DE628045C - Aufzugtuerantrieb - Google Patents

Aufzugtuerantrieb

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DE628045C
DE628045C DEO19342D DEO0019342D DE628045C DE 628045 C DE628045 C DE 628045C DE O19342 D DEO19342 D DE O19342D DE O0019342 D DEO0019342 D DE O0019342D DE 628045 C DE628045 C DE 628045C
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DE
Germany
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door
motor
car
lever
car door
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DEO19342D
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Otis Aufzugswerke GmbH
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Otis Aufzugswerke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors
    • B66B13/08Door or gate operation of sliding doors guided for horizontal movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/60Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
    • E05F15/603Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
    • E05F15/632Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings
    • E05F15/649Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings operated by swinging arms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/104Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof for elevators

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Aufzugtürantrieb Die Erfindung richtet sich auf einen Aufzugtürantrieb von derjenigen Gattung, bei welcher das Öffnen der Fahrkorbtür durch einen am Fahrkorb gelagerten Motor geschieht. Hierbei hat man bereits vorgeschlagen, durch den Motor zugleich eine Hubkurve zum Steuern der Sperre einer Schachttür oder des mit der Schachttür vereinigten Türkontaktes oder beider zugleich steuern zu lassen.
  • Gelegentlich, z. B. beim Ausbleiben der Stromzufuhr zum Motor oder einem sonstigen Versagen der Antriebsvorrichtung, muß die Fahrkorbtür von Hand geöffnet werden. Mittel, welche bei motorischen Türantrieben ausdrücklich dazu bestimmt sind, das Öffnen der Tür von Hand zuzulassen, sind an sich bekannt; man hat zu diesem Zweck vorgeschlagen, zwischen Tür und Motor eine Rutschkupplung anzubringen. Bei der in Rede stehenden bekannten Bauart handelt es sich aber um gewöhnliche Türen ohne Sicherungen, wie zusätzliche Verriegelungen, Türkontakte usw. Bei Aufzügen sind aber diese besonderen Sicherheitsvorkehrungen -zu fordern. Es muß dafür gesorgt werden, daß auch beim Öffnen der Fahrkorbtür von Hand die eingangs erwähnten. Vorrichtungen richtig bedient werden. Der Fahrgast soll die etwa vorhandene Schachttür entriegelt vorfinden, sobald er die Fahrkorbtür öffnet, und ebenso ist beispielsweise die Aufzugsteuerung entsprechend den Sicherheitsanforderungen. zu beeinflussen. Diesen Anforderungen weden die bekannten motorischen Antriebe für Aufzugtüren nicht gerecht, weil sie entweder beim Versagen des Motors gar nicht von Hand geöffnet werden können, oder aber besondere für den Fahrgast sehr verwickelt: Manipulationen unter Verwendung von Spezialwerkzeug erfordern.
  • Die Erfindung dagegen löst die Aufgabe in einfacher Weise und kennzeichnet sich dadurch, daß unter Anwendung einer an sich bekannten, die Handbedienung der Fahrkorbtür unabhängig vom Motor zulassenden Rutschkupplung, Freilaufkupplung o. dgl. zwischen Motor und Fahrkorbtür die Hubkurve o. dgl. zum Steuern der Sperre und des Türkontaktes an einen solchen Teil der Treibverbindung zwischen Motor und Tür angeschlossen ist, welcher auch beim Bedienen der Tür von Hand zwangsläufig in Bewegung kommt. Die Hubkurve kommt also in Gang, sobald die Fahrkorbtiit oder die Schachttür geöffnet wird, sei es durch den Motor oder von Hand.
  • Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die besondere Ausgestaltung der gewählten Mittel.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung. beispielsweise veranschaulicht; es sind Abb. i Vorderansicht des Türantriebs -bei geschlossener Fahrkorbtür, wobei der Antrieb der Fahrkorbtür-und von der Schachttür die Sperreinrichtung wiedergegeben sind, Abb. 2 Vorderansicht entsprechend Abb. 1 bei offener Fahrkorbtür, Abb. 3 Seitenansicht zu Abb. 2, Abb. q. Grundriß zu Abb. 2, Abb. 5 Einzelheit des Reibungsantriebs, Abb.6 Einzelheit der Schachttürsperre nebst Schalter in größerem Maßstäbe, Abb. 7 Schaltschema der elektrischen Leitungen.
