DE871360C - Verriegelung fuer die Schachttueren von Aufzuegen - Google Patents

Verriegelung fuer die Schachttueren von Aufzuegen

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Publication number
DE871360C
DE871360C DEL2470D DEL0002470D DE871360C DE 871360 C DE871360 C DE 871360C DE L2470 D DEL2470 D DE L2470D DE L0002470 D DEL0002470 D DE L0002470D DE 871360 C DE871360 C DE 871360C
Authority
DE
Germany
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lock
control circuit
bolt
door
closed
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Expired
Application number
DEL2470D
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English (en)
Inventor
Arnold Leichsenring
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Verriegelung für die Schachttüren von Aufzügen Nach den Vorschriften für den Bau und den Betrieb von Aufzügen darf der Fahrkorb aus Gründen der Betriebssicherheit erst dann aus der Haltstellung in einem Stockwerk anfahren, nachdem die Schachttür dieses Stockwerkes geschlossen und verriegelt worden ist. Für solcheTürverriegelungen sind bereits die verschiedensten Ausführungen vorgeschlagen und in Gebrauch genommen; ihnen gegenüber erstrebt die .Erfindung eine Ausbildung von möglichst großer Einfachheit bei vollkommener Gewähr einer sicheren Wirkungsweise im Betriebe.
  • Die Erfindung geht von einer solchen an sich bekannten Art von Türverriegelungen aus, bei denen eine am Fahrkorb angeordnete sog. Hubkurve auf einen vom Anfahrkommando ausgelösten elektrischen Steuerimpuls ein Verriegelungsglied für die Schachttür steuert. Gemäß der Erfindung arbeitet mit einer solchen Hubkurve ein am Aufzugschacht angeordneter Schwenkhebel zusammen, der nach dem Abheben der Hubkurve unter der Wirkung einer Feder einen Riegel für die Schachttür in seine Sperrstellung bewegt und ein Schaltglied im Steuerstromkreis für den Fahrkorbmotor in seine Schließstellung überführt. Weiterhin ist der Verriegelungsschalter nach der Erfindung derart eingerichtet, daß der Schwenkhebel das Schaltglied des Steuerstromkreises erst dann in seine Schließstellung bringt, nachdem er den 'Sperriegel bereits in Eingriff mit der Schachttür gebracht hat, so daß diese schon mit Sicherheit verriegelt ist, bevor der Fahrkorbmotor überhaupt einen Steuerimpuls zum Anfahren erhalten kann.
  • Der neue Türverriegelungsschalter ist im nachstehenden an Hand eines Ausffihrungsbeispieles näher erläutert, das in der Zeichnung in Abb. i in einer teilweise im Schnitt gehaltenen Ansicht und in Abb. 2 im Schnitt nach II-II der. Abb. i dargestellt ist.
  • An jedem Türrahmen des Aufzugschachtes ist eine Platte i befestigt, die eine Führung 2 für einen Riegel 3 und ein Schaltgehäuse 4 trägt. Der Riegel 3 ist in seiner Führung längs verschieblich gelagert und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 5, deren eines Widerlager die Führung 2 bildet und die den Riegel 3 in seine in Abb. i dargestellte Sperrstellung zu bringen sucht. Eine, an dem Riegel befestigte Stange 6 tritt an seiner Rückseite aus der Führung :2 heraus und greift mit einem Langloch an einem Stift 8 eines Schwenkhebels 7 an. Dieser ist an dem auf der Plätte i befestigten Schaltergehäuse 4 derart gelagert, daß er mit den Schenkeln seines U-förmig umgebogenen Endes io von einem Zapfen ii getragen wird: In. dem Schaltgehäuse 4 ist ein Schaltarm 9 Schwenkbar gelagert, der seinen Antrieb von dem Schwenkarm 7 über einen an diesem befestigten Stift 12 erhält, der mit einer winkelförmigen Anlagefläche 1.3 des Schaltarmes zusammenarbeitet. Eine Stromleitende Zunge 14 des Armes 9 ist über eine Feder 15 in einen Steuerstromkreis für den Hubmotor des Fahrkorbes eingeschaltet, den sie in ihrer Anlagestellung an einem Kontakt 16 schließt.
