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Elektrisches Gerät für arithmetisches Rechnen. Die Erfindung betrifft
ein Rechenwerk für arithmetisches Rechnen mit mehreren Zählwerken, die jeweils durch
Nebeneinaiideranordnung mehrerer Spalten gebildet sind, vorn denen jede einer anderen
Ordnung von Einern, bei beliebiger Grundlage des benutzt-en Nuinerierungssystems,
entspricht, wobei in jeder Spalte das Addieren von ZeChlen im Kreiswecfisel geschehen
kann, in Ver-, bindung mit einer übertragungsvorrichtung, durch die bei Bedarf ein
Einer in die lin#ks folgende Spalte übertragen wird.
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Der Zweck der Verbesserung gemäß der Erfindung besteht insbesondere
darin, die Betriebsgesc#Iiwindigkeit solcher Rechenwerke wesentlich zu ,erhöh-en.
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Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß jede Spalte des Zahlwerkes
aus einer Gruppe von als Aufnehmer dienenden Relais besteht, wobei durch.Erregung
wenigstens eines der Relais die zu addierende Zahl aufgenommen wird, in Verbindung
mit einer zweiten, als Sammler dienenden Relaisgruppe, die zur Aufnafinie der vorhergehenden
Zahl dient, ferner in Verbindung mit einem Schaltsyst-em, das durch die Lage des
Aufnehmers und des Saminlers gesteuert wird, um in Richtun-,des oder der geeigneten
Relais dieses Sammlers einen Sammelimpuls zu -senden, der nach der Aufnalinic der
letzten zu addierenden Zahl zu Stande gebracht wird.
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Ferner kennzeichnet sich ein Zählwerk, -das durch die Zusammenstellung
mehrerer solcher Spalten ge-
bildet ist, dadurch, daß jeder Spalte ein zweites
Schaltsystern zugeordnet ist, das ebenfalls durch die Lagge des Aufnehmers und des
Sammlers gesteuert
wird, um gegebenenfalls in Richtung der linken
Spalte einen dem Sammelimpuls folgenden Übeitragungsimpuls zu senden. Diese Anordnung
kennzeichnet sich vom Standpunkt der Betriebsweise aus betrachtet insbesondere da-durch,
daß das Aussenden des Übertra 'gun#gsimpulses in Richtung der linken Spalte von
der Zahl abhängig ist, die addiert -#vird, fern-er auch von der neuen Summe, nicht
aber von der vorhergehenden Summe.
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Da nun der Sammler für das Schalten der Strom--kreise seiner eigenen
Relais eingreift, muß deshalb die Dauer des Sammelimpulses -kürzer -sein als die
Erregungsdauer idieser Relais, wenn Störungen vermieden werden sollen. Um solche
Betriebsverhältnisse zu vermeiden, - werden erfindungsgemäß ebenfalls besondere
Relais vorgesehen, bei denen das eines 'bestimmten Relais zugeordnete Kontaktsystem
erst beim Aufhören der Erregung dieses Relais seine Lage verändert.
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In der Zeichnung sind schematisch einige Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt.
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Fig. i ist ein Gesamtschema eines Zählwerkes mit drei Spalten; Fig.:2
zeigt schematisch eine erste Aus-führung des Aufnehmers; Fig. 3 ist ein Schema
des Sammlers, des Mertragungssystems und der Gebrauchsstrornkreise der gleichen
Ausführung; Fig. 4 istein Schema einer zweiten Ausführung; Fig. 5 ist eine
Ansicht ein-es Relaissystems mit gegenseitiger Sperrung; Fig. 6 ist eine
Ansicht eines Spezialrelais; Fig- 7 zeigt -eine andere Ausführung gemäß Fig.
5; Fig- 8, 9 und io zeigen in Ansicht drei verschiedene Lagen eines anderen
Relaissystems. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i ist vorausgesetzt, daß es sich
um ein Zählwerk mit drei Spalten handelt, also um ein Zählwerk, das in der Lage
ist, Additionen bis.zu einer Summe von höchstens 999 auszuführen. Selbstverständlich
kann aber die Zahl der SpaIten beliebig gewählt werden, wobei alle Spalten einander
gleich ausgebildet und auch in gleicher Weise miteinander verbunden sind und ferner
die Wirkungsweise stets die gleiche bleibt.
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jede der drei Spalten ist schematisch durch ein mit vollen Strichen
gezeichnetes Rechteck dargestellt, wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich.
jede Spalte umfaßt aber vier Hauptteile, die schematisch in jedem der Rechtecke
1, 2 und 3 durch kleinere, punktiert dargestellte Rechtecke veranschaulicht
sind. Diese Teile sind jeweils der Aufnehmer, der Sammler, die Übertragungsvorrichtung
und der Geb-rauelisstronikreis.
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In'jeder der Spalten 1, 2 und 3 der Fig. i ist der Aufnehmer
mit E bezeichnet und er ist in seinen Einzelheiten durch die Fig. 2 dargestellt.
Der Sammler ist mit C bezeichnet und dessen Einzelanordnung ist im oberen
Teil der Fig. 3dargestellt, wogegen die Übertragungsvorriclitung in jeder Spalte
der Fig. i mit R bezeichnet und im mittleren Teil der Fig. 3 einzeln dargestellt
ist. Schließlich ist der Gebrauchsstronikreis in jeder Spalte der 1 Fig.
i mit U bezeichnet und im unter-en Teil der Fig. 3 in seinen Einzelheiten
veranschaulicht.
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jede Spalte ist mit einer ihr entsprechenden Albtastvorrichtung verbunden.
Beiffi gewählten Bei-,spiel bestehen die Abtastvorrichtungen z. B. aus Stiften 4,
die durch die Lochreihen der entsprechenden Spalte einer abzutastenden Karte greifen
sollen und dabei auf einen Kontaktkörper 5 stoßen. Vorrichtungen dieser Art
sind den Fachleuten wohl bekannt und bedürfen keiner besonderen Beschreibung. Die
Abtastvorrichtung für die Einer ist bei 6
dargestellt, :diejenige der Zehner
bei 7 und die-Jenige der Hunderter bei 8. jede dieser Vorrichtullgen
umfaßt nur fünf Stifte, denn es wird vorgusgesetzt, daß das wohlbekannte System
zur Anwendung gelangt, bei dem die ungeraden Zahlen 1, 3, 5, 7 und
9 durch ein Loch dargestellt sind, wogegen die geraden Zahlen durch das Loch
der unmittelbar vorhergehenden ungeraden Zahl und durch,das der Zahl 9 entsprechende
Loch dargestellt sind. Der Nullwert wird dadurch bestimmt, daß kein Loch vorhanden
ist.
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Alle Stifte einer gleichen Abtastvorrichtung sind parallel an einen
Stromkreis 9 angeschlossen und alle Drähte 9 sind mit einem Speisestrornkreis
i i vierbunden, der einen Schalter 12 enthält, welcher in weiter unten beschriebener
Weise von einem Exzenter einer nicht dargestellten Exzenterwelle ,betätigt wird.
Wenn dieser Schalter 12 geschlossen ist und :wenigstens einer der Stifte einer "#£I)tastvorrichtung.
in ein Loch äreift, so wird die dem abgetasteten Loch entsprechende Zahl
- vom Auf -nehmer E der entsprechenden Spalte aufgenommen.
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Nachdem diese Aufnahme gleichzeitig in allen Spalten geschehen ist,
enthält jede Spalte mit Ausnahme der dem Nullwe-rt entsprechenden die neue übertragene
Zahl. Die Spalten, die einem Nullwert entsprechen, erhalten dagegen von der Abtastvorrichtung
keinen Aufnähmeimpuls, so daß die Aufnehrrier dieser Spalten in der Ruhelage verbleiben.
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Da,s Abtasten hat somit zur Wirkung, daß in jeden Sammler
E eine Zahl übertragen wird, die derjenigen des Loches entspricht. Wenn dieser
Vorgang beendet ist, wird ein Schalter 13 von einem anderen Exzenter der Exzenterwelle
geschlossen, wodurch ein Pol an den Draht 14 geschlossen wird, von dem die Stromkreise
des Sammlers der verschiedenen Spalten aus-gehen. Wie weiter unten einzeln erklärt
wird, ergibt sich !daraus, daß die SammelstromIkreise in den, Spalten sind, in denen
eine neue Zahl aufgenommen wurde-, nicht aber in den Spalten, die keinen neuen Wert
aufgenommen haben. Demgemäß wird der neue #Wert im Sammler zu der vorher darin enthaltenen
Zahl addiert. In den Sammlern der Spalten, die keinen neuen Wert aufgenommen haben,
findet keine Änderung statt.
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Das Addieren findet in der folgenden Weise statt: Es wird vorausgesetzt,
daß die vorher vom Sammler aufgenomm ene Zahl 3 ist und daß die neu aufgenommene
Zahl 5 beträgt. Der Sammler wird also die Zahl 8 an-zeigen. Ist aber
die in die Spalte neu aufgenommene Zahl z. B. 7, -so wird der
Sammler
die Zahl o einbringen und die Übertragungsvorric+htung wird zur Übertragung einer
zusätzlichen Einheit in die Spalte bereitgestellt, die arithmetisch die links folgende
Spalte der betreffenden Spalte ist.
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Nachdem der Sammelvorgang beendet ist, kann der Schalter 13 von neuem
von der Exzenterwelle geöffnet werden, weil die Sammler in ihrer Lage gesperrt sind
und erst bei Empfang der nächsten Sammelimpulse entriegelt werden. Dagegen sind
dann die Übertragurigsstromkreise durch ;den Schalter 16 der Exzenterwelle gesperrt.
Beim darllten Beispiel sind dann also die Übergeste tragungsstromkreise der Spalten
2 und i bei 18 geschlossen. Die Spalte 3 'kann nämlich keinen übertragungsstromkreis
aufweisen, weil sie der höchsten Einerordnun#g entspricht, die der Zähler aufweisen
kann.
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Im Fall in dem der Sammelvorgang in der Spalte ?- #ei der vorhergehenden
Rechnung den Wert 9 übersteigt, bewirkt das Schließen des Schalters 16 nämlich
das Übertragen einer Einheit auf die Samnielvorrichtung der Spalte 3. Wenn
in der Spalte i der Sammelvorgang der vorhergehenden Rechnunz die Zahl o übersteigt,
wird in gleicher Weise der 15bertragun-gsstromkreis dieser Spalte eine Einheit auf
die Summelvorrichtung der Spalte 2 übertragen.
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Für den besonderen Fall, in dem der Sammelvorgang in der Spalte 2
die Zahl 9 erreicht, kann keine Übertragung aus dieser Spalte 2 in Richtung
der Spalte 3 geschehen, denn die Summierung zweier Wertzahlen beliebiger
Art kann nicht die Summe ig erreichen, dagegen kann es vorkommen, daß der Sammelvorg-ang
in der Spalte i eine Übertragung in Richtung der Spalte 2 bewirkt, sodaß diese dann
die Zahl o anzeigen würde und eine Übertragung in Richtung,der Spalte
3 bewirken müßte.