  • Die hier beschriebene Vorrichtung ist in erster Linie für führerlose Aufzüge mit Druckknopfsteuerung bestimmt. Bei diesen Aufzügen bestellen die Fahrgäste den Fahrkorb nach einem Flur, worauf sich das Falrrkorbgitter oder die Fahrkorbtür selbsttätig öffnet und die Schachttür entriegelt, so daß der Fahrgast den Aufzug betreten kann. Darauf wird die Fahrkorbtür durch Druck auf den Steuerknopf in ihre Schließstellung bewegt und der Aufzug setzt sich nach Verschluß der Schachttür selbsttätig nach dem ausgewählten Stockwerk in Bewegung, wo die Fahrkorbtür und die Schachttür wieder selbsttätig gesteuert worden. Der Antrieb der Fahrkorbtür bildet in sich selbst ein Ganzes und kann mit oder ohne Steuerung der Schachttürsperre benutzt -werden.
  • Der Türantrieb umfaßt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Elektnomator 18 (Abb. 3 und q.), der auf dem Fahrkorb aufgestellt und durch ein Übersetzungsgetriebe 2o mit einer sich langsamer drehenden Welle 22 verbunden ist, die einen Kurbelarm 24 trägt. Der Motor 18 kann sich nur in einer einzigen Richtung drehen, so daß sich der Kurbelarm 24 um 1$o° zum Öffnen der Tür und dann um die übrigen 18o° zum Schließen der-Tür bewegt.
  • Die Fahrkorbtür 26 ist unmittelbar an den Kurbelzapfen der Kurbel 2,- angeschlossen, beispielsweise durch den Stellhebel 28, der bei 29 .drehbar am Fahrkorb angebracht und durch einen Lenker o. dgl. mit der Tür an ihrer Außenseite verbunden ist. Inas obere Ende des Hebels 28 ist gelenkig, und zwar mittels einer Pleuelstange 3o mit der Kurbel 24 verbunden. Diese Verbindung ist als Rutschkupplung ausgebildet, die gestattet, die Fabrkorbtür beim Versagern des Motors unabhängig von dem durch das selbstsperrende Schneckengetriebe festgehaltenen Motor zu bewegen (vgl. insbesondere Abb. 5). Das_ obere Ende des Hebels 28 ist hierbei gelenkig an einen Gleitblock 32 angeschlossen, der die Schubstange 30 aufnimmt, die ihrerseits gelenkig an den Kurbelzapfen 31 des Kurbel-.aVms 24 angreift. Die Kurbelstange 3a wird bei Drehung des Kurbelarms in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt. Die Stange 3o ist beiderseits des Gleitblocks 32 mit Führungsflächen versehen, die so lang bemessen sind, daß der Kurbel 24 eine volle Umdrehung ermöglicht wird, während sich die Tür 26 von der vollständig geschlossenen in die vollständig offene Stellung bewegt. Die dargestellte Bauart ermöglicht diese Kurbeldrehung, ohne daß die Treibkraft starr auf den Hebel 28 übertragen wird.
  • Die Verbindung 32 zwischen dem Hebel 28 und der Stange 3o beruht bei -dem gezeichneten Ausführungsbeispiel auf Reibung, die eine freie Gleitbewegung zwischen der Stange 30 und dem Hebel 28 ermöglicht, ohne daß unzulässige Spannungen auf die Antriebsstelle kommen. Diese Verbindung ist in Abb. 5 im einzelnen dargestellt. Sie besteht aus einem Gehäuse 33, welches die Stange 30 lose aufnimmt und mit radialen Bohrungen versehen ist, in denen Reibkolben 34, vorzugsweise aus Bakelit, untergebracht sind. Die Kolben 34 werden durch Federn 35, die von Stellschrauben angedrückt werden, in Reibungsschluß mit der Stange 30 gebracht. Werden die Stange 3o aus Messing und die Kolben 34 aus Kunstharz gefertigt, so ist das Reibungsgetriebe erfahrungsgemäß im gewöhnlichen Betrieb der Einrichtung fast unzerstörbar. Dieses ist die bevorzugte Form der Reibungsverbindung zwischen dem Motor 18 und der Tür 26; es versteht sich jedoch, daß auch andere Gattungen von ununterbrochen wirkenden Reibungsgetrieben angewandt werden können. Hauptforderung ist, daß dem Motor das Durchlaufen unabhängig von dem Fahrkorbgitter oder dem Gitter bzw. der Flurtür ihre Bewegungen unabhängig vom Motor ermöglicht werden.
