DE181570C - - Google Patents

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DE181570C
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Germany
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rope
mine
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chain
stop
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/24Arrangement of mines in fields or barriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 181570 KLASSE 65*7. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 27. September 1904 anerkannt.
die Priorität
Es sind Vorrichtungen zum Heranziehen von Seeminen gegen vorbeifahrende Schiffe bekannt, bei denen die Seeminen an quer in einer Wasserstraße aufgespannten Seilen oder Kabeln befestigt sind. Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die Mine mit dem Kabel derart verbunden ist, daß, sobald ein Schiff gegen das Seil trifft und dieses mitschleppt, die Mine an dem Seil entlang auf das Schiff zu bewegt wird, bis sie gegen das Schiff stößt und zur Explosion gelangt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch das zu sperrende Fahrwasser, Hafen oder eine beliebige Wasserstraße, mit Ansicht der Anordnung der neuen Vorrichtung.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen in größerem Maßstabe eine Mine, zum Teil im Schnitt, zum Teil in Ansicht, und zwar im Aufriß, im Grundriß und in der Endansicht.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform in der Ansicht, im Schnitt und im Grundriß.
Nach Fig. I bis 4 ist quer zu der zu schützenden Wasserstraße, etwas unterhalb des Wasserspiegels, ein Seil α gespannt. Das eine Ende dieses Seiles ist innerhalb der Mine c an einer Trommel b aufgewickelt, die mit einer zweiten Trommel d von größerem Durchmesser fest verbunden ist, so daß, wenn die eine Trommel gedreht wird, auch die andere in gleicher Richtung gedreht wird. Auf der größeren Trommel d ist ein Seil a1 in entgegengesetzter Richtung, jedoch von derselben Seite der Trommel her aufgewickelt, das an der anderen Seite der Wasserstraße verankert oder in anderer Weise befestigt ist.
Für gewöhnlich verbleibt die Mine im Wasser an der Stelle, an welcher sie gelegt wurde. Diese Stelle befindet sich zweckmäßig in der Nähe der Befestigung oder Verankerung des von der größeren Trommel d kommenden Seilendes α1. Nach Fig. 1 bis 4 wird die Mine in dieser Lage durch eine Kette e gesichert, die lösbar an dem einen Ende eines Kupplungshebels g angreift, dessen anderes Ende in der Bahn eines am Seil al vorgesehenen Anschlages h liegt. Der Hebel g ist drehbar in einem an der Mine vorgesehenen Halter/" gelagert.
Stößt bei dieser Anordnung ein sich bewegendes Schiff gegen das Seil a, so wird auf letzteres ein Zug in der Richtung des Pfeiles 1 (Fig. 3) ausgeübt. Die erste Wirkung des Zuges ist die, daß die Trommeln b und d ein wenig in der Richtung des Pfeiles 2 gedreht werden, wodurch der Anschlag h an dem Seil α1 gegen den Hebel g trifft und dadurch das Auslösen der Haltekette e be-
wirkt. Der Zug in der Richtung des Pfeiles I auf das Seil bringt dann infolge des Verankerungswiderstandes des Seiles a1 eine entgegengesetzt gerichtete Zugwirkung 3 hervor, wie durch einen entsprechenden Pfeil angedeutet. Da die Zug wirkung ι und die Gegenwirkung 3 infolge der verschiedenen Durchmesser der Trommeln in ungleichen Abständen von der Mitte derselben angreifen, so wird
to eine Drehung in Richtung des Pfeiles 4 eintreten, wodurch das Seil α1 sich von der größeren Trommel abwickelt und das Seil a mit geringerer Geschwindigkeit auf die kleinere Trommel aufgewickelt wird. Zufolge der fortdauernden Zugwirkung auf das Seil a durch das Schiff wird die Mine in der Richtung des Pfeiles 1 längs des Seiles a1 gegen das Schiff bewegt, wo sie beim Auftreffen zur Explosion gelangt.
