DE87129C - - Google Patents

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DE87129C
DE87129C DENDAT87129D DE87129DA DE87129C DE 87129 C DE87129 C DE 87129C DE NDAT87129 D DENDAT87129 D DE NDAT87129D DE 87129D A DE87129D A DE 87129DA DE 87129 C DE87129 C DE 87129C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/26Cast or life lines; Attachments thereto; Containers therefor; Rescue nets or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/14Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/68Line-carrying missiles, e.g. for life-saving

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rettungsvorrichtung für Schiffe und hat den Zweck, von schiffbrüchigen oder in Gefahr sich befindenden Fahrzeugen aus Seile zu werfen, um eine Verbindung mit dem Ufer herzustellen und auf diese Weise ein sicheres Landen von Menschen und Gütern zu bewirken.
Die Erfindung besteht aus einem Anker, der von einer an Bord des Schiffes befindlichen Kanone aus geworfen wird, und an welchem sich ein Seil befindet, mittelst dessen eine starke Kette oder ein starkes Tau zu dem Anker hin befördert werden kann, nachdem letzterer sich in den Boden eingegraben hat. Die Kette oder das Tau wird dann mittelst des Seiles an dem Anker befestigt, so dafs durch Aufwinden der Kette oder des Taues auf eine an Bord des Schiffes befindliche Winde das Fahrzeug nach dem Anker oder dem Ufer zu hingezogen und auf diese Weise ein Landen bewerkstelligt werden kann.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht, aus welcher die Verwendung der Vorrichtung hervorgeht, Fig. 2 eine Seitenansicht des Ankers im Schnitt mit geschlossenen Greifarmen, Fig. 3 mit offenen Greifarmen. Fig. 4 ist ein Schnitt des Ankers nach der Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2. Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Geschützes zum Abschiefsen des Ankers. Fig. 7 zeigt den Anker im Lauf des Geschützes. Fig. 8 ist eine Vorderansicht des Geschützes, Fig. 9 ein Querschnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 7. Fig. 10 ist eine Seitenansicht des Kopfendes des Taues, und Fig. 11 zeigt im Schnitt den Anker mit darin befindlichem Kopfende des Taues.
Die Vorrichtung besteht, wie bereits erwähnt, aus einem Geschütz A, welches an Bord eines Schiffes B sich befindet, und aus welchem ein mit Greifarmen D versehener Anker C abgeschossen werden kann, so dafs der Anker C am oder nahe am Ufer in dem Boden sicheren Halt fassen kann. An dem Anker C sitzt ein Seil E, von welchem das eine Ende an der LafFete des Geschützes A befestigt ist, während das andere Ende sich von einer Trommel E1 abwickelt, welche, wie in Fig. 6 angedeutet, an der Laffete angebracht ist.
Wird nun der Anker C nach dem Ufer hin abgeschossen, so wird das Seil E derartig mit fortgerissen, dafs die Enden an Bord des Schiffes bleiben, so dafs das eine Ende an dem Kopf F1 einer starken Kette oder eines starken" Taues F befestigt-werden kann, welch letzteres dann mittelst des Seiles E zu dem Anker C fortgezogen und an diesem, wie in Fig. 11 angedeutet ist, befestigt werden kann, so dafs das Schiff mit dem am oder nahe am Ufer im Boden sitzenden Anker fest verbunden ist. Durch Aufwinden der Kette oder des Taues auf eine geeignete Trommel oder Winde an Bord des Schiffes B kann letzteres nach dem Ufer hingezogen und auf diese Weise ein Landen bewirkt werden.
Der Anker C hat die Gestalt eines Geschosses, welches genau in den Lauf A1 des Kanonenrohres A pafst. In letzterem ist zwischen dem VerschlufsstUck A3 des Geschützes und dem Anker C die Ladung G von geeigneter Be-
schaffenheit untergebracht, um den Anker C aus dem Lauf des Geschützes nach dem Ufer hin zu schiefsen.
Um beim Abfeuern des Ankers C aus dem Geschütz dem ersteren die geeignete Richtung zu geben, wird das Geschützrohr A1 von einer Laffete A2 getragen, die beliebig gedreht werden kann.
Der Ankerkörper C1 ist vorn spitz und am hinteren Ende durch Bolzen oder auf sonstige Weise im Bodenstück C2 befestigt. Der Ankerkörper C1 ist mit einer Bohrung C3 versehen, welche mit einer in dem Bodenstück C2 angebrachten konischen Bohrung C4 in Verbindung steht. Durch diese Bohrung hindurch ist das Seil E geführt und läuft letzteres auf dem Vorderende der Bohrung C3 durch eine enee Bohrung C5 zu einer Scheibe E'2, welche drehbar in elastischen Lagern in dem Kopfstück des Ankerkörpers C1 angebracht ist.