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Erfindungsgemäß wird in diesem Fall der Übertrag der Spalte i unmittelbar
in die Spalte 3 übergeleitet und gleichzeitig auch in die Spalte:2, so daß
diese auf Null übergeht unddaß gleichzeitig in der Spalte 3 eine Einheit
addiert wird. Mit anderen Worten 'hat die Aufnahme der Zahl 9 inden Sammler
einer anderen Spalte als die erste und die letzte zur Wirkung, daß im Übertragungsstromkreis
ein Schaltvorgang stattfindet, durch den der Übertragungsimpuls aus der rechten
Spalte, der von der betreffenden Spalte aufgenommen wird, gleichzeitig in Richtung
der linken Spalte abgelenkt wird.
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Der Gebrauchsstromkreis wird weit-er unten einzeln besdhrieben. Er
besteht in der Regel aus einem Kontaktsystem, dem die Aufgabe zufällt, die Zahlenangaben
des Sammlers in bestimmter Weise auszudrücken. Dies entsteht beim Schließen eines
Schalters 18 durch eines der Exzenter der Exzenterwelle, wenn die vorhergehenden
Aufnahme-, Sammel- und Übertragungsvorgänge beendet sind. z5
Der Schalter
18 öffnet sich dann und die gesamte Vorrichtung ist für einen neuen Rechenvorgang
bereit.
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Schließlich kann man durch einfache Betätigung des Schalters ig, wie
weiter.unten erklärt, auf die Subtraktion übergehen. Um Idas Zählwerk auf Null einzustellen,
genügt es, die Schalter 2o vorübergehend zu schließen.
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Nachdem nun die Gesamtanordnung in den wesentlichen Teilen beschrieben
wurde, wird nachfolgenddie Beschaffenheit ein-es jeden der Bestandteile erklärt.
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Der Aufnehmer gemäß Fig. 2 besteht aus sechs Relais und den entsprechenden
Schaltern. Die Relais 21, 22, 23, 24 und 25 bilden die eigentlichen
Aufnahmerelais, wogegen das Relais 26 7um Schaltender Stromkreise für den
Übergang aus der Addition auf die Subtraktion dient. Das Relais 21 entspricht der
Zahl i, das Relais 22 der Zahl 3, das Relais 23 der Zahl
5, das Relais 24 der Zahl 7 und das Relais 25 der Zahl g. Das
jeweilige Erregen dieser Relais entspricht der Aufnahme :der entsprechenden Zahl
in den Aufnehmer. Die geraden Zahlen:2, 4, 6 und 8 werden durch Erregung
der Relais 21 und 2#4 aufgenommen, die der unmittelbar vorhergehenden ungeraden
Zahl entsprechen, und durch idie gleichzeitige Erregung des Relais 25.
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Durch -die Leitungsdrähte 27, 28, 29, 30 und
31
ist jede der Spulen der Relais 21 bis 2,5 mit einer POlklemme
32, 33, 34, 35, 36 verbunden und jede dieser Polklemmen ist selbst
mit dem entsprechenden Kontaktkörper 5 verbunden (Fig. i). Im übrigen sinddie
freien Enden der Spulen der Relais:2i bis 2,5 durch den Leitungsdraht
37 mit einer Polklemme 38 verbunden, die selbst an einen der Pole
einer Speisestromquelle angeschlossen ist, wie dies in Fig. i bei 39 angedeutet
ist.
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Der Steuerstromkreis für die Aufnahme, der vom Schalter
13 herkommt (Fig. i), läuft in die Polklemme 4o aus. Durch ein nachf olgendbeschriebenes
Kontaktsystem wird der Steuerimpuls, der durch diese Polklemme 4o und -den Leitungsdraht
41 ankommt, dem einen oder anderen der Leiter 42 bis 5o zugeleitet, die den Zahlen
i bis 9 entsprechen, entsprechend dem oder den erregten Aufnahmerelais. Der
Leiter 42 entspricht der Zahl i, der Leiter 43 der Zah1:2 und so weiter bis zum
Leiter 5o, der der Zahl 9 entspricht.
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Für die Addition ist es selbstverständlich, daß die mit Ausnahme der
Zahl 9 den ungeraden Zahlen entsprechenden Leiter 42, 44, 46 und 48 mit dem
Leiter 41 nicht nurdurch den Arbeitskontakt 27 bis 3o eines jeden der Relais
21 bis 24, sondern auch mit einem Ruhekontakt V des Relais -->5 verbunden sein müssen,
das der Zahl 9 entspricht. Wenn nämlich eines der den Zahlen 1,
3, 5 und 7 entsprechenden Relais:27 bis 30 erregt wird, muß
natürlich der jeder dieser Zahlen entsprechende Leitungsdraht unter Strom gesetzt
werden. Wird dagegen das Relais 25 zugleich erregt, was für die nach oben
folgende gerade Zahl bestimmend ist, muß jeder der diesen Zahlen entsprechenden
Leiter stromlos sein. Deshalb ist der Leiter 42, der die Zahl i bestimmt, mit dem
Leiter 51 durch einen Arbeitskontakt 52 des Relais:2i verbunden. Der Leiter
4-1. der die Zahl 3 bestimmt, ist mit dem Leiter 51
durch den Arbeitskontakt
53 des Relais 22 verbunden. Der Leiter 46, der die Zahl 5 bestimmt,
ist
mit dein Leiter 51 durch den Arbeitskontakt 54 des Relais
23 verbunden. Der Leiter 48, der die Zahl 7
bestimmt, ist mit dem Leiter
5 1 durch den Arbeitskontakt55 des Relais2,4 verbunden. Schließlicb ist der-Leiter
5 1 mit dem Leiter 41 durch den Ruhekontakt 36 des Relais
25 verbunden.
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Was nun die Leiter 43, 45, 47, 49 anbetrifft, die. den geraden Zahlen
entsprechen, so müssen diese mit dem Leiter 41 dann verbunden werden, wenn das Relais
23, das der Zahl 9 entspricht, gleichzeitig mit einem der anderen
Relais 21 bis :24 erregt wird. Diese Schaltung muß somit für jeden Leiter durch
einen Arbeitskontakt der Relais :2 1 bis 24 und einen Arbeitskontakt des Relais
25 stattfinden. Deshalb ist der Leiter 43 mit dem Leiter 57 durch
den Arbeitskontakt 58 des Relais 2-1 verbunden. Der Leiter 45 ist mit dem
Leiter 57 durch den Arbeit-skontakt 59 des Relais 2?, verbunden. Der
Leiter 47 ist mit dem Leiter 57 durch den Arbeitskontakt 6o des Relais
23 verbunden. Der Leiter 49 ist-Mit dem Leiter 57 durch den Arbeitskontakt6i
des Relais24 verbunden. Schiießlich ist der Leiter 57 mit dem Leiter 41 durchden
Arbeitskontakt 62, des Relais 25
verbunden.
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Der Leiter 5o, welcher der Zahl 9 entspricht, muß dann mit
dem Leiter 41 verbunden werden, wenn das Relais:2,5 allein erregt ist. Diese Schaltung
muß somit in Reihe ein-en Arbeitskontakt des Relais 25
und Ruhekontakte aller
anderen Relais 21 bis 24 aufweisen. Deshalb ist der Leiter 5o mit dem Leiter 41
durchdie Ruhekontakte 63 des Relais 21, 64,des Relais 2:2, 65 des
Relais 23, 66 des Relais 24 und den Ruhekontakt 62 des Relais
25 verbunden.
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Wie weiter unten erklärt, geschieht die Subtraktion unter Vorbehalt
der Überträge durch Addition der ErgänzuAgszahlen zu io der abzuziehenden Zahlen.
Mit anderen Worten wird zum Abziehen von 3 das Werk, die Zahl 7 addieren,
d. h. 10 - 3.
Zur Erzielung dieses Ergebnisses, wenigstens was die
Addition der Ergänzungszahl anbetrifft (das Übertragen wird gleichzeitig mit,der*Subtraktionsweise
erklärt),geschieht ein Schalten durch Erreg--n des Subtraktionsrelais
26. Deshalb geschehen die vorbeschriebenen Verbindungen zwischen den Leitern
42 bis 50 und dem Leiter 41 durch Ruhekontakte 68 -bis 75 des
Subtraktionsrelais 26, wogegendie entsprechenden Arbeitskontalkte
76 bis 83
mit den Leitern verbunden sind, die den Ergänzungen zu io
der Zahlen entsprechen, die selbst den mit den . Rühekontakten verbundenen
Leitern entsprechen. Der Arbeitskontakt 76, der dem mit dem Leiter
50 (Zahl 9) verbundenen Ruhekontakt 68
entspricht, ist z. B.
mit dem Leiter 42 (Zahl i) verbunden. Der Arbeitskontakt 77, der dem mit
dein Leiter49 (Zahl 8) verbundenen Ruhelkontakt69 ent.-spricht, ist mit dem
Leiter 43 (Zahl 2) verbunden usw., mit Ausnahme,des der Zahl 5 entsprechenden
Leiters 4#6, für den selbstverständlich eine solche Anordnung nicht erforderlich
ist, weil ja für die Zahl 5 die Ergänzung zu i o ebenfalls 5 -beträgt.
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Betreffend den vorbeschriebenen Sammelsteuerstroin',kreis ist noch
darauf 'hinzuweisen, daß der. Leiter 84, welcher der Zahl i für 'die Addition und
demgemäß der Zahl 9 für die Subtraktion entspricht, in der beschriebenen
Weise anden Kontakt 5,2 oder an den Leiter 56 für das Einlaufen des
übertra,gungsimpulses angeschlossen werden kann, wie #dies weiter unten erklärt
wird. Dieses Schalten geschieht mit Hilft eines Sehalters 85, der von der
Exzenterwelle gleichzeitig mitdem Schalter 16 betätigt wird, welcher den Übertragungsvorgang
in solcher Weise steuert, daß der Leiter 84 in normaler Weise mit dem Kontakt
52 und dem Leiter 86 während des Übertragungsvorganges verbunden wird.
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Der Steuerstromkreis für 'die Übertragung im Aufnehmer ist ganz ähnlich
wie derjenige ausgebildet, der für den Steuerstromkreis des Sammlers vorbeschrieben
wurde. Der durch den Leiter 87 einlaufende Impuls muß entsprechend der durch
die Relais:2i bis 2,5 aufgenommenen Zahl in einen der Leiter 88 bis
96 auslaufen"die jeweils den Zahlen i bis 9 entsprechen. Die Aufgabe
ist somit genau die gleiche wie im Fall des Sammlerstromkreises und wurde auch in
gleicher Weise gelöst. Eine kürzere Beschreibung wird,deshalb genügen.
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Die Leiter 88, go, 9:2 und 94, die den ungeraden Zahlen i bis
7 entsprechen, sind jeweils mit dem Leiter 97 durch die Aribeitskontakte
98 bis ioi der Relais 21 bis 24 verbunden, wogegen der Leiter 97
mit
dem Leiter 87 durch den Ruhekontakt io2 des Relais:25 verbunden ist. Die
Leiter 89, 91, 93, 951
die den geraden Zahlen von 2 bis 8 entsprechen,
sind jeweils mit dem Leiter 103 durch die Arbeitskontakte io4 bis 107 der Relais
2,1 bis 24 verbulldell, wogegen der Leiter 103 mit -dem Leiter 87 durch den
Arbeitskontakt von io8 verbunden ist, der zum Relais 25. gehört. Schließlich
ist der Leiter 96,
welcher der Zahl 9 entspricht, mit dem Leiter 103
durch die Ruhekontakte von iog bis 11:2 verbunden, die in Reihe geschaltet sind
und jeweils zu den Relais ?zi bis 24 gehören.
