DE604972C - Tuerantrieb fuer Aufzuege - Google Patents

Tuerantrieb fuer Aufzuege

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DE604972C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/14Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors

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  • Power Engineering (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf die Vervollkommnung von Türantrieben, insbesondere solchen für Aufzüge.
Die Erfindung geht von demjenigen bekannten Antrieb aus, bei welchem ein die Tür verstellender Getriebeteil von einem Motor bewegt wird und die Tür bei fortgesetzter Bewegung des Türantriebs in derselben Richtung öffnet und schließt und bei dem eine ununterbrochen wirkende Reibungskupplung zuläßt, daß die Motorbewegung andauert, während die Türbewegung beim Auftreffen der Tür auf ein Hindernis zum Stillstand kommt.
Die Eigenart des neuen Antriebes besteht
ig wesentlich darin, daß die Reibungskupplung im Zuge der Treibverbindung zwischen der Tür und einer motorisch angetriebenen Kurbel vorgesehen ist, so daß bei fortgesetztem Motorlauf in derselben Richtung die Reibungskupplung dahin wirkt, die Tür in der entgegengesetzten Richtung, d. h. von dem Hindernis fort, zu bewegen. Dadurch, daß sich die Reibungskupplung zwischen dem Kurbelarm und dem Türbedienungsgetriebe befindet, wird der Vorteil gewonnen, daß die Kurbel ihre Bewegung fortsetzt, auch nachdem die Kupplung zu rutschen angefangen hat.
Bewegungsvorrichtungen für Türen, die beim Auftreffen der Tür auf ein Hindernis so gesteuert werden, daß die Tür wieder in die Offen-Stellung zurückgeht, sind an sich bekannt, aber mit ziemlich verwickelten Steuervorrichtungen und ohne das beim Erfindungsgegenstand verwendete Kurbelgetriebe.
Die Erfindung trifft außerdem Vorsorge für den Fall, daß während der Schließ- und während der Öffnungsbewegung Hemmungen eintreten. Die Tür fängt nämlich, sobald ein Hindernis eintritt, zwischen der Stellung, von der die Tür ausgeht, und der Stelle des Hindernisses zu pendeln an, bis das Hindernis beseitigt ist. Es wird dadurch mehr erreicht als ein bloßes Zurückführen der Tür in die Offen- bzw. Schließstellung im Falle eines Hindernisses. In der Mehrzahl aller Fälle gelingt es ja, das Hindernis schon während eines einzigen Hinundhergangs der Tür zwischen ihrer Stellung entsprechend dem Hindernis einerseits und ihrer Schließ- bzw. Offenstellung andererseits zu beseitigen, und dann wird durch die Erfindung der Vorteil gewonnen, daß keine weitere Zeit damit verlorengeht, nunmehr den Türmotor erst erneut anzulassen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; es sind
Fig. ι Vorderansicht der Gesamteihrichtung bei geschlossener Tür,
Fig. 2 Vorderansicht der Gesamteinrichtung bei offener Tür,
Fig. 3 Querschnitt zu Fig. 2, Fig. 4 Grundriß zu Fig. 2,
Fig. 5 Einzelheit der Reibungskupplung,
Fig. 6 Einzelheit in größerem Maßstabe der Sperrklinke und des Schalters der Flurtür,
Fig. 7 Schaltschema der elektrischen Leituhgen.