Von dieser Scheibe aus läuft das Seil E weiter durch mit einander . in Verbindung stehende Oeffnungen C6 und C7, die in den Theilen C1 und C2 des Ankers angebracht sind, zu der an der Laffete Ä1 angebrachten Trommel E1 (Fig. 6).
Das eine Ende des Seiles E ist mit einer Schleife Es versehen, die mit einer an dem Consol E5 befestigten Feder i?4 in der Laffete ä2 verbunden ist, so dafs zwischen dem Consol i?5 und dem Seil eine elastische Verbindung gebildet wird, um einem Verwirren des Seiles E vorzubeugen, wenn der Anker C aufschlägt und sich in das Erdreich eingräbt.
In der Bohrung C3 sitzt lose ein Rohr H, durch welches das Seil E hindurchgeführt ist (Fig. 2). Das Rohr H kann in einen Trichter I eindringen, der an dem Bodenstück C2 angebracht ist und eine Führung für das Kopfstück der Kette oder des Taues F bildet, wenn letzteres mit dem Anker C1 verbunden werden soll (Fig. 11). Das vordere Ende des Rohres H ist mit einer Kappe H1 versehen, gegen welche eine Feder J drückt, die in der Bohrung C3 untergebracht ist und gegen das hintere Ende derselben sich anlegt.
Die Feder / wird durch die Kappe H1 in zusammengeprefsterLage gehalten. Die Kappe H1 wird durch Haken K gehalten, die an den vorderen Enden an Verbindungsstücken K1 drehbar sind, welche an der Vorderfläche der Bohrung C3 liegen und drehbar mit einer Stange K- verbunden sind, die durch eine in der Mitte des vorderen Endes von C1 angebrachte Bohrung C8 hindurchgeht (Fig. 2 und 3). Das äufsere Ende der Stange if2 ist mit einem Kopfstück K3 versehen, welches an der Spitze von C1 vorsteht, so dafs es zuerst auf das Erdreich trifft, wenn der Anker abgefeuert wird.
Es wird dabei die Stange K2 nach innen gedrückt, so dafs durch Verbindungsstück^ K1 die Haken K gelöst werden, wodurch die Kappe H1 frei wird und die Feder J das Rohr H nach aufsen hin durch die Bohrung C4 von C2 hindurchdrückt und den Trichter / mitnimmt (Fig. 3). Die Bewegung von H nach aufsen wird durch die Kappe H1 begrenzt, welche sich auf die Innenfläche von C2 aufsetzt.
Die Stange K2 wird in normaler Lage in ihrer äufsersten Stellung durch eine Feder K^ gehalten, welche um die Stange K2 herumgelegt ist und auf eine Platte Kh drückt (Fig. 2 und 3).
Damit das Rohr H den Trichter / mit fortnehmen und denselben von C2 ablösen kann, ist das hintere Ende des Rohres mit einer Schulter H'2 versehen, welche auf eine ringförmige, am Trichter I befindliche Vertiefung P trifft, so dafs die Röhre bei ihrer Bewegung nach aufsen hin mit ihrer Schulter in diese ringförmige Vertiefung eingreift.
Der Trichter I wird in normaler Lage in der konischen Ausbohrnng C4 durch seine etwas umgebogenen inneren Enden gehalten, so dafs Flantschen /2 gebildet werden, die auf der Innenfläche von C2 aufsitzen. Da der Trichter / aus Metallblech hergestellt ist, so gleiten die Flantschen /2 leicht von der Innenfläche von C2 ab, indem das Metall sich nach innen zu biegt, wenn die Röhre H unter dem Einflufs der Feder J mit beträchtlicher Kraft auftritt.
Zweckmäfsig werden, wie in Fig. 5 angedeutet, drei Greifarme D vorgesehen, und ist jeder derselben bei D1 an dem vorderen Ende von C1 drehbar, so dafs er in eine Längsvertiefung, die in C1 angebracht ist, hineinpafst, und an der Oberfläche keine Vorsprünge vorhanden sind, wenn der Anker in dem Geschützrohr A liegt. Jeder Arm -D ist an seinem Drehpunkt D1 gabelförmig gestaltet und an seiner Aufsenfläche mit einer Aussparung versehen, um einen drehbaren Arm Dx aufzunehmen, der ebenfalls glatt an der Oberfläche von C1 liegt.