Die Haltevorrichtung e, g verhindert eine unbeabsichtigte Bewegung der Mine durch die Wellen. Es kann auch irgend eine andere, sich selbsttätig auslösende Haltevorrichtung vorgesehen sein.
Es kann auch an jedem Ende des Seiles a, welches quer durch die Wasserstraße gespannt ist, eine auslösbare Mine der eben beschriebenen Art angeordnet sein. Ist nur eine Mine an einem Ende vorgesehen, wie in Fig. ι veranschaulicht, dann wird das gegenüberliegende Seilende α auf einer drehbaren Trommel i o. dgl. angeordnet, damit es sich genügend verlängern kann, um sich der Bewegungsgeschwindigkeit des Schiffes entsprechend einzustellen. Die Trommel i wird mit irgend einer geeigneten Bremse versehen, um eine zu schnelle Drehung zu verhindern. Bei Anordnung einer Mine an jedem Ende des Seiles ist eine derartige Vorrichtung nicht erforderlich, da dann infolge der Differentialtrommeln ein Abwickeln des Seiles auf beiden Seiten des Schiffes stattfindet. Das Schiff setzt auf diese Weise zwei Minen in Bewegung und zieht sie selbsttätig an sich heran.
Bei der in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten abgeänderten Ausführungsform sind die Trommeln durch Differentialräder oder Scheiben b und d ersetzt, um welche die Seile nur mit einer Windung oder vorteilhaft mit weniger als einer Windung geführt werden. Die Seile bringen jedoch, wie in dem vorigen Falle, eine Drehung dieser Seilscheiben hervor, wenn durch das sich bewegende Schiff ein Zug auf das Seil ausgeübt wird. · Das Seil α1, welches um die größere Seilscheibe geführt ist, ist am einen Ende verankert, während das andere Ende auf eine Trommel aufgewickelt ist, welche am Ufer oder in der Mine selbst gelagert ist. Das Seil α, welches um die kleinere Seilscheibe b geht, ist an dem einen Ende mit einer Klemmvorrichtung j verbunden, welche durch eine Klammer k an das Seil α1 angreift, um eine genügende Anfangsspannung auf das Seil α zu erzielen, damit es nicht auf der Scheibe b gleitet, wenn das Schiff einen Zug auf das Seil ausübt. Führungsrollen / o. dgl. dienen dazu, die Seile in bezug auf die Scheiben b und d in ihrer Lage zu halten. Eine gewichtsbelastete Führung m ist am Seil α1 angebracht, um Verwicklungen dieses Seiles mit dem Seil α zu verhindern.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Heranziehen von an quer in einer Wasserstraße aufgespannten Seilen oder Kabeln befestigten· Seeminen gegen vorbeifahrende Schiffe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit ihrem einen Ende an den Ufern befestigten Kabel (a und a1) mit ihrem anderen Ende auf je einer von zwei im Innern der Mine angeordneten, fest miteinander verbundenen Seiltrommeln oder Seilrollen von verschiedenen Durchmessern in entgegengesetztem Drehsinn aufgewickelt sind, zum Zwecke, durch den beim Auf treffen des Schiffes auf das Seil (α) auf dieses ausgeübten Zug ein Aufwickeln des Seiles (a) und ein Abwickeln des anderen Seiles (a*) und damit ein Bewegen der Mine nach dem Schiffe hin zu bewirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerung der Mine aus einem in Halter (f) an der Mine drehbar gelagerten Winkelhebel (g) besteht, dessen einer Arm in die mit dem Ufer oder einem Grundanker verbundene Kette (e) einhakt, während der andere Arm in die Bahn des mit einem Anschlag (h) versehenen Seiles (al) gelegt ist, der beim Anziehen des Seiles durch das Schiff den Anschlag (h) gegen den Hebel (g) drückt, diesen im Halter ff) dreht und dadurch von der Kette (e) löst, so daß die Mine freigegeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT181570D 1904-09-27 Active DE181570C (de)

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