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Für die Subtraktion wird in gleich-er Weise wie beim Sammelstromkreis
eine Schaltung durch das Relais:26 mit Hilft der Kontakte 113 bis i2o bewirkt, die
den Kontakten 68 bis 75 entsprechen.
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Es ist noch darauf 'hinzuweisen, daß der Leiter 86 des übertragungsstromkreises
ebenfalls - an den einen oder anderen der Leiter 1:21 und 1:22 durch den
Kontakt 123' des Subtraktionsrelais 26 angeschlossen werden kann.
Für die Addition, bei der das Relais 26 nicht erregt ist, wirid der Leiter
86 mit dem Leiter 121 verbunden, wogegen er für die Subtraktion mit dem Leiter
122 verbunden wird. Die Leiter 1:23 und 1:24, deren Zweck weiter unten erklärt wird,
'können in gleicher Weise durch den Kontakt 125 mit dem Leiter 126 verbunden werden.
Die Leiter 1:23 und iz6 werden für die Addition miteinander verbunden. Dies geschieht
für die Leiter.i24 und 126 für den Fall der Subtraktion, wobei der Kontakt 125 zum
Relais 26 gehört.
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Die Sammelvorr'ichtung, die im oberen Teil der Fi-. 3 dargestellt
ist, besteht aus zehn Relais 127 bis 136, diederart ausgebildet sind, daß
sie in der Erregungslage gesperrt --bleiben, um durch die Erregung eines beliebigen
der anderen entriegelt zu werden. Die Relais 1-27 bis 136 entsprechen jeweils
Die
Übertragungsvorrichtung ist im mittleren Teil -der Fi g- 3 dargestellt. Sie
besteht aus Kontakten 164 bis 172, die jeweils zu jeden der Relais 127 bis
136 gehören, aus einem dem Relais 127
zugeordneten Kontakt 139 und
aus einem zusätzlichen Kontakt 138 für das Relais 136. jeder der Kontakte 164 bis
17-2 ist jeweils mit einem der Leiter 88 bis 96 verbunden, während
der Kontakt 138 mit dem Leiter 121 und der Kontakt 139 mit dem Leiter 122 verbunden
ist. Alle Ruhekontakte deer Kontakte 164 bis 172 sind mit den genannten
Kontakten 164 bis 172 in Reihe geschaltet, uni eine ,Kette zu bilden, die
an den Leiter 123 angeschlossen ist, während alle entsprechenden Arbeits-kontakte
parallel zum Leiter 134 geschaltet sind, der ebenfalls in den Arbeitskontakt von
139 ausläuft. Schließlich ist der Arteitskontakt von 138 mit dem Leiter 123
verbunden.
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Diese Vorrichtung dient dazu, einen Impuls in den Leiter 1:23 für
eine Übertragung-durch Addition, und einen Impuls in den Leiter 12-1 für eine übertragungdurch
Subtrgktion zu senden. Andererseits kann man feststellen, daß die neue Zahl in die
Relais 127 bis 136 vor dem Arbeiten der übertragungsvorrichtung aufgenommen
wird, wobei die addierte Zähl beim Senden des Übertragungsimpulses durch das Vorhandensein
einer Polarität im#entsprechenden Leiter 88 bis 96 dargestellt wird.
Demgemäß wird die Überleitung des Übertrags durch den Vergleich der addierten Zahl
nicht mit der vorhergehenden, im Sammler vorhandenen Zahl, sondern.init der neuen
Zahl bestimmt.
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Wenn z. B. für -die Addition die neue Zahl eine 9 ist, darf
ein Übertrag nicht stattfinden, denn es ist nicht möglich, durchAddition zwei-er
Zahlen ig zu erzielen; die neue Zahl eine 8 ist, muß eine Übertragung stattfinden,
wenn die addierte Zahl eine 9 ist, denn 18 ergibt sich nur durch die Summe
von 9 + 9;
,die neue Zahl eine 7 ist, muß eine übertragung stattfinden,
wenn die addierte Zahl eine 9 oder eine 8 ist, denn 17 ergibt sich
aus (8 + 9) und i (9 + 8); .die neue Zahl eine 6 ist, muß eine
Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine 9, 8
oder 7 ist,
denn 16 ergibt sieh aus (7 + 9), (8 + 8)
und (9 + 7);
,die neue
Zahl eine 5 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl
eine 9, 8, 7
oder 6 ist, denn 15 ergibt sich auis (6 + 9), (7 +
8),
(8+ 7) und (g+6); die neue Zahl eine 4 ist, muß eine Übertragung stattfinden,
wenn die addierte Zahl eine 9, 8,
oder 5 ist, weil 14 sich aus (5+9),
(6+,l#), (7 + 7), (8 + 6) und (9 + 5) ergibt; die neue Zahl eine
3 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn #die addierte Zähl eine
9, 8, 7, 6, 5
oder 4 ist, denn 13 ergibt sich aus (4 + 9), (5
+ A),
(6 + 7), (7 + 6), (8 + 5) und (9 + 4) ;
die neue
Zahl eine.2 ist, muß eine Übertragung stattfinden, wenn die addierte Zahl eine
9, 8, 7, 6, 5, 4 oder 3 ist, denn 12 ergibt isich aus (3 + 9),
(4 + 8#, (5 + 7), (6 + 6), (7 + 5), (8 + 4) und
(9 + 3);
-den Zahlen von o bis g. Es ist somit stets eine Zahl in die
Sammlervorrichtung eingetragen, und diese Zahl entspricht dem letzten 'der Relais
1:27 bis 136,
das einen Erregungsimpuls erhalten hat.
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jedes dieser Relais 1:27 bis 136 hat eine erste Reihe von neun
Kontakten aufzuweisen. Zur Vereinfachung der Beschreibung sind nicht alle Kontakte,
von denen go vorhanden -sind, mit Nummern versehen. Sie sind für jedes Relais nur
mit den Buchstaben a bis i bezeichnet.
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Alle festen Kontakte a sind an den Leiter 5o angeschlossen,der wie
erwähnt der in den Aufnehrn.cr aufgenommenen Zahl 9 entspricht. Alle festen
Kontakte b sind an den Leiter 49 angeschlossen, welcher der in den Aufnehmer aufgenommenen
Zahl 8 entspricht, und so weiter bis zu den festen Kontakten i, die mit dem
Leiter 42 verbunden sind, welcher der in denAufnehmer aufgenommenen Zahl i entspricht.
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Alle beweglichen Kontakte a sind jeweils mit einem der Relais
127 bis 136 verbunden. Diese Verbindung geschieht durch Idas Relais, das der Zahl
entspricht, die durch das Relais dargestellt ist, zu dem der Kontakt gehört, vermehrt
um 9 im Kreiswechsel Ader Zahlen von o bis g. Der bewegliche Kontakt a des
Relais 136, der der Zahl 9 entspricht, ist z. B. mit dem der Zahl
8 entsprechenden Relais 135 verbunden. Der bewegliche Kontakt a des
Rela; s 135, welcher der Zahl 8 entspricht, ist mitdem der Zahl
7 entsprechenden Relais 134 verbunden usw. bis zum Kontakt a des Relais 127,
welcher der Zahl o entspricht, und mit dem Relais 136 verbunden ist, das der Zahl
9 entspricht. In gleicher Weise sind alle beweglichen Kontakte
b jeweils mit demjenigen der Relais 1:27 bis 136 verbunden, das der Zahl
entspricht"die durch das Relais dargestellt ist, zu dem der betreffen-de Kontakt
gehört, vermehrt uni 3, wobei der Kontakt b des Relais 136, das der
Zahl 9 entspricht, mit dem Relais 134 verbunden ist, das der Zahl
7 entspricht, und der Kontakt b
des Relais 135 das der Zahl
8 entspricht, mit dem Relais 133 verbunden ist, das der Zahl
6 entspricht, usw. bis zum Kontakt b des Relais 127, das der Zahl
o entspricht und mit dem Relais 135 verbunden ist, das der Zahl 8 entspricht.
Man verfährt in gleicher Weise für die anderen Kontakte von c
bis
i, wobei jeder dieser Kontakte mit demjenigen Relais 127 bis 136 verbunden
ist, das der Zahl entspricht, das durch das Relais dargestellt ist, zu dein der
Kontakt gehört, vermehrt umdie Zahl, die dein Leiter 43 bis 5o entspricht, zu dem
der genannte Kontakt ebenfalls gehört.
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Der Grund dieser Anordnung besteht darin, daß der Sammler die Zahl
aufnehmen muß, die der Summe der vorhergehenden Zähl, und der neui#n Zahl entspricht,
die durch einem der Leiter 43 bis 5o eingetragen wird, unter Vorbehalt des Übertrags
für den Fall, indem die Summe mehr als io beträgt, und zwar sowohl fürdie Addition
als auch für die Subtraktion, weil ja die letztere,dur#h Addition der .Ergänzungzu
ioderabzuziehendenZahl erzieltwird.
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Wie erwähnt, -gestattet es der Kontakt 20, einen Impuls in das Relais
127 zu senden, um dadurch die Nulleinstellung des Saminlers zu bewirken.
die
neue Zahl eine i ist, muß eine Übertragung stattfinden,wenn dieaddierteZahleineg,8,7,6,5,4,3
oder 2 ist"denn i-i ergibt sich aus allen Zusammenstellungen zweier Za!hlen mit
Ausnahme von (1+9) und (g+i).
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Wenn schließlich die neue Zahl eine o ist, muß in leicht verständlicher
Weise eine Übertragung in allen Fällen stattfinden. V
# In iden vorstehenden
Erklärungen iist natürlich vorausgesetzt, daß der Auf nehmer undder Sammler 'eine
neue Zahl aufgenommen haben. Wird 'kein Impuls übertragen (für Null), wird auch
die Übertragungsvorrichtung nicht arIbeiten, weilkeinRelais des Aufnehmers erregt
wird.
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Man kann leicht feststellen, daßdie beschriebene Anordnung -die gestellten
Bedingungen erfüllt. Bei Erregung eines beliebigen Relais i:z8 bis 136 sind nämlichdie
Kette- der Kontakte 164 bis 172 an der Stelle des Kontaktes untertbrochen, der diesem
Relais entspricht. Der Übertragungsimpuls, der ,durch einen der Leiter
88 bis 96 einläuft, wird somit'nur dann auf den Leiter 123
übertragen, wenn .er durch einen Leiter 88 bis 96 ankommt, -der ih
einen der Kontakte 164 bis 172 ausläuft, -der sich auf der linken Seite des
idie Kette unterbrechenden Kontaktes befindet.
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Wie eben erklärt wurde, kann bei einer Addition eine Übertragung nicht
stattfinden, wenn die neue Zahl eine 9 ist. Es kann aber der Fall eintreten,
,daß eine Übertragung einer Einheit von -der rechten Spalte in bezug auf die in
Betracht kommende Spalte erfolgt. In dies ' ein Fall wird gemäß der Erfindung
dieser Übertrag den Sammler von der Z 11 19 auf die Zahl o in der
betreffenden Spalte übertreten lassen. Vor Ablauf dieses Vorganges wird aber der,durch
den Leiter 12 1 in der beschriebenen Weise eiplaufende Impuls durch den geschlossenen
Kontakt 138 in die linke Spalte übertragen, wodurch die Übertragung ohne
Zeitverlust stattfindet.