Die hier beschriebene Vorrichtung ist in erster Linie für führerlose Aufzüge mit Druckknopf-
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steuerung bestimmt, bei denen die Fahrgäste den Fahrstuhl nach einem Flur bestellen, worauf sich das Fahrstuhlgitter oder die Fahrstuhltür selbsttätig öffnet und die Flurtür entriegelt, so daß der Fahrgast den Aufzug betreten kann. Darauf wird die Fahrstuhltür durch Druck auf den Steuerknopf in ihre Schließstellung bewegt; und der Aufzug setzt sich nach Verschluß der Flurtür selbsttätig nach dem ausgewählten ίο Stockwerk in Bewegung, wo die Fahrstuhltür und die Flurtür wieder selbsttätig gesteuert werden. Der Antrieb der Fahrstuhltür bildet in sich selbst ein Ganzes und kann mit oder ohne Steuerung der Flurtürsperre benutzt werden. Bei Aufzügen dieser Art muß der Antrieb einen hohen Sicherheitsgrad besitzen, wobei auch auf die mitunter geringe Erfahrung oder übertriebene Ängstlichkeit der Fahrgäste Rücksicht zu nehmen ist. Falls sich also die Tür nicht selbsttätig in gewöhnlicher Weise geöffnet haben sollte oder falls sich eine Tür in die SchließsteEung bewegt, bevor ein Fahrgast vollständig in den Fahrstuhl ein- oder aus ihm herausgetreten sein sollte, müssen sich die Tür as oder Türen bewegen oder von, den Fahrgästen leicht dadurch zum Halten bringen lassen, daß man unmittelbar in die Türen eingreift. Die Erfindung sieht außerdem den ununterbrochenen Durchlauf des Kraftmittels zur Freigabe eines in der Tür festgeklemmten Gegenstandes vor. Die Erfindung erfüllt die angeführten Bedingungen. Der Fahrstuhl ist allgemein mit 10 bezeichnet. Er wird in üblicher Weise durch eine Aufzugvorrichtung, vorzugsweise mit Druckknopfsteuerung, betrieben, wobei er sich lotrecht zwischen den verschiedenen Stockwerken des Gebäudes bewegt.
Der Türantrieb umfaßt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Elektromotor 18, der auf dem Fahrstuhl aufgestellt und durch ein , Übersetzungsgetriebe 20 mit einer sich langsamer drehenden Welle 22 verbunden ist, die einen Kurbelarm 24 trägt. Der Motor 18 kann sich nur in einer Richtung drehen, so daß sich der Kurbelarm 24 wesentlich über 180 ° zum öffnen der Tür und dann um die übrigen 180 ° zum Schließen der Tür bewegt.
Das Fahrstuhlgitter 26 ist unmittelbar an den Kurbelzapfen der Kurbel 24 angeschlossen, beispielsweise durch den Stellhebel 28, der bei 29 diehbar am Fahrstuhl angebracht und durch einen Lenker o. dgl. mit der Tür an ihrer Außenseite verbunden ist. Das obere Ende des Hebels 28 ist gelenkig an einen Gleitblock 32 angeschlossen, der die Schubstange 30 aufnimmt, die gelenkig an den Kurbelzapfen 31 des Kurbelarms 24 angreift. Die Kurbelstange 30 wird bei Drehung des Kurbelarms in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt. Die Stange 30 ist mit Führungsflächen versehen, die so lang bemessen sind, daß der Kurbel 24 eine volle Umdrehung ermöglicht wird, während sich die Tür 26 entweder in der vollständig geschlossenen oder vollständig offenen Stellung befindet.
Die Verbindung 32 zwischen dem Hebel 28 und der Stange 30 beruht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel auf Reibung, die eine freie .Gleitbewegung zwischen der Stange 30 und dem Hebel 28 ermöglicht, ohne daß unzulässige Spannungen auf die Antriebstelle kommen und vorzugsweise ohne tatsächliche Beeinflussung des Betriebes des Motors 18. Diese Verbindung ist in Fig. 5 im einzelnen dargestellt. Sie besteht aus einem Gehäuse 33, welches die Stange 30 lose aufnimmt und mit radialen Bohrungen versehen ist, in denen Reibkolben 34, vorzugsweise aus Kunstharz, untergebracht sind. Die Kolben 34 werden durch Federn 34, die von Stellschrauben angedrückt werden, inReibungs-Schluß mit der Stange 30 gebracht. Werden die Stange 30 aus Messing und die Kolben 34 aus Kunstharz gefertigt, so ist das Reibungsgetriebe erfahrungsgemäß im gewöhnlichen Betrieb der Einrichtung fast unzerstörbar. Dieses ist die bevorzugte Form der Reibungsverbindung zwischen dem Motor 18 und der Tür 26; es versteht sich jedoch, daß auch andere Gattungen von ununterbrochen wirkenden Reibungsgetrieben angewandt werden können. Hauptförderung ist, daß dem Motor das Durchlaufen unabhängig von dem Fahrstuhlgitter oder dem Gitter oder der Flurtür ihre Bewegungen unabhängig vom Motor ermöglicht werden.