  • Der Schwenkarm 7 arbeitet über eine an seinem freien Ende angeordnete Rolle 17 mit einer am Fahrkorb schwenkbar gelagerten Hubkurve ig zusammen, die bei Stillstand des Fahrkorbes die in Abb: i angedeutete Stellung einnimmt, in der der Arm 7 etwa senkrecht steht, vgl. die strichpunktiert umrissene Lage x der Rolle 17 in Abb. i. Hierbei hält die Hubkurve 18 den Arm 7 in einer Stellung fest, in der er durch die Stange 6 unter Zusammendrücküng der Feder S den Riegel 3 vollständig in die Führung 2 hineinzieht: Die in Abb. i durch die Linie i9 angedeutete Schachttür, deren Schwenkachse in der Zeichenebene liegt, hat in ihrer Stirnfläche eine Ausnehmung 2o, in die der Sperriegel 3 nur eingreifen kann, wenn die Tür ihre Schließlage vollständig eingenommen hat. In dieser Lage schließt die Tür einen nicht dargestellten Kontakt, der seinerseits einen den Antrieb der Hubkurve in Arbeitsbereitschaft versetzenden Stromkreis schließt, so daß auf ein in an sich bekannter Weise im Fahrkorb durch einen Druckknopfschalter od. dgl. erteiltes Anfahrkommando die @ Hubkurve 18 im Sinne des Pfeiles y (Abb. i) verschwenkt wird. Damit gibt sie den Riegel 3 über den Schwenkhebel 7 frei, so daß ,ersterer unter der Wirkung der sich ausdehnenden Feder 5 in die Ausnehmung 2o der Tür eingreifen und sie in der Schließstellung verriegeln kann, wie in Abb. i gezeigt. Beim Verschwenken des Armes 7 in seine gezeichnete Stellung nimmt sein Stift 12 durch Eingriff in die Anlagefläche 13 den Schaltarm 9 in die gezeichnete Lage mit, in der er durch Anlage seiner Zunge 14 am Kontakt 16 den Steuerstromkreis für den Fahrkorbhubmötor schließt, so daß sich der Korb in Bewegung setzet kann. Der Kontakt 16 ist indessen in solcher Entfernung von der Mittelstellung des Schaltarmes 9 angeordnet, daß dessen Zunge 14 erst dann zur Anlage am Kontakt 16 gelangt, nachdem der Schwenkhebel ? bereits einen erheblichen Teil seines Schwenkwinkels zurückgelegt hat und dabei der Riegel 3 so weit in die Ausnehmung 2o eingreift, daß die Schachttür schon verriegelt ist, bevor der Steuerstromkreis für den Hubmotor geschlossen ist und dieser den Anfahrimpuls erhalten kann. Durch diese Anordnung wird die Sicherheitswirkung des Verriegelungsschaiters, daß nämlich die Schachttür unter allen Umständen vor der Abfahrt verriegelt ist, noch wesentlich erhöht. Bei Ankunft in dem gewählten Stockwerk läuft die Rolle 17 des Schwenkarmes 7 auf die inzwischen wieder ausgeschwenkte Hubkurve 18 auf; wodurch der Arm 7 in seine Stellung x geschwenkt wird; dadurch wird der Riegel 3 aus der Ausnehmung 2o herausgezogen, so daß die Schachttür geöffnet werden kann, und gleichzeitig wird der Steuerstromkreis des Hubmotors durch den Kontakt 14, 16 geöffnet. Beim weiteren Ausschwenken des Hebels 7 gelangt der 'Schaltarm 9 in Anlage an einen Kontakt 21, wodurch ein Stromkreis für ein optisches oder akustisches Betriebssignal geschlossen wird.
  • Wie insbesondere das dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, besteht die neue Verriegelung für die Schachttüren von Aufzügen aus wenigen, ,einfachen, leicht herzustellenden und anzubringenden. Bauteilen, die eine sichere und zuverlässige Wirkungsweise verbürgen und ohne Verschleiß und ohne Wartung eine große Anzahl Schaltspiele ausführen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelung für die Schachttüren von Aufzügen, bei der eine am Fahrkorb angeordnete Hubkurve auf einen vomAnfahrkommandö ausgelösten, elektrischen Steuerimpuls ein Verriegelungsglied für die Schachttür steuert, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Aufzugschacht angeordneter, mit der Hubkurve (18) zusammenarbeitender Schwenkhebel (7) nach dem Abheben der Hubkurve unter der Wirkung einer Feder einen Riegel (3) für die Schachttür in seine Sperrstellung bewegt und ein Schaltglied (9) im Steuerstromkreise für den Fahrkorbmotor in seine Schließstellung überführt.
  2. 2. Verriegelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (16) für das den Steuerstromkreis schließende Schaltglied (9) in solcher Entfernung von der Mittelstellung des letzteren angeordnet ist, daß der Steuerstromkreis erst geschlossen wird, nachdem der Riegel (3) die Schachttür (1g) geschlossen hat.
DEL2470D 1943-01-13 1943-01-13 Verriegelung fuer die Schachttueren von Aufzuegen Expired DE871360C (de)

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