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Für den Fall der Subtraktion wird in der erwähnten Weise,der Vorgang
durch Addition der Ergänzung züi io der abzuziehenden Zahl verlaufen. Wenn in einer
Spalte,die Subtraktion (a
- b) ausgeführt werden soll, bewirkt man
also die Addition
(a + c), bei welcher c.= (io
- b).
Ist nun
b > a,
so muß selbstverständlich eine Übertragung in
Richtung der linken
-Spalte stattfinden. Man kann aber ohne weiteres feststellen,
daß, wenn
b > a#, notwendigerweise auch (a
+ r) :5
9
und umgekehrt, dann nämlich
b > a ist, so kann man
auch schreiben
b > a + i, woraus sich folgerichtig
ergibt:
| io - b 2## io - (a
+ i) |
| C< 9-a |
| a + C< 9 |
Wenn man nun aber in Betracht zieht, daß beim Addieren alle Werte von (a + c), die
größer als
9,
zu einer Übertragung Anlaß geben, also zu einem Impuls im Leiter
1:23, #SO stellt man fest, daß im Fall der Subtraktion dagegen alle Werte von (a
+ c)
die kleiner oderhöchstens gleich
9 sind, Anlaß zu
einer Übertragung, also zu einem Impuls im Leiter '124 geben.
-
Im FaIJ der Subtraktion darf der Übertragungsimpuls, der durch einen
der Leiter 88 bis 96 einläuft, nur -dann auf den Leiter übertragen
werden, wenn er durch einen der Leiter 88 bis 96 ankommt, der in einen
der Kontakte 164 bis 172 ausläuft, welcher sich auf der rechten Seite des
Kontaktes befindet, der die Kette der Kontakte 164 bis -172
unterbrochen hat.
-
Es ist ersichtlich, daß die dargestellte Anordnung diese Bedingung
erfüllt. In gleicher Weise wie beim Addieren keine Übertragung stattfinden kann,
wenn die neue Zahl eine 9 ist, kann auch -bei der Subtraktion keine Übertragung
stattfinden, wenn die neue Zahl eine Null ist. Um also bei der Subtraktion die eofortige
Übertragung in die linke Spalte aus der rechten Spalte zu bewirken, wenn die Sammelzahl
der betreffenden Spalte eine Null
ist, kann der Leiter 1.22 mit dem Leiter
1:24 durch den Arbeitskontakt 139 des Relais 1?,7 verbunden werden.
-
Der Gebrauchsstromkreis, der durch den unteren Teil 'der Fig.
3 dargestellt ist, besteht hier in einem Schaltsystem, das die Angaben des
Sammlers in der gewählten Ausdrucksweise darstellt. So wird z. B. vorausgesetzt,
daß diese Ausdrucksweise, die zu Beginn rder Beschreibung angegelben ist, bei welcher
die ungraden Zahlen durch die Erregung eines entsprechenden Stromkreises dargestellt
sind, wogegen die geraden Zahlen durch die Erregung des Stromkreises ausgedrückt
werden, der der unmittelbar kleineren, ungeraden Zahl entspricht und gleichzeitig
des der Zah1,9 entsprechenden Stromkreises, so ergibt sich daraus die folgende Anordnung:
Die Steuerleitung140, die mit einem Pol der Speisebatterie verbunden ist, ist durch
eine Reihe von Arbeitskontakteg der Relais 128 bis 136 vervielfältigt. Die entsprechenden
beweglichen Kontakte sind in der folgenden Weise vervielfältigt: a) Die bew#g-glichen
Kontakte 141 bis 145 sind mit dem der Zahl 9 entsprechenden Leiter 146 verbunden,
141 gehört zu dem Relais 136, 142- zum Relais 135, 143 zum Relais 133,144
zum Relais 134 145 zum Relais 139.
-
b) Die beweglichen Kontakte 147 und 148 sind an den Leiter
149 angeschlossen, welcher der Zahl 7
entspricht. 147 gehört zum Relais
133 und 148 züm Relaiis 134.
-
c) Die beweglichen Kontakte i5o und 151 sind an den Leiter 152 angeschlossen,
welcher (der Zahl 5
entspricht. i5o.gehört zum Relais 133 und 151 zum
Relais 132.
-
d) Die beweglichen Kontakte 153 und 154 sind an den Leiter
135 angeschlossen, welcher der Zahl 3
entspricht. 153 gehört zum Relai(s
131 und 154 zum Relais 130.
-
e) Die beweglichen Kontakte 156 und 157 sind an den
Leiter 158 angeschlossen, welcher der Zahl i
entspricht. i56"-eh,5rt
zum Relais 129 und 157 zum Relais 128.
-
Es ist ersichtlich, daß die Erregung eines beliebigen Relais 128 bi-s
136 im Fall einer ungeraden Zahl die Erregung eines entsprechenden Stromkreises
146, 149, 15:2, 155 oder 158 bewirkt, wogegen bei einer ungeraden Zahl die Erregung
eines Relais 128 bis 136 die Erregung des Stromkreises 146 bewirkt, welcher
der Zahl 9 entspricht, sowie auch dieErregung eines entsprechenden der anderen
Stromkreise 149, 152, 155 oder 158.
-
Die Wirkungsweise der Vorrichtung i.st folgende: Es wird vorausgesetzt,
daß das Gerät auf Null eingestellt ist, d. h. daß in den Saminlern das Relais
127 erregt Ist. Um dieses zu erzielen, genügte es, wie weiter unten nachgewiesen
wird, einen Impuls durch das vorübergehende Schließendes Kontaktes 2o zu erzeugen.
Es wird weiter vorausgesetzt, daß die einzutragende Zahl 407 beträgt,
d. h. daß das durch 'die Abtastvorrichtung 6 für die Einer abgetastete
Loch der Zahl 7 entspricht, das durch 7 abgetastete Loch der Zahl
o und das durch 8 abge tastete Loch der Zahl 4.
-
In der Spalte i wird der Stift 4, der in das Loch der Zalil
7 der Einer der Karte eingreift, auf den entsprechenden Kontakt
5 stoßen, wodurch der Strorn zur Polklemme, 35 gelangt und durch den
Leiter 30,das Relais:24 erregt. Auf diese Weise ist auf dem Arbeitskontakt
53 für den Sammler der Spalte i ein Stromkreis bereitgestellt und auf dem
Kontakt ioi ist ein weiterer Stromkreis für die übertragungsvorrichtung der genannten
Spalte bereitgestellt.
-
In der Spalte 2 trifft die Abtastvorrichtung 7 auf kein Loch.
Es ergibt sich daraus, daß der Aufnehmer dieser Spalte in der Ruhelage verbleibt,
so daß die Sammler- und übertragungsstromkreise der Spalte 2 später nicht erregt
werden können, entgegen dem, was für die anderen Spalten nachgewiesen wird.
-
In der SPalte 3 trifft die Abtastvorrichtung 8 auf das
Doppelloch, das der Zahl 4 entspricht, also auf das der Zahl 9 und das der
Zahl 3 entsprechende Loch. Es ergibt sich daraus, daß im Aufnehmer der Spalte
3 die Relais 22 (Zahl 3) und 25 (Zahl 9)
gleichzeitig
erregt werden.
-
In diesem Zustand der Vorrichtung schließt die Exzenterwelle des Schalters
13, der die Sammlerstromkreise steuert.
-
In der Spalte i schließt sich ein Stromkreis durch .den Schalter
13, den Leiter 14, den Leiter 41, den Kontakt 56 in der Ruhelage,
den Kontakt 55 in der Arbeitslage, den Kontakt 70 in der Ruhelage,
den Leiter 48, den Kontakt c des Relais 127 in der Arbeitslage (Zahl o), das Relais
134 (Zahl 7), den freien Pol der Stromquelle. Demgemäß wird das Relais 134
erregt. Es entriegelt das Relais 127, das abfällt, und sperrt sich selbst in der
Erregungslage. Durch eine geeignete Anordnung wird der Leiter 48 stromlos gemacht,
bevor das Relais 134 ganz in die Erregungslage- gelangt ist, derart, daß kein neuer
Stromkreis'durch den Kontakt cdes indie Arbeitslage rückenden Relais 134 geschlossen
wird. In diesem Fall würde nämlich das Relais 131 entsprechend der Zahl 4 sofort
erregt, genau wie wenn die Zahl 7 wiederholt addiert würde usw., solange
der Leiter 48 sich unter Spannung befinden würde.
-
In der Spalte 2 schließt sich kein Sammlerstromkreis, weil im Aufnehmer
kein Relais erregt wird. In der Spalte 3, wo sich die Relais 2,9 und 22 in
der Erregungslage befinden, wird ein Stromkreis geschlossen durch den geschlossen-en
Schalter 13,
den Leiter 44 den Kontakt 6:2 in der Arbeitslage, den
K-ontakt 59 in der Arbeitslage, den Kontakt 72
in der Ruhelage, den
Leiter 45, den Kontakt f des
Relais 127 in der Erregungslage,
das Relais 131,
den freien Pol der Stromquelle. Das Relais 131 wird erregt,
entriegelt das Relais 127 und sperrt sich selbst in der Erregungslage. Wie im vorliegenden
Fall wird der Leiter45 strornlos, bevor das Relais 1:27 ganz in die Erregungslage
gelangt.
-
Die Zah.1407 ist somit in die Sammler aufgenommen. In diesem Augenblick
wird der Schalter 16 durch die Exzenterwelle geschlossen, während der Schalter
13 von neuem geöffnet wird.
-
Das Schließen des Schalters 16 bestimmt das Einsenden des übertragungsimpullses
in jede der Spalten. Es ist selbstverständlich, daß dieser Impuls in der
Spalte 3 gar keine Wirkung hat, weil ja auf deren linken Seite keine weitere
Spalte vorhanden ist. Andererseits steht% der Übertragungsstromkreis der Spalte:2
offen, denn keines der Relais dieser Spalte ist erregt. Es ergibt sich daraus, daß
der Schalter io8 offen ist, wodurch eine der vom Leiter 87 herkommende Leitung
unterbrochen isst, wogegen bei geschlossenem Kontakt io8 die Kontakte
98 bis ioi alle offenstehen, wodurch auch die zweite vom Leiter
87 herkommende Leitung nnterbrochen wird. Der Erregungsstromkreis ist somit
in der Spalte 2, nicht erregt.
-
In der Spalte 3 wurde der übertragungsstromkreis bereitgestellt
durch: Kontakt 16 in der Arbeitslage, Leiter 87, Kontakt io.2 in der Ruhelage,
Kontakt ioi in der Arbeitslage, K ontakt 115
in der Ruhelage, Leiter 94, Kontakt
17o des Relais 134 in der Arbeitslage, Leiter 1:24. Der Kontakt 1:25 befindet sich
aber in der Ruhelage, so daß dieser Stromkreis unterbrochen ist und keine Übertragung
stattfindet. Man wird weiter unten sehen, daß dies nicht eingetreten wäre, wenn
im Laufe einer Subtraktion das Relafs 2,6 erregt worden wäre und das Relais
ii2.,5 demgemäß in der Arbeitslage gewesen wäre. Schließlich öffnet sich der Kontakt
16 und der Vorgang des Eintragens der Zahl 407 ist beendet.