Jeder Greifarm D wird durch die Wandung des Geschützrohres in seiner geschlossenen Lage gehalten; aber sobald der Anker aus dem Geschützrohr abgefeuert ist, schwingen die Greifarme in ihre offene Stellung (Fig. 1), und zwar unter Einwirkung von V-förmigen Federn DJ, die gegen die inneren Flächen der Arme drücken.
An dem Drehende eines jeden Armes Dx ist ein Ansatz JD3 vorgesehen, der mit einer Sperrklinke D4 in Eingriff tritt, welche drehbar an C1 angebracht ist und durch eine Feder D5 abwärts geprefst wird (Fig. 2 und 3). Wenn die Arme D und Dx unter der Einwirkung der Feder D2 nach aufsen schwingen, so gleitet der Ansatz D3 über das freie Ende der Sperrklinke Z)4 weg, so dafs eine Rückwärtsbewegung von D* verhindert wird, wenn an dem hinteren Ende von C1 gezogen wird.
Das Geschofs ist auf diese Weise mit zwei Gruppen von Armen D und Dx versehen, von welchen die vorderen Arme Dx starr sind, Während die hinteren Arme elastisch offen gehalten werden.
Um zu verhindern, dafs die Greifarme sich schliefsen, wenn sie nicht vollständig geöffnet worden sind, und dafs sie durch den Ansatz D3 und die Sperrklinke X)4 geschlossen werden, ist für jeden Arm ein von einer Feder bethätigter Stift L vorgesehen, welcher in dem Ankerkörper C1 gleiten kann und in normaler Lage an der inneren Fläche des Armes D liegt (Fig. 2).
Wenn nun nach dem Verlassen des Geschützrohres A1 der Arm D nach aufsen schwingt, so wird der Stift L durch die Feder L1 nach aufsen gedrückt, und wenn der Arm D sich infolge der Beschaffenheit des Bodens, in welchen der Anker eindringt, sich schliefsen will, so trifft er gegen den Stift L, und verhindert letzterer, dafs der Arm D sich vollkommen schliefsen kann, wie aus der punktirt angedeuteten Lage in Fig. 3 ersichtlich ist.
Der Ansatz L'2 am Stift L verhindert, dafs dieser in seine geschlossene Lage zurückkehrt, indem er sich gegen die äufsere Fläche von C1 legt.
Die Ladung G ist mit einer Anzahl von Trennungsplatten G1 G2 G3 versehen, zwischen denen der Explosivstoff untergebracht ist, und die unter einander durch ein unzerstörbares Rohr d verbunden sind (Fig. 9), durch welches das Seil E hindurchgeführt ist.
Das Seil E ist ferner durch Oeffhungen in den Platten G1 G2 G3 hindurchgeleitet, um dasselbe gegen Beschädigungen zu schützen, wenn die Ladung explodirt.
Das Kopfstück F1 für die Kette oder das Tau F ist mit Flügeln F'2 versehen, die in normaler Lage in einer an dem vorderen Ende des Kopfstückes vorgesehenen Aussparung untergebracht sind. Diese Flügel sind bei F3 drehbar mit dem Kopfstück verbunden (Fig. 10).
Gegen die Innenseite der Flügel F'2 drücken die freien Enden von V-förmigen Federn F^, die an dem Kopfstück untergebracht sind. Die Bewegung der Flügel nach aufsen wird durch Stifte F5 begrenzt, welche an den Flügeln sitzen und in segmentförmigen, in dem Kopfstück angebrachten Schlitzen Fa geführt werden. Die Flügel F2 werden in dieser Weise in ihrer normalen Lage nach aufsen gedrückt, so dafs die freien Enden derselben aus der Oberfläche des Kopfstückes vorstehen, um sich gegen die Innenfläche des Bodenstückes C2 des Ankers C zu legen (Fig. 11), wie weiter unten genauer beschrieben werden wird.
Die Gröfse des Kopfstückes F1 entspricht dem kleinsten Durchmesser des Trichters /, so idafs, wenn das Kopfstück in den Trichter tritt, die Flügel F'2 sich während des Durchganges des Kopfstückes durch den engsten Theil des Trichters schliefsen und unter der Einwirkung der Federn F* wieder ausbreiten, nachdem sie, den kleinsten Durchmesser des Trichters passirt haben.
