdauert, stößt die Schrägkante 55:2 gegen den ortsfesten Anschlag 553, der die Klinke entgegen der Wirkung,der Feder 549 verschwenkt und in die Lage gemäß Fig. io bringt. Bei dieser Bewegung #iitgeht,die Nase 551 der Nase 546, wie aus Fig. io i ersichtlich, und gibt dadurch den Stift 545 frei. In diesem Augenblick steht dieser etwas höher als die normale Arbeitslage, was,durch die senkrechte Verlängerung 5:25, der Nut 528 erzielt wird. Durch die Wirkung der Feder 526 wird der Stift 545 dann etwas nach unten hin zurückgeführt, bis der Finger 527 mit der Ruhestuie 5:28b in Berührung kommt, wodurch in der vorbeschriehenenWeise das Sperren bewirkt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHF: i. Elektrisches Gerät für arii-hmetischesRechnen, bestehend aus mehreren Zählwerken, die jeweils durch die Nebeneinanderanordnung mehrerer Spalten -gebildet sind, welche jeweils einer an.,deren Ordnung von Einheiten entsprechen und in der Spalte das Addieren von Zahlen im Kreiswechsel gestatten, in Verbindung mit einer - Übertragungsvorrichtung, die bei Be-#darf in der linken Spalte eine Einheit addiert, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spalte des Zählw<#rkes aus einer Gruppe (E) vo-n als AufnehmerdienendenRelais (21 bis:25) gebildet ist, um durch Erregung wenigstens eines der Relais (2-1 bis .25) das Eintragen der zu addierenden Zahl zu bewirken, in Verbindung - mit einer zweiten Gruppe (C) von Relais (1-27 bis 136 in F#g. 3 und 400 bis 405 in Fig. 4), die als Sammler dienen, welche die Summe der vorhergehenden Zahl und der zu addierenden Zahl eintragen, und mit einer Schaltanordnung (Kontakte 5.2 bis 56, 58 bis. 66 in Fig. 2, 127 bis 136, 42 bis 5o in Fig. 3, 400 bis 405, 42 bis 5o in Fig. 4), die durch die Lage,des Aufnehmers (E) und des Sammlers (C) gesteuert wird, und den Relais (137, 136 in Fig. 3 und 4oo bis 4o5 in Fig. 4) dieses Sammlers (C) einen Sammelimpu.ls zufü.hrt, der nach dem Eintragen der zu addierenden Zahl erzeugt wird.
  2. 2. Elektrisches Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem durch die Nebeneinanderanordnung mehrerer Spalten ge--bildeten Zählwerk jede Spalte ein zweites Schaltsystem (Kontakte 98 - bis i o:2 und 104 bis 112 in Fig. 2" Kontakte 88 bis 96, 138 bis 139 in Fig. 3 und 4) aufweist, das ebenfalls* durch -die Lage des Aufnehmers (E) und des Sammlers (C) gesteuert wird, um gegebenenfalls in Richtung der linken Spalte einen Übertragungsimpuls weiterzuleiten, der dem Sammelimpuls folgt. 3. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer mit weniger als zehn-Relais versehen ist, wobei einem beliebige Zahl entweder durch Erregung eines einzigen Relais oder gleichzeitig mehrerer Relais eingetragen werden kann. 4. Elektrisches Gerät nach,den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (E) ebenfalls als Übersetzer dient, derart, daß die Sammel- und Übertragungsimpulse dem einen oder anderen der neun Leiter (4-- bis 59 und 88 bis 96) zugeführt werden, welche in die von den Relais (12,7 bis 136 in Fig. 3 und 400 bis 405) des Sammlers (C) gesteuertenKontakte auslaufen. 5. Elektrisches Gerät nach Aden Ansprüchen i, :2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (E) nur fünf Zahlenrelais (2,-1 bis :2#5) aufweist, wobei jede ungerade Zahl durch Erregung eines beliebigen dieser Relais eingetragen wird, wogegen jede gerade Zahl durch die gleichzeitige Erregung eines beliebigen der vier Relais (21 (bis 24) und,des fünften Relais (2,5) eingetragen wird, Idas der Zahl 9 entspricht. 6. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i -bis 5, idadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsimpuls einerseits und der Sammelimpuls andererseits durch Kontakte (56 und 62" io.2 und io8) geführt werden, die zu dem Relais' (25) des Ader Zahl 9 entsprechenden Aufnehmers (E) gehören, und daß diese Impulse der einen oder anderen zweierAbgangsleitungen zugeführt werden, die jeweils parallel geschaltete Kontakte (52, bis 55, 63 bis 66 oder 98 bis ioi und 104 bis 107) aufweisen, die an die Leiter 42 bis 49 und 88 bis 96) angeschlossen sind, welche den Zahlen von i bis 8 entsprechen, während eine dieser Leitungen (Kontakte 58 bis 61 oder Kontakte 104 bis 107) mit einer dritten versehen ist, die durch in Reihe geschaltete Kontakte (63 bis 66) gebildet ist, wobei alle Kontakte dieser drei Leitungen zu den anderen Relais (:2ibis:24) gehören. 7. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (5:2) des der Zahl i entsprechenden Relais (21), das in der Arbeitslage den Leiter (41) für die Weitergabe des Sammelimpulses an den Leiter (42) verbindet, welcher selbst diesen Impuls an die Kontakte des Sammlers (C) weitergibt, mit ,dem Ruhekontakt eines Schalters (2,5) veAunden ist, Ader beim Anlegen :des übertragungsimpulses in die Arbeitslage übergeht, um den Leiter (42) mit dem Leiter (159) zu verbinden, ,der diesen Übertragungsimpuls aus der rechten Spalte zuführt. 8. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und:2, da;durchgekennzeichnet, daß derSammler (C) aus zehn Relais (1:27 bis 136) besteht"deren Stromkreise jeweils durch neun Kontakte gesteuert werden, die mit den an ihre Arbeitskontakteangeschlossenen Leiter (42, bis 5o) eine Additionstafel mitDoppeleingangbilden (Fig. 3). g. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler aus fünf Relais (400 bis 404) für die ungeraden Zahlen und aus einem Ergänzungsrelais (405) zur Bildung der geraden Zahlen besteht, wobei die Zahlenrelais (400 bis 404) mit den an ihre Arbeitskontakte angeschlossenen Leiter 4:2 bis 5o) eine pythagoreische Tabelle mit Doppeleingang bilden, wobei die Stromkreise, die durch die bei der Eintragung einer ungeraden Zahl entsprechi;n,den Leiter (42, 44, 46, 48, 50) ge-.speist werden, ferner durch Kontakte (44:2 bis 446) für die geraden Zahlen gesteuert werden, ,die zum Ergänzungsrelais (4o5) gehören. i o. Elektrisches -Gerät nach den Ansprüchen i, :2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergänzungsrelais (405) die Lage seiner Kontakte nur bei Diner ganzen Verschwenkung seines Ankers (Erregung und Stromlosmachen) verändert. i i. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i, 2, 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis ödes Ergänzungsrelais (4o#5) zwei Nebenleitungen aufweist, von denen die eine in Reihe einen Ruhekontakt (56,2) des Relais (25) der Zahlg und parallel geschaltet Arbeitskontakte (557 bis 56o) enthält, die jeweils zu den anderen Relais (21 bis 24) gehören, und von denen die andere in Reihe einen Arbeitskontakt (567) des Relais (25) der Zahl 9 und Ruhekontakte (563 bis 566) enthält, die jeweils den anderen Relais (21 bis 24) zu,-ehÖren. 12. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i., 2 und 8, dadurch (gekennzeichnet, daß der Übertragungsstromkreis im Sammler (C) aus neun Kontakten (164 bis 172) besteht, die zu den Relais (128 bis 136) gehören, welche den Wertzahlen entsprechen, die alle mit dem Übertragungsleiter (123) für das Addieren in Reihe geschaltet sind, und deren Arbeitskontakte alle mit dem Leiter (1:24) für das übertragen bei der Subtraktion parallel geschaltet tsind, in Verbindun,g mit einem Arbeitskontakt für das Relais (127) der Zahl o, welcher Kontakt #für die Subtraktion mit dem übertragungsleiter (124) und mit einem Arbeitskontakt (138) für das Relais-(136) der Zahl 9 verbunden ist, welcher Kontakt mit dem Übertragungsleiter (123) für die Addition verbunden ist. 13. Elektrisches Gerät nach denAnsprüchen i, 2, 8 und 1:2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (139 -und 138) jeweils mit dem Leiter (139) verbunden sind, der den Üb-ertragungsimpuls ausder rechten Spalte zuführt. 14- Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i, 2, 9 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrggungsstromkreis im Sammler (C) aus neun Kontakten (164 bis 172) besteht, die paarweise zu den Relais (40o bis 404) gehören, die alle in Reilhe mit dem übertragungsleiter (123) für die Addition geschaltet sind, während die den ungeraden Zahlen entsprechenden Arbeitskontakte mit Ausnahme der 9 parallel mit dem Übertragungsleiter(i24) für dieSubtraktiongeschaltet sind, wobei die anderenArbeitskontakt-c durch einen Rnhdi:ontakt (2oo) des Ergänzungsrelais (405) mit dem Leiter (123) für das Addieren und dem Arbeitskontakt des Leiters (124) verbunden sind, wobei ferner der Arbeitskontakt (172) des Relais (404) der Zahl 9 mit einem Kontakt (2oi) des Ergänzungsrelais (40-5) verbunden ist, dessen Ruhekontakt mit dem Leiter (124) und #dessen Arbeitskontakt mit dem Leiter (1:23) verbunden sind. 15. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruhezustand des Gerätes durch Erregung des oder der Relais (127 in Fig. 3 und 404, 405 in Fig. 4) bewirkt wird, die dem Eintragen der Null in den Sammler entsprechen. 16. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch -,.gekennzeichnet, daß die Zahlenrelais des Aufnehmers (E) und diejenigen des Sammlers (C) von der Art sind, bei welcher jedes Relaisbei der Erregung sich selbst in der Erreggn,gsl-age sperrt und gleichzeitig die anderen Relais entriegelt. 17. Elektrisches Gerät nach den Ansprüchen i und 2-, dadurch gekennzeichnet, daß das Subtrahieren einer Zahl dadurch bewirkt wird, daß deren Ergänzung zu io addiert wird, was durch Erregung eines Relais (:26) bewirkt wird, dessen Kontaktsystem in selbsttätiger Weise die erforderlichen Schaltungen bewirkt.
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