-
Es wird jetzt vorausgesetzt, -daß die zu.addierende Zahl o98beträgt.
Wie im vorhergehenden Fall wird der Vorgang des Eintragens durch das Schließen des
Schalters 12 eingeleitet und er verläuft genau in der gleichen Weise. Es ist deshalb
nicht notwendig, (diesen Vorgang von neuem zu beschreiben, abgesehen von der Übertragung
der Zahl 9 in der Spalte:2 in den Sammler. Bei der vorstehenden Beschreibung
des Eintragens der Zahl 4 in die SPalte 3 wurde nämlich erklärt, daß die
Relais:25
(Zahl 9) und 2-2 (Zahl 3) gleichzeitig erregt
wurden, wodurch der SainmIerstromkreis durdi den Kont?Lkt 62 in der Arbeitslage
und 59 in der Arbeitslage und den Übertragungsstromkreis durch die Kontakte
io8 und io5 -in der Arbeitslage geführt wurden. Es wird jetzt darauf- hingewiesen,
daß die Kettenkontakte64 und iio offenstanden, wodurch die Übertragung des Sammelinipulses
und des Übertra,gungsimpulses jeweils in Richtung der Kontakte 68 und 113
unterbunden wurden. Im vorliegenden Fall befindet sich aber keiner der Kontakte
58 bis 61 in der Arbeitslage und alle Kontakte 63 bis 66
befindefi
sich in der Ruhelage, weil nur das Relais 2,5 erregt ist. Demgemäß geht der
Sammelstromkreis vom Leiter 41 #durch den Kontakt 62, in der Afbeitslage
und,die Kontakte63 bis 66 in der Ruhelage in Richtung des Kontaktes
68 in der Ruhelage und de# Leiters 5o, während der Übertragun#gsstromkreis
durch den teiter 87, den Kontakt io8 in der Arbeitslage, die Kontakte iog
bis 11:2 in der Ruhelage, den Kontakt I 13 in der Ruhelage und den Leiter
96,geht.
-
Nach dem Eintragen und Sammeln der Zahl o98 befindet sich das der
Zahl 5 entsprechende Relais 13:2 der Spafte i in der Erregungslagt. Das Relais
136 der Spalte:2, die der Zahl g. entspricht,.befindet sich ebenfalls in der Erregungslage.--Sr-hließlich
verbleibt in der Spalte 3 das der Zahl 4 'cntsprechende Relais 131 in seiner
Erregungslage.
-
Wenn der Schalter 16 den Übertragungsstromkreis schließt, gelangt
der durch den Lkiter 87 in die Spalte 2 zugeführte Impuls, wie erwähnt, zum
Leiter 96. Dieser Impuls findet zwar den Kontakt 17:2 des Relais 136 in der
Arbeitslage, in Verbindung mit dem Leiter 12,4. Da aber der Kontakt 125 in der Ruhelage
offensteht, hört der Übertragungsstromkreis bei diesern Kontakt in der Spalte:2
auf. Der Schalter 16 öffnet sich somit wieder und bleibt wirkungslos.
-
In -der Spalte i dagegen geht der Impuls durch den folgenden Stromkreis:
Kontakt 16 in der Arbeitslage, Leiter 87, Kontakt io.6 in der Arbeitslage,
Kontakt 107 in der Arbeitslage, Kontakt 114 in der Ruhelage, Leiter 96, Kontakte
171 und 172
in der Ruhelage, Leiter 123, Kontakt 125 in der Ruhelage, Leiter
1:26 für die Steuerung der Übertragung in der benachbarten Spalte 2, der in die
Polklemme 139 dieser Spalte ausläuft. Die Aufnahme der Zahl 2 in die Spalte
i entspricht nä,mlich, wie erwähnt, der Erregung des Relais 25
(Zahl
9) und des Relais 24 (Zahl 7).
-
In der Spalte 2 wurde nun der Kontakt 85 durch die Exzent.#rw,-lle
in die Arbeitslage gebracht und gleichz#c-itig wurde auch der Schalter 16 geschlossen.
Es er-gibt sich daraus, daß der -durch den Leiter 126 und die Polklemnie 159 zugeführte
Impuls durch den folgenden Stromkreis geht: Leiter 86,
Kontakt 85 in
der Arbeitslage, Leiter 84, Kontakt 75 iii der Ruhelage, Leiter 42, Kontakt
i des Relais -136 ih der Erregungslagge, Relais i27 und freier Pöl der Stromquelle.
Demgemäß wird das Relais 127 (Zahl o) erregt, entriegelt das Relais 136 (Zahl
9) und sperrt sich selbst in der Erregutigslage, wodurch in Sammler der Spalte
3 die Zahl durch die Zahl o ersetzt wird. .
-
Gleichzeitig beim vorhergehenden Sammelvorgang des Übertrags i mit
der früheren Zahl 9 der Spalte 2 wurde aber der von der Polklemme 159
her,kommende
Impuls durch den Leiter 16o übertragen, ferner durch den Kontakt 123' in
der Ruhelage undden Leiter 1:21, auf die Übertragungsvorrichtulig der Spalte 2.
Nun befindet sich aber der Kontakt 138 in diesem Augenblick in der Arbeitslage,
weil sich das Relais 136 (Zahl 9) in der Erregungsl#ge befindet. Der
Impuls wird also durch den Leiter 12-3 und durch den in der Ruhelage befindlichen
Kontakt 125 der Spalte:2, ferner durch den Leiter 1:26 zur Polklemme 159 der Spalte
3 übergeleitet, wo der- Saminelvorgang des Übertrags i mit der Zahl 4 in
der bereits beschriebenen Weise stattfindet, wie dies betreffend die Übertragung
der Zahl i mit der Zahl 9 in der Spalte 2 angegeben wurde. Die Zahl
6 ersetzt somit die Zahl 4 in der Spalte 3, so daß die in das Gerät
eingetragene Summe 5o5 beträgt.
-
Man kann somit feststellen, daß, wenn eine Ü-bertragung aus einer
Spalte in die links befindliche Spalte stattfindet, der Impuls von der PollIdemine
159 aus zwei Wege findet, und zwar der eine in Richtung des Leiters 84, wodurch
der Sammelvorgang der Zahl i mit der vorher eingetragenen Zahl stattfindet, und
der andere in Richtung des Leiters 16o, wobei in der zweiten Spalte von links erst
dann eine Wirkung ausge'Iöst wird, wenn der Kontakt 138 der ersten Spalte von links
geschlossen ist, d. h. wenn die vorher in die erste Spalte von links eingetragene
Zahl eine 9 ist. Nur in diesem Fall kann nämlich die Übertragung einer Einheit
in diese letztere Spalte eine neue Übertragung in die zweite Spalte von links bewirken.
Sie wird aber dann unmittelbar und ohne Zeitverlust durch den in der Arbeitslage
befindlichen Kontakt 138 bewirkt.
-
Selbstverständlich können dann weiter-, Rechenvorgänge ausgeführt
werden und die Wirkungsweise verläuft stets in der gleichen Weise bis zur Grenze
der Aufnahmefähigkeit des Gerätes, die im vorliegenden Beispiel durch die Zahl
999 bestimmt ist. Man könnte den Übertragungsstromkreis bis in die Spalte
5 verlängern und ihn denn dazu anwenden, um ein Warnungssignal auszulösen,
das die Grenze der Aufnahmefähigkeit des Gerätes angeiben würde, oder das Getriebe
sperren würde. Man würde dann wissen, daß die in das Gerät eingetragene Summe um
eine Einheit höherer. Ordnung ergänzt wefden müßte.
-
Für die Subtraktion bewirkt man das Eintragen der größeren Zahl in
der bereits beschriebenen .Weise, die hier also nicht wiederholt wird. Vorher wird
aber das Gerät dadurch auf Null eingestellt, daß zu diesem Zweck ein Impuls zum
Kontakt:2o geleitet wird. Sodann- schließt man -den Schalter ig, wodurch das Relais
26 erregt wird. Schließlich bewirkt man das Eintragen der kleinen Zahl wie
für den Fall des Addierens. Der Sammelvorgaqg und -die Übertragung erfolgen aber
durch ver.-schiedene
Wege in der Weise, daß, wie bereits erklärt,
das Abziehen einer Zahl b durch Abziehen der Zahl (i o - b) geschieht.
-
Es betrage z. B. die eingetragene große Zahl 505
und die davon
abzuzichende Zahl 98. Die Wirkungswelse wird dann die folgende sein: Nachdem,
wie im vorhergehenden Fall, 505 eingetragen und der Schalter ig geschlossen
wurde, wird die kleine Zahl o98 eingetragen, genau wie im vorhergehenden Fall. Der
Schalter 13 wird dann durch die Exzenterwelle geschlossen, der durch den
Leiter 41 der Spalte i zugeführte Impuls wird durch den in der Arbeitslage befindlichen
Kontakt 6:2 (weil das Relais:25 der Zahl 9 gleichzeitig mit -dem Relais
24 der Zahl 7 erregt wird, um die eingetragene Zahl 8 darzustellen),
den Kontakt 61 in der Arbeitslage, den festen Kontakt 77 und den Leiter 43
weitergeleitet, welcher der Zahl:2 entspricht"die die Ergänzung der Zahl
8 zur Erzielung der Zahl io darstellt. Im Sammler wird somit die Zahl 2 addiert,
um in der beschriebenen Weise mit der Zahl 5 die Zahl 7 zu er,-eben.
-
In gleicher Weise wird die Zahl i in die Spalte 2 eingetragen, während
die Zahl 5 in der Spalte 3
unverändert bleibt.
-
Wenn der Schalter 14 sich schließt, wird der durch den Leiter
87 der Spalte 2 ZUgefÜhrte Impuls durch den Kontakt io8 in der Arbeitslage
(weil das der Zahl 9 entsprechende Relais 26 sich in der Erregungslage
befindet) und die Kontakte iog und 112 in der Ruhelage dem Kontakt113 in der Arbeitslage
und dem Leiter 85 zugeführt. Der Kontakt 164 des Relais 1:28 befindet sich
in der Arbeitslage, weil die in die Sammelvorrichtung eingetragene Zahl eine i ist,
so daß der Impuls durch den Leiter 124 und den Kontakt 166 in der Arbeitslage zur
POI'klelnlnc 159 der Spalte 3 `weitergeleitet wird. In -dieser Spalte
geht er durch den Kontakt 85 in der Arbeitslage (er wurde von der Exzenterwelle
gleichzeitig mit dem Schalter 17 geschlossen), dann durch den Leiter 84 und
den festen Kontakt 83 und gelangt zum Leiter 5o, welcher der Zahl
9
entspricht, die im Sammler der Spalte 3 in der bereits beschriebenen
Weise mit der Zahl 5 addiert wird. Dieser Sammler nimmt dann die Zahl 4 auf.