  • Der Hebel 28 ist an das Gehäuse 33 durch einen Zapfen 36 angeschlossen, der eine Queröffnung des Gehäuses 33 durchdringt und durch eine Stellschraube gegen Drehung gesichert ist. Der Zapfen 36 besitzt eine Queröffnung, durch welche die Stange 30 lose hindurchdringt. Die vorstehenden Enden des Zapfens 36 fassen in die Augen des am oberen Ende des Hebels 2_8 ausgebildeten Joches (vgl. Abb. 3). Das Gehäuse 33 und der Zapfen 36 können durchbohrt sein, um ein Schmiergefäß aufzunehmen (Abb.5), wodurch die Reibung zwischen der Stange 30 und den Reibblöcken 34 weiter herabgesetzt werden kann.
  • Der Uebel 28 kann seitliche Vorsprünge 37 und 38 tragen (Abb. 1), die mit den isolierenden Kolben der Endschalter 39 und 40 zusammenarbeiten, die den Strom des Motors 18 unterbrechen, wenn die Tür in ihrer Auf-oder Schlußstellttng angelangt ist. Damit der Strom zum Öffnen öder Schließen genau im richtigen Augenblick unterbrochen wird, sind die Anschläge 37 und 38 am Hebel 28 einstellbar angebracht, beispielsweise durch die gezeichnete Verbindung mit einem geschlitzten Führungsstück und einem Klemmbolzen. Die Fahrkorbtür ist mit einem Handgriff 27 ausgerüstet, der zur Verstellung in irgendeiner Richtung mit der Hand dient.
  • Die Steuerschaltung für den Motor 18 kann in verschiedener kreise durchgeführt werden, jedoch ist das Schema der Abb, 7 zweckmäßig. Der Türmotor 18 wird hierbei über zwei Zuleitungen mit Strom versorgt, und zwar über einen der Widerstände 42 oder 43, von denen der eine gewöhnlich beim Öffnen, der andere beim Schließen der Tür wirkt. Diese N,#'iderstände sind einstellbar, so daß die- zum Antrieb des Motors benötigte richtige Stromstärke eingeleitet wird. Die Schalter 39 und 40 der Abb. 5 entsprechen der Offenstellung der Fahrkorbtür. Ist diese geschlossen, so wird der Schalter 39 geschlossen und.Schalter 4o geöffnet.
  • Zur Steuerung des Motors 18 beim Öffnen der Tür gehört ein mit der Hand zu bedienender Druckknopf 44, der beim Drücken eine Spule 45 - erregt, wodurch die Kontakte 46 und 47 geschlossen werden. - Die Kontakte 46 schließen einen Haltestrornkreis parallel zum Druckknopf 44, wodurch die Spule 45 erregt gehalten wird, bis der Strom unabhängig durch Öffnen des Grenzschalters 39 für die Affenstellung der Tür unterbrochen wird. Der so gebildete Haltestrom fließt von der positiven Leitung zu dem festen Kontakt des Schalters 44, durch die geschlossenen Kontakte 46 zu dem Grundteil des Druckknopfes 44, durch die Wicklung 4s, den Grenzschalter 39 zu der negativen Leitung. Die Kontakte 47 dienen dazu, den Strom zu dem Motor 18 durch die Kontakte 47 und den Widerstand 42 zu schließen. Die Stromleitungen und Vorrichtungen zum Steuern des Motors 18 während der Schließbewegung der Tür sind sinngemäß die gleichen wie zum Öffnen, Sie umfassen einen Druckknopf 4$ zum Schließen und die Steuerspule 50. Spule 5o steuert Kontakte 47a, die den Haltestrom der Spule schließen, und Kontakte 46a für die Stromzufuhr zum Motor 18 durch den Widerstand 43, wenn die Spule 50 erregt ist. Der Haltestrom während der Schließbewegung der Tür gebt von der positiven Leitung durch den festen Kontakt des Schalters 48, die Kontakte 474, zum Grundteil des Schalters 48, durch die Schließspule 5o und den Schließendschalter 40 zu der negativen Leitung. Ist die Tür geschlossen, so unterbricht der Schließendschalter den Stromkreis zur Spule 50 und schaltet den Motor 18 ab.