Der Hebel 28 ist an das Gehäuse 33 durch einen Zapfen 36 angeschlossen, der eine Queröffnung des Gehäuses 33 durchdringt und durch eine Stellschraube gegen Drehung gesichert ist. Der Zapfen 36 besitzt eine Queröffnung, durch welche die Stange 30 lose hindurchdringt. Die vorstehenden Enden des Zapfens 36 fassen in die. Augen des am oberen Ende des Hebels 28 ausgebildeten Joches. Das Gehäuse 33 und der Zapfen 36 sind durchbohrt, um ein Schmiergefäß aufzunehmen (Fig. 5), wodurch die Reibung zwischen der Stange 30 und den Reibblöcken 34 weiter herabgesetzt wird.
Der Hebel 28 trägt seitliche Vorsprünge 37 und 38, die mit den isolierenden Kolben der Endschalter 39 und 40 zusammenarbeiten, die den Strom des Motors 18 unterbrechen, wenn die Tür in ihrer offenen oder geschlossenen Endstellung angelangt ist. Die Kontakte 39 und 40 werden also dadurch unterbrochen, daß die isolierenden Kolben zwischen die Kontakte geschoben werden. Damit der Strom zum Öffnen oder Schließen genau im richtigen Augenblick unterbrochen wird, sind die Anschläge 37 und 38 am Hebel 28 einstellbar angebracht, beispielsweise durch die gezeichnete Verbindung mit einem geschlitzten Führungsstück und einem Klemmbolzen. Die Fahrstuhltür kann mit
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einem Handgriff 27 ausgerüstet sein, der zur Verstellung in irgendeiner Richtung mit der Hand dient.
Die Steuerschaltung für den Motor 18 kann in verschiedener Weise durchgeführt werden, jedoch wird das Schema der Fig. 7 bevorzugt. Der Türmotor 18 wird über zwei parallele Zuleitungen mit Strom versorgt, und zwar über einen der Widerstände 42 oder 43, von denen der eine gewöhnlich beim Öffnen, der andere beim Schließen der Tür wirkt. Diese Widerstände sind einstellbar, so daß die zum Antrieb des Motors benötigte richtige Energie eingeleitet werden kann. Die Stellung der Schalter 39 und 40 der Fig. 7 entspricht der Offenstellung der Fahrstuhltür. Ist diese geschlossen, so wird der Schalter 39 geschlossen und Schalter 40 geöffnet (Fig. 1).
Zur Steuerung des Motors 18 beim Öffnen der Tür gehört ein mit der Hand zu bedienender Druckknopf 44, der beim Drücken eine Spule 45 erregt, wodurch die Kontakte 46 und 47 -geschlossen werden. Die Kontakte 46 schließen einen Haltestromkreis parallel zum Druckknopf 44, wodurch die Spule 45 erregt gehalten wird, bis der Strom durch öffnen des Offen-Grenzschalters 39 unterbrochen wird. Der so gebildete Haltestrom fließt von der positiven Leitung zu dem festen Kontakt des Schalters 44, durch die geschlossenen Kontakte 46, zu dem Grundteil des Druckknopfes 44, durch die Wicklung 45, den Offen-Grenzschalter 39 zu der negativen Leitung. Die Kontakte 47 dienen dazu, den Strom zu dem Motor 18 durch die Kontakte 47 und den Widerstand 42 zu schließen. Die Stromleitungen und Vorrichtungen zum Steuern des Motors" 18 während der Schließbewegung der Tür sind wesentlich die gleichen wie zum Öffnen. Sie umfassen einen Druckknopf 48 zum Schließen und die Steuerspule 50. Die Spule 50 steuert die Kontakte 47°, die den Haltestrom der Spule schließen, und die Kontakte 46® für die Stromzufuhr zum Motor iS durch den Widerstand 43, wenn die Spule 50 erregt ist. Der Haltestrom während der Schließbewegung der Tür geht von der positiven Leitung durch den festen Kontakt des Schalters 48, die Kontakte 470, zum Grundteil des Schalters 48, durch die Schließspule 50 und den Schließ-Endschalter 40 zu der negativen Leitung. Ist die Tür wesentlich geschlossen, so unterbricht der Schließ-Endschalter den Stromkreis zur Spule 50 und schaltet den Motor 18 ab.