-
In der Spalte i wird der Übertragungsimpuls durch den Leiter
87, die in der Arbeitslage befindliehen Kontakte io8 und 107 (weil
die Relais:25 und :24 zum Darstellen der zuletzt eingetragenen Zahl 8 erregt
sind), den Kontakt I 14 in der Arbeitslage, den Leiter 89, den Kontakt
170 des Relais 134 in der Arbeitslage (dieses Relais entspricht der zuletzt
in den Sammler der Spalte i eingetragenen Zahl 7), den Leiter 1:24, den Kontakt
1:25 in der Arbeitsla,ge und die Polklemme der Spalte 2 weitergeleitet. Es ergibt
sich in gleicher Weise wie beim. Übertragen in der Spalte- 3 das Addieren
der Zahl 9
mit der Zahl i des Sammlers, der Spalte:2, wodurch natürlich in
diesem Teil des Gerätes die Zahl o erscheint.
-
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise schließlich die Zahl 407 in
das Gerät eingetragen ist.
-
Wird anstatt der Zahl 98 nur die Zahl 8 von der Zahl
505 abgezogen, so wird nach dem Eintragen dieser Zahl die Spalte
3 die (unveränderte) Zahl 5,
die Spalte 2 die (unveränderte) Zahl o
und die Spalte i die Zahl 7 erscheinen lassen. Das Schließen des Schalters
16 wird dann in der Spalte:2 wirkungslo#s bleiben, weil deren Übertragungsstromkreis
offensteht. In der Spalte i würde dagegen der übertragungsstromkreis wie folgt entstehen:
Leiter 87, Kontakte io8 und io7 in der Arbeitslage (weil die Relais
25 und 24 sich infolge des Eintragens der Zahl 2 in der Erregungslage befinden),
Kontakt 114 in der Arbeitslage, Leiter 89, Kontakte 165 bis 169, Kontakt
i7o des Relais 134 in der Arbeitslage (dieser entspricht der im Sammler erscheinenden
Zahl 7), Leiter 124, Kontakt 12,5 in der Arbeitslage, Leiter 126 und Polklemme
159 der Spalte:2. Es ergibt sich, wie im vorhergehenden Fall, das Addieren der Zahl
9 im Sammler der Spalte 2, wodurch demgemäß die Zahl 9 erscheint.
Vorher wurde aber der Üb-ertragungsimpuls durch den Leiter 16o, den Kontakt 123"
in der Arbeitslage, den Leiter 122, den Kontakt 139 in der Arbeitslage (weil
das der Zahl o entsprechende Relais 127 sich in der Erregungslage befindet), den
Leiter 124, den Kontakt 1:25 in,der ' Arbeitslage, den Leiter 126 der Pollklemme
159 der Spalte 3 zugeführt. Es ergibt sich daraus stets in der gleichen
Weise das Addieren der Zahl 9 in der Spalte 3, wodurch die Zahl 4
erscheint. Schließlich beträgt die eingetragene Zahl 497.
-
Die Anordnung gemäß Fig. 4 besteht wie #diejenige der Fig. 2 aus den
fünf Eintragungsrelais 21 bis 25 und aus dem S,ubtraktionsrelails:26. Der
Sammler ist dagegen durch die fünf Relais 40o bis 404 gebildet, die jeweils den
ungeraden Zahlen i bis 9 entsprechen, ferner durch das Paritätsrelais 405.
Dieses Relais ist von ganz besonderer Bauart. Es betätigt das Kontaktsystem z. B.
mit einem an sich wohlbekannten Herzexzenter in solcher Weise, daß die Kontakte
aus der einen Lage in die andere (aus der Arbeitslage in die Ruhelage oder umgekehrt)
jedesmal dann übergehen, wenn das Relais 405 nach der Erregung stromlos wird. jeder
vom Relais 405 aufgenommene Impuls bewirkt das Übergehen der Kontakte aus der Ruhelage
(für ungerade Zahlen) in die Arbeitslage (für gerade Zahlen) und umgekehrt. Es ist
übrigens vorteilhaft, daß der Übergang beim Stromloswerden und nicht im Augenblick
der Erregung stattfindet, um das langsame Erregen des Relais 405 zu vermeiden. Wie
erwähnt, wird im Aufnehmer eine ungerade Za:h1,durch die Erregung eines der Relais
21 bis 25,
und eine gerade Zahl durch die gleichzeitige Erregung dieser Relais
und des der Zahl 9 entsprechenden Relais 25 dargestellt, während die
Zahl 6 durch die Nichterregung aller Relais dargestellt ist. Im Sammler dagegen
wird eine ungerade Zahl durch die Arbeitslage eines der Relais 400 bis 404, eine
gerade Zahl durch die Arbeitslage eines dieser Relais und durch die Arbeitslage
der Relaiskontakte 4o5 dargestellt. Die Zahl 0, die als die der Zahl
9 entsprechende, gerade Zahl betrachtet wird, wird idurch die gleichzeitige
Arbeitslage
des Relais 404 und des Kontaktsystems des Relails 405 dargestellt..
-
In F#,9. 4 der Zeichnung sind die für Fig.:2 beschriebenen Lagen nicht
dargestellt. Die Schalt-Systeme für . idie Zuführung des Sammelimpulses durch den
Leiter 41 und,des Übertragungsinipulses durch den Leiter 87 sind nurdurch
strichpunktierte. Rechtecke dargestellt. Veranschaulicht sind die Rela:i,s:2i bis
:26- sowie die Einlaufklemine r59 für den Übertragungsimpuls mit dem Leiter
86. Die Abführungsleiter 121 und 12.2 in Richtung der übertragung des übertragungs!impulses
sind beiderseits angeordnet. Man sieht die Sammelleiter42 bie 5o, die Übertragungsleiter
88 bis 96, die Über--tragungsleiter 12,3 und 1:24 sowie den
Leiter 126 für die Weiterleitung des übertrags in die auf der linken Seite befindliche
Spalte. Ebenso ist der Kontakt 85 der Fig. 2, dargestellt, weil bei dieser
Anordnung von# einem zweiten, ähnlichen Kontakt 554 Gebrauch gemacht wird, der von
der Exzenterwelle gleichzeitig mit den Kontakten 85 zu dem weiter unten erklärten
Zweck betätigt wird.
-
Ferner wird im Aufne#h-iner ein Kontaktsystem vorgesehen, das den
SammelStrom dem Leiter 555
weiterleitet, wenn die eingetragene Zahl eineungerade
ist. Zu diesem Zweck werden die Kontakte 557 bis -56o derart parallel geschaltet,
daß die Erregung eines beliebigen Relais 21 bis 24 zur Wirkung hat, daß der Sammelstrom
in den Leiter 561 gerichtet wird, der in dem Kontakt.56:2 ausläuft. Ferner werden
die Kontakte 563 bis 567- in Reihe geschaltet, die jeweils den Relais
2-,1 bis 2,5
entsprechen und dies geschieht in solcher Weise, daß der
Sammelstrom den Kantakt 567 nur dann erreichen kann, wenn eines der Relais
21 bis 24 erregt ist. Schließlich sind der Ruhekontakt von 56:2 und der Arbeitskontakt
von 567 mitdern Leiter 555 verbunden.
-
Wenn unter diesen Verhältnissen nur eines der Relai,s:2i bis 24 erregt
wird, was der Eintragung -einer-,ungeraden Zahl mit Ausnahme der 9 entspricht,
eo ist ersichtlich, daß der Summelimpuls den Leiter 555 durch einen der in
der Arbeitslage befindlichen Kontakte 557 Jl:>is 56o und durch,den in der
Ruhelage befindlichen Kontakt 56o erreichen kann. Istdas Relais 25 allein
erregt, was der Eintragung der, Zahl 9 -entspricht, so erreicht der Sammelinipills
den Leiter 555 wieder durch die in der Ruhelage und alle in Reihe geschalteten
Kon-t takte 563 bis 566 und durch den in der Arbeitslage-befindlichen
Kontakt 567. Wird schließlich das Relais 25 gleichzeitig mit irgendeinem
der Relaig:2i bis 25 erregt, was der Eintragung ein-er geraden Zahl entspricht,
so kann der Sammelimpuls den Leiter 555 nicht erreichen. Es ist somit
-ersichtlich, daß die Gegenwart des Sammelstromes im Leiter 555 das Eintrag-en
einer ungeraden Zahl bestimmt.
-
Die Arbeitslage der Kontakte ' des Relais 4o# entspricht den
Sammelvorgang gerader Zahlen, während die Ruhelage dieser Kontakte -dem Sammelvorgang
ungerader, Zahlen entspricht. Nun wird aber eine Änderung der Sammelparität nur
durch -Addieren einer ungeraden Zahl bewirkt. Das Addieren einer geraden Zahl verändert
niemals diese Parität. Die Kontakte des Relais 405 mÜssen sich somit anfänglich
in der Arbeitslage oder in der Lage für gerade Zahlenbefindien, weil ja die o als
die gerade Zahl von 9 angesehen wird. Ferner muß das Relais 4o#5 bei
jedem Addieren einer ungeraden Zahl erregt werden, weil bei jeder Erregung
des Relais 405, oder richtiger bei jedem Stromloswerden nach einem Impuls, die Kontakte
dieses Relais aus einer Lage in die andere übergehen.
-
Zu diesem Zweck ist die Spule des Relais 4o6 einerseits an den Leiter
555 und andererseits an den Kontakt 568 angeschlossen, dessen Ruhekontakt
mit dem K ontakt 5o5 verbunden ist. Schließt man somit,die Kontakte
505 und 5o6, um den Sammler auf Null einzustellen, durch gleichzeitige Erregung
der Relais 404 (Zahl 9) und 405 (Parität), so wird das Relais 404 (Zahl
9) durch den Kontakt So6 erregt, während das Relais 405, vorausgesetzt, daß
sich dessen Kontakte in der Ruhelage oder der Lage für ungerade Zahlen befinden,
durch die Kontakte 5o5 und 568 erregt wird und seine Kontakte in die Lage
für gerade Zahlen übergehen läßt. Befindet sich dagegen das Kontaktsystem bereits
in der Arbeitslage oder !der Lage für gerade Zahlen, so wird der Kontakt
565 geöffnet und das Schließen des Kontaktes 505 bewirkt keine neue
Erregung von 405.
-
Im übrigen ist offenbar, daß, wenn die eingetragene Zahl eine ungerade
ist, der Sammelimpuls den Leiter 555 in der beschriebenen Weise erreicht,
wodurch das Relais 405 erregt wird und dessen Kontakte aus einer Lagein die andere
übergehen.
-
Das auf diese Weise ausgebildete kelails 405 erfüllt somit die gestellten
Bedingungen für die notwendige Änderung der Geradheit, die für jedes Addieren einer
ungeraden Zähl eintreten muß.
-
In der eigentlichen Sammelvorrichtung muß das Addieren einer geraden
Zahl die Erregung des gleichen Relais bewirken, je nachdem die vorher in
den Sammler eingetragene Zahl eine unmittelbar höhere ungerade oder gerade Zahl
ist. Es sei z. B. (x+ i) die addierte Zahl x (ungerade) und
y
(ungerade) die vorher gesammelte Zahl. Als Ergebni-s wird idie Zahl (x
+ y + i) erzielt, die ungerade ist. Ist aber die vorherige Sammelzahl
(y +; i) gerade, so ergibt sich auch die gerade Zahl (x + y +
2,), die durch Erregung des Relais eingetragen wird, das der unmittelbar tieferen
ungeraden Zahl entspricht, die selbst der ungeraden Zahl (x + y +
i) entspricht.