  • Zweckmäßig steuert sich der Türmotor selbsttätig, so. daß die Tür selbsttätig jedesmal geöffnet wird, wenn der Fahrkorb an einem Stockwerk stehenbleibt. Diese Anordnung ist in Abb. 7 ebenfalls veranschaulicht; sie umfaßt ein Relais 51, dessen Spule parallel zum Stromkreis des Aufzugmotors geschaltet ist. Der Anker des Relais hebt sich in die punktiert gezeichnete Stellung, wenn ein hinreichender Strom dem Aufzugmotor zufließt. Der Anker des Relais 51 trägt ein Leitstück 49, das mit der oberen leitenden Fläche 55 des Hebels 52 nur dann zusammentreffen kann, wenn der Anker infolge Stromloswerdens des Relais niedersinkt. Die Leitstücke, die von defn Hebel 52 und dem Anker des Relais 51 getragen werden, sind in einen Kurzschlußkreis um den Öffnungsdruckknopf 44 geschaltet. Der Kontakthebel 52 wird gewöhnlich auf irgendeine Weise in einer Stellung gehalten, in der er von dem Anker des Relais 51 getroffen werden kann.
  • Durch diese Einrichtung wird der Stromkreis zum Öffnen der Tür jedesmal geschlossen, wenn der Aufzugmotor stromlos wird, und infolge des durch die Kontakte 46 gebildeten Haltestromkreises bleibt der öffnungsstromkreis aufrechterhalten, bis die Fahrkorbtür geöffnet ist und der Offengrenzschalter den Strom, unterbricht.
  • Der Hubmotorstromkreis wird zweckmäßig dann, wenn die Fahrkorbtür vor Beginn einer Fahrt nicht ganz geschlossen worden ist, durch einen Überwachungsschalter 54 (AbL t) am Fahrkorb unwirksam gemacht, indem der Strom unterbrochen wird. Der Schalter 54 besitzt Kontakte 56, die durch einen isolierenden Kolben 58 getrennt werden, wenn sich die Tür öffnet. Der Kolben 58 wird durch einen Hebel 59 verstellt, der durch einen Lenker mit dem Hebel 28 verbunden ist, so, daß der Kolben unmittelbar von dem Hebel 28 beeinflußt wird.
  • Der beschriebene Türantrieb gemäß der Erfindung arbeitet in an sich bekannter Weise mit einer der verschiedenen Schachttüren zusammen, vor denen der Fahrkorb anhält und deren Sperren. er beein$ußt. Diese Sperre umfaßt bei jeder Flurtür einen Klinkhebel 62, der hinter einer Nase 64 an der Flurtür 65 fassen kann, wodurch diese Tür in geschlossener Stellung gesperrt wird. jede Schachttür besitzt zweckmäßig die übliche Schließfeder oder ,eine sonstige nicht geveichnete Einrichtung, welche die Tür zu schließen sucht.
  • Die Klinke (>2 ist mit einem Steuerarm 66 verbunden, der mit einer Rolle 68 oder einem ähnlichen Glied ausgerüstet ist (Abb. 6), das gegen die am Fahrkorb angebrachte Hubkurve 7o stößt. Die Hubkurve 70 ist auf Lenkern gelagert und wird nach oben durch eine Kette 72 in ihre wirkungslose Stellung bewegt. Die Kette läuft über Führungsrollen und ist an das obere Ende des Fährkorbtürhebels 28 angeschlossen. Die Kette 72 ist so angeordnet, daß sie die Steuerschiene 70 nach oben zieht und in dieser Stellung hält, wenn die Fahrkorbtür 26 ihre geschlossene Stellung erreicht hat. Die Steuerschiene 70 sinkt durch ihr Eigengewicht in ihre vorspringende Läge nieder, sobald der Hebel 28 sich ein wenig aus der Schließstellung der Fährkorbtür herausbewegt hat. Die Hauptkurve 70 gibt dann die Sperre 62 frei, wenn der Aufzug in einem bestimmten Bereich gegenüber dieser Tür steht, der durch die Länge der Hubkurve 70 gegeben ist.