Vorzugsweise steuert sich der Türmotor selbsttätig, so daß die Tür selbsttätig jedesmal geöffnet wird, wenn der Fahrstuhl an einem Stockwerk anhält. Diese Anordnung ist in Fig. 7 veranschaulicht und umfaßt ein Relais 51, dessen Spule parallel zum Stromkreis des Aufzugmotors geschaltet ist. Der Anker des Relais hebt sich in die punktiert gezeichnete Stellung, wenn ein hinreichender Strom dem Aufzugmotor zufließt. Der Anker des Relais 51 trägt ein Leitstück 49, das mit der oberen leitenden Fläche 55 des Hebels 52 nur dann zusammentreffen kann, wenn der Anker infolge der Enterregung des Relais niedersinkt. Die Leitstücke, die von dem Hebel 52 und dem Anker des Relais 51 getragen werden, sind in einen Kurzschlußkreis um den Öffnungsdruckknopf 44 geschaltet. Der Kontakthebel 52 wird gewöhnlich auf irgendeine Weise in einer Stellung gehalten, in der er von dem Anker des Relais 51 getroffen werden kann. Durch diese Einrichtung wird der Stromkreis zum Öffnen der Tür jedesmal geschlossen, wenn der Aufzugmotor enterregt wird, und infolge des durcn die Kontakte 46 gebildeten Haltestromkreises bleibt der Öffnungsstromkreis aufrechterhalten, bis die Fahrstuhltür geöffnet ist und der Offen-Grenzschalter den Strom unterbricht. Es versteht sich, daß sowohl ein selbsttätiges Öffnen der Tür oder ihre Bewegung mit der Hand oder beides zugleich vorgesehen sein kann.
Der Hubmotorstromkreis wird vorzugsweise durch einen Überwachungsschalter 54 (Fig. 1) unterbrochen, der auf dem Fahrstuhl steht und den Strom unterbricht, wenn die Fahrstuhltür nur ein wenig zum Öffnen bewegt worden ist. Der Schalter 54 besitzt Kontakte 56, die durch einen isolierenden Kolben 58 getrennt werden, wenn sich die Tür öffnet. Der Kolben 58 wird durch einen Hebel 59 verstellt, der durch einen Lenker mit dem Hebel 28 verbunden ist, so daß der Kolben unmittelbar von dem Hebel 28 beeinfiußt wird. Wie Fig. 1 erkennen läßt, ermöglicht der Kolben 58 eine Berührung' der Kontakte 56 nur dann, wenn die Fahrstuhltür wesentlich geschlossen ist. *
Die beschriebene Fahrstuhltür kann mit einer der verschiedenen Flurtüren zusammenarbeiten, vor denen der Fahrstuhl anhält, und deren Sperren er in an sich bekannter Weise beeinflußt. Diese Sperre umfaßt bei jeder Flurtür einen Klinkhebel 62, der hinter einer Nase 64 an der Flurtür 65 fassen kann, wodurch diese Tür in wesentlich geschlossener Stellung gesperrt wird. Jede Flurtür besitzt vorzugsweise die übliche Feder oder eine sonstige nicht gezeichnete Einrichtung, welche die Tür zu no schließen sucht.
Die Klinke 62 ist mit einem Steuerarm 66 verbunden, der mit einer Rolle 68 oder einem ähnlichen Glied ausgerüstet ist (Fig. 6), das gegen die am Fahrstuhl angebrachte Steuerschiene 70 stößt. Die Steuerschiene 70 ist auf Lenkern gelagert und wird nach oben durch eine Kette 72 in ihre wirkungslose Stellung bewegt. Die Kette läuft über Führungsrollen und ist an das obere Ende des Fahrstuhl- türhebels 28 angeschlossen. Die Kette 72 ist so angeordnet, daß sie die Steuerschiene 70 nach
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oben zieht und in dieser Stellung hält, wenn die Fahrstuhltür 26 ihre. Schlußstellung erreicht hat. Die Steuerschiene 70 sinkt in ihre vorspringende Lage nieder, sobald der Hebel 28 sich ein wenig aus der Schließstellung der Tür herausbewegt hat. Die vorspringende Steuerschiene 70 gibt dann die Flurtür frei, wenn der Aufzug in einem bestimmten Bereich gegenüber dieser Tür steht, der durch die Länge der ίο Steuerschiene 70 bemessen ist.