Das Geschützrohr ^1 ist zweckmäfsig mit Längsrippen versehen (Fig. 7, 8 und 9), in welche geeignet gestaltete Längsnuthen, die an der Aufsenfläche von C1 angebracht sind, passen, so dafs der Anker C innerhalb des Geschützrohres in geeigneter Weise geführt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn das Schiff B in eine gefährliche Lage nahe am Ufer gekommen ist, so wird die Ladung G im Geschütz A abgefeuert, um den Anker C nach dem Ufer hin abzuschiefsen. Der Anker trägt das Seil E, so dafs, wenn er sich in das Erdreich am oder nahe am Gestade eingräbt, er dann durch die Greifarme D festgehalten wird und gleichzeitig eine Verbindung mit dem Schiff durch das Seil E hergestellt ist. Eine Kette oder ein starkes Tau wird nun an dem einen Ende des vom Kanonenrohr A1 abgetrennten Seiles befestigt und dann das andere Ende des Seiles' angezogen, so dafs das Seil mit der daran befestigten Kette oder dem Tau nach aufsen gezogen wird, während das andere Ende auf das Schiff eingeholt wird, wobei das Seil leicht über die Leitrolle E'2 in C, wie oben erläutert, läuft.
Das Kopfstück F1 an der Kette F tritt schliefslich in den Trichter I und nimmt durch seine ausgebreiteten Flügel F2 den letzteren wieder nach innen, so dafs der Trichter wieder in die Bohrung C1 des Bodenstückes C2 gebracht wird (Fig. 11). Hierauf schliefsen sich die Flügel F'2 wieder, und wenn nun weiter am Seil E gezogen wird, so gehen die Flügel durch den engeren Theil des Trichters nach der Innenseite des erweiterten Vorderendes der Bohrung C3, wo sie sich wieder ausbreiten und gegen die innere Fläche des Boderistückes C'2 stofsen. Auf diese Weise wird das Kopfstück F1 fest mit dem Anker C verbunden, so dafs eine sehr starke Verbindung zwischen dem befestigten Anker und dem Schiff B hergestellt ist.
Die Kette oder das Tau F kann nun dazu dienen, um Körbe mit Menschen nach dem Ufer hin zu befördern, oder es kann auch das Ende des Taues an Bord des Schiffes auf eine Trommel einer geeigneten Winde aufgewunden werden, so dafs das Schiff nach dem Anker und somit auch zum Ufer hingezogen wird, und auf diese Weise ein sicheres Landen bewerkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ..
    ι. Vorrichtung zum Werfen von Rettungsleinen . Vom Schiffe aus, gekennzeichnet durch
    einen von dem Schiff nach dem Ufer zu schiefsenden Anker (C) mit drehbaren, beim Verlassen des Geschützes sich öffnenden und beim' Eindringen in die Erde federnd in geöffneter Stellung gehaltenen Greifarmen (D) und zwei Längsbohrungen, in welchen ein mit beiden Enden auf dem Schiffe bleibendes, über eine im Anker federnd gelagerte Rolle (E2) laufendes Seil (E) liegt, an welchem, nachdem der Anker sich in den Boden eingegraben hat, stärkere Taue oder Ketten zur Verbindung des Schiffes mit dem Lande nachgezogen werden (Fig. i, 2 und 3).
    Bei der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung einer im Inneren des Ankers liegenden, von Haken (K) gehaltenen Büchse (H), welche beim Auftreffen des Ankers auf den Boden durch Auslösen der Haken (K) (Fig. 2 und 3) frei und von einer Feder (J) bis zu ihrem Rande (H1) aus dem Boden des Ankers unter Mitnahme eines Trichters (I) hinausgetrieben wird, zum Zweck, behufs fester Verbindung der vermittelst des Seiles (E) vom Schiffe nachzuziehenden Kette mit dem Anker den Kettenkopf in den Anker einzuführen. Zur festen Verbindung des unter 1. genannten Ankers mit der zwischen Schiff und Land zu spannenden Kette die Anordnung eines Kopfstückes (F1) an der Kette, welches mit federnd nach aufsen gehaltenen Flügeln (F2) versehen ist, die von dem Trichter (I) in den Anker eingeführt werden und sich so an den Boden (C2) desselben legen, dafs die Kette nicht wieder aus dem Anker herausgezogen werden kann (Fig. 10 und 11).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4313638A1 (de) * 1993-04-27 1994-11-03 Heinrich Albert Fa Vorrichtung zum Herstellen einer Schleppverbindung zwischen einem Schiff und einem Schlepper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4313638A1 (de) * 1993-04-27 1994-11-03 Heinrich Albert Fa Vorrichtung zum Herstellen einer Schleppverbindung zwischen einem Schiff und einem Schlepper

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