  • Mit der Türsperre ist ein Türkontakt verbunden, der aus den Kontakten 74 und 76 besteht, die mit dem Motorstromkreis in Reihe geschaltet sind und durch ein Leitstück 77 überbrückt werden können, das einen Teil der Sperrnase 64 bildet. Die Kontakte 74. und 76 sind nur dann überbrückt, wenn die Sperrglieder 62 und 64 in der Schließstellung der Tür in Eingriff miteinander sind. Die Bewegung des Hubmotors ist also verhindert, solange nicht alle Flurtüren in ihrer Schlußstellung gesperrt sind.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Bewegt sich der Fahrkorb im Aufzugschacht, so steht die Kurbel 24 in ihrer äußersten nach rechts zeigenden Stellung gemäß Abb. i. Dabei werden der Hebel 28 und die Hubkurve 70 in den gezeichneten Stellungen gehalten. Bleibt der Fahrkorb an einem Stockwerk stehen, so wird in der angegebenen Weise selbsttätig der Stromkreis der Spule des Relais 45 geschlossen, wodurch die Kontakte 46 und 47 geschlossen werden, bleiben durch den Haltstrom geschlossen, so daß der Strom durch den Widerstand 42 zu dem Motor 18 fließen kann.
  • Durch die Bewegung dieses Motors wird der Kurbelarm 24 um einen Bogen von ungefähr iSo° in die Stellung der Abb. 2 gebracht, bei der die Fahrkorbtür 26 offen ist. Sobald die Tür ihre Bewegung nach der Offenstellung beginnt, wird der Sperrschalter 54 so verstellt, daß die weitere Bewegung des Fahrkorbes verhütet wird. Durch die- Anfangsbewegung des Hebels 28 und der Fahrkorbtür 26 wird die Leitschiene 70 gesenkt, wodurch die. Flurtür -entriegelt und der Sperrschalter an* dem Stockwerk, wo der I'ahrkorb angehalten hat, geöffnet wird. Wenn die Fahrkorbtür 26 wesentlich ihre Offenstellung erreicht, wird der Offengrenzschalter 39 tätig, wodurch der Haltestrom durch das Relais 45 unterbrochen und der Motor 18 ausgeschaltet wird. Wenn der Fahrkorb wieder abfahren soll, wird auf geeignete Weise, z. B. durch den Druckknopf 48, der Stromkreis zum Schließen der Tür durch das Relais 5o geschlossen werden, wodurch ein'Haltestrom für dieses Relais gebildet und der Antriebsstrom durch den Widerstand 43 zu dem Motor 18 geleitet wird; der Motor 18 setzt dann seine unterbrochene Bewegung in demselben Drehsinn, wie beim Öffnen, fort, wodurch die Fahrkorbtür 26 wieder geschlossen wird. Kurz vor vollständigem Schluß der Fahrkorbtür schließt sich der Überwachungsschalter 54, während gleichzeitig die Hubkurve 70 durch den Hebel 28 und die Kette 72 in ihre wirkungslose Stellung gehoben wird. Dadurch wird die Flurtür in ihrer Schließstellung verriegelt und der Stromkreis zum Hubmotor geschlossen. Sollte die Flurtür nicht gleichzeitig in ihrer Schließstellung sein, so, kann trotz des Einfallens der Klinke 62 keine Bewegung des Aufzuges zustande kommen, sondern der den Hub überwachende Steuerstrom bleibt unterbrochen, bis die Klinke 62 hinter die Nase 64 gegriffen hat, nachdem die Tür 26 ihre Schlußstellung erreicht hat. Steht der Hebel 28 wesentlich in der Stellung der Abb. i, so wird der Schließgrenzschalter 4o geöffnet, wodurch die Spule 5o und der Motor 18 stromlos! werden.