Gemäß der Erfindung ist mit der Türsperre ein Ausschalter verbunden, der aus den Kontakten 74 und 76 besteht, die mit dem Motorstromkreis in Reihe geschaltet sind und durch ein Leitstück 1J1J überbrückt werden können, das einen Teil der Sperrnase 64 bildet. Die Kontakte 74 und 76 sind nur dann überbrückt, wenn die Sperrglieder 62 und 64 in der Schließstellung der Tür in Eingriff miteinander sind. Die Bewegung des Hubmotors ist also verhindert, solange nicht alle Flurtüren in ihrer Schlußstellung gesperrt sind.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Bewegt sich der Fahrstuhl im Aufzugschacht, so steht die Kurbel 24 in ihrer äußersten nach rechts zeigenden Stellung gemäß Fig. 1. Dabei werden der Hebel 28 und die Steuerschiene 70 in den gezeichneten Stellungen gehalten. Bleibt der Fahrstuhl an einem Stockwerk stehen, so wird selbsttätig Strom zu der Spule des Relais 45 geschickt, wodurch die Kontakte 46 und 47 geschlossen werden. Sie bleiben durch den Haltestrom geschlossen, so daß der Strom durch den Widerstand 42 zu dem Motor 18 fließen kann. Durch die Bewegung dieses Motors wird der Kurbelarm 24 durch einen Bogen von ungefähr. 180 ° in die Stellung der Fig. 2 gebracht, bei der die Fahrstuhltür 26 offen ist. Sobald die Tür ihre Bewegung nach der Offenstellung beginnt, ■4.0 wird der Unterbrechungsschalter 54 so verstellt, daß die weitere Bewegung des Fahrstuhls verhütet wird. Durch die Anfangsbewegung des Hebels 28 und der Fahrstuhltür 26 wird die Leitschiene 70 gesenkt, wodurch die Flurtür entriegelt und der Unterbrechungsschalter an dem Stockwerk, wo der Fahrstuhl angehalten hat, geöffnet wird. Wenn die Fahrstuhltür 26 ihre Offenstellung erreicht, wird der Offen-Grenzschalter 39 durch Einschieben der isolierten Kolben ausgeschaltet, wodurch der Haltestrom für das Relais 45 unterbrochen und der Motor 18 ausgeschaltet wird. Zum Schließen der Tür kann auf geeignete Weise, z. B. durch den Druckknopf 48, der durch das Relais 50 gesteuerte Stromkreis geschlossen werden, wodurch ein Haltestrom für dieses Relais gebildet und der Antriebsstrom durch den Widerstand 43 zu dem Motor 18 geleitet wird. Der Motor 18 setzt dann seine unterbrochene Bewegung in demselben Drehsinn wie beim Öffnen fort, wodurch die Fahrstuhltür 26 wieder geschlossen wird. Kurz vor vollständigem Schluß der Fahrstuhltür schließt sich der Überwachungsschalter 54, während gleichzeitig die Steuerschiene 70 durch den Hebel 28 und die Kette 72 in ihre wirkungslose Stellung gehoben wird. Dadurch wird die Flurtür in ihrer Schließstellung verriegelt und der Stromkreis zum Hubmotor geschlossen. Sollte die Flurtür nicht gleichzeitig in ihrer Schließstellung sein, so kann trotz des Einfallens der Klinke 62 keine Bewegung des Aufzuges zustande kommen, sondern der den Hub überwachende Steuerstrom bleibt unterbrochen, bis die Klinke 62 hinter die Nase 64 gegriffen hat, nachdem die Tür 26 ihre Schlußstellung erreicht hat. Steht der Hebel 28 wesentlich in der Stellung der Fig. i, so wird der Schließ-Grenzschalter 40 geöffnet, wodurch die Spule 50 und der Motor 18 enterregt werden.