-
Dagegen fährt das Addieren einer ungeraden Zahl x nicht zur Erregung
des gleichen Relais, je
nachdem, ob die vorher gesammelte Zahl die unmittelbar
höhere ungerade Zähl y oder geräde Zahl (y + i) ist. Im ersten
Fall ergibt sich nämlich die gerade Zahl (x + y), die durch Erregung des
entsprechenden Relais eingetragen wird, das selbst der unmittelbar tieferen ungeraden
Zahl (x + y - i) entspricht. Im zweiten Fall ergibt sich dagegen die
ungerade Zahl (x + y + i), die durch Erregung --des benachbarten
Relais eingetragen wird.
-
Deshalb sind die Kontakte, die -dem Addieren der
geraden
Zahlen entsprechen (Leiter 43, 45, 47, 49), unmittelbar mitden Spulen der Relais
40o bis 404 verbunden, während die den ungeraden Zahlen ent-,sprechenden Kontakte
mit diesen Relais durch die Kontakte 442 bis 446 des Relais 405 verbunden sind,
welche die Parität der vorher gesammelten Zahl bestimmen.
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Das Schaltsystem. für dieübertragung hat gegenüber denjenigender Fig,
5 einige Änderungen aufzuweisen, weil nur mehr fünf anstatt zehn Zahlenrelais
vorhanden #sin#d, und weil in diesem Fall das Ergänzungsrelais 4o5 für gerade Zahlen
eingreift. Die Kontakte 164, 166, 168, 170 sind stets. mit ihren ArbeitskontaIiten
unmittelbar an den Leiter 1:24 angeschlossen. Die Atbeitskontakte der Kontakte 165,
167, 169, 171, die nicht mehr durch ein besonderes Relais, sondern durchdas der
untnittelbar höheren tieferen ungeraden Zahl entsprechende Relais betätigt werden,
#sind aber mit dem Leiter 124 durch den Arbeitskontakt des SchalterS 200 v-erybunden,
(der zum Relais 4o5 gehört. Im übrigen ist der Schalter 172, dessen Ruhekontalkt
stets unmittelbar mit dem Leiter 12,3 verbunden ist, mit seinem Arbeitskontakt an
den Leiter 1:24 durch deti Ruhekontakt eines SchalterS 201 angeschlossen, der zum
Ergänzungsrelais 405 gehört. Der Arbeitskontakt von 2oo ist mit dem Leiter 124 und
der Arbeitskontakt von 20 1 mit dem Leiter 123 verbunden. Schließlich gehört
der KOntglzt i39 zum Relais 405 undbefindet sich in Reihe mit einem anderen Kontakt
Qg', der zum Relais 404 gehört, während der Kontakt 138 sich mit einem Kontakt
138' -in Reihe befindet, der zum Relais 4o5 gehört. Es sei noch erwähnt,
daß der durch 139, wie im Fall der Fig. 2" zugeführte Impuls nicht nur das Sammeln
einer Einheit durch Anlegen der Polarität der Übertragung an den Leiter 42, sondern
auch das Arbeiten des Relais 405 dadurch bewirkt, daß die gleiche Polarität durch
den in diesem Augenblick geschlossenen Kontakt 554 an -den Leiter 556 angelegt
wird.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Die Vorrichtung wird, wie erklärt,
durch augenblickliches Schließen der Kontakte 5o5 und 5o6 auf Null eingestellt.
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Ist die zuerst einzutragende Zahl eine ungerade, z. B. eine
7, so wird das Relais -24 erregt. Die Kontakte 557 und 563
werden in die Ailbeitslage ge-
bracht. Es ergibt sich daraus, daß
557 in der Arbeitslage den Leiter 41 für das Zuführen des Sammelimpulses
mit dem Leiter 555 verbindet. Das Öffnen von 563 bleibt in diesem
Augenblic:k ohne Wirkung' Beim Entstehen des Sammelimpulses gelangt dieser somit
gleichzeitig zu den Leitern 48, wie im Fall der Fig. 2 erklärt wurde, un
- d 555. Im Leiter 556 bewirkt der Impuls die Erregung des Relais
405, wodurch keine Wirkung entsteht, weil der Übergang der Kontakte aus einerLage
in die andere erst beim Stromlos-,verden des genannten Relais stattfindet. Im Leiter
48 geht dagegen der Impuls durch den Kontakt 404-48 in der Arbeitslage, den Kontakt
444 in der Arbeitslage und die Spule des Relai#S 403, das der Zahl 7 entspricht
und erregt wird, sich dabei in der Erregungslage sperrt und das Relais 404 stromlos
macht, wodurch dieses zurückfällt. Sobald der Sammelimpuls beendet ist, fällt das
Relais 405 zurück und des,sen Kontakte gehen in die Ruhelage oder die Lage für ungerade
Zahlen über, Die in den Sammler eingetragene Zahl ist somit richtig eine
7.
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Derdann demLeiter87 zugeführteÜbertragungsimpuls gelangt in -den Leiter
94, wie dies für Fig. 2 erklärt wurde. Er findet dort den Kontakt 170 in
der Arbeitslage, der an den Leiter für die übertragung bei Subtraktion angeschlossen
ist, welcher selbst beim Kontakt 125 (Fig. 2) unterbrochen ist. Der Übertragungsimpuls
erzeugt somit keine Wirkung.
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Ist nun die einzutragende Zahl eine gerade Zahl, z. D. eine
8, so wird das Relais 24 wieder erregt, jedoch wird auch das Relais:25 (Zahl
9) zu gleicher Zeit erregt. Beim Schließen des Kontaktes
557 gelangt somit der Sammelimpuls nicht zum Leiter 555. Das Relais
405 wird also nicht durch diesen Impuls erregt. Die Kontakte des Relais 405 verbleiben
in der Lage für die geraden Zahlen, das Relais 405 wird gleichzeitig erregt, um
im Sammler das Auftreten der Zahl.8 zu bewirken. Der übrige Teil -der Vorgänge bleibt
im Vergleich zu dem vorbeschriebenen Verlauf unverändert.
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Es wird nun vorausgesetzt, daß soeben die Zahl 7
in die Sammelvorrichtung
eingetragen wurde und daß die Zahl i addiert wird. In diesem Fall wird das Relais
21 erregt, so :daß der Sammelirnpuls gleichzeitig in den Leiter 42 -und in den Leiter
555
gelangt. Das Relais 405 bringt seine Kontakte in die Lage fürgerade Zahlen,
wenn dessen Erregung aufhört. Zuvor wird aber das Relais 403 neu erregt, und zwardurch
Leiter42, Kontakt 403-42, Kontakt 445 inder Ruhelage, Spule von 403. Dieses letztere
Relais, das sich in der Erregungslage befand, verbleibt natürlidh in dieser Lage,
während 405 erregt wird und in die Lage für gerade Zahlen Übergellt. Es kann leicht
festgestellt werden, daß der Übertragungsimpuls keine Wirkung erzeugt.
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b ZD Wird vorausgesetzt, daß anstatt der Zahl i die Zahl 2
addiert wird, so wird der Sammelinipuls durch den Leiter 43 zugeführt. Er wird aber
nicht gleichzeitig, wie eben beschrieben, dem Leiter 555
zugeführt. Das Relais
40#5 betätigt somit seine Kontakte nicht, die in der Lage für ungerade Zahlen verbleiben.
Der Impuls im Leiter 43 gelangt durch den KontaId 403-43 in der Arbeitslage zum
Relais 404 und dieses wird erregt, wodurch 403 freigegeben wird. Die Zahl 2, wird
dadurch in die Sammelvorrichtung eingetragen.
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Der durch den Leiter 89 zuggeführte Impuls ge-
langt
zum Leiter 124 für die Übertragung bei der Subtraktion und zwar durch alle in Reihe
und in der Ruhelage befindlichen Kontakte 165 bis 171 sch#vie durch den in der Arbeitslage
befindlichen Kontakt 172. Der Leiter 124 läuft aber in den offenen Kontakt 125 (Fig.
:2) aus. Der Übertragungsimpu#ls wird also in diesem Fall keine Wirkung haben.
5:28
eingreift, welche in einer Sperrleiste 5:29 vorgesehen ist. Letztere ist,derart
geführt, daß sie sich in der Querrichtnug entgegen der Wirkung von Federn bewegen
kann, fdie sie stets in die normale Lage zurückzubringen suchen. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel wird diese Führung #durch zwei Hebel 530 lind
531 bewirkt, die um feststehendeDrehpunkte 53?, und 533 schwingen
können und an der Leiste 529 durch Zapfen 534 und 535
gelenkig angreifen,
derart, daß eine Art Gegenparallelogramm entsteht, durch Idas die Leiste
539
sehr annähernd parallel zu sich selbst bewegt werden kann. Die Hebel
530 und 531 sind durch Arme 535a und 536 verlängert, au-f idie,die
Rückholfedern 537 und 538 einwirken, welche #diese Arme gegen Anschläge
539 und 54o der Querleiste 529
andrücken. Diese Anschläge bestimm-en
die normale Lage fdieser Leiste.
-
Die Kurvennuten 528 sind derart ausgebildet, -daß isiebei
528" eine Schrägfläche undbei 528b eine Ruhestufe für den Finger
527 bilden. Das RclaisA ist z. B. in,der Erregungslage dargestellt. Die Feder
5--,6 zieht den Stift 5:25 nach unten; aber dieser Stift ikann der
Kraft nicht folgen, weil dessen Finger sich in normaler Weise gegen die Ruhestufe
5-28b legt und idadurch jede Abwärtsbe-wegung des Stiftes 525 unterbindet.
Der Stift ist somit gesperrt. Das Relais B befindet sich dagegen in der Ruhelage.
Wenn es erregt wird, wird der Stif t von B nach oben gezogen. Der Finger
527 wird gegen die Schrägfläche 5:28, gedrückt und idadurch wird eine
Kraft in Richtung des Pfeiles f auf -die Leiste 5.29
ausgeübt. Diese
bewegt sich in dieser Richtung, und zwar entgegen der Wirlmng - der Federn
537
und 538, die gespannt werden. Es wird nun ein Augenblick eintreten,
wo der Finger 527 von B den um weitesten vor-springenden Teil ider Schrägfläche
528" überschreitet. In diesem Augenblick wird der Finger 527 von
A freigegeben, so daß der Stift 525
von A lose zurückfallen
kann. Da jetzt ferner der Finger 527 von B sich vor der Ruhestufe
528b einstellt, können die Federn 537 und 538 sich entspannen
und verschieben dabei #die Sperrleiste 529
entgegengesetzt zum Pfeil
f bis in die normale Lage, so daß der Stift 5:25 des Relais B selbst
gesperrt wird und in der Sperrlage bis zu dem Augenblick verbleibt, in dem ein beliebiges
der anderen Relais erregt wird.
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Die Kiurvennuten 528 können ebenfalls die in Fig.
7 dargestellte Gestaltung erhalten. In diesern Fall ist es möglich, mit Hilfe
eines beliebigen, nicht dargestellten Mittels die Querleiste 529 in einer
Arbeitslage (äußelisteLa,-einRichtungdesPfeilesf) festzustellen, um die Sperrvorrichtung
nach Wunsch wirkungslos zu machen. Man kann auf #diese Weise auch die Relais des
Aufnehmers und des Sammlers ausbilden, und idadurch die Anwendung von Betriebsteilen
verschiedener Gestaltung vermeiden.
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In Fig. 6 ist eine Ausführungsform eines Relais 405 ider Fig.
io angegeben, welches,die Lage se'in-er Kontakte bei jedem Impuls ändert, besonders
beim Stromloswerden nach jedem Impuls. Die' beweglichen Kontakte werden durch eine
Welle 541 Ist schließlich die zu ad'dierenide Zahl eine 3, SO
kann man nach
den vorstehenden Erklärungen leicht feststellen, daß das Relais 404 und das Relais
405 erregt werden. In diesem Fall geht der durch go zugeführte Übertragungsimpuls
durch,die in Reihe und in Ader Ruhelagge befindlichen. Kontakte 166 bis 171, um
durch die in der Ruhelage befindlichen Kontakte 172 und 2oi zum Leiter 123
für die Übertragung beim Addieren zu gelangen. Dieser Übertragungsimpuls wird somit
in die linke Spalte übertragen.
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Wenn die zuerst gesammelte Zahl nicht eine 7,
sondern eine
8 ist und wenn eine Einheit addiert wird, #so wird offensichtlich durch den
durch den Leiter 555 zugeführten Impuls 405 erregt und dessen Konta:kte werden
in die Lage für ungerade Zählen gebracht, Der :durch den Leiter 4:2 zugeführte Sammelimpuls
geht #äurch 403-4:2 in der Arbeit#Jage, durch den Kontakt 443 in der Arteitslage
-und #durch die Spule des Relais 404, dessen Erregung das Relais 405 f reigibt,
welches da:durch in die Lage für ungerade Zahlen zurückfällt. Wird anstatt der Einheit
eine 2, addiert, so wird das Relais 405 durch iden #durch 555 und
56,8 in der Arbeitslage zuggeführten Impuls neu erregt, während der durch
den Leiter 43 zugeführte Sammelimpuls das Relais 404 tdurch den Kontakt 403-43 in
der Arbeitslage erregt.
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Im Fall eines Übertragungsimpulses, der durch 159 der linken Spalte
zugeführt wird, entsteht ein Impuls im Leiter4-2, weldher,der Einheit entspricht,
wie dies für #die Fig.:2 und 3 erklärt wurde. Ferner wird die Übertragungspolarität
an den Leiter 555
angelegt, wodurch die gleichen Wirkungen wie beim normalen
Addieren einer Einheit erzeugt werden. Schließlich gelangt dieser Inipuls zum Leiter
121, und zwar stets in Üer für die Fig.:2 und 3 erklärten Weise, und wird
dadurch indie linke Spalte weitergeleitet, wenn der Kontakt 49o allein geschlossen
ist (übergelagerte M ertragunig), wobei die Zahl 9
in die Sammelvorrichtung
eingetragen wird.
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Die Wirkungsweise beim Subtrahieren läßt sich, von den vorstehendenEi#kläruingen
ausgehend, leicht erdenken. Eine Wiederholung ist somit nicht erforderlich.
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Zu erwähnen,ist, Uaß der Kontakt 123" der Fig.:2 beseitigt werden
könnte. In diesem Fall würde der Leiter 16o unmittelbar an den Kontakt
138 angeschlossen werden. Die Kontakte 139" und 139 würden beseitigt und
es würde ein weiterer Arbeitsl',ontakt auf den Kontakt 138' vorgesehen werden,
der dann mit dem Leiter 12-4 verbunden würde. Die Wi#1kungsweise würde natürlich
genau idie gleiche bleiben.
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Fig. 5 zeigt eine der Anordnungen, die für das gegenseitige
Verriegeln oder Sperren der Relais getroffen werden können. Diese Anordnung ist
sellbstverständlich nur als Beispiel anzusehen und könnte durch jede andere
ersetzt werden, die die gleichen Wirkungen erzeugen würde.
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Der Stift 525 eines jeden Relais, der von einer Rückholfeder
526 beeinflußt wird, ist mit einem Querfinger 52,7 -versehen, ider
in eine Kurvennut
betätigt, auf welcher ein Kurvenkörper 542 von
wohl bekannter Ausbildung festsitzt, mit dem ein Finger 543 zusammenarbeitet, der
selbst an einem Hebelarm 544 angeordnet ist. Letzterer ist bei 571 auf dem Stift
525 des Relais verschwenkbar gelagert.
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Die Zeichnung veranschaulicht das Relais in der nicht erregten Lage.
Wird d,as Relais durch einen Impuls erregt, so wird der Stift 5:25 entgegen
der Wirkung der Feder 526 nach oben gezogen. Der Finger 543 bewegt sich ungehindert
nach oben bis er gegen die Fläche 542" des Kurvenkörpers 542 stößt, auf welcher
er #so lange abgleitet, bis er die Ecke 542b erreicht,' ohne daß dabei der Kurvenkörper
irgendwie verstellt wird, der übrigens durch die federnde Kerbensperre festgehalten
wird, die schematisch durch, die Blattfeder 57:2 und die Kerben
573 und 574,dargestelilt ist. Wenn dann,der Impuls zu Ende geht, entspannt
sich die Feder 526
und verschiebt den Finger 543 nach unten, der dann gegen
die Kante 542, stößt, auf dieser gleitet und die Ecke 542d erreicht. In diesem Angenblic#lz
hat die nicht aufhörende, nach unten gerichtete Bewegungdes Stiftes 525 zur
Wirkung, den Kurvenkörper 542 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn zu verschwenken,
wodurch die Kontakte indie zweite Lage gebracht werden. Beim nächsten Impuls wird
sich die beschriebene.Wilizungsweise in der entgegengesetzten Richtung wiederholen
und die Kontakte wer-den dabei in die ursprüngliche Lage zurückgebracht. Eine solche
Vorrichtung ist an sich wohl bekannt. Nur deren Anwendung bildet ein Merkmalder
Erfindung. Sie kann übrigens auch durch jedes andere Relais ersetzt werden, mit
dein die gleichen Ergebnisse erzielt werden können.
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Es kann der Fall eintreten, daß in der Praxis beim relativen Einstellen
der Dauer des Sammel-und des Übertragungsimpulses einerseits und der Dauer der Erregung
des Sammelrelais andererseits Schwierigkeiten auftreten. Wie erwähnt, muß nämlich
der Sammel- oder Übertragungsimpuls beendet sein, bevor die Erregung der Sammelrelais
oder richtiger die durch diese Erregung bewirkte .Schaltung eintritt.
Auf Wunsch kann diese Notwendigkeit dadurch vermieden werden, daß man eine
Vorrichtung anwendet, durch welche das Schalten nicht schon bei der Erregungsbewegung
der Sammelrelais, sondern bei der Rückbewegung in die Ruhelage geschieht, die nach
Beendigung der Erregung stattfindet. Bei einer Anordnung (dieser Art betätigt der
Anker eines jeden Relais nicht mehr unmittelbar die Konta!ktvorrichtung--n. Man
läßt sie während der Erregungsbewegung in der jeweiligen Lage, um sie erst bei der
Rückbewegung mitzunehmen. Die Sperrvorrichtung beeinflußt die Kontaktvorrichtung
und nicht den Relaisanker. Ferner muß bei der Rückbewegung in die Ruhelage der Anker
eines jeden Relais die Kontaktvorrichtung freigeben, die er bis dahin mitnahm, damit
dadurch ein freies Entrieggeln stattfinden kann. Eine Anordnung dieser Art ist in
Fig. 8 bis io dargestellt. Fig. 8 zeigt ein Relais in der Ruhelage.
Fig. 9 zeigt die Erregungslage und Fig- io die b ZD Zwischenlage,
in welcher während der Rückkehr in die Ruhelage der Anker des Relais die vorher
mitgenommene Kontaktvorrichtung freigibt.
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545 ist der Stift, der die Kontaktvorrichtung eines Relais betätigt.
Dieser Stift 545 nimmt den Sperrfinger 5:27 auf. Er wird von der Feder
5 26
beeinflußt,die ihn in die Ruhelage zurückzubringen sucht. Die Nut 52#8
besitzt eine senkrechte Verlänger-ung 528, über der Ruhestufe 52,8b und der
Stift 545 ist mit einer Nase 546 versehen, deren Zweck weiter unten beschrieb-en
wird.
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Der Stift 525 des Relais ist mit einer Klinke 547 versehen,
die bei 548 schwenkbar gelagert ist. Die Klinke wird von einer Feder 549 beeinflußt,
durch die der Anschlag 55o mit dem Stift 5:25 in Berührung gebracht wird. Sie besitzt
eine Nase 551,
die mit der Nase 546 zusammenarbeiten soll. Ferner ist
eine Schrägkante 55:2 vorgesehen, die mit einem ortsfesten Anschlag
553 zusammenarbeitet. Die Rückholfeder des Stiftes 525, durch die
dieser in die Ruhelage zurückgebracht wird, ist mit 57o bezeichnet.
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In der Ruhelage befinden sich die Teile in der Lage nach Fig.
8. Wirddas Relais erregt, so wird der Stift 5:25 nach unten gezogen,
und zwar entgegen der Wirkung der sich spannenden Feder 570.
Während dieser
Bewegung gleitet die Schrägkante 552 auf dem Anschlag553, mit dem sie durch
die Feder 549 in Berührung geh-alten wird. Sodann wird dieser Anschlag verlassen
und die Feder 549 bringt die Klinke 551 gegen ihren eigenen Anschlag 550.
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Bei der weiter nach unten stattfindenden Bewegung stöß t die
S chrägkante der Nase 5 5 1 gegen die Schrägkante der Nase
546, und dadurch wird die Klinke 547 etwas entgegen der Wirkung der Feder 549 verdreht,
um der Nase 546 auszuweichen. Sobald aber letztere überschritten ist, greift die
Nase 551 -unter die Nase 546 unterder Einwirkung der sich entspannenden Feder
549 (Fig. 9).
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Bei dieser Bewegung führt der Stift545 derKontaktvorrichtung keine
Bewegung aus.
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Sobald die Erregung des Relais aufhört, entspannt sich die Feder
570 und der Stift 525 bewegt sich nach oben. Aber die Nase 551 stößt
gegen die Nase 546 und nimmt sie mit, so daß der Stift 545 sich ebenfalls nach oben
bewegt. Es ergibt sich daraus, daß der Finger 527 wie im vorhergehenden Beispiel
das Entriegeln der anderen Stifte zur Betätigung der Kontaktvorrichtungen bewirkt,
die dann unter der Wirkung der entsprechenden Feder 526 wieder zurückfallen.
Da aber die Bewegung weiterdauert, stößt die Schrägkante 55:2 gegen den ortsfesten
Anschlag 553, der die Klinke entgegen der Wirkung,der Feder 549 verschwenkt
und in die Lage gemäß Fig. io bringt. Bei dieser Bewegung #iitgeht,die Nase 551
der Nase 546, wie aus Fig. io i ersichtlich, und gibt dadurch den Stift 545 frei.
In diesem Augenblick steht dieser etwas höher als die normale Arbeitslage, was,durch
die senkrechte Verlängerung 5:25, der Nut 528 erzielt wird. Durch
die Wirkung der Feder 526 wird der Stift 545 dann etwas nach unten hin zurückgeführt,
bis der Finger
527 mit der Ruhestuie 5:28b in Berührung
kommt, wodurch in der vorbeschriehenenWeise das Sperren bewirkt wird.