  • Es ist ersichtlich, daß der Fahrgast dann, wenn sich die Tür infolge des Versagens des Motors nicht in ihre Offenstellung bewegen, wenn der Fahrkorb an einem Stockwerk ankommt, oder wenn der Druckknopf 44 gedrückt ist, mittels des Handgriffes 27 die Fahrkorbtür 26 öffnen kann. Die Tür bleibt dann in jeder Lage stehen,. in die sie unter diesen Umständen gebracht worden ist. Die Schachttür kann man dann mit der Hand öffnen, so daß die Person aus dem Fahrkorb aussteigen kann. Die Öffnung der Fahrkorbtür oder der Schachttür verhütet jede weitere Bewegung des Fahrkorbs.
  • Sollte sich während des öffnens der Fahrkorbtür 26 irgendein Hindernis der Bewegung entgegenstellen, so ermöglicht das Reibgetriebe 32 der Stange 3o doch, sich gegenüber dem Türhebel 28 zu verschieben. Das hat zur Folge, daß sich der Kurbelarm 24 durch seine genvöhnlichr, Öffnungsbewegung von i $o ° weiterbewegen kann, ohne daß je- -doch das Gitter 26 entsprechend mitgenommen wird. Da der Offengrenzschalter 39 nicht unterbrochen wird, sofern nicht die Fahrkorbtür 26 wesentlich in ihre Offenstellung gelangt, setzen der Motor 18 und die Kurbel 24 ihre Bewegung fort, nachdem sie ihre gewöhnliche Offenstellung erreicht haben, worauf das Gitter 26 in seine Schlußstellung zurückbewegt wird. Der Motor 18 und die Kurbel 24 bewegen sich dann weiter, und nach Erreichung der Schließstellung der Tür wiederholt sich das Spiel von selbst. Die Person oder der Gegenstand, die zuvor in der Tür eingeklemmt waren, werden also freigegeben, ohne daß das schließliche öffnen der Tür aufgehalten wird.
  • Dasselbe tritt ein, wenn sich der Schließbewegung des Fahrkorbgitters ein Hindernis entgegenstellt, indem der Motor 18 und die Kurbel 24 ihre Bewegung zu der gewöhnlich von ihnen in der Schließstellung der Tür eingenommenen Lage fortsetzen. Ist jedoch die Tür.26 angehalten worden und kann sie sich nicht in ihre Schlußstellung bewegen, so setzt der Motor seinen Lauf doch fort, bewegt die Tür wieder zurück in die Offenstellung und von da wieder in die Schlußstellung, 1vo der Schließgrenzschalter den Haltestrom der Spule lo unterbricht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufzugtürantrieb mit einem am Fahrkorb gelagerten Motor, der zugleich zum Bewegen einer Hubkurve o. dgl. zum Steuern der Schachttürsperre und des Türkontaktes dient, dadurch gekennzeichnet, daß unter Anwendung einer an sich bekannten, die Handbedienung der Fahrkorbtür unabhängig vom Motor zulassenden Rutschkupplung (32), Freilaufkupplung o-. dgl. zwischen Motor (18) und Fahrkorbtür (26) die Hubkurve (7o) an einen solchen Teil der Treibverbindunä zwischen Tür und Motor angeschlossen ist, welcher auch beim Bedienen der Tiiivon Hand in Bewegung kommt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, bei dem die Fahrkorbtür durch einen von dem Motor bewegten Hebel bedient wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubkurve (70) mittels eines biegsamen Organs o. dgl. (72) an den Hebel (a8) angeschlossen ist.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Schachttürkontakt (74, 76) ein -weiterer Überwachungsschalter (56, 58) an der Fahrkorbtür vorgesehen ist, der von dem Hebel (28) aus gesteuert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971518C (de) * 1950-12-28 1959-02-12 Aug Kloenne Fa Bergwerks-Schachtschleusenanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971518C (de) * 1950-12-28 1959-02-12 Aug Kloenne Fa Bergwerks-Schachtschleusenanlage

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