Wenn sich der Schließbewegung des Fahrstuhlgitters ein Hindernis entgegenstellt, so bleibt die Tür zunächst stehen, während der Motor und die Kurbel in demselben Sinne weiterlaufen. Bei der Rückkehrbewegung der Kurbel wird die stehengebliebene Tür wieder bis- zur Offenstellung mitgenommen. In der Offenstellung wird zwar der Offenschalter 39 in gewohnter Weise unterbrochen. Diese Unterbrechung ist jedoch wirkungslos, da der Stromkreis für den Motor 18 noch durch den Schalter 40 geschlossen ist; dieser Schalter 40 ist nicht geöffnet worden, da ja die Tür nicht bis in die geschlossene Stellung gelangt ist. Die Tür wird also von der Offenstellung aus wieder bis zu dem Hindernis bewegt und pendelt zwischen dem Hindernis und der Offenstellung so lange hin und her, bis das Hindernis beseitigt ist. Die sinngemäße Wirkungsweise ergibt sich in dem allerdings praktisch weniger wichtigen Falle, daß das Hindernis bei der Öffnungsbewegung auftritt: die Tür pendelt also dann zwischen der geschlossenen Stellung und dem Hindernis hin und her.
Sollte eine Person in dem Fahrstuhl anwesend sein, jedoch sich die Tür infolge des Versagens der Vorrichtung nicht in ihre Offenstellung bewegen, wenn der Fahrstuhl an einem Stockwerk ankommt oder wenn der Druckknopf 44 gedruckt ist, so kann der Fahrgast den Handgriff 27 der Fahrstuhltür 26 erfassen und die Tür so öffnen. Die Tür bleibt dann in jeder Lage stehen, in die sie unter diesen Umständen gebracht worden ist. Die Flurtür kann man dann mit der Hand öffnen, so daß die Per- n5 son aus dem Fahrstuhl aussteigen kann. Die Öffnung der Fahrstuhltür oder der Flurtür verhütet jede weitere Bewegung des Fahrstuhls.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Türantrieb ■ für Aufzüge, bei dem ein die Tür verstellender Teil eines Kurbel-
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    getriebes o. dgl. von einem Motor bewegt wird und bei fortgesetzter Bewegung des Antriebs in derselben Richtung die Tür öffnet und schließt und bei dem eine dauernd eingeschaltete Reibungskupplung zuläßt, daß die Motorbewegung andauert, während die Türbewegung beim Auftreffen der Tür auf ein Hindernis zum Stillstand kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung im Zuge des Getriebes zwischen der Tür und der motorisch angetriebenen Kurbel (24) vorgesehen ist, so daß dann, wenn die Tür auf ein Hindernis auftrifft und stehenbleibt, beim Weiterlaufen des Motors und der Kurbel bei der Rückkehrbewegung des Kurbelgestänges die Tür wieder in der umgekehrten Richtung, d. h. von dem Hindernis fort, nach der Offenstellung zu bewegt wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, bei dem eine Überwachungsvorrichtung, die von der Stellung der Tür beeinflußt wird, den Motor stillsetzt, sobald er in normaler Weise die Tür geschlossen hat, gekennzeichnet durch eine solche elektrische Einschaltung der Überwachungsvorrichtung in die Stromkreise, welche normalerweise die Türschließbewegung des Motors hervorrufen, daß der Motor weiterläuft, bis die Überwachungsvorrichtung anspricht, so daß beim Weiterlaufen des Motors die Tür zwischen der- ' jenigen Stellung, wo sie ganz geöffnet ist, und derjenigen, wo sie auf das Hindernis stößt, hin und her fährt, bis das Hindernis beseitigt ist, worauf die Tür in die Schließlage geht.
  3. 3. Türantrieb nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine in ihrer Längsrichtung hin und her gehende Stange (30) und einen Reibkörper (34), der normalerweise mit der Stange mitgeht, die dagegen beim Auftreffen der Tür auf ein Hindernis eine Längsverschiebung gegenüber der Stange (30) erfährt.
  4. 4. Türantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper (34) zylindrisch ausgebildet ist und die Stange (30) umfaßt.
  5. 5. Türantrieb nach· Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (30) aus Messing und der Reibkörper (34) aus Kunstharz gefertigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1931604972D 1931-02-27 1931-02-27 Tuerantrieb fuer Aufzuege Expired DE604972